Gemeinderatssitzung vom 30. Oktober, oder andersrum, Grüne wie einst und je.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Die gestrige Sitzung des Gemeinderates war an sich eine sehr lockere Sitzung. Jedenfalls gab es keine Streitereien.

Die wenigen, aber manchmal nervigen Einwendungen kamen von der rechten Seite. Wie schon einmal erwähnt, sitzen rechts von mir auch die Grünen.

Eines der Diskussionsthemen war, dass die neu zu pflanzenden Sträucher in der Volksschule/Hort Stadt nicht essbar sind.

Aahhh Ja.

Wir wussten als Kinder sehr wohl dass Sträucher nicht unbedingt zum Verzehr für Menschen geeignet sind, mein Sohn wusste das auch, das größere meiner Enkelkinder ebenfalls, das Kleinere wirds erlernen.

Auch alle weiteren Einwendungen der Grünen wurden vom Rest der anwesenden Gemeinderäte nicht goutiert. Warum wohl??

Mich erinnert das Ganze an die vorige Gemeinderatsperiode, die Grünen meldeten sich zu jedem Thema, wussten alles eh und sowieso besser, verlängerten dadurch jede Sitzung, waren eh fast überall zumindest ein bisschen dagegen, und wenn nicht wollten sie sich wenigstens ausgiebig reden hören.
Da waren die Grünen aber noch Opposition, stellten keinen Stadtrat und auch keine, inzwischen entmachtete, Vizebürgermeisterin.

 

Fast alle Punkte, sowohl im öffentlichen als auch im nicht öffentlichen Teil wurden einstimmig beschlossen.

Meiner als Zusatzantrag formulierten Wortmeldung, dass die Mehrkosten bezüglich Schallschutz in der neuen Volksschule hinterfragt/geprüft werden müssen wurde stattgegeben. Ich bin der Meinung dass eine Vorprüfung ja auch intern ( wir haben einen Baumeister im Team!)  erfolgen kann, denn es darf nicht sein dass eine Überprüfung mehr kostet als die Mehrkosten ausmachen.

 

Lichtblick des Abends war ein kleiner Zuhörer, der sich des öfteren kurz zu Wort, richtig zu Ton meldete.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Wir suchen Verstärkung!

Wollten Sie schon immer in der Gemeinde aktiv werden?
Jedoch nicht innerhalb der Zwänge einer politischen Partei?

Die Bürgerliste ist eine Möglichkeit dazu.

Fauststoss Kollegen

Wir sind von keiner politischen Partei abhängig, die Bürgerliste ist frei in Ihren Entscheidungen –
einzig und Alleine der Wählerin, dem Wähler verpflichtet.

  • Wir können bis zu einem gewissen Grad an allen Entscheidungen mitarbeiten und mitgestalten.
  • Wir haben, und wir werden, innerhalb der gesetzlichen Möglichkeiten, alle Dinge an die Öffentlichkeit bringen, die möglicherweise sonst im Verborgenem bleiben.
  • Wir haben, und wir werden, zum Wohle der Bevölkerung mitarbeiten.
  • Wir haben, und wir werden, alle Dinge die nicht zum Wohle der Bevölkerung sind, offen kritisieren.

Der Entzug der finanziellen Mittel durch anlassbezogene Änderung der Gänserndorfer Förderrichtlinien, von Fraktions- auf Klubförderung zeigt uns, dass doch etwas Respekt vor uns in den Köpfen des politischen Mitbewerbs herumgeistert.

 

Bei den letzten Wahlen konnten wir mit sehr kurzer Wahlwerbung, also faktisch aus dem Stand ein Mandat erreichen.
Bei der nächsten Wahl werden wir sicher wieder antreten.
Wollen SIE dabei sein? Wollen SIE IHRE Ideen mit einbringen?

Wenn Sie interessiert sind, an der Zukunft von Gänserndorf mitzuwirken sind Sie herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht an:
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Hilferuf einer Gänserndorfer Mutter.

Eine verzweifelte zweifache Mutter schickte eine sehr lange, und sehr ergreifende, SMS.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Nach einigen Hilferufen von Müttern im Vorjahr, hat mich nun ein viel dramatischer Hilferuf erreicht.
Ging es im Vorjahr “nur” um finanzielle Engpässe, geht es im neuesten Fall zusätzlich um ein sehr krankes Kind.

Ich werde jetzt sicher keine Namen nennen, und die Situation nur umschreiben.
Ich habe die Erlaubnis der Mutter über diesen Notfall zu berichten, muss aber die Anonymität wahren.

Eine Familie hat zwei kleine Kinder, baut in Gänserndorf ein Haus. Eines der Kinder hat immer gesundheitliche Probleme.
Dann schlägt das Schicksal doppelt zu, der Vater verliert für einige Zeit die Arbeit,
und bei einem der Kinder wird eine lebensbedrohende Krankheit festgestellt.
Die Mutter ist mit einem Kind im Krankenhaus, der Vater versucht Haushalt und Beruf zu meistern.
Das zweite Kind braucht natürlich auch seine Eltern. Würde diese brauchen, denn so ganz wirds vermutlich nicht funktionieren.
Die Mutter hat mir, um die Schilderungen zu untermauern, Arztbriefe und Befunde übermittelt.
Diese nur zu lesen, war für mich emotional nicht einfach. Was muss erst in den Köpfen der Eltern vorgehen, die mit Ihren Kindern diese schlimme Zeit irgendwie durchleben müssen, die nicht wissen ob, und wie ihr Kind dies durch und überstehen wird…

 

Nun tauchen natürlich viele Fragen auf:

Wie hilft man in so einem Fall? Was ist richtig?

Was braucht diese Familie? Was ist nötig?

Medizinisch wird das Kind im AKH versorgt. Das ist aber nicht alles.

Kann man die Zinsenlast des für den Hausbau aufgenommenen Kredites stoppen, einen Ratenstopp vereinbaren?

Welche Institutionen können welche Hilfe anbieten?

befund

 

Ich werde nun versuchen alle mir bekannten Kanäle zu nutzen. Denn irgendwie muss es möglich sein, dieser Familie zu helfen.

Jetzt ist vor Allem zu hoffen, dass die Ärzte auch diese, als “Raumanforderung” oder “Astrozytom” umschriebene  Krankheit heilen können, und dass auch dieses Kind irgendwann Kindergarten und Schule, wie jedes andere Kind auch, besuchen darf. Und vielleicht doch im Garten mit anderen Kindern spielen darf.

 

………………..

 

Irgendwie interessant ist natürlich auch die Frage, warum melden sich viele verzweifelte Mütter immer bei der Gänserndorfer Bürgerliste?
Offensichtlich ist fallweise das Vertrauen in eine parteilose Bürgerliste größer, als in  parteiabhängige Institutionen!?!?
Oder hat sich herumgesprochen, dass durch den Einsatz der Bürgerliste doch so manches möglich wird??

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer