Bürgerliste stimmt der Tarifgestaltung beim Gänserndorfer SPORT-BAD nicht zu!

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

Ich habe bei der Gemeinderatssitzung am 30. Oktober, als Vertreter der Bürgerliste im Gemeinderat, der Tarifgestaltung beim neuen Sportbad für die Schüler des Gymnasiums und der Hauptschule nicht zugestimmt.

Sie werden jetzt fragen warum?

Dies ist leicht erklärt!

Wir haben die geplanten Gänserndorfer Preise mit den Preisen in Bregenz verglichen.

Link zu den Bregenzer Infoseiten:

http://www.stadtwerke-bregenz.at/baeder/hallenbad/angebot/

 

Wie eindeutig zu sehen ist, liegen die Preise in Gänserndorf vor allem bei Jahreskarten gravierend höher.
Dies obwohl Bregenz mehr Wasser-Fläche und mehr Becken bietet, ein Cafe´und ein Restaurant vorhanden ist, die Öffnungszeiten für private Besucher viel länger sind, und für Senioren sehr wichtig, das Bad Behindertengerecht ist.
Gänserndorf sperrt auf Grund der Gegebenheiten viele Senioren und alle Behinderten, aus diesem optisch sehr gut gelungenem Bad,  aus.

Anzumerken ist ebenfalls, dass es in Bregenz Saisonkarten für den Winter gibt, dass es gleich daneben ein wunderschönes Freibad gibt ist sowieso klar.

Das Bad ist wie schon mehrfach erwähnt ein Sport- und Schulbad, das eben auch – man kann, überspitzt formuliert sagen, gnadenhalber – auch von der Bevölkerung die ja mit ihren Steuern und Abgaben das Bad finanziert “mit”benutzt werden darf.
Egal woher die Gelder kommen, vom Bund vom Land, von den Gemeinden, es sind und bleiben Steuergelder.

Ein weiteres Detail, das viele Besucherinnen und Besucher bemerken werden ist, auch die geplanten Temeraturen von Raumluft und Wasser sind “sportlich”.
Der gewohnte Wohlfühleffekt eines Hallenbades wird sich also eher nicht einstellen. Ob dies die Bevölkerung, die ja mit Ihren Steuergeldern dieses Bad finanziert hat tolerieren wird, ist mehr als fraglich.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer