Hilferuf einer Gänserndorfer Mutter.

Eine verzweifelte zweifache Mutter schickte eine sehr lange, und sehr ergreifende, SMS.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Nach einigen Hilferufen von Müttern im Vorjahr, hat mich nun ein viel dramatischer Hilferuf erreicht.
Ging es im Vorjahr “nur” um finanzielle Engpässe, geht es im neuesten Fall zusätzlich um ein sehr krankes Kind.

Ich werde jetzt sicher keine Namen nennen, und die Situation nur umschreiben.
Ich habe die Erlaubnis der Mutter über diesen Notfall zu berichten, muss aber die Anonymität wahren.

Eine Familie hat zwei kleine Kinder, baut in Gänserndorf ein Haus. Eines der Kinder hat immer gesundheitliche Probleme.
Dann schlägt das Schicksal doppelt zu, der Vater verliert für einige Zeit die Arbeit,
und bei einem der Kinder wird eine lebensbedrohende Krankheit festgestellt.
Die Mutter ist mit einem Kind im Krankenhaus, der Vater versucht Haushalt und Beruf zu meistern.
Das zweite Kind braucht natürlich auch seine Eltern. Würde diese brauchen, denn so ganz wirds vermutlich nicht funktionieren.
Die Mutter hat mir, um die Schilderungen zu untermauern, Arztbriefe und Befunde übermittelt.
Diese nur zu lesen, war für mich emotional nicht einfach. Was muss erst in den Köpfen der Eltern vorgehen, die mit Ihren Kindern diese schlimme Zeit irgendwie durchleben müssen, die nicht wissen ob, und wie ihr Kind dies durch und überstehen wird…

 

Nun tauchen natürlich viele Fragen auf:

Wie hilft man in so einem Fall? Was ist richtig?

Was braucht diese Familie? Was ist nötig?

Medizinisch wird das Kind im AKH versorgt. Das ist aber nicht alles.

Kann man die Zinsenlast des für den Hausbau aufgenommenen Kredites stoppen, einen Ratenstopp vereinbaren?

Welche Institutionen können welche Hilfe anbieten?

befund

 

Ich werde nun versuchen alle mir bekannten Kanäle zu nutzen. Denn irgendwie muss es möglich sein, dieser Familie zu helfen.

Jetzt ist vor Allem zu hoffen, dass die Ärzte auch diese, als “Raumanforderung” oder “Astrozytom” umschriebene  Krankheit heilen können, und dass auch dieses Kind irgendwann Kindergarten und Schule, wie jedes andere Kind auch, besuchen darf. Und vielleicht doch im Garten mit anderen Kindern spielen darf.

 

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Irgendwie interessant ist natürlich auch die Frage, warum melden sich viele verzweifelte Mütter immer bei der Gänserndorfer Bürgerliste?
Offensichtlich ist fallweise das Vertrauen in eine parteilose Bürgerliste größer, als in  parteiabhängige Institutionen!?!?
Oder hat sich herumgesprochen, dass durch den Einsatz der Bürgerliste doch so manches möglich wird??

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer