Streitthema – Abriss zweier Gebäude in Gänserndorf, oder…

Abriss zweier Gebäude in Gänserndorf, oder wie kann eine total verfahrene Geschichte wieder halbwegs ins Lot gebracht werden!?!?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

 

Dieser Artikel soll ein Versuch sein, Tatsachen festzuhalten und Stimmungen und Vermutungen niederzuschreiben.

 

Tatsache ist:

Die Häuser wurden als Synagoge und als Rabbinerwohnung gebaut.
Beide Häuser wurden vom Hitlerregime enteignet.
Beide Häuser wurden rückerstattet.
Beide Häuser wurden an die Gemeinde verkauft.
Beide Häuser wurden mehrfach umgebaut und anderweitig verwendet.
Das Rabbinerwohnhaus war zuletzt Unterkunft für das “Kinderhaus”.
Das Rabbinerwohnhaus ist innen schimmelig und einsturzgefährdet.
Die ehemalige Synagoge war Kindergarten, Musikschule, Gewerbeschule, Lagerraum und zuletzt Unterkunft des Jugendtreffs.
Nun ist das Gebäude abgewohnt und baufällig.
Sehr wenige Gänserndorfer wussten über den Ursprung des Gebäudes, als Synagoge, Bescheid.
……….
Die Stimmungslage zwischen den Parteien ÖVP und den Grünen ist offensichtlich am Tiefpunkt.
Die unausgesprochene Koalition zwischen ÖVP und den Grünen dürfte endgültig zu Ende sein.
Vizebürgermeisterin Linke (Grüne) sollte seit einiger Zeit eine neue Bleibe für die Jugend finden.
Vize. Linke hat dies nicht gemacht/nicht gewollt/nicht zusammengebracht.
In der Gemeinderatssitzung im Juni gab es zu diesem Thema heftige Debatten.
Vize Linke müsste als geborene Gänserndorferin eigentlich über den Ursprung des Gebäudes Bescheid wissen.
Vize. Linke hat jedoch als die von ihr betreute Jugend in das Gebäude einzog, niemals das Wort Synagoge verloren.
Die Gänserndorfer Grünen haben erst, als sowohl die Umzugs- als auch die Abrisspläne konkret wurden, Kontakt mit vielen Personen auch, und vor Allem, außerhalb der Stadt gesucht und gefunden.
……….
Zu diesem Thema wurden sehr viele, teilweise angriffige Artikel verfasst.
Zu diesem Thema gab es sehr viele, teils sehr angriffige Postings, von verschiedenen Personen, in verschiedenen öffentlich einsehbaren Medien.
Die zu diesem Thema veröffentlichten Postings werden von Tag zu Tag angriffiger formuliert, vermutlich sind zum Teil die Grenzen des Strafrechts bereits erreicht, bzw. bereits überschritten.
Viele dieser Artikel und Postings enthielten und enthalten Teil- und Halbwahrheiten.
Wegen dieses Themas gab es auch viele telefonische Belästigungen.
Auch wegen dieses Themas ist die Gänserndorfer Politik, diplomatisch formuliert, verärgert.
Auch wegen dieses Themas wird die Arbeit im Gänserndorfer Gemeinderat nicht einfacher.
Wegen dieses Themas haben sich auch die Mehrheitsverhältnisse etwas geändert.
Wegen dieses Themas sind viele Gänserndorfer Bürgerinnen und Bürger verärgert.

 

Vermutungen:

Kann es sein, dass dieses Thema nur hochgespielt wurde, um in die Presse zu kommen?
Kann es sein, dass dadurch nur die Unzulänglichkeiten Einzelner überspielt werden sollte?
Warum haben die Grünen nicht bereits vor Längerem auf die Synagoge hingewiesen?
Warum haben die Grünen nicht bereits vor vielen Jahren als das Thema zum ersten Mal angesprochen wurde, ein Wort verloren?
Warum haben die Grünen 2014 als dieses Thema kurzfristig thematisiert wurde, nicht darauf hingewiesen?
Warum gerade jetzt, da das, von Vize Linke betreute Jugendheim ausziehen sollte?
Warum gerade jetzt, als publik wurde, dass Vize Linke, aus welchen Gründen auch immer, kein neues Quartier zustande gebracht hat?
Kann es vielleicht sein, dass gar nicht das Gedenken an die zu Tode gekommenen im Vordergrund steht, sondern etwas ganz Anderes?

 

Stimmungen:

Die Stimmung in der Stadt ist mehr als geteilt.
Viele Menschen sind böse, dass die Stadt ins rechte Eck gerückt wurde.
Viele Menschen sind böse, weil Ihnen alles Mögliche unterstellt wurde.

Einige halten die Grünen für verantwortlich, weil diese das Gedenkjahr ausgenutzt haben.
Einige halten den Bürgermeister für verantwortlich weil er das Gedenkjahr nicht beachtet hat.
Viele haben das Ganze noch gar nicht voll mitbekommen.
Einig möchten möglicherweise von All dem gar nichts hören.
Innerhalb der politisch Agierenden, ist die Stimmung, diplomatisch formuliert, abwartend.
Zwischen den politischen Parteien beginnen sich Gräben aufzutun.
Vermutlich werden, aus dieser Stimmung heraus, auch alte Rechnungen beglichen.

 

 

 

Und jetzt:

Nun ist einmal das Denkmalamt am Zug.
Diese Entscheidung muss ohnehin abgewartet werden.

Wird vom Denkmalamt der Abriss verboten, beginnt sicher ein längerer Rechtsstreit.
Wird vom Denkmalamt der Abriss erlaubt, beginnen sicherlich interne und externe Streitereien.
Beide Varianten von Streitereien sind für Gänserndorf nicht gut.
Die Grabenbildung zwischen den Parteien ist nicht gut.

Egal was auf diesem Grundstück entsteht, es wird vermutlich von einem Teil der Bevölkerung nicht akzeptiert werden.
Egal was, wer auch immer, für die Zukunft der beiden Häuser, und des Grundstücks plant, der Schatten der Hetze, vor Allem in den Internet Foren wird für sehr lange Zeit auf dieses Werk fallen.

.

Ob all diese oben beschriebenen Geschehnisse dem Gedanken an das Gänserndorfer Judentum, sowie dem Gedenken der Opfern der Verfolgung, dienlich sind, möchte ich mehr als bezweifeln.

Hier wurde, dieser Gedanke drängt sich auf, nur um politisch Kleingeld zu sammeln, oder um sich wichtig zu machen und in Szene zu setzen, absolut jedes vernünftige Ziel verfehlt.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Heftiger Streit in der Gemeinderatssitzung vom 27. Juni.2018

Darum hat die Bürgerliste dem Dringlichkeitsantrag der Grünen die Dringlichkeit NICHT zuerkannt!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Dass diese Gemeinderats-Sitzung so kontroversiell werden würde, war beim Lesen der Tagesordnung nur zum Teil absehbar. Als der Dringlichkeitsantrag der Grünen per Mail eintraf, änderte dies jedoch die Erwartungen massiv.

Den ersten Höhepunkt gab es, gleich nach dem Verlesen des Dringlichkeitsantrages der Grünen.

Es ging um das Streitthema der letzten Tage.
Das momentan als Unterkunft für die Jugend genutzte Haus sollte abgerissen werden.
Dieses Gebäude war bereits Musikschule, Kindergarten, Gewerbeschule, Lagerraum und vieles mehr. Zu all diesen Nutzungen wurde das Haus jeweils umgebaut und angepasst. Derzeit ist es alt, teilweise feucht, baufällig, eben verbraucht. Im “Urzustand” sind bestenfalls noch Grundplatte Decke und Außenmauern. Auch der Verputz ist bereits verändert.

Am Anfang war dieses Haus jedoch eine Synagoge. Später wurde das Haus “arisiert”.

Und darauf berufen sich nun die Gänserndorfer Grünen und versuchen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, dieses inzwischen mehr als baufällige Haus, justament, zu erhalten.

Mehrere in verschiedenen Medien lancierte Artikel haben sich nun zu einem Shitstorm gegen die Gemeinde, und leider auch gegen Privatpersonen ausgewachsen.

Dass hier, wissentlich oder unwissentlich, mit Teil- und Halbwahrheiten gearbeitet wurde und wird, scheint leider Tatsache zu sein.

 

Auch ich habe den eingebrachten Dringlichkeitsantrag der Grünen abgelehnt,
da zum Ersten der Denkmalschutz eingeschaltet wurde,
ist schlicht und einfach keine Dringlichkeit mehr gegeben,
zum Zweiten lasse ich mich nicht auf diese taktischen Spiele ein,
und zum Dritten nicht vor den Karren Anderer spannen.

 

Es steht den Grünen, die ja die Vizebürgermeisterin stellen, und somit im Stadtrat vertreten sind jederzeit frei, gemäß der Gemeindeordnung Anträge zu stellen.

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Worte “Synagoge und Gänserndorf” in einer Suchmaschine eingeben, sehen Sie an der Zahl der erschienenen Artikel die Tragweite dieser, vollkommen ausufernden Aktion.

Es haben fast alle österreichischen Tageszeitungen mehr oder weniger umfangreich über diese Sache berichtet, es gibt auch Artikel von:
Jüdische Allgemeine Deutschland, IKG Wien, Erzdiözese Wien, und viele mehr. Nachzulesen im Internet.

Tatsache ist, dass es sich weder die Stadt Gänserndorf mit all ihren Bürgern und Bürgerinnen, und schon gar nicht Privatpersonen verdient haben, irgendwie ins rechte Eck gerückt zu werden. Und dieser Anschein wird hier, gewollt oder ungewollt, wissentlich oder unwissentlich, fallweise, augenscheinlich erweckt.

 

Zwei weitere, ebenso eher unschöne, Höhepunkte waren:
der Tagesordnungspunkt 17, Fest der Vereine, sowie
der Tagesordnungspunkt 18, Jugendzentrum Gänserndorf.

Auch hier wollte Vize Linke Geld ausgegeben, ohne dass ein schlüssiges Konzept, ein nachvollziehbarer Plan, oder irgend etwas Griffiges vorlag.

 

Ich habe jetzt sehr vorsichtig und diplomatisch formuliert, die einzelnen Wortmeldungen in der öffentlichen Sitzung, im Beisein der anwesenden Presse, waren weitaus deutlicher und deftiger.

 

Liebe Margot, Du hast in den vergangenen fünf Jahren der letzten Gemeinderatsperiode,  als Teil der Opposition, sehr angriffig Alles und Jedes kritisiert und hinterfragt. Du hast zu Allem und Jedem, Deine Stimme erhoben. Du, und deine Parteikollegen,  habt Alles und Jedes sowieso besser gewusst.
Jetzt bist Du selber in der Verantwortung, und siehe da, Dir passieren mehr Fehler, als wir alle angenommen, bzw. befürchtet haben.

Liebe Margot, in der freien Wirtschaft kursiert ein geflügeltes Wort:
“Wenn man eine Person irgendwo nicht verhindern kann, dann befördert man Diese, bis zur -(menschlichen, intellektuellen, fachlichen, persönlichen, usw.)- Inkompetenz”.
Denke darüber in einer stillen Stunde, auch zum Selbstschutz, einmal nach.

Siehe auch:

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/schulische-nachmittagsbetreuung-im-hort-fuer-das-schuljahr-20152016-gescheitert/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/margot-linke-naechster-fauxpas-oder-hort-die-dritte/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/einfach-hort-die-iv/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/09/und-wieder-einmal-hort-ausgabe-v/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/10/und-wider-einmal-hort-ausgabe-vi-zahlen-die-gaenserndorfer-viel-zu-viel/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/10/und-wider-einmal-hort-ausgabe-vii-verschlechterung-fuer-kinder-mit-migrationshintergrund/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/07/und-wieder-einmal-hort-ausgabe-nr-viii/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/margot-linke-nur-nervoes-oder-auch-ueberfordert/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/06/naechster-fauxpas-der-gruenen-vize-linke-die-ferienbetreuung-beinahe-vergeigt/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/nachtrag-zu-naechster-fauxpas/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/gruene-vize-linke-laesst-in-der-stadt-baeume-schlaegern/

.

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Unselbstständige wertlos?? Einzelfall, oder doch nicht??

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

 

 

Ein bisher als unglaublich zu bezeichnender Sager ist nun doch passiert:

.
“Das ewige Jammern im Jammertal der unselbständig Erwerbstätigen hält keiner mehr aus. Es ist das Wehklagen der Wertlosen.”

 

Erwerbstätige Menschen werden als wertlos bezeichnet.

 

Das ist kein Sager protestierender oder betrunkener Randalierer bei einer linken oder rechten Demonstration, nein das sagt ein Mitglied des Wiener Wirtschaftsbundes.

Wenn sich alte Menschen zurückerinnern, oder Jüngere in den Geschichtsbüchern lesen, kam es auch in der Vergangenheit öfters vor, das Menschen herabgewürdigt wurden.

Wenn sich die Wortwahl, vor Allem in der Politik, so weiterentwickelt werden größere Demonstrationen nicht zu verhindern sein.

An der Reaktion der ÖVP wird nun abzulesen sein, wie diese zu solchen Äußerungen steht.

Es wird daraus auch zu entnehmen sein, wie die ÖVP wirklich vorhat mit Arbeitern und Angestellten in Zukunft umzugehen.

Dass massive Verschlechterungen auf die arbeitenden Menschen zukommen, wissen wir aus verschiedenen Wortmeldungen und Zeitungsberichten.

Dass es Firmenchefs gibt, die Ihre Angestellten jetzt erst recht auslaugen werden, kann angenommen werden.

 

Ich hoffe, dass unser Herr Bundespräsident, und auch unser Herr Bundeskanzler, sich die Mühe machen, hier die richtigen Worte zu finden!

 

Einige Fragen brennen mir jetzt auf der Zunge:

Ist das die Vorstufe, oder bereits der eingeschlagene Weg  zur Niederhaltung der Bevölkerung und auch gleich zur Sanierung des Pensionszuschusses???

Laugt man zuerst die Arbeiter und Angestellten total aus, um diese danach zu kündigen, diese müssen dank Abschaffung der Notstandshilfe um ihre Familie ernähren zu können,  jeden miesen Job annehmen, gehen dann krank in Pension, welche sie bedingt durch schlechten gesundheitlichen Zustand nur kurz genießen können?? 

 

Hart formuliert? Ich denke nicht! Und fragen wird man ja noch dürfen!

 

http://wien.orf.at/news/stories/2919729/

 

https://kurier.at/chronik/wien/wirtschaftsbund-mitglied-sorgt-mit-wertlosen-sager-fuer-aufsehen/400052684

 

Vor einiger Zeit habe ich in einem etwas anderen Zusammenhang bereits über die “Ressource Mensch” zwei Artikel geschrieben.

Offensichtlich ist die momentane Situation und die zu erwartende Zukunft noch viel schlimmer.

 

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/02/ressource-mensch-teil-2/

 

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/12/diskussion-zum-thema-kur-resource-mensch/

 

Irgendwie wäre es jetzt an der Zeit, dass sich die Gewerkschaften – aber auch die noch immer mit sich selber beschäftigten Teile der SPÖ besinnen, und langsam tätig werden. Wenn nicht, werden sich die Wählerinnen und Wähler bei der nächsten Wahl gar nicht mehr daran erinnern, dass es einmal so etwas wie eine Arbeiterbewegung gegeben hat.

 

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Umwelt Zerstörung für Arbeitsplätze, oder…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

…oder, ist doch alles nicht so arg???

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Eine Eisenbahnlinie von China bis Wien soll verwirklicht werden.

Hört sich gut an.

Dies soll bis zu 3000 Arbeitsplätze bringen.

Hört sich auch gut an.

Allein der Bahnhofsbereich soll 5000 Meter lang und 300 Meter breit werden.

Hört sich schon nicht mehr so gut an.

Rundherum sollen Speditionen Standorte errichten.

Hört sich überhaupt nicht gut an.

 

Ein fünf Kilometer langer und 300 Meter breiter Bahnhof, mit etlichen Speditionen rund herum, mitten im Marchfeld, der Korn- und Gemüsekammer von Österreich.

Das hört sich wie ein Streich aus Schilda an. Wenn Manager der ÖBB darüber nachdenken, ist dies zu beobachten, löst aber noch keinen Alarmruf aus.

Wenn unser Landtagsabgeordneter und Bürgermeister darüber nachdenkt, ist Gefahr im Verzug. Denn dieses Projekt könnte sowohl für den nächsten Gemeinderats- als auch für den nächsten Landtagswahlkampf wahltaktisch herhalten können.

Denn beim Selbstmarketing, und Ausnutzen jedes möglichen Presse- Fototermines kann man unserem Rene nix vormachen, das beherrscht er. Und zwar perfekt.

 

Die Frage ist jetzt, was Alles müsste diesem Projekt geopfert werden!!

Wie viel landwirtschaftlich genutzte Fläche wird dem Projekt geopfert?

Wie viele Dieselloks werden im Verschub eingesetzt? (Hat schon jemand eine E Lok im Verschub gesehen?).

Wie viele LKW´s werden die Waren abtransportieren? (Sonst bräuchte es ja keine Speditionen).

Welche zusätzlichen Strassen sind da wieder nötig? Für die zusätzlichen Emissionen, wird die Schuld dann vermutlich sowieso die privaten Dieselfahrer treffen……

Von einer Nutzung der Donau ist ebenfalls die Rede!

Baut man auch gleich einen Hafen in die Donauauen? (Anders kommt man ja nicht an die Donau heran).

 

Der momentane Endbahnhof der Breitspur ist im Slowakischen Kosice, warum, wenn man nur von Breit- auf Normalspur umladen will, macht man das nicht gleich dort?

Oder ist vielleicht die Slowakei gescheit genug, und will die Umweltverschmutzung von Verschubdieselloks und 100er LKW´s pro Tag nicht haben?

Und auch nicht die Versiegelung tausender m2 Grund und Boden?

Wenn wir jetzt von ca. 3000 Arbeitsplätzen hören, schrillen ebenfalls die Alarmglocken, wie viele LKW Fahrer werden aus dem nahen oder fernem Ausland kommen?

Wie viele ausländische Speditionen werden hier filialmäßig tätig werden?

Wie viele Lagerhilfsarbeiter aus aller Herren Länder, ebenfalls?

Vermutlich werden dann eine handvoll Arbeitsplätze für Österreicher übrig bleiben, aber die ganze Luftverschmutzung, das dann unverkäufliche Gemüse aus der dann ehemaligen Korn und Gemüsekammer Österreichs, werden wir uns ebenfalls behalten können.

 

Das Burgenland hat bereits abgewunken, der Raum südlich der Donau ebenfalls.

Ich hoffe dass auch das Marchfeld von dieser Segnung verschont bleibt.

 

Atlas NÖ Landesseite:

http://atlas.noe.gv.at/webgisatlas/(S(5ej1q0crcxzb55izmzetqvcu))/init.aspx?karte=atlas_gst&t=636196606513030796 

 

Auszüge:

Rechts unten sehen sie auf den nachfolgenden Bildern die Maßstabstabelle, Sie können also die gigantischen Ausmaße dieses Projektes erahnen.

 

 

 

bild 1

 

 

 

bi 2

 

 

 

 

 

 

bild_3

 

 

Einige Presseberichte:

http://www.noen.at/gaenserndorf/von-china-ins-marchfeld-umschlagterminal-im-suedlichen-weinviertel-moeglich-umschlagterminal-breitspurbahn-logistikzentrum-rene-lobner-94311449

http://noe.orf.at/news/stories/2913463/

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wie denken SIE über dieses Projekt???
 .
.
Fragen stellen muss ja in einer Demokratie immer erlaubt sein, fragen wir doch alle gemeinsam einmal nach…….
 .
 .
Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Wowww…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Liebe Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Ich habe heute in einer Gratiszeitung, mitten in einem Interviewtext einer aus dem Landtag scheidenden Politikerin, einen bezeichnenden Satz gelesen:

“Ich werde Deine Meinung immer bekämpfen, aber ich würde dafür sterben, dass Du sie sagen darfst”

In diesem einfachen Satz liegst so viel drinnen.

Wenn jetzt alle Menschen, wenn auch nur kurz, über diesen einfachen Satz nachdenken würden, wäre vermutlich Vieles einfacher.

Vor Allem in der Politik. Übrigens, auch in Gänserndorf!

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Muttertagsgeld in Gänserndorf – aber nicht für Alle!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Wie sowohl auf der Anschlagstafel der Gemeinde, als auch online auf der Webseite der Gemeinde zu lesen ist, gibt es für Mütter mit unversorgten Kindern ein Muttertagsgeld.

Leider gelten in Gänserndorf nicht alle unversorgten Kinder gleich, daher erst ab fünf Kindern. Als ob die unversorgten Kinder eins bis vier, keine Unterstützung brauchen würden.

https://www.gaenserndorf.at/wp-content/uploads/2018/04/Öffentliche-Bekanntmachung-Muttertag-2018.pdf

Ich habe bereits im Jahr 2015 einen Dringlichkeitsantrag eingebracht um ALLE UNVERSORGTEN KINDER gleichzustellen.

Dieser wurde jedoch im Gemeinderat beinhart abgelehnt.

Siehe:

Artikel vom 21. September 2015

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/09/muttertagsgeld-fuer-muetter-unversorgter-kinder/

Artikel vom 27. Oktober 2015

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/10/muttertagsgeld-fuer-muetter-unversorgter-kinder-dringlichkeitsantrag-an-den-gemeinderat/

 

Der Antrag wurde von SCHWARZ, BLAU, GRÜN beinhart abgelehnt

Artikel vom 10. November 2015

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/11/kein-herz-fuer-unversorgte-kinder/

 

Artikel vom 19. November 2015

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/11/unterstuetzung-fuer-unversorgte-kinder-abgelehnt-ii/

 

Machen Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich selber ihren Reim darauf, wie viel unversorgte Kinder manchen Parteien wert sind.

Möglicherweise weil eben Muttertag ist, ein bissl Werbung!

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Armut in Gänserndorf steigt rasant an. Teil 5

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Wenn wir von unseren Politikern die Ziffern der Inflation vorgesetzt bekommen, sind diese zwar nicht wirklich falsch, aber eben nur die halbe Wahrheit.

Wenn man sich die Daten etwas genauer ansieht, fällt der Blick auf den sogenannten “Mikrowarenkorb” sowie den “Miniwarenkorb” ersterer spiegelt die täglich gebrauchten und gekauften Dinge, zweiterer die wöchentlich gekauften Dinge des “täglichen Lebens” wieder.

Und wie alle Menschen bzw. Familien mit nur einem, oder einem niedrigeren, Einkommen bereits ahnen, ist hier die Teuerungsrate wesentlich höher.

Es klingt zwar sehr schön wenn unsere Politiker von den ach so guten Wirtschaftszahlen sprechen, nur große Teile der Bevölkerung haben nichts davon.

Was nützt es einer allein erziehenden Mutter, wenn die Flugreisen billiger werden, und diese das tägliche Leben nicht meistern kann.

Was nützt es einer / einem Mindestpensionisten wenn Elektronik billig ist, wenn gleichzeitig Medikamente, Gebühren, Mieten und Nahrung nicht mehr leistbar sind.

Nix, genau gar nix.

An alle Parteien die sich als die Vertreter der sogenannten kleinen Leute aufspielen, denkt doch einmal darüber nach den Mikrowarenkorb als Basis für die Pensionserhöhungen der kleineren Pensionen, sowie die Lohnerhöhungen der Mindesteinkommen heranzuziehen!

Das wäre mutig! Kompensieren könnte man dies sehr leicht durch Senkung der Parteiförderungen auf Bundesebene in gleicher Höhe.

Aber dazu wird es nicht kommen, dazu sind unsere Bundes und Landes Politiker zu feige.

 

Details finden Sie hier:

http://www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/preise/verbraucherpreisindex_vpi_hvpi/warenkorb_und_gewichtung/index.html

 

Siehe Krone Artikel: http://www.krone.at/1695078

Details aus oben genanntem Artikel: Bitte die Ziffern des Mikrowarenkorbes beachten!

 

 

Bildschirmfoto 2018-04-18 Quelle KRONE online

 

 

 

Bildschirmfoto 2 2018-04-18 Quelle Krone online

Ihr, Euer, Dein

Walter Krichbaumer

 

Förderungen / Subventionen / Zuschüsse – in / um / für Gänserndorf.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

In vielen Presseartikeln, Aussendungen, Interviews und auch in vielen Gemeinderatssitzungen fallen Worte wie Zuschüsse, Förderungen, Subventionen oder auch Kostenbeteiligung.

Ob vom Bürgermeister wirklich eingereicht wird, erfahren wir nie so wirklich. Es ist jedoch davon auszugehen, dass er dies macht, sonst fehlt ja Geld für neue Projekte.

Ob Förderungen Zuschüsse Subventionen Kostenbeteiligungen auch ausbezahlt werden, und wenn ja in welcher Höhe, erfahren die Bürgerinnen und Bürger Gänserndorfs jedoch fast nie.

Demnächst wird der erste Nachtragsvoranschlag für 2018 öffentlich aufliegen, in diesem wird, wie auch in der Vergangenheit, das Plus und Minus des Rechnungsabschlusses 2017, Ausgaben Rücklagen usw. in das Budget 2018 eingearbeitet.

Mit anderen Worten: alle Ziffern sind vorhanden, jedoch für die Bürgerinnen und Bürger eigentlich unlesbar.

Wer´s nicht glaubt, Rechnungsabschluß und Budget ebenso wie das Nachtragsbudget sind öffentlich, viel Vergnügen beim schmökern.

Es wäre doch ein wunderbares Service des Bürgermeisters gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, wenn dieses Konglomerat an Zahlen aufgeschlüsselt zur Verfügung stehen würde.

Mögliches Formular weiter unten in der Aussendung.

Eine weitere Möglichkeit wäre, und diese würde ich als Prüfungsausschußobmann (allein schon wegen der Haftungsfrage) wahrnehmen, diese Frage zum Prüfungsthema zu machen. Dann müsste die Verwaltung diese Ziffern in der verlangten Form liefern. Das Protokoll wird in der öffentlichen Sitzung verlesen, und ist somit für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich.

Danach kann es keine Diskussionen mehr geben, ob ja oder nein, wie hoch oder weniger hoch usw.

Gehen wir einmal davon aus, dass es nichts zu verstecken gibt, gehen wir auch davon aus, dass alle beantragten Förderungen ausbezahlt wurden, war steht oder würde einer Veröffentlichung im Wege stehen?????

Zum möglichen Formular im pdf Format:

Förderungen von Projekten

Förderungen von Projekten Blatt1

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Armut in Gänserndorf steigt rasant an. Teil 4.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Als ich vor einiger Zeit, damals noch Stadtrat für Soziales, die Gänserndorfer Sozialkarte ins Leben gerufen habe, war es im ersten Schritt ein Anliegen die Menschen großteils gratis ins Bad und zum Lesen zu bringen. Einige Gänserndorfer Firmen haben ebenfalls Leistungen angeboten.

Wie die letzten Monate gezeigt haben, sitzt die Armut viel tiefer und versteckt.

Ich erinnere an meine Artikel zum Thema Armut und an einige Berichte in der NÖN.

Viele Anrufe besorgter Eltern, vor Allem von Müttern zeigen, dass der Schulbeginn für viele Eltern ein riesiges Belastungspaket darstellt.

Wenn zu den ohnehin bekannten Schulsachen dann noch ein Laptop oder ein Schikurs oder eine Landschulwoche dazukommt, sind die Geldmittel rasch erschöpft.

Zu verstehen ist ebenso, dass nicht immer Firmenspenden, soziale Einrichtungen usw. für diese Notfälle aufkommen können.

Da von Seiten der Bundes- und Landespolitik nicht übermäßig viel Hilfe zu erwarten ist, könnte nach bestimmten Kriterien auch die Gänserndorfer Sozialkarte einspringen, und verschiedene Leistungen übernehmen. Dass hierfür natürlich ein sehr strengen Kriterienkatalog zu erarbeiten ist, versteht sich von selbst.

Ebenso sollte angedacht werden, ob bei manchen Ratenvereinbarungen mit der Gemeinde, wenn es um Kinder UND um nachweisbare Notfälle geht, die Zinsen subventioniert werden können. Näher möchte ich auf das Thema nicht eingehen, das dies wie auch anfangs die Sozialkarte zerredet werden könnte.

Wie denken Sie über dieses Thema?

Schreiben Sie uns eine Nachricht per Mail, oder einfach – auch anonym – via Infobox.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Rechnungsabschluss für das Jahr 2017 liegt öffentlich auf!

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser.

 

Der Rechnungsabschluss für das Jahr 2017 liegt zur öffentlichen Einsicht auf.

https://www.gaenserndorf.at/wp-content/uploads/2018/02/Kundmachung-Rechnungsabschluss-2017.pdf

 

https://www.gaenserndorf.at/wp-content/uploads/2018/02/Rechnungsabschluss-2017-Entwurf.pdf

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer