Haltestellen Chaos in Gänserndorf. Noch immer kein Ende.

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Bürgermeister Lobner hatte die Idee einen Busbahnhof mitten in der Stadt aus dem Boden zu stampfen.

 

Dies führte erst zu Diskussionen im Gemeinderat, dann zu Streitereien wegen der zu schlägernden Bäume usw.

http://www.noen.at/gaenserndorf/genossen-griffen-alle-an/11.352.166

Kaum war dieses neue, offensichtlich doch nicht so ganz durchdachte, Bürgermeisterdenkmal mit Pomp und Trara eröffnet, begannen die Pannen.

Der Asphalt war noch nicht ausgehärtet, musste bereits wieder umgebaut werden, na ja kann ja passieren wenn alles schnell gehen muss, damit die Wahlkampfbilder zeitgerecht fertig werden.

Die NÖN berichtete darüber.

http://www.noen.at/gaenserndorf/gaenserndorf-bus-bahnhof-nach-fest-rollten-bagger-an/70.725.722

Kaum begannen die Busse nach dem neuen Fahrplan zu fahren, fingen die richtigen Probleme an.

Es betraf die Kleinsten, die Volksschulkinder. Diese konnten nicht mehr an den gewohnten, mit den Eltern abgesprochenen Haltestellen aussteigen.

Schuld waren natürlich alle möglichen Personen, nur nicht der Bürgermeister. Eh, klar.

Hier muss jetzt die Frage erlaubt sein: wessen Idee war dann der ganze Spektakel??

Die Haltestelle Bahnstrasse wurde aufgelassen, Gerüchteweise weil der Bürgermeister dort keine herumstehenden Kinder will.

AHA.

Dass die Kleinen jetzt über mehrere Straßen müssen – egal.

Dass diese Haltestelle auch für die Musikschule benutzt wurde – auch egal.

Wie zu vernehmen war, bekam die Volksschule erst an einem Donnerstag allgemein verständliche Fahrpläne, am Freitag war Feiertag, am Montag fuhren die Busse nach dem neuen Plan. Somit wurden eigentlich alle Fehler begangen die möglich waren.

Mir wurde auf einem Handy ein Facebook-Posting gezeigt, wo Interessantes zu lesen war: die Kinder können ja mit einem Roller hinfahren, super Idee, Schultasche Musikinstrument und vermutlich freihändig fahren. Das Posting wurde mehrmals gesichert, bzw. macht in der Stadt die Runde, wurde mir erzählt.

Inzwischen hat es Bürgermeister Lobner geschafft fast alle zu verärgern, die Anrainer, die Eltern, die Kinder – diese sind Ihm derzeit rein wahltaktisch noch “Wurscht” dürfen ja eh noch nicht wählen.

Nun haben sich die Eltern nicht nur an die Bürgerliste als einzige Opposition im Gemeinderat, sondern auch an die Zeitungen gewandt.

Die Krone berichtete vor Weihnachten darüber, Die NÖN mehrmals.

Siehe auch:

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2017/12/gaenserndorfer-volksschulkinder-teilweise-im-nirgendwo-gestrandet/

http://www.noen.at/gaenserndorf/gaenserndorf-neue-haltestelle-in-der-kudlich-gasse-regt-auf/72.279.900

http://www.krone.at/604490

http://www.noen.at/gaenserndorf/gaenserndorf-wirbel-wegen-schulbus-info-nicht-weitergegeben/71.524.045

 

Und warum das Ganze??

Weil eine an sich recht gute Idee nicht bis zum Ende durchdacht war.

Weil das Pressefoto und die Selbstbelobigung an erster Stelle standen.

Rene, vielleicht solltest Du nicht so viele Dinge zur Chefsache machen, dann würden Dir möglicherweise, weniger Fehler passieren.

Wenn mehr Leute involviert sind, werden eben eher Stolpersteine entdeckt.

Den eines steht fest, die Stimmen der verärgerten Anrainer, der Eltern, Großeltern und Verwandten der betroffenen Kinder hast Du verspielt.

Sicher auch noch für die Gemeinderatswahl.

Aber dies kann mir ja nur recht sein. 

 

Ihr, Euer, Dein,
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at