Die unfreiwilligen Wahlhelfer!!

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Die unfreiwilligen Wahlhelfer, für die – vermutlich – aus deren Sicht – falsche Partei – …….

Komplizierte Überschrift? Na, eigentlich nicht.
Wenn man ein bisschen nachdenkt…………

 

Im Moment findet an allen Ecken Wahlkampf statt, klar es geht sowohl in Oberösterreich und auch in der Bundeshauptstadt um sehr Viel.

Alle loben IHREN Kandidaten und versuchen – die Kandidaten der anderen Parteien – schlecht zu machen.

Eigentlich eine blöde Idee.

Denn:
Jede Partei und jeder Kandidat hat Ihre/Seine Anhänger und Sympathisanten.
Beleidige ich die Kandidaten, beleidige auch die Anhängerschaft und stoße diese weg.
Diese Personen, sehr oft unentschlossene Wechelwähler, werden geradezu vertrieben!
Sollten manche übereifrigen Schreiber und Poster manchmal bedenken.

 

Das beste Beispiel dies zu demonstrieren ist die FPÖ und HC Strache:
Es vergeht kein Wahl – Interview in Radio und TV in welchem Partei und/oder Person nicht angegriffen werden.
Von Facebook und Postings in den Printmedien gar nicht zu sprechen.
Man wirft Partei und/oder Person alles nur Erdenkliche vor.
Zumeist wirft man Partei und/oder Person Hetze vor. Und dies oft in einem Tonfall den man von der angegriffenen Partei und der angegriffenen Person selber nie hören wird.
Eh klar, so dumm sind die nicht.
Somit: Aus der Sicht der Wählerinnen und Wähler, wer sind nun die Hetzer?
Des Weiteren wird während dieser Angriffe sowohl der Name der angegriffenen Partei, als auch der Name der angegriffenen Person, permanent ausgesprochen bzw. geschrieben. Teilweise wird sogar noch das Logo der betreffenden Partei eingeblendet.
Zur besten Sendezeit im Fernsehen bzw. in den Schlagzeilen.
Manchmal mit mehr oder weniger haßtriefenden Begleitworten, man will ja nur aufdecken.
Vor Kurzem ist ein, an sich sehr gebildeter, Mann den viele auf einem sehr hohen Posten sehen wollen, auch in diese Falle getappt. (Angelobung von Mitgliedern einer Partei..)

All jenen zum Mitschreiben:
die Wählerinnen und Wähler jener Parteien und der Person könnt ihr damit nicht umdrehen, die sind bereits überzeugt, aber –
die Wechselwähler, also genau jene Frauen und Männer die Ihr umwerben sollt, diese werdet Ihr mit dieser Methode genau in Richtung jener Partei oder jener Person treiben. Klar, klingt ja interessant, wenn sich einige davor so fürchten, muss es ja interessant sein.

 

Einige werden es sicher bemerkt haben:
Ich habe ausser in der Überschrift zur Erklärung, im ganzen Text nicht ein einziges Mal den Namen einer Partei oder einer Person genannt.
Aber vermutlich kennen sich die Meisten aus.
Ist doch für die Wahlstrategen der Parteien eine Überlegung wert, oder…..

 

Viele Leserinnen und Leser werden jetzt sagen, ok super, aber du schreibst ja auch immer kritische und kantige Artikel.

Ja stimmt, aber die Bürgerliste ist
1. nicht im Wahlkampf, (Kampf – das nächste entbehrliche Wort) sondern mitten in der politischen Arbeit.
2. In meinem Fall als Einer unter vielen, (fast hätte ich Einzelkämpfer geschrieben) ist es schwer gehört/gelesen zu werden.
3. Ist die Bürgerliste keine politische Partei die überregional und strategisch denken muss.
4. Die Bürgerliste muss mangels fehlender Geldmittel (Bürgermeister hat die Auszahlung der Klubförderung verweigert) jedes Mittel nutzen.
5. Ich habe nie Parteien oder Personen beschimpft.
6. Ich habe allerdings – sehr Vieles – kritisch hinterfragt.

 

Daher werden auch weiterhin kritische und kantige Artikel erscheinen.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at