Gemeinderatssitzung 30. Jänner 2019 – BAUSPERRE!

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Liebe Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Am 30. Jänner ging die erste Sitzung des Gänserndorfer Gemeinderates, in diesem Jahr, über die Bühne.

Zentrales Thema war die BAUSPERRE IM STADTTEIL SÜD.

Beim Lesen der Tagesordnung und beim Studium der Akten dachte ich noch, nichts Aufregendes, das sollte in einer halben Stunde abgearbeitet sein.

Hätte fast gestimmt, wenn ja wenn! nicht ein einziger Tagesordnungspunkt eine halbe Stunde gedauert hätte.

Die Sitzung begann damit, dass der Bürgermeister drei Dringlichkeitsanträge, die von ihm selbst kamen, verlesen hat.

Ein Dringlichkeitsantrag behandelte eine Bausperre für den Stadtteil Süd. Die beiden Anderen wurden in der nicht öffentlichen Sitzung behandelt, daher gehe ich darauf nicht ein.

Dieser Tagesordnungspunkt, eine Bausperre für den Stadtteil Süd, sorgte auch für heftige Diskussionen.

Bereits bei der Zuerkennung der Dringlichkeit war zu bemerken, dass sich nicht alle Fraktionen einig waren.

Ich habe der Dringlichkeit zugestimmt, denn ich stimme aus Prinzip der Zuerkennung der Dringlichkeit jedem Antrag zu. Denn nur dann, wenn die Dringlichkeit mehrheitlich zuerkannt wird, kann über diesen Antrag diskutiert werden. Ich sehe es als einen Akt der Fairness, und des demokratischen Denkens dass Diskussionen zugelassen werden sollen. Bei der Abstimmung kann man den Antrag dann immer noch ablehnen.

Der einzige Nachteil bei Dringlichkeitsanträgen ist, dass diese unmittelbar vor einer Sitzung eingebracht werden (können), und somit ein Aktenstudium zumeist nicht möglich ist.
Daher ist es etwas verwunderlich, wenn der Bürgermeister, der ja Ersteller der Tagesordnung ist, sehr oft auf diese Möglichkeit zurückgreift. Für kleine Fraktionen ist es das einzige Mittel Anträge einzubringen. Da ist dann wieder die Zuerkennung der Dringlichkeit, die große erste Hürde. Aber da sind wir dann wieder bei der Fairness und beim demokratischem Denken.

Zurück zum Thema Bausperre.

Ja, ich bin überzeugt davon, dass der Gemeinderat auf dieses Mittel zurückgreifen muß.

Wenn man sich im Internet die Werbung für Wohnen in Gänserndorf ansieht, kann man erahnen welche finanzielle Belastung auf uns Gänserndorferinnen und Gänserndorfer zukommt. In diesem Fall wurde die Aufwertung des Stadtteils Süd, mit neuem Nahversorger und neuer Volksschule zum Bumerang.

Wir haben bereits jetzt ein Problem mit den Kindergärten, wir können kaum ist ein Kindergarten eröffnet, bereits den Nächsten bauen.
Wir haben auch ein Problem mit den Volksschulen, die neue Schule in Süd ist noch nicht fertig, ein zukünftiger Zubau kann, wenn man sich die Auslastung der Kindergärten ansieht, schon angedacht werden.
Die Kanalanlagen werden zu klein, Straßenzüge samt Beleuchtung müssen neu gebaut werden.

Und wer müsste das bezahlen?
Na ganz einfach, Alle Bürgerinnen und Bürger von Gänserndorf, mit ihren Abgaben. Dass diese dann möglicherweise erhöht werden (müssen), ist zu bedenken.

 

Daher ein überzeugtes JA zur Bausperre, auch zum Schutz der bereits in Gänserndorf ansässigen Bürgerinnen und Bürger.

Aber auch ein nein zur Vorgangsweise, sehr viele Beschlüsse durch Dringlichkeitsanträge des Bürgermeisters bzw. der Bürgermeisterpartei herbeizuführen. Denn wie bereits geschrieben, der Bürgermeister erstellt die Tagesordnung sowohl für den Stadtrat als auch für den Gemeinderat, und die beschriebenen Probleme mit der Bebauung in Süd waren auch eine Woche vor der Sitzung bereits bekannt.
Von den beiden anderen Dringlichkeitsanträgen hätte einer auf der Tagesordnung stehen können, der dritte war in Ordnung.
Wir werden sehen ob Bürgermeister und die Bürgermeisterpartei beim nächsten, von mir eingebrachten Dringlichkeitsantrag, diesem die Dringlichkeit auch so selbstverständlich zuerkennt.

Da sind wir dann wieder bei der Fairness und beim demokratischen Denken.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Daten, Datenschutz, und wie dies uns ALLE betrifft. Teil 2

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser.

Wie im Teil 1 versprochen, nun einige Artikel und Berichte zum Thema Daten und Datenschutz!

 

Österreichische Post errechnet und verkauft Daten zur “Parteiaffinität”

https://www.heise.de/tp/features/Oesterreichische-Post-errechnet-und-verkauft-Daten-zur-Parteiaffinitaet-4267973.html

Die Post verrät allen was!

https://epicenter.works/content/die-post-verraet-allen-was

 Aufgeweichte Datenschutzregeln: Ein Signal gegen Europa

https://derstandard.at/2000080813291/Verwaesserte-Datenschutzregeln-Ein-Signal-gegen-Europa

 

Wie können wir uns schützen, was können wir selbst unternehmen:

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Der Weg der Daten

https://www.addendum.org/datenhandel/der-weg-der-daten/

Die DSGVO bringt den Bürgern neue Rechte

https://www.heise.de/select/ct/2018/05/1519949473427199

https://www.heise.de/select/ct/2018/5/softlinks/ycyu

DSGVO: Folterfragebogen im Selbsttest

https://www.heise.de/newsticker/meldung/DSGVO-Folterfragebogen-im-Selbsttest-3974512.html

DSGVO: Du hast Rechte, nutze sie!

https://epicenter.works/content/dsgvo-du-hast-rechte-nutze-sie

Datenschutzbehörde leitet Verfahren gegen die Post ein

https://www.addendum.org/datenhandel/verfahren-gegen-die-post/

 

Auch wenn die Post jetzt verspricht einige der Daten zu löschen, bleiben doch sehr viele Daten über Bürgerinnen und Bürger gespeichert!

Wenn nun alle mündigen Bürgerinnen und Bürger misstrauisch werden würden, und bei allen Firmen und Institutionen gemäß den in den Artikeln beschriebenen Rechten Auskunft einholen würden, wäre die Wirkung enorm.

Einerseits wüssten Firmen und Institutionen, dass es nicht so einfach ist über Bürgerinnen und Bürger die ja auch Kundinnen und Kunden sind drüberzufahren. Andererseits ist die Beantwortung des Auskunftsbegehrens eine Menge Arbeit.

Des Weiteren kann bei dieser Gelegenheit auch die Weitergage aller Daten untersagt werden.

Sowie, und dies sehe ich als überaus wichtig an, die Löschung aller vorhandenen Daten verlangt werden.

Dies würde Firmen, Behörden, Institutionen am Meisten stören, keine Weitergabe, und der Verlust der Daten.

Und zur Sicherheit, das Ganze ein Jahr später wiederholen!

Ich kann mir auch vorstellen, das einzelne Datenschützer die “Österreichische Variante” des Datenschutzgesetzes bzw. einige Details daraus vor den EUGH bringen.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Daten, Datenschutz, und wie dies uns ALLE betrifft. Teil 1

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Daten, Datenschutz, Datenschutzgrundverordnung, Weitergabe unserer Daten…

Schlagworte die uns derzeit immer wieder begegnen.

Manche Personen werden meinen, ich habe ja nix zu verbergen.

Nun ja, ich frage diese Leute immer, würden Sie Ihre Parteizugehörigkeit, Ihr Kaufverhalten, Ihre Gehaltsklasse, welche Bekleidung auch Unterwäsche die Sie tragen, welche Speisen Sie essen, ob Sie gesund oder ungesund leben, ob Sie bei einer Onlineapotheke einkaufen, ob und wann Sie sich einen Urlaub leisten wollen oder können jedermann erzählen?

Da beginnt dann das große Staunen.

Nun, alle diese Daten werden erhoben. Glauben Sie nicht?

Nun wozu ist die Kundenkarte da? Die Rabatte sind nur eine kleine Erstattung für die Zustimmungserklärung zur Nutzung Ihrer Daten.

Die Post weiß genau wann Sie von wem welches Paket bekommen haben.

Bericht Krone, als Beispiel. Es haben auch andere Medien berichtet.

https://www.krone.at/1836883

https://www.krone.at/1839465

Haben Sie die Zustimmungserklärung bei allen Kundenkarten immer sorgfältig gelesen?

Vermutlich nicht!

Haben Sie bei einem Onlinespiel mitgemacht?

Ein Gratisabo, von was auch immer, bezogen?

Sie haben dabei, wissentlich oder eben auch nicht, sicher der Nutzung Ihrer Daten zugestimmt.

 

Im nächsten Artikel folgen die Möglichkeiten wie Sie Auskunft über Ihre gespeicherten Daten erhalten können!

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Neujahr

Liebe Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Ich möchte Ihnen mit dem nachfolgenden Gedicht, ein schönes und in Gesundheit verbrachtes Jahr 2019 wünschen.

Da dieses “Jahr 2019″ für uns Gänserndorfer ein Wahljahr werden wird, passt dieses Gedicht vermutlich ganz gut.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

 

Vom Wasser und vom Wein

Mündlich.

Ich weiß mir ein Liedlein, hübsch und fein,

Wohl von dem Wasser, wohl von dem Wein,

Der Wein kanns Wasser nit leiden,

Sie wollen wohl alleweg streiten.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man führt mich in alle die Länder hinein,

Man führt mich vor’s Wirth sein Keller,

Und trinkt mich für Muskateller.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Ich laufe in alle die Länder hinein,

Ich laufe dem Müller ums Hauße,

Und treibe das Rädlein mit Brauße.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man schenkt mich in Gläser und Becherlein,

Und trinkt mich für süß und für sauer,

Der Herr als gleich, wie der Bauer.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Man trägt mich in die Küche hinein,

Man braucht mich die ganze Wochen,

Zum Waschen, zum Backen, zum Kochen.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man trägt mich in die Schlacht hinein,

Zu Königen und auch Fürsten,

Daß sie nicht mögen verdürsten.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Man braucht mich in den Badstüblein,

Darin manch schöne Jungfraue

Sich badet kühl und auch laue.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Bürgermeister und Rath insgemein

Den Hut vor mir abnehmen,

Im Rathskeller zu Bremen.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Man gießt mich in die Flamm hinein,

Mit Spritz und Eimer man rennet,

Daß Schloß und Haus nicht verbrennet.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man schenkt mich den Doktoren ein,

Wenns Lichtlein nit will leuchten,

Gehn sie bei mir zur Beichte.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Zu Nürnberg auf dem Kunstbrünnlein,

Spring ich mit feinen Listen

Den Meerweiblein aus den Brüsten.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Ich spring aus Marmorbrünnelein,

Wenn sie den Kaiser krönen,

Zu Frankfurt wohl auf dem Römer.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Es gehn die Schiffe groß und klein

Sonn, Mond auf meiner Straßen,

Die Erd thu ich umfassen.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man trägt mich in die Kirch hinein,

Braucht mich zum heiligen Sakramente,

Dem Menschen vor seinem Ende.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Man trägt mich in die Kirch hinein,

Braucht mich zur heiligen Taufen,

Darf mich ums Geld nicht kaufen.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man pflanzt mich in die Gärten hinein,

Da laß ich mich hacken und hauen,

Von Männern und schönen Jungfrauen.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Ich laufe dir über die Wurzel hinein,

Wär ich nicht an dich geronnen,

Du hättst nicht können kommen.

Da sprach der Wein: Und du hast Recht,

Du bist der Meister, ich bin der Knecht,

Das Recht will ich dir lassen,

Geh du nur deiner Straßen.

Das Wasser sprach noch: Hättst du mich nicht erkannt,

Du wärst sogleich an der Sonn verbrannt!

Sie wollten noch länger da streiten, –

Da mischte der Gastwirth die beiden.

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Quelle:
Achim von Arnim und Clemens Brentano: Des Knaben Wunderhorn. Band 2, Stuttgart u.a. 1979, S. 38-41.
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KEINE Zustimmung zum Gänserndorfer Budget 2019!

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Keine Zustimmung der Gänserndorfer Bürgerliste zum Budget 2019.

Warum?

Wie schon öfters geschrieben, und auch von der Volksanwaltschaft kritisiert, wurde von der Bürgermeisterpartei ÖVP – unterstützt von der FPÖ und den Grünen, die Fraktionsförderung in eine Klubförderung umbenannt.

Somit wurde die ein Mann Fraktion Bürgerliste von der Förderung beinhart ausgeschlossen.

Vermutlich war dies die Retourkutsche für unsere Weigerung Lobner bereits fünf Jahre früher an die Macht zu lassen. Damals hätten wir eine Aufstockung der Stadträte zustimmen sollen, und einer Postenaufteilung zwischen Schwarz und Grün. Diese Vorgangsweise, und den damals angeschlagenen Gesprächston, haben wir 2010 nicht goutiert. Die damals übergebenen Unterlagen liegen noch immer bei mir.
Oder ist es vielleicht auch ein bisschen Furcht vor der Bürgerliste, wir könnten ja zu stark werden?

Die Bürgerliste wird auch diesmal dem Budget NICHT zustimmen.
Dagegen stimmen jedoch auch nicht, alles ist ja nicht schlecht.
Die Bürgerliste wird sich somit der Stimme enthalten.

Dieser Protest wird dem Bürgermeister vermutlich egal sein, hat er doch mit Blau und Rot genügend Stimmen um das Budget zu beschließen.

Bahnt sich da mit der SPÖ möglicherweise sogar eine neue Koalitionsvariante an??

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Ehemalige Synagoge unter Schutz gestellt.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Nun ist es also geschehen, die ehemalige Synagoge und das ehemalige Rabbinerhaus sind unter Schutz gestellt.

 

Ein Teil der Bevölkerung sowie einige weitere Personen werden jubeln,

ein Teil wird dem Thema neutral begegnen,

ein weiterer Teil der Bevölkerung wird diese Entscheidung nicht verstehen.

Nicht verstehen können, oder auch nicht verstehen wollen.

 

 

synagoge 2018

 

Wie wird die nähere Zukunft der beiden Gebäude aussehen?
Nun dies ist recht einfach vorherzusehen, der Bürgermeister wird gegen den Bescheid berufen. Warum er in einem Kommentar das Wort WIR! verwendet, verstehe ich jetzt nicht. Aber, die ganze Geschichte wird in die nächste Runde gehen, möglicherweise in eine Weitere.

Der Zahn der Zeit wird an den beiden Gebäuden nagen, Wind und Wetter ebenfalls. Es werden die beiden Gebäude vor sich hin altern. Der bereits vor einigen Jahren bemerkte Schimmelbefall im ehemaligen Rabbinerhaus wird das ganze Gebäude in Besitz nehmen, die Deckenbalken werden weiter abmorschen. In der ehemaligen Synagoge wird es nicht viel besser aussehen.

Denn, für eine vernünftige Lösung, ist schon zu viel passiert.

Dafür sind die Gräben bereits viel zu tief.

Viele Gänserndorferinnen und Gänserndorfer haben die Schlammschlacht, vor Allem im Internet, aber auch in der Presse verfolgt.

Die Angriffe im Internet, gegen die Bevölkerung, gegen deren gewählte Vertreter sowohl in der Jetzigen als auch in der vorherigen Gemeinderatsperiode, als auch gegen Privatpersonen waren, auch wenn danach zurückgerudert wurde, doch sehr heftig.

Ich habe zu diesem Thema bereits einmal, im Juli 2018 einen Artikel verfasst:
http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2018/07/streitthema-abriss-zweier-gebaeude-in-gaenserndorf-oder/

ich habe in diesem Artikel viele Tatsachen aufgelistet.

Nun kommt eine weitere Tatsache hinzu, die Ablehnung in Gänserndorf ist größer geworden.

Nicht gegen das Judentum, nicht gegen die Synagoge, nicht gegen das Gedenkjahr sondern gegen die Art und Weise wie das ganze Thema als Waffe missbraucht wurde um ein Vorhaben umzusetzen.

 

Auf ein Detail, ein wichtiges Detail, möchte ich jedoch sehr wohl noch eingehen:
Es war nicht sehr gescheit, den Abriss der beiden Gebäude ausgerechnet im Gedenkjahr 2018 zu planen.

Wobei, wie mir erzählt wurde, auch bereits vor einigen Jahren versucht wurde, dieses Thema zu verteufeln, und medial auszuschlachten. Damals wäre jedoch mangels Gedenkjahr die Presse vermutlich nicht voll aufgesprungen.

Ohne jetzt auf Personen näher eingehen zu wollen, wer immer jetzt – was auch immer – erreichen wollte.

Dieses Vorhaben ist gründlich daneben gegangen, sehr gründlich sogar.

Zum Schaden für die Bevölkerung,

zum Schaden für den Ruf der Stadt,

zum Schaden auch für das Andenken an die gequälte ehemalige jüdische Bevölkerung der Stadt.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Gemeinderatssitzung vom 30. Oktober, oder andersrum, Grüne wie einst und je.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Die gestrige Sitzung des Gemeinderates war an sich eine sehr lockere Sitzung. Jedenfalls gab es keine Streitereien.

Die wenigen, aber manchmal nervigen Einwendungen kamen von der rechten Seite. Wie schon einmal erwähnt, sitzen rechts von mir auch die Grünen.

Eines der Diskussionsthemen war, dass die neu zu pflanzenden Sträucher in der Volksschule/Hort Stadt nicht essbar sind.

Aahhh Ja.

Wir wussten als Kinder sehr wohl dass Sträucher nicht unbedingt zum Verzehr für Menschen geeignet sind, mein Sohn wusste das auch, das größere meiner Enkelkinder ebenfalls, das Kleinere wirds erlernen.

Auch alle weiteren Einwendungen der Grünen wurden vom Rest der anwesenden Gemeinderäte nicht goutiert. Warum wohl??

Mich erinnert das Ganze an die vorige Gemeinderatsperiode, die Grünen meldeten sich zu jedem Thema, wussten alles eh und sowieso besser, verlängerten dadurch jede Sitzung, waren eh fast überall zumindest ein bisschen dagegen, und wenn nicht wollten sie sich wenigstens ausgiebig reden hören.
Da waren die Grünen aber noch Opposition, stellten keinen Stadtrat und auch keine, inzwischen entmachtete, Vizebürgermeisterin.

 

Fast alle Punkte, sowohl im öffentlichen als auch im nicht öffentlichen Teil wurden einstimmig beschlossen.

Meiner als Zusatzantrag formulierten Wortmeldung, dass die Mehrkosten bezüglich Schallschutz in der neuen Volksschule hinterfragt/geprüft werden müssen wurde stattgegeben. Ich bin der Meinung dass eine Vorprüfung ja auch intern ( wir haben einen Baumeister im Team!)  erfolgen kann, denn es darf nicht sein dass eine Überprüfung mehr kostet als die Mehrkosten ausmachen.

 

Lichtblick des Abends war ein kleiner Zuhörer, der sich des öfteren kurz zu Wort, richtig zu Ton meldete.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Wir suchen Verstärkung!

Wollten Sie schon immer in der Gemeinde aktiv werden?
Jedoch nicht innerhalb der Zwänge einer politischen Partei?

Die Bürgerliste ist eine Möglichkeit dazu.

Fauststoss Kollegen

Wir sind von keiner politischen Partei abhängig, die Bürgerliste ist frei in Ihren Entscheidungen –
einzig und Alleine der Wählerin, dem Wähler verpflichtet.

  • Wir können bis zu einem gewissen Grad an allen Entscheidungen mitarbeiten und mitgestalten.
  • Wir haben, und wir werden, innerhalb der gesetzlichen Möglichkeiten, alle Dinge an die Öffentlichkeit bringen, die möglicherweise sonst im Verborgenem bleiben.
  • Wir haben, und wir werden, zum Wohle der Bevölkerung mitarbeiten.
  • Wir haben, und wir werden, alle Dinge die nicht zum Wohle der Bevölkerung sind, offen kritisieren.

Der Entzug der finanziellen Mittel durch anlassbezogene Änderung der Gänserndorfer Förderrichtlinien, von Fraktions- auf Klubförderung zeigt uns, dass doch etwas Respekt vor uns in den Köpfen des politischen Mitbewerbs herumgeistert.

 

Bei den letzten Wahlen konnten wir mit sehr kurzer Wahlwerbung, also faktisch aus dem Stand ein Mandat erreichen.
Bei der nächsten Wahl werden wir sicher wieder antreten.
Wollen SIE dabei sein? Wollen SIE IHRE Ideen mit einbringen?

Wenn Sie interessiert sind, an der Zukunft von Gänserndorf mitzuwirken sind Sie herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht an:
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Hilferuf einer Gänserndorfer Mutter.

Eine verzweifelte zweifache Mutter schickte eine sehr lange, und sehr ergreifende, SMS.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Nach einigen Hilferufen von Müttern im Vorjahr, hat mich nun ein viel dramatischer Hilferuf erreicht.
Ging es im Vorjahr “nur” um finanzielle Engpässe, geht es im neuesten Fall zusätzlich um ein sehr krankes Kind.

Ich werde jetzt sicher keine Namen nennen, und die Situation nur umschreiben.
Ich habe die Erlaubnis der Mutter über diesen Notfall zu berichten, muss aber die Anonymität wahren.

Eine Familie hat zwei kleine Kinder, baut in Gänserndorf ein Haus. Eines der Kinder hat immer gesundheitliche Probleme.
Dann schlägt das Schicksal doppelt zu, der Vater verliert für einige Zeit die Arbeit,
und bei einem der Kinder wird eine lebensbedrohende Krankheit festgestellt.
Die Mutter ist mit einem Kind im Krankenhaus, der Vater versucht Haushalt und Beruf zu meistern.
Das zweite Kind braucht natürlich auch seine Eltern. Würde diese brauchen, denn so ganz wirds vermutlich nicht funktionieren.
Die Mutter hat mir, um die Schilderungen zu untermauern, Arztbriefe und Befunde übermittelt.
Diese nur zu lesen, war für mich emotional nicht einfach. Was muss erst in den Köpfen der Eltern vorgehen, die mit Ihren Kindern diese schlimme Zeit irgendwie durchleben müssen, die nicht wissen ob, und wie ihr Kind dies durch und überstehen wird…

 

Nun tauchen natürlich viele Fragen auf:

Wie hilft man in so einem Fall? Was ist richtig?

Was braucht diese Familie? Was ist nötig?

Medizinisch wird das Kind im AKH versorgt. Das ist aber nicht alles.

Kann man die Zinsenlast des für den Hausbau aufgenommenen Kredites stoppen, einen Ratenstopp vereinbaren?

Welche Institutionen können welche Hilfe anbieten?

befund

 

Ich werde nun versuchen alle mir bekannten Kanäle zu nutzen. Denn irgendwie muss es möglich sein, dieser Familie zu helfen.

Jetzt ist vor Allem zu hoffen, dass die Ärzte auch diese, als “Raumanforderung” oder “Astrozytom” umschriebene  Krankheit heilen können, und dass auch dieses Kind irgendwann Kindergarten und Schule, wie jedes andere Kind auch, besuchen darf. Und vielleicht doch im Garten mit anderen Kindern spielen darf.

 

………………..

 

Irgendwie interessant ist natürlich auch die Frage, warum melden sich viele verzweifelte Mütter immer bei der Gänserndorfer Bürgerliste?
Offensichtlich ist fallweise das Vertrauen in eine parteilose Bürgerliste größer, als in  parteiabhängige Institutionen!?!?
Oder hat sich herumgesprochen, dass durch den Einsatz der Bürgerliste doch so manches möglich wird??

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer