Neuer Bahnhof zwischen Gänserndorf und Silberwald – Fluch oder Segen?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Bürgermeister Lobner will also eine weitere Bahnüberquerung, mit einer durch den Bahnausbau ohnehin nötigen, Straßen-und Bahnhofsverlegung verbinden.

Neu ist die Idee mit der Bahnüberquerung  ja nicht, das Thema wurde schon von der vorhergehenden Stadtregierung angedacht. Dies gleich mit der durch die Geschwindigkeitserhöhung ohnehin nötigen Umbauarbeiten zu verbinden ist vernünftig. Die Kosten können auf mehrere Kostenträger aufgeteilt werden.

Dieses Projekt hat natürlich eine schöne und eine weniger schöne Seite.

Einerseits wollen wir, dass weniger Autos unterwegs sind, dazu braucht es öffentlichen Verkehr. Und da nicht jede einzelne Ortschaft über Schnellbahn oder optimal verkehrende Buslinien verfügt, müssen die zufahrenden Bahnfahrer ihre Autos irgendwo abstellen. Dazu brauchts aber auch Parkplätze.

Andererseits sind wir in Österreich Weltmeister im zubetonieren.

Wie also einen Ausgleich schaffen? Ich denke hierauf sollten alle ihr Augenmerk legen.

Wie kann man also dieses Projekt so umweltschonend wie möglich umsetzen?

Grünstreifen mit Bäumen als Reihentrenner zwischen den Autoreihen wäre eine Möglichkeit. Wäre auch für den Gänserndorfer Bahnhof  nicht schlecht.
Die Stellfläche leicht schräg ausführen, dass das Regenwasser zu den Bäumen fließt. Auch eine Idee für Gänserndorf.
Auf der Fläche des bisherigen Bahnhofes und der bisherigen Stellflächen Bäume und Sträucher setzen.

Bleibt noch der zusätzliche Verkehr!
Denn eines muss uns allen klar sein, zusätzliche Parkplätze locken zusätzliche Autos an.

Woher kommen diese?
Auf welchem Weg erreichen diese den neuen Bahnhof?
Durch das Ortsgebiet von Gänserndorf?

Gibts dazu eine Studie? Wenn ja, was besagt diese?

Ohne den bereits angedachten nördlichen Ring um Gänserndorf ist das Projekt, nach meiner Meinung, nur eine Alibihandlung oder ein Werbe Thema für die nächste Landtagswahl.

Mit einem Ring von der L11 (Gänserndorf – Prottes) zur B220 (Gänserndorf – Schönkirchen) weiter bis zur B8 (Gänserndorf – Strasshof) könnte es ein Segen für die Bevölkerung sein.
Schwerverkehr fährt außen rum, und mit einer klugen Straßenführung auch der Verkehr Richtung zukünftigen Autobahnzubringer, wenn dieses Projekt irgendwann doch umgesetzt wird.

.Bildschirmfoto 2018-09-13 um 10.38.47
Dass auch dafür Boden versiegelt werden muss, ist natürlich eine Schattenseite des Projektes. Diese Schattenseite könnte man jedoch mit je einer Baumreihe links und rechts entlang der Strasse etwas ausgleichen. Eng setzen, damit es zur Allee wird. Damit können die Tempobolzer keinen einzeln stehenden Baum anvisieren.

.

Da ich von dieser Idee, diesem Projekt, aus der Presse erfahren habe, gibts auch meine Ideen und Vorbehalte dazu – via Aussendung.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer