KEINE Zustimmung zum Gänserndorfer Budget 2019!

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Keine Zustimmung der Gänserndorfer Bürgerliste zum Budget 2019.

Warum?

Wie schon öfters geschrieben, und auch von der Volksanwaltschaft kritisiert, wurde von der Bürgermeisterpartei ÖVP – unterstützt von der FPÖ und den Grünen, die Fraktionsförderung in eine Klubförderung umbenannt.

Somit wurde die ein Mann Fraktion Bürgerliste von der Förderung beinhart ausgeschlossen.

Vermutlich war dies die Retourkutsche für unsere Weigerung Lobner bereits fünf Jahre früher an die Macht zu lassen. Damals hätten wir eine Aufstockung der Stadträte zustimmen sollen, und einer Postenaufteilung zwischen Schwarz und Grün. Diese Vorgangsweise, und den damals angeschlagenen Gesprächston, haben wir 2010 nicht goutiert. Die damals übergebenen Unterlagen liegen noch immer bei mir.
Oder ist es vielleicht auch ein bisschen Furcht vor der Bürgerliste, wir könnten ja zu stark werden?

Die Bürgerliste wird auch diesmal dem Budget NICHT zustimmen.
Dagegen stimmen jedoch auch nicht, alles ist ja nicht schlecht.
Die Bürgerliste wird sich somit der Stimme enthalten.

Dieser Protest wird dem Bürgermeister vermutlich egal sein, hat er doch mit Blau und Rot genügend Stimmen um das Budget zu beschließen.

Bahnt sich da mit der SPÖ möglicherweise sogar eine neue Koalitionsvariante an??

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Ehemalige Synagoge unter Schutz gestellt.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Nun ist es also geschehen, die ehemalige Synagoge und das ehemalige Rabbinerhaus sind unter Schutz gestellt.

 

Ein Teil der Bevölkerung sowie einige weitere Personen werden jubeln,

ein Teil wird dem Thema neutral begegnen,

ein weiterer Teil der Bevölkerung wird diese Entscheidung nicht verstehen.

Nicht verstehen können, oder auch nicht verstehen wollen.

 

 

synagoge 2018

 

Wie wird die nähere Zukunft der beiden Gebäude aussehen?
Nun dies ist recht einfach vorherzusehen, der Bürgermeister wird gegen den Bescheid berufen. Warum er in einem Kommentar das Wort WIR! verwendet, verstehe ich jetzt nicht. Aber, die ganze Geschichte wird in die nächste Runde gehen, möglicherweise in eine Weitere.

Der Zahn der Zeit wird an den beiden Gebäuden nagen, Wind und Wetter ebenfalls. Es werden die beiden Gebäude vor sich hin altern. Der bereits vor einigen Jahren bemerkte Schimmelbefall im ehemaligen Rabbinerhaus wird das ganze Gebäude in Besitz nehmen, die Deckenbalken werden weiter abmorschen. In der ehemaligen Synagoge wird es nicht viel besser aussehen.

Denn, für eine vernünftige Lösung, ist schon zu viel passiert.

Dafür sind die Gräben bereits viel zu tief.

Viele Gänserndorferinnen und Gänserndorfer haben die Schlammschlacht, vor Allem im Internet, aber auch in der Presse verfolgt.

Die Angriffe im Internet, gegen die Bevölkerung, gegen deren gewählte Vertreter sowohl in der Jetzigen als auch in der vorherigen Gemeinderatsperiode, als auch gegen Privatpersonen waren, auch wenn danach zurückgerudert wurde, doch sehr heftig.

Ich habe zu diesem Thema bereits einmal, im Juli 2018 einen Artikel verfasst:
http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2018/07/streitthema-abriss-zweier-gebaeude-in-gaenserndorf-oder/

ich habe in diesem Artikel viele Tatsachen aufgelistet.

Nun kommt eine weitere Tatsache hinzu, die Ablehnung in Gänserndorf ist größer geworden.

Nicht gegen das Judentum, nicht gegen die Synagoge, nicht gegen das Gedenkjahr sondern gegen die Art und Weise wie das ganze Thema als Waffe missbraucht wurde um ein Vorhaben umzusetzen.

 

Auf ein Detail, ein wichtiges Detail, möchte ich jedoch sehr wohl noch eingehen:
Es war nicht sehr gescheit, den Abriss der beiden Gebäude ausgerechnet im Gedenkjahr 2018 zu planen.

Wobei, wie mir erzählt wurde, auch bereits vor einigen Jahren versucht wurde, dieses Thema zu verteufeln, und medial auszuschlachten. Damals wäre jedoch mangels Gedenkjahr die Presse vermutlich nicht voll aufgesprungen.

Ohne jetzt auf Personen näher eingehen zu wollen, wer immer jetzt – was auch immer – erreichen wollte.

Dieses Vorhaben ist gründlich daneben gegangen, sehr gründlich sogar.

Zum Schaden für die Bevölkerung,

zum Schaden für den Ruf der Stadt,

zum Schaden auch für das Andenken an die gequälte ehemalige jüdische Bevölkerung der Stadt.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Gemeinderatssitzung vom 30. Oktober, oder andersrum, Grüne wie einst und je.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Die gestrige Sitzung des Gemeinderates war an sich eine sehr lockere Sitzung. Jedenfalls gab es keine Streitereien.

Die wenigen, aber manchmal nervigen Einwendungen kamen von der rechten Seite. Wie schon einmal erwähnt, sitzen rechts von mir auch die Grünen.

Eines der Diskussionsthemen war, dass die neu zu pflanzenden Sträucher in der Volksschule/Hort Stadt nicht essbar sind.

Aahhh Ja.

Wir wussten als Kinder sehr wohl dass Sträucher nicht unbedingt zum Verzehr für Menschen geeignet sind, mein Sohn wusste das auch, das größere meiner Enkelkinder ebenfalls, das Kleinere wirds erlernen.

Auch alle weiteren Einwendungen der Grünen wurden vom Rest der anwesenden Gemeinderäte nicht goutiert. Warum wohl??

Mich erinnert das Ganze an die vorige Gemeinderatsperiode, die Grünen meldeten sich zu jedem Thema, wussten alles eh und sowieso besser, verlängerten dadurch jede Sitzung, waren eh fast überall zumindest ein bisschen dagegen, und wenn nicht wollten sie sich wenigstens ausgiebig reden hören.
Da waren die Grünen aber noch Opposition, stellten keinen Stadtrat und auch keine, inzwischen entmachtete, Vizebürgermeisterin.

 

Fast alle Punkte, sowohl im öffentlichen als auch im nicht öffentlichen Teil wurden einstimmig beschlossen.

Meiner als Zusatzantrag formulierten Wortmeldung, dass die Mehrkosten bezüglich Schallschutz in der neuen Volksschule hinterfragt/geprüft werden müssen wurde stattgegeben. Ich bin der Meinung dass eine Vorprüfung ja auch intern ( wir haben einen Baumeister im Team!)  erfolgen kann, denn es darf nicht sein dass eine Überprüfung mehr kostet als die Mehrkosten ausmachen.

 

Lichtblick des Abends war ein kleiner Zuhörer, der sich des öfteren kurz zu Wort, richtig zu Ton meldete.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Wir suchen Verstärkung!

Wollten Sie schon immer in der Gemeinde aktiv werden?
Jedoch nicht innerhalb der Zwänge einer politischen Partei?

Die Bürgerliste ist eine Möglichkeit dazu.

Fauststoss Kollegen

Wir sind von keiner politischen Partei abhängig, die Bürgerliste ist frei in Ihren Entscheidungen –
einzig und Alleine der Wählerin, dem Wähler verpflichtet.

  • Wir können bis zu einem gewissen Grad an allen Entscheidungen mitarbeiten und mitgestalten.
  • Wir haben, und wir werden, innerhalb der gesetzlichen Möglichkeiten, alle Dinge an die Öffentlichkeit bringen, die möglicherweise sonst im Verborgenem bleiben.
  • Wir haben, und wir werden, zum Wohle der Bevölkerung mitarbeiten.
  • Wir haben, und wir werden, alle Dinge die nicht zum Wohle der Bevölkerung sind, offen kritisieren.

Der Entzug der finanziellen Mittel durch anlassbezogene Änderung der Gänserndorfer Förderrichtlinien, von Fraktions- auf Klubförderung zeigt uns, dass doch etwas Respekt vor uns in den Köpfen des politischen Mitbewerbs herumgeistert.

 

Bei den letzten Wahlen konnten wir mit sehr kurzer Wahlwerbung, also faktisch aus dem Stand ein Mandat erreichen.
Bei der nächsten Wahl werden wir sicher wieder antreten.
Wollen SIE dabei sein? Wollen SIE IHRE Ideen mit einbringen?

Wenn Sie interessiert sind, an der Zukunft von Gänserndorf mitzuwirken sind Sie herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht an:
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Hilferuf einer Gänserndorfer Mutter.

Eine verzweifelte zweifache Mutter schickte eine sehr lange, und sehr ergreifende, SMS.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Nach einigen Hilferufen von Müttern im Vorjahr, hat mich nun ein viel dramatischer Hilferuf erreicht.
Ging es im Vorjahr “nur” um finanzielle Engpässe, geht es im neuesten Fall zusätzlich um ein sehr krankes Kind.

Ich werde jetzt sicher keine Namen nennen, und die Situation nur umschreiben.
Ich habe die Erlaubnis der Mutter über diesen Notfall zu berichten, muss aber die Anonymität wahren.

Eine Familie hat zwei kleine Kinder, baut in Gänserndorf ein Haus. Eines der Kinder hat immer gesundheitliche Probleme.
Dann schlägt das Schicksal doppelt zu, der Vater verliert für einige Zeit die Arbeit,
und bei einem der Kinder wird eine lebensbedrohende Krankheit festgestellt.
Die Mutter ist mit einem Kind im Krankenhaus, der Vater versucht Haushalt und Beruf zu meistern.
Das zweite Kind braucht natürlich auch seine Eltern. Würde diese brauchen, denn so ganz wirds vermutlich nicht funktionieren.
Die Mutter hat mir, um die Schilderungen zu untermauern, Arztbriefe und Befunde übermittelt.
Diese nur zu lesen, war für mich emotional nicht einfach. Was muss erst in den Köpfen der Eltern vorgehen, die mit Ihren Kindern diese schlimme Zeit irgendwie durchleben müssen, die nicht wissen ob, und wie ihr Kind dies durch und überstehen wird…

 

Nun tauchen natürlich viele Fragen auf:

Wie hilft man in so einem Fall? Was ist richtig?

Was braucht diese Familie? Was ist nötig?

Medizinisch wird das Kind im AKH versorgt. Das ist aber nicht alles.

Kann man die Zinsenlast des für den Hausbau aufgenommenen Kredites stoppen, einen Ratenstopp vereinbaren?

Welche Institutionen können welche Hilfe anbieten?

befund

 

Ich werde nun versuchen alle mir bekannten Kanäle zu nutzen. Denn irgendwie muss es möglich sein, dieser Familie zu helfen.

Jetzt ist vor Allem zu hoffen, dass die Ärzte auch diese, als “Raumanforderung” oder “Astrozytom” umschriebene  Krankheit heilen können, und dass auch dieses Kind irgendwann Kindergarten und Schule, wie jedes andere Kind auch, besuchen darf. Und vielleicht doch im Garten mit anderen Kindern spielen darf.

 

………………..

 

Irgendwie interessant ist natürlich auch die Frage, warum melden sich viele verzweifelte Mütter immer bei der Gänserndorfer Bürgerliste?
Offensichtlich ist fallweise das Vertrauen in eine parteilose Bürgerliste größer, als in  parteiabhängige Institutionen!?!?
Oder hat sich herumgesprochen, dass durch den Einsatz der Bürgerliste doch so manches möglich wird??

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

 

Integrationsbericht und / oder die gefühlte Überfremdung.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Laut Krone:

Deutsch nur bei Hälfte der Schüler Umgangssprache.

https://www.krone.at/1770642

Nun, die Bundespolitik hat, wie auch die EU,  voll versagt. Man wollte uns allen einreden, wie gut und wie nötig die Zuwanderung ist.

Viele Zeitungen berichten jedoch etwas Anderes. Andere Medien berichten jedoch nicht, oder nur sehr verhalten, über die Probleme die bereits überall auftreten. Warum wohl?

Die gut ausgebildeten Fachkräfte, die einwanderungsbereit sind, haben sich bereits andere Länder geholt. Mit besseren Löhnen und ohne 12 Stunden Tag. Auf diese brauchen wir nicht mehr zu warten. Wir bekommen ohnehin nur die nicht so begehrten Zuwanderer.

Viele Deutsche Headhunter fischen ebenfalls bereits in Österreich nach Fachkräften. Dies gelingt auch sehr oft, kein 12 Stunden Tag, bessere Bruttolöhne, weniger Abzüge. Einzige Hemmschwelle ist der Umzug in ein anderes Land.
Zurück zum Thema.

Tatsache ist, dass die Menschen unzufrieden sind.

Tatsache ist ebenfalls, dass die Menschen begonnen haben rechtslastige Parteien zu wählen.

Die Menschen wollen z.B. einerseits die Errungenschaften der Sozialdemokratie, aber eben eine härtere Vorgangsweise beim Thema Zuzug und Überfremdung.

Die Grünen haben bundesweit fast bei allen Wahlen die Abrechnung der Wählerinnen und Wähler bereits voll vorgelegt bekommen.

Die SPÖ zum Teil ebenfalls. Die hat es nur noch nicht so ganz begriffen.

Die Grünen wussten und wissen eh immer alles besser. Na ja, nicht so wirklich. Den eigenen Abstieg haben sie nicht vorhergesehen.

Die Mächtigen in der EU werden es vor lauter Überheblichkeit sowieso nicht begreifen. Und wenn, erst dann wenn in den meisten Mitgliedsstaaten rechtslastige Regierungen das Sagen haben. Ordnungsgemäß vom Wähler legitimiert. Da nützt dann kein Wehklagen und Ausgrenzen mehr.

Das Problem ist nur, dass eben diese eher rechtslastigen Regierungen nur vorgeben etwas Positives für die arbeitende Bevölkerung zu tun.

Es sei denn, man sieht 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche irgendwie positiv.

Aber wie oben angemerkt, der deutsche Arbeitsmarkt wirbt bereits Fachkräfte ab. Ohne die Segnungen der türkis/blauen 60 Stunden Woche. Interessanterweise läuft der deutsche Wirtschaftsmotor ohne 12 Stunden Tag besser als der Österreichische. Arbeiten vielleicht die deutschen Manager besser als ihre Kollegen in Österreich???

 

Anders rum gesehen, läuft einiges falsch,

die Regierung vertreibt die Spitzenkräfte mehr oder weniger ins Ausland, und die linkslastigen Politiker vertreiben die Wähler mehr oder weniger ins rechte Lager.

Super macht ihr das, wirklich.

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Neuer Bahnhof zwischen Gänserndorf und Silberwald – Fluch oder Segen?

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Bürgermeister Lobner will also eine weitere Bahnüberquerung, mit einer durch den Bahnausbau ohnehin nötigen, Straßen-und Bahnhofsverlegung verbinden.

Neu ist die Idee mit der Bahnüberquerung  ja nicht, das Thema wurde schon von der vorhergehenden Stadtregierung angedacht. Dies gleich mit der durch die Geschwindigkeitserhöhung ohnehin nötigen Umbauarbeiten zu verbinden ist vernünftig. Die Kosten können auf mehrere Kostenträger aufgeteilt werden.

Dieses Projekt hat natürlich eine schöne und eine weniger schöne Seite.

Einerseits wollen wir, dass weniger Autos unterwegs sind, dazu braucht es öffentlichen Verkehr. Und da nicht jede einzelne Ortschaft über Schnellbahn oder optimal verkehrende Buslinien verfügt, müssen die zufahrenden Bahnfahrer ihre Autos irgendwo abstellen. Dazu brauchts aber auch Parkplätze.

Andererseits sind wir in Österreich Weltmeister im zubetonieren.

Wie also einen Ausgleich schaffen? Ich denke hierauf sollten alle ihr Augenmerk legen.

Wie kann man also dieses Projekt so umweltschonend wie möglich umsetzen?

Grünstreifen mit Bäumen als Reihentrenner zwischen den Autoreihen wäre eine Möglichkeit. Wäre auch für den Gänserndorfer Bahnhof  nicht schlecht.
Die Stellfläche leicht schräg ausführen, dass das Regenwasser zu den Bäumen fließt. Auch eine Idee für Gänserndorf.
Auf der Fläche des bisherigen Bahnhofes und der bisherigen Stellflächen Bäume und Sträucher setzen.

Bleibt noch der zusätzliche Verkehr!
Denn eines muss uns allen klar sein, zusätzliche Parkplätze locken zusätzliche Autos an.

Woher kommen diese?
Auf welchem Weg erreichen diese den neuen Bahnhof?
Durch das Ortsgebiet von Gänserndorf?

Gibts dazu eine Studie? Wenn ja, was besagt diese?

Ohne den bereits angedachten nördlichen Ring um Gänserndorf ist das Projekt, nach meiner Meinung, nur eine Alibihandlung oder ein Werbe Thema für die nächste Landtagswahl.

Mit einem Ring von der L11 (Gänserndorf – Prottes) zur B220 (Gänserndorf – Schönkirchen) weiter bis zur B8 (Gänserndorf – Strasshof) könnte es ein Segen für die Bevölkerung sein.
Schwerverkehr fährt außen rum, und mit einer klugen Straßenführung auch der Verkehr Richtung zukünftigen Autobahnzubringer, wenn dieses Projekt irgendwann doch umgesetzt wird.

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Dass auch dafür Boden versiegelt werden muss, ist natürlich eine Schattenseite des Projektes. Diese Schattenseite könnte man jedoch mit je einer Baumreihe links und rechts entlang der Strasse etwas ausgleichen. Eng setzen, damit es zur Allee wird. Damit können die Tempobolzer keinen einzeln stehenden Baum anvisieren.

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Da ich von dieser Idee, diesem Projekt, aus der Presse erfahren habe, gibts auch meine Ideen und Vorbehalte dazu – via Aussendung.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Ist das rechtlich in Ordnung????

Ist es rechtlich in Ordnung, wenn Nachrichten oder Poststücke die an Gemeinderäte gerichtet sind, und an die Gemeinde zugestellt werden, nicht weitergeleitet werden???

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Mehrmals tauchte das Gerücht/die Erwähnung auf, dass Nachrichten, Mails usw. die an die Fraktionen und Gemeinderäte in Gänserndorf gerichtet waren, und mangels privater Adressen an die Gemeinde gesendet wurden, nicht weitergeleitet worden sind.

Heute tauchte eine Aussendung auf der Facebook Seite der Grünen auf, die genau dies behauptet. Titel “Neulich im Gemeinderat”

Ich frage mich nun:

Ist diese Vorgangsweise, wenn sie denn stimmt, rechtlich in Ordnung???

Sollten Beweise für diese Vorgangsweise vorliegen, ersuche ich darum, mir diese vorzulegen und/oder auch zuzusenden. Wenn sich jemand fürchtet, auch anonym via Infobox, oder Postkasten.

Ich würde diese Vorgangsweise dann von der Volksanwaltschaft, auf die Rechtmäßigkeit, abklären lassen.

Und natürlich eine entsprechende Presseaussendung, über diese Vorgangsweise, an ALLE Medien senden.

 

Irgendwie ist jetzt auch der Punkt gekommen, den Begriff Zensur, in seiner genauen Definition, zu hinterfragen und abzuklären.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Gemeinderatssitzung vom 27. 08. 18, oder die Stimmen von rechts…..

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Gemeinderatssitzung vom 27. 08. 18, oder anders formuliert, die meisten Einwendungen kamen von rechts!

Von den rechts von mir sitzenden Grünen.

 ….

Nicht dass mir das abgegangen wäre, sicher nicht. Aber es erinnert mich an die vorige Gemeinderatsperiode. Da saßen die Grünen ebenfalls rechts von mir, allerdings damals als Oppositionspartei.

Auch in diesen Jahren wurde Alles und Jedes hinterfragt, wurden massenweise Zusatzanträge gestellt, wurde die Arbeit aller anderen Parteien kritisiert.

StR Weindl und ich konnten ein Lied davon singen, oder Romane schreiben.

Doch nun stellen die Grünen die Vizebürgermeisterin, sollten also zeigen, dass sie was können, das sie was weiterbringen.

Aber, tja, das will alles nicht so recht gelingen. Auf große Worte folgen – keine – großen Taten.

Nur das bei den Grünen übliche Spiel, sie wissen eh alles schon immer viel besser.

NO JO.

Ich möchte, und kann, jetzt nicht auf einzelne Punkte der Tagesordnung eingehen.

Die Grünen machten jedenfalls ihrem Ruf als Besserwisserpartei alle Ehre.

Als Partei welche die Vizebürgermeisterin stellt, jedoch nicht.

Es ist vermutlich für manche Personen schwer, aus der Rolle der Opposition, in die Rolle der verantwortungstragenden Partei zu schlüpfen.

Und dann auch noch die Interessen der Partei, von den Interessen der Stadt zu trennen.

Ich habe in einem meiner letzten Artikel von der, in der Wirtschaft üblichen Beförderung bis zur …… Inkompetenz geschrieben.

Diesmal möchte ich mit einem Sprichwort enden, dieses beschreibt einige in den Sitzungen gefallenen Worte, nur etwas feiner:

 

“Chancengleichheit bedeutet,
dass jeder seine Chance bekommt,
seine Unfähigkeit zu beweisen”

Sprichwort

.

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Streitthema – Abriss zweier Gebäude in Gänserndorf, oder…

Abriss zweier Gebäude in Gänserndorf, oder wie kann eine total verfahrene Geschichte wieder halbwegs ins Lot gebracht werden!?!?

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

 

Dieser Artikel soll ein Versuch sein, Tatsachen festzuhalten und Stimmungen und Vermutungen niederzuschreiben.

 

Tatsache ist:

Die Häuser wurden als Synagoge und als Rabbinerwohnung gebaut.
Beide Häuser wurden vom Hitlerregime enteignet.
Beide Häuser wurden rückerstattet.
Beide Häuser wurden an die Gemeinde verkauft.
Beide Häuser wurden mehrfach umgebaut und anderweitig verwendet.
Das Rabbinerwohnhaus war zuletzt Unterkunft für das “Kinderhaus”.
Das Rabbinerwohnhaus ist innen schimmelig und einsturzgefährdet.
Die ehemalige Synagoge war Kindergarten, Musikschule, Gewerbeschule, Lagerraum und zuletzt Unterkunft des Jugendtreffs.
Nun ist das Gebäude abgewohnt und baufällig.
Sehr wenige Gänserndorfer wussten über den Ursprung des Gebäudes, als Synagoge, Bescheid.
……….
Die Stimmungslage zwischen den Parteien ÖVP und den Grünen ist offensichtlich am Tiefpunkt.
Die unausgesprochene Koalition zwischen ÖVP und den Grünen dürfte endgültig zu Ende sein.
Vizebürgermeisterin Linke (Grüne) sollte seit einiger Zeit eine neue Bleibe für die Jugend finden.
Vize. Linke hat dies nicht gemacht/nicht gewollt/nicht zusammengebracht.
In der Gemeinderatssitzung im Juni gab es zu diesem Thema heftige Debatten.
Vize Linke müsste als geborene Gänserndorferin eigentlich über den Ursprung des Gebäudes Bescheid wissen.
Vize. Linke hat jedoch als die von ihr betreute Jugend in das Gebäude einzog, niemals das Wort Synagoge verloren.
Die Gänserndorfer Grünen haben erst, als sowohl die Umzugs- als auch die Abrisspläne konkret wurden, Kontakt mit vielen Personen auch, und vor Allem, außerhalb der Stadt gesucht und gefunden.
……….
Zu diesem Thema wurden sehr viele, teilweise angriffige Artikel verfasst.
Zu diesem Thema gab es sehr viele, teils sehr angriffige Postings, von verschiedenen Personen, in verschiedenen öffentlich einsehbaren Medien.
Die zu diesem Thema veröffentlichten Postings werden von Tag zu Tag angriffiger formuliert, vermutlich sind zum Teil die Grenzen des Strafrechts bereits erreicht, bzw. bereits überschritten.
Viele dieser Artikel und Postings enthielten und enthalten Teil- und Halbwahrheiten.
Wegen dieses Themas gab es auch viele telefonische Belästigungen.
Auch wegen dieses Themas ist die Gänserndorfer Politik, diplomatisch formuliert, verärgert.
Auch wegen dieses Themas wird die Arbeit im Gänserndorfer Gemeinderat nicht einfacher.
Wegen dieses Themas haben sich auch die Mehrheitsverhältnisse etwas geändert.
Wegen dieses Themas sind viele Gänserndorfer Bürgerinnen und Bürger verärgert.

 

Vermutungen:

Kann es sein, dass dieses Thema nur hochgespielt wurde, um in die Presse zu kommen?
Kann es sein, dass dadurch nur die Unzulänglichkeiten Einzelner überspielt werden sollte?
Warum haben die Grünen nicht bereits vor Längerem auf die Synagoge hingewiesen?
Warum haben die Grünen nicht bereits vor vielen Jahren als das Thema zum ersten Mal angesprochen wurde, ein Wort verloren?
Warum haben die Grünen 2014 als dieses Thema kurzfristig thematisiert wurde, nicht darauf hingewiesen?
Warum gerade jetzt, da das, von Vize Linke betreute Jugendheim ausziehen sollte?
Warum gerade jetzt, als publik wurde, dass Vize Linke, aus welchen Gründen auch immer, kein neues Quartier zustande gebracht hat?
Kann es vielleicht sein, dass gar nicht das Gedenken an die zu Tode gekommenen im Vordergrund steht, sondern etwas ganz Anderes?

 

Stimmungen:

Die Stimmung in der Stadt ist mehr als geteilt.
Viele Menschen sind böse, dass die Stadt ins rechte Eck gerückt wurde.
Viele Menschen sind böse, weil Ihnen alles Mögliche unterstellt wurde.

Einige halten die Grünen für verantwortlich, weil diese das Gedenkjahr ausgenutzt haben.
Einige halten den Bürgermeister für verantwortlich weil er das Gedenkjahr nicht beachtet hat.
Viele haben das Ganze noch gar nicht voll mitbekommen.
Einig möchten möglicherweise von All dem gar nichts hören.
Innerhalb der politisch Agierenden, ist die Stimmung, diplomatisch formuliert, abwartend.
Zwischen den politischen Parteien beginnen sich Gräben aufzutun.
Vermutlich werden, aus dieser Stimmung heraus, auch alte Rechnungen beglichen.

 

 

 

Und jetzt:

Nun ist einmal das Denkmalamt am Zug.
Diese Entscheidung muss ohnehin abgewartet werden.

Wird vom Denkmalamt der Abriss verboten, beginnt sicher ein längerer Rechtsstreit.
Wird vom Denkmalamt der Abriss erlaubt, beginnen sicherlich interne und externe Streitereien.
Beide Varianten von Streitereien sind für Gänserndorf nicht gut.
Die Grabenbildung zwischen den Parteien ist nicht gut.

Egal was auf diesem Grundstück entsteht, es wird vermutlich von einem Teil der Bevölkerung nicht akzeptiert werden.
Egal was, wer auch immer, für die Zukunft der beiden Häuser, und des Grundstücks plant, der Schatten der Hetze, vor Allem in den Internet Foren wird für sehr lange Zeit auf dieses Werk fallen.

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Ob all diese oben beschriebenen Geschehnisse dem Gedanken an das Gänserndorfer Judentum, sowie dem Gedenken der Opfern der Verfolgung, dienlich sind, möchte ich mehr als bezweifeln.

Hier wurde, dieser Gedanke drängt sich auf, nur um politisch Kleingeld zu sammeln, oder um sich wichtig zu machen und in Szene zu setzen, absolut jedes vernünftige Ziel verfehlt.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer