Wir suchen Verstärkung!

Wollten Sie schon immer in der Gemeinde aktiv werden?
Jedoch nicht innerhalb der Zwänge einer politischen Partei?

Die Bürgerliste ist eine Möglichkeit dazu.

Fauststoss Kollegen

Wir sind von keiner politischen Partei abhängig, die Bürgerliste ist frei in Ihren Entscheidungen –
einzig und Alleine der Wählerin, dem Wähler verpflichtet.

  • Wir können bis zu einem gewissen Grad an allen Entscheidungen mitarbeiten und mitgestalten.
  • Wir haben, und wir werden, innerhalb der gesetzlichen Möglichkeiten, alle Dinge an die Öffentlichkeit bringen, die möglicherweise sonst im Verborgenem bleiben.
  • Wir haben, und wir werden, zum Wohle der Bevölkerung mitarbeiten.
  • Wir haben, und wir werden, alle Dinge die nicht zum Wohle der Bevölkerung sind, offen kritisieren.

Der Entzug der finanziellen Mittel durch anlassbezogene Änderung der Gänserndorfer Förderrichtlinien, von Fraktions- auf Klubförderung zeigt uns, dass doch etwas Respekt vor uns in den Köpfen des politischen Mitbewerbs herumgeistert.

 

Bei den letzten Wahlen konnten wir mit sehr kurzer Wahlwerbung, also faktisch aus dem Stand ein Mandat erreichen.
Bei der nächsten Wahl werden wir sicher wieder antreten.
Wollen SIE dabei sein? Wollen SIE IHRE Ideen mit einbringen?

Wenn Sie interessiert sind, an der Zukunft von Gänserndorf mitzuwirken sind Sie herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht an:
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Hilferuf einer Gänserndorfer Mutter.

Eine verzweifelte zweifache Mutter schickte eine sehr lange, und sehr ergreifende, SMS.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Nach einigen Hilferufen von Müttern im Vorjahr, hat mich nun ein viel dramatischer Hilferuf erreicht.
Ging es im Vorjahr “nur” um finanzielle Engpässe, geht es im neuesten Fall zusätzlich um ein sehr krankes Kind.

Ich werde jetzt sicher keine Namen nennen, und die Situation nur umschreiben.
Ich habe die Erlaubnis der Mutter über diesen Notfall zu berichten, muss aber die Anonymität wahren.

Eine Familie hat zwei kleine Kinder, baut in Gänserndorf ein Haus. Eines der Kinder hat immer gesundheitliche Probleme.
Dann schlägt das Schicksal doppelt zu, der Vater verliert für einige Zeit die Arbeit,
und bei einem der Kinder wird eine lebensbedrohende Krankheit festgestellt.
Die Mutter ist mit einem Kind im Krankenhaus, der Vater versucht Haushalt und Beruf zu meistern.
Das zweite Kind braucht natürlich auch seine Eltern. Würde diese brauchen, denn so ganz wirds vermutlich nicht funktionieren.
Die Mutter hat mir, um die Schilderungen zu untermauern, Arztbriefe und Befunde übermittelt.
Diese nur zu lesen, war für mich emotional nicht einfach. Was muss erst in den Köpfen der Eltern vorgehen, die mit Ihren Kindern diese schlimme Zeit irgendwie durchleben müssen, die nicht wissen ob, und wie ihr Kind dies durch und überstehen wird…

 

Nun tauchen natürlich viele Fragen auf:

Wie hilft man in so einem Fall? Was ist richtig?

Was braucht diese Familie? Was ist nötig?

Medizinisch wird das Kind im AKH versorgt. Das ist aber nicht alles.

Kann man die Zinsenlast des für den Hausbau aufgenommenen Kredites stoppen, einen Ratenstopp vereinbaren?

Welche Institutionen können welche Hilfe anbieten?

befund

 

Ich werde nun versuchen alle mir bekannten Kanäle zu nutzen. Denn irgendwie muss es möglich sein, dieser Familie zu helfen.

Jetzt ist vor Allem zu hoffen, dass die Ärzte auch diese, als “Raumanforderung” oder “Astrozytom” umschriebene  Krankheit heilen können, und dass auch dieses Kind irgendwann Kindergarten und Schule, wie jedes andere Kind auch, besuchen darf. Und vielleicht doch im Garten mit anderen Kindern spielen darf.

 

………………..

 

Irgendwie interessant ist natürlich auch die Frage, warum melden sich viele verzweifelte Mütter immer bei der Gänserndorfer Bürgerliste?
Offensichtlich ist fallweise das Vertrauen in eine parteilose Bürgerliste größer, als in  parteiabhängige Institutionen!?!?
Oder hat sich herumgesprochen, dass durch den Einsatz der Bürgerliste doch so manches möglich wird??

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

 

Integrationsbericht und / oder die gefühlte Überfremdung.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Laut Krone:

Deutsch nur bei Hälfte der Schüler Umgangssprache.

https://www.krone.at/1770642

Nun, die Bundespolitik hat, wie auch die EU,  voll versagt. Man wollte uns allen einreden, wie gut und wie nötig die Zuwanderung ist.

Viele Zeitungen berichten jedoch etwas Anderes. Andere Medien berichten jedoch nicht, oder nur sehr verhalten, über die Probleme die bereits überall auftreten. Warum wohl?

Die gut ausgebildeten Fachkräfte, die einwanderungsbereit sind, haben sich bereits andere Länder geholt. Mit besseren Löhnen und ohne 12 Stunden Tag. Auf diese brauchen wir nicht mehr zu warten. Wir bekommen ohnehin nur die nicht so begehrten Zuwanderer.

Viele Deutsche Headhunter fischen ebenfalls bereits in Österreich nach Fachkräften. Dies gelingt auch sehr oft, kein 12 Stunden Tag, bessere Bruttolöhne, weniger Abzüge. Einzige Hemmschwelle ist der Umzug in ein anderes Land.
Zurück zum Thema.

Tatsache ist, dass die Menschen unzufrieden sind.

Tatsache ist ebenfalls, dass die Menschen begonnen haben rechtslastige Parteien zu wählen.

Die Menschen wollen z.B. einerseits die Errungenschaften der Sozialdemokratie, aber eben eine härtere Vorgangsweise beim Thema Zuzug und Überfremdung.

Die Grünen haben bundesweit fast bei allen Wahlen die Abrechnung der Wählerinnen und Wähler bereits voll vorgelegt bekommen.

Die SPÖ zum Teil ebenfalls. Die hat es nur noch nicht so ganz begriffen.

Die Grünen wussten und wissen eh immer alles besser. Na ja, nicht so wirklich. Den eigenen Abstieg haben sie nicht vorhergesehen.

Die Mächtigen in der EU werden es vor lauter Überheblichkeit sowieso nicht begreifen. Und wenn, erst dann wenn in den meisten Mitgliedsstaaten rechtslastige Regierungen das Sagen haben. Ordnungsgemäß vom Wähler legitimiert. Da nützt dann kein Wehklagen und Ausgrenzen mehr.

Das Problem ist nur, dass eben diese eher rechtslastigen Regierungen nur vorgeben etwas Positives für die arbeitende Bevölkerung zu tun.

Es sei denn, man sieht 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche irgendwie positiv.

Aber wie oben angemerkt, der deutsche Arbeitsmarkt wirbt bereits Fachkräfte ab. Ohne die Segnungen der türkis/blauen 60 Stunden Woche. Interessanterweise läuft der deutsche Wirtschaftsmotor ohne 12 Stunden Tag besser als der Österreichische. Arbeiten vielleicht die deutschen Manager besser als ihre Kollegen in Österreich???

 

Anders rum gesehen, läuft einiges falsch,

die Regierung vertreibt die Spitzenkräfte mehr oder weniger ins Ausland, und die linkslastigen Politiker vertreiben die Wähler mehr oder weniger ins rechte Lager.

Super macht ihr das, wirklich.

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Neuer Bahnhof zwischen Gänserndorf und Silberwald – Fluch oder Segen?

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Bürgermeister Lobner will also eine weitere Bahnüberquerung, mit einer durch den Bahnausbau ohnehin nötigen, Straßen-und Bahnhofsverlegung verbinden.

Neu ist die Idee mit der Bahnüberquerung  ja nicht, das Thema wurde schon von der vorhergehenden Stadtregierung angedacht. Dies gleich mit der durch die Geschwindigkeitserhöhung ohnehin nötigen Umbauarbeiten zu verbinden ist vernünftig. Die Kosten können auf mehrere Kostenträger aufgeteilt werden.

Dieses Projekt hat natürlich eine schöne und eine weniger schöne Seite.

Einerseits wollen wir, dass weniger Autos unterwegs sind, dazu braucht es öffentlichen Verkehr. Und da nicht jede einzelne Ortschaft über Schnellbahn oder optimal verkehrende Buslinien verfügt, müssen die zufahrenden Bahnfahrer ihre Autos irgendwo abstellen. Dazu brauchts aber auch Parkplätze.

Andererseits sind wir in Österreich Weltmeister im zubetonieren.

Wie also einen Ausgleich schaffen? Ich denke hierauf sollten alle ihr Augenmerk legen.

Wie kann man also dieses Projekt so umweltschonend wie möglich umsetzen?

Grünstreifen mit Bäumen als Reihentrenner zwischen den Autoreihen wäre eine Möglichkeit. Wäre auch für den Gänserndorfer Bahnhof  nicht schlecht.
Die Stellfläche leicht schräg ausführen, dass das Regenwasser zu den Bäumen fließt. Auch eine Idee für Gänserndorf.
Auf der Fläche des bisherigen Bahnhofes und der bisherigen Stellflächen Bäume und Sträucher setzen.

Bleibt noch der zusätzliche Verkehr!
Denn eines muss uns allen klar sein, zusätzliche Parkplätze locken zusätzliche Autos an.

Woher kommen diese?
Auf welchem Weg erreichen diese den neuen Bahnhof?
Durch das Ortsgebiet von Gänserndorf?

Gibts dazu eine Studie? Wenn ja, was besagt diese?

Ohne den bereits angedachten nördlichen Ring um Gänserndorf ist das Projekt, nach meiner Meinung, nur eine Alibihandlung oder ein Werbe Thema für die nächste Landtagswahl.

Mit einem Ring von der L11 (Gänserndorf – Prottes) zur B220 (Gänserndorf – Schönkirchen) weiter bis zur B8 (Gänserndorf – Strasshof) könnte es ein Segen für die Bevölkerung sein.
Schwerverkehr fährt außen rum, und mit einer klugen Straßenführung auch der Verkehr Richtung zukünftigen Autobahnzubringer, wenn dieses Projekt irgendwann doch umgesetzt wird.

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Dass auch dafür Boden versiegelt werden muss, ist natürlich eine Schattenseite des Projektes. Diese Schattenseite könnte man jedoch mit je einer Baumreihe links und rechts entlang der Strasse etwas ausgleichen. Eng setzen, damit es zur Allee wird. Damit können die Tempobolzer keinen einzeln stehenden Baum anvisieren.

.

Da ich von dieser Idee, diesem Projekt, aus der Presse erfahren habe, gibts auch meine Ideen und Vorbehalte dazu – via Aussendung.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Ist das rechtlich in Ordnung????

Ist es rechtlich in Ordnung, wenn Nachrichten oder Poststücke die an Gemeinderäte gerichtet sind, und an die Gemeinde zugestellt werden, nicht weitergeleitet werden???

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Mehrmals tauchte das Gerücht/die Erwähnung auf, dass Nachrichten, Mails usw. die an die Fraktionen und Gemeinderäte in Gänserndorf gerichtet waren, und mangels privater Adressen an die Gemeinde gesendet wurden, nicht weitergeleitet worden sind.

Heute tauchte eine Aussendung auf der Facebook Seite der Grünen auf, die genau dies behauptet. Titel “Neulich im Gemeinderat”

Ich frage mich nun:

Ist diese Vorgangsweise, wenn sie denn stimmt, rechtlich in Ordnung???

Sollten Beweise für diese Vorgangsweise vorliegen, ersuche ich darum, mir diese vorzulegen und/oder auch zuzusenden. Wenn sich jemand fürchtet, auch anonym via Infobox, oder Postkasten.

Ich würde diese Vorgangsweise dann von der Volksanwaltschaft, auf die Rechtmäßigkeit, abklären lassen.

Und natürlich eine entsprechende Presseaussendung, über diese Vorgangsweise, an ALLE Medien senden.

 

Irgendwie ist jetzt auch der Punkt gekommen, den Begriff Zensur, in seiner genauen Definition, zu hinterfragen und abzuklären.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Gemeinderatssitzung vom 27. 08. 18, oder die Stimmen von rechts…..

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Gemeinderatssitzung vom 27. 08. 18, oder anders formuliert, die meisten Einwendungen kamen von rechts!

Von den rechts von mir sitzenden Grünen.

 ….

Nicht dass mir das abgegangen wäre, sicher nicht. Aber es erinnert mich an die vorige Gemeinderatsperiode. Da saßen die Grünen ebenfalls rechts von mir, allerdings damals als Oppositionspartei.

Auch in diesen Jahren wurde Alles und Jedes hinterfragt, wurden massenweise Zusatzanträge gestellt, wurde die Arbeit aller anderen Parteien kritisiert.

StR Weindl und ich konnten ein Lied davon singen, oder Romane schreiben.

Doch nun stellen die Grünen die Vizebürgermeisterin, sollten also zeigen, dass sie was können, das sie was weiterbringen.

Aber, tja, das will alles nicht so recht gelingen. Auf große Worte folgen – keine – großen Taten.

Nur das bei den Grünen übliche Spiel, sie wissen eh alles schon immer viel besser.

NO JO.

Ich möchte, und kann, jetzt nicht auf einzelne Punkte der Tagesordnung eingehen.

Die Grünen machten jedenfalls ihrem Ruf als Besserwisserpartei alle Ehre.

Als Partei welche die Vizebürgermeisterin stellt, jedoch nicht.

Es ist vermutlich für manche Personen schwer, aus der Rolle der Opposition, in die Rolle der verantwortungstragenden Partei zu schlüpfen.

Und dann auch noch die Interessen der Partei, von den Interessen der Stadt zu trennen.

Ich habe in einem meiner letzten Artikel von der, in der Wirtschaft üblichen Beförderung bis zur …… Inkompetenz geschrieben.

Diesmal möchte ich mit einem Sprichwort enden, dieses beschreibt einige in den Sitzungen gefallenen Worte, nur etwas feiner:

 

“Chancengleichheit bedeutet,
dass jeder seine Chance bekommt,
seine Unfähigkeit zu beweisen”

Sprichwort

.

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Streitthema – Abriss zweier Gebäude in Gänserndorf, oder…

Abriss zweier Gebäude in Gänserndorf, oder wie kann eine total verfahrene Geschichte wieder halbwegs ins Lot gebracht werden!?!?

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

 

Dieser Artikel soll ein Versuch sein, Tatsachen festzuhalten und Stimmungen und Vermutungen niederzuschreiben.

 

Tatsache ist:

Die Häuser wurden als Synagoge und als Rabbinerwohnung gebaut.
Beide Häuser wurden vom Hitlerregime enteignet.
Beide Häuser wurden rückerstattet.
Beide Häuser wurden an die Gemeinde verkauft.
Beide Häuser wurden mehrfach umgebaut und anderweitig verwendet.
Das Rabbinerwohnhaus war zuletzt Unterkunft für das “Kinderhaus”.
Das Rabbinerwohnhaus ist innen schimmelig und einsturzgefährdet.
Die ehemalige Synagoge war Kindergarten, Musikschule, Gewerbeschule, Lagerraum und zuletzt Unterkunft des Jugendtreffs.
Nun ist das Gebäude abgewohnt und baufällig.
Sehr wenige Gänserndorfer wussten über den Ursprung des Gebäudes, als Synagoge, Bescheid.
……….
Die Stimmungslage zwischen den Parteien ÖVP und den Grünen ist offensichtlich am Tiefpunkt.
Die unausgesprochene Koalition zwischen ÖVP und den Grünen dürfte endgültig zu Ende sein.
Vizebürgermeisterin Linke (Grüne) sollte seit einiger Zeit eine neue Bleibe für die Jugend finden.
Vize. Linke hat dies nicht gemacht/nicht gewollt/nicht zusammengebracht.
In der Gemeinderatssitzung im Juni gab es zu diesem Thema heftige Debatten.
Vize Linke müsste als geborene Gänserndorferin eigentlich über den Ursprung des Gebäudes Bescheid wissen.
Vize. Linke hat jedoch als die von ihr betreute Jugend in das Gebäude einzog, niemals das Wort Synagoge verloren.
Die Gänserndorfer Grünen haben erst, als sowohl die Umzugs- als auch die Abrisspläne konkret wurden, Kontakt mit vielen Personen auch, und vor Allem, außerhalb der Stadt gesucht und gefunden.
……….
Zu diesem Thema wurden sehr viele, teilweise angriffige Artikel verfasst.
Zu diesem Thema gab es sehr viele, teils sehr angriffige Postings, von verschiedenen Personen, in verschiedenen öffentlich einsehbaren Medien.
Die zu diesem Thema veröffentlichten Postings werden von Tag zu Tag angriffiger formuliert, vermutlich sind zum Teil die Grenzen des Strafrechts bereits erreicht, bzw. bereits überschritten.
Viele dieser Artikel und Postings enthielten und enthalten Teil- und Halbwahrheiten.
Wegen dieses Themas gab es auch viele telefonische Belästigungen.
Auch wegen dieses Themas ist die Gänserndorfer Politik, diplomatisch formuliert, verärgert.
Auch wegen dieses Themas wird die Arbeit im Gänserndorfer Gemeinderat nicht einfacher.
Wegen dieses Themas haben sich auch die Mehrheitsverhältnisse etwas geändert.
Wegen dieses Themas sind viele Gänserndorfer Bürgerinnen und Bürger verärgert.

 

Vermutungen:

Kann es sein, dass dieses Thema nur hochgespielt wurde, um in die Presse zu kommen?
Kann es sein, dass dadurch nur die Unzulänglichkeiten Einzelner überspielt werden sollte?
Warum haben die Grünen nicht bereits vor Längerem auf die Synagoge hingewiesen?
Warum haben die Grünen nicht bereits vor vielen Jahren als das Thema zum ersten Mal angesprochen wurde, ein Wort verloren?
Warum haben die Grünen 2014 als dieses Thema kurzfristig thematisiert wurde, nicht darauf hingewiesen?
Warum gerade jetzt, da das, von Vize Linke betreute Jugendheim ausziehen sollte?
Warum gerade jetzt, als publik wurde, dass Vize Linke, aus welchen Gründen auch immer, kein neues Quartier zustande gebracht hat?
Kann es vielleicht sein, dass gar nicht das Gedenken an die zu Tode gekommenen im Vordergrund steht, sondern etwas ganz Anderes?

 

Stimmungen:

Die Stimmung in der Stadt ist mehr als geteilt.
Viele Menschen sind böse, dass die Stadt ins rechte Eck gerückt wurde.
Viele Menschen sind böse, weil Ihnen alles Mögliche unterstellt wurde.

Einige halten die Grünen für verantwortlich, weil diese das Gedenkjahr ausgenutzt haben.
Einige halten den Bürgermeister für verantwortlich weil er das Gedenkjahr nicht beachtet hat.
Viele haben das Ganze noch gar nicht voll mitbekommen.
Einig möchten möglicherweise von All dem gar nichts hören.
Innerhalb der politisch Agierenden, ist die Stimmung, diplomatisch formuliert, abwartend.
Zwischen den politischen Parteien beginnen sich Gräben aufzutun.
Vermutlich werden, aus dieser Stimmung heraus, auch alte Rechnungen beglichen.

 

 

 

Und jetzt:

Nun ist einmal das Denkmalamt am Zug.
Diese Entscheidung muss ohnehin abgewartet werden.

Wird vom Denkmalamt der Abriss verboten, beginnt sicher ein längerer Rechtsstreit.
Wird vom Denkmalamt der Abriss erlaubt, beginnen sicherlich interne und externe Streitereien.
Beide Varianten von Streitereien sind für Gänserndorf nicht gut.
Die Grabenbildung zwischen den Parteien ist nicht gut.

Egal was auf diesem Grundstück entsteht, es wird vermutlich von einem Teil der Bevölkerung nicht akzeptiert werden.
Egal was, wer auch immer, für die Zukunft der beiden Häuser, und des Grundstücks plant, der Schatten der Hetze, vor Allem in den Internet Foren wird für sehr lange Zeit auf dieses Werk fallen.

.

Ob all diese oben beschriebenen Geschehnisse dem Gedanken an das Gänserndorfer Judentum, sowie dem Gedenken der Opfern der Verfolgung, dienlich sind, möchte ich mehr als bezweifeln.

Hier wurde, dieser Gedanke drängt sich auf, nur um politisch Kleingeld zu sammeln, oder um sich wichtig zu machen und in Szene zu setzen, absolut jedes vernünftige Ziel verfehlt.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Heftiger Streit in der Gemeinderatssitzung vom 27. Juni.2018

Darum hat die Bürgerliste dem Dringlichkeitsantrag der Grünen die Dringlichkeit NICHT zuerkannt!

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Dass diese Gemeinderats-Sitzung so kontroversiell werden würde, war beim Lesen der Tagesordnung nur zum Teil absehbar. Als der Dringlichkeitsantrag der Grünen per Mail eintraf, änderte dies jedoch die Erwartungen massiv.

Den ersten Höhepunkt gab es, gleich nach dem Verlesen des Dringlichkeitsantrages der Grünen.

Es ging um das Streitthema der letzten Tage.
Das momentan als Unterkunft für die Jugend genutzte Haus sollte abgerissen werden.
Dieses Gebäude war bereits Musikschule, Kindergarten, Gewerbeschule, Lagerraum und vieles mehr. Zu all diesen Nutzungen wurde das Haus jeweils umgebaut und angepasst. Derzeit ist es alt, teilweise feucht, baufällig, eben verbraucht. Im “Urzustand” sind bestenfalls noch Grundplatte Decke und Außenmauern. Auch der Verputz ist bereits verändert.

Am Anfang war dieses Haus jedoch eine Synagoge. Später wurde das Haus “arisiert”.

Und darauf berufen sich nun die Gänserndorfer Grünen und versuchen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, dieses inzwischen mehr als baufällige Haus, justament, zu erhalten.

Mehrere in verschiedenen Medien lancierte Artikel haben sich nun zu einem Shitstorm gegen die Gemeinde, und leider auch gegen Privatpersonen ausgewachsen.

Dass hier, wissentlich oder unwissentlich, mit Teil- und Halbwahrheiten gearbeitet wurde und wird, scheint leider Tatsache zu sein.

 

Auch ich habe den eingebrachten Dringlichkeitsantrag der Grünen abgelehnt,
da zum Ersten der Denkmalschutz eingeschaltet wurde,
ist schlicht und einfach keine Dringlichkeit mehr gegeben,
zum Zweiten lasse ich mich nicht auf diese taktischen Spiele ein,
und zum Dritten nicht vor den Karren Anderer spannen.

 

Es steht den Grünen, die ja die Vizebürgermeisterin stellen, und somit im Stadtrat vertreten sind jederzeit frei, gemäß der Gemeindeordnung Anträge zu stellen.

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Worte “Synagoge und Gänserndorf” in einer Suchmaschine eingeben, sehen Sie an der Zahl der erschienenen Artikel die Tragweite dieser, vollkommen ausufernden Aktion.

Es haben fast alle österreichischen Tageszeitungen mehr oder weniger umfangreich über diese Sache berichtet, es gibt auch Artikel von:
Jüdische Allgemeine Deutschland, IKG Wien, Erzdiözese Wien, und viele mehr. Nachzulesen im Internet.

Tatsache ist, dass es sich weder die Stadt Gänserndorf mit all ihren Bürgern und Bürgerinnen, und schon gar nicht Privatpersonen verdient haben, irgendwie ins rechte Eck gerückt zu werden. Und dieser Anschein wird hier, gewollt oder ungewollt, wissentlich oder unwissentlich, fallweise, augenscheinlich erweckt.

 

Zwei weitere, ebenso eher unschöne, Höhepunkte waren:
der Tagesordnungspunkt 17, Fest der Vereine, sowie
der Tagesordnungspunkt 18, Jugendzentrum Gänserndorf.

Auch hier wollte Vize Linke Geld ausgegeben, ohne dass ein schlüssiges Konzept, ein nachvollziehbarer Plan, oder irgend etwas Griffiges vorlag.

 

Ich habe jetzt sehr vorsichtig und diplomatisch formuliert, die einzelnen Wortmeldungen in der öffentlichen Sitzung, im Beisein der anwesenden Presse, waren weitaus deutlicher und deftiger.

 

Liebe Margot, Du hast in den vergangenen fünf Jahren der letzten Gemeinderatsperiode,  als Teil der Opposition, sehr angriffig Alles und Jedes kritisiert und hinterfragt. Du hast zu Allem und Jedem, Deine Stimme erhoben. Du, und deine Parteikollegen,  habt Alles und Jedes sowieso besser gewusst.
Jetzt bist Du selber in der Verantwortung, und siehe da, Dir passieren mehr Fehler, als wir alle angenommen, bzw. befürchtet haben.

Liebe Margot, in der freien Wirtschaft kursiert ein geflügeltes Wort:
“Wenn man eine Person irgendwo nicht verhindern kann, dann befördert man Diese, bis zur -(menschlichen, intellektuellen, fachlichen, persönlichen, usw.)- Inkompetenz”.
Denke darüber in einer stillen Stunde, auch zum Selbstschutz, einmal nach.

Siehe auch:

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/schulische-nachmittagsbetreuung-im-hort-fuer-das-schuljahr-20152016-gescheitert/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/margot-linke-naechster-fauxpas-oder-hort-die-dritte/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/einfach-hort-die-iv/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/09/und-wieder-einmal-hort-ausgabe-v/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/10/und-wider-einmal-hort-ausgabe-vi-zahlen-die-gaenserndorfer-viel-zu-viel/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/10/und-wider-einmal-hort-ausgabe-vii-verschlechterung-fuer-kinder-mit-migrationshintergrund/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/07/und-wieder-einmal-hort-ausgabe-nr-viii/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/margot-linke-nur-nervoes-oder-auch-ueberfordert/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/06/naechster-fauxpas-der-gruenen-vize-linke-die-ferienbetreuung-beinahe-vergeigt/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/nachtrag-zu-naechster-fauxpas/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/gruene-vize-linke-laesst-in-der-stadt-baeume-schlaegern/

.

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Unselbstständige wertlos?? Einzelfall, oder doch nicht??

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

 

 

Ein bisher als unglaublich zu bezeichnender Sager ist nun doch passiert:

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“Das ewige Jammern im Jammertal der unselbständig Erwerbstätigen hält keiner mehr aus. Es ist das Wehklagen der Wertlosen.”

 

Erwerbstätige Menschen werden als wertlos bezeichnet.

 

Das ist kein Sager protestierender oder betrunkener Randalierer bei einer linken oder rechten Demonstration, nein das sagt ein Mitglied des Wiener Wirtschaftsbundes.

Wenn sich alte Menschen zurückerinnern, oder Jüngere in den Geschichtsbüchern lesen, kam es auch in der Vergangenheit öfters vor, das Menschen herabgewürdigt wurden.

Wenn sich die Wortwahl, vor Allem in der Politik, so weiterentwickelt werden größere Demonstrationen nicht zu verhindern sein.

An der Reaktion der ÖVP wird nun abzulesen sein, wie diese zu solchen Äußerungen steht.

Es wird daraus auch zu entnehmen sein, wie die ÖVP wirklich vorhat mit Arbeitern und Angestellten in Zukunft umzugehen.

Dass massive Verschlechterungen auf die arbeitenden Menschen zukommen, wissen wir aus verschiedenen Wortmeldungen und Zeitungsberichten.

Dass es Firmenchefs gibt, die Ihre Angestellten jetzt erst recht auslaugen werden, kann angenommen werden.

 

Ich hoffe, dass unser Herr Bundespräsident, und auch unser Herr Bundeskanzler, sich die Mühe machen, hier die richtigen Worte zu finden!

 

Einige Fragen brennen mir jetzt auf der Zunge:

Ist das die Vorstufe, oder bereits der eingeschlagene Weg  zur Niederhaltung der Bevölkerung und auch gleich zur Sanierung des Pensionszuschusses???

Laugt man zuerst die Arbeiter und Angestellten total aus, um diese danach zu kündigen, diese müssen dank Abschaffung der Notstandshilfe um ihre Familie ernähren zu können,  jeden miesen Job annehmen, gehen dann krank in Pension, welche sie bedingt durch schlechten gesundheitlichen Zustand nur kurz genießen können?? 

 

Hart formuliert? Ich denke nicht! Und fragen wird man ja noch dürfen!

 

http://wien.orf.at/news/stories/2919729/

 

https://kurier.at/chronik/wien/wirtschaftsbund-mitglied-sorgt-mit-wertlosen-sager-fuer-aufsehen/400052684

 

Vor einiger Zeit habe ich in einem etwas anderen Zusammenhang bereits über die “Ressource Mensch” zwei Artikel geschrieben.

Offensichtlich ist die momentane Situation und die zu erwartende Zukunft noch viel schlimmer.

 

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/02/ressource-mensch-teil-2/

 

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/12/diskussion-zum-thema-kur-resource-mensch/

 

Irgendwie wäre es jetzt an der Zeit, dass sich die Gewerkschaften – aber auch die noch immer mit sich selber beschäftigten Teile der SPÖ besinnen, und langsam tätig werden. Wenn nicht, werden sich die Wählerinnen und Wähler bei der nächsten Wahl gar nicht mehr daran erinnern, dass es einmal so etwas wie eine Arbeiterbewegung gegeben hat.

 

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Umwelt Zerstörung für Arbeitsplätze, oder…

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…oder, ist doch alles nicht so arg???

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Eine Eisenbahnlinie von China bis Wien soll verwirklicht werden.

Hört sich gut an.

Dies soll bis zu 3000 Arbeitsplätze bringen.

Hört sich auch gut an.

Allein der Bahnhofsbereich soll 5000 Meter lang und 300 Meter breit werden.

Hört sich schon nicht mehr so gut an.

Rundherum sollen Speditionen Standorte errichten.

Hört sich überhaupt nicht gut an.

 

Ein fünf Kilometer langer und 300 Meter breiter Bahnhof, mit etlichen Speditionen rund herum, mitten im Marchfeld, der Korn- und Gemüsekammer von Österreich.

Das hört sich wie ein Streich aus Schilda an. Wenn Manager der ÖBB darüber nachdenken, ist dies zu beobachten, löst aber noch keinen Alarmruf aus.

Wenn unser Landtagsabgeordneter und Bürgermeister darüber nachdenkt, ist Gefahr im Verzug. Denn dieses Projekt könnte sowohl für den nächsten Gemeinderats- als auch für den nächsten Landtagswahlkampf wahltaktisch herhalten können.

Denn beim Selbstmarketing, und Ausnutzen jedes möglichen Presse- Fototermines kann man unserem Rene nix vormachen, das beherrscht er. Und zwar perfekt.

 

Die Frage ist jetzt, was Alles müsste diesem Projekt geopfert werden!!

Wie viel landwirtschaftlich genutzte Fläche wird dem Projekt geopfert?

Wie viele Dieselloks werden im Verschub eingesetzt? (Hat schon jemand eine E Lok im Verschub gesehen?).

Wie viele LKW´s werden die Waren abtransportieren? (Sonst bräuchte es ja keine Speditionen).

Welche zusätzlichen Strassen sind da wieder nötig? Für die zusätzlichen Emissionen, wird die Schuld dann vermutlich sowieso die privaten Dieselfahrer treffen……

Von einer Nutzung der Donau ist ebenfalls die Rede!

Baut man auch gleich einen Hafen in die Donauauen? (Anders kommt man ja nicht an die Donau heran).

 

Der momentane Endbahnhof der Breitspur ist im Slowakischen Kosice, warum, wenn man nur von Breit- auf Normalspur umladen will, macht man das nicht gleich dort?

Oder ist vielleicht die Slowakei gescheit genug, und will die Umweltverschmutzung von Verschubdieselloks und 100er LKW´s pro Tag nicht haben?

Und auch nicht die Versiegelung tausender m2 Grund und Boden?

Wenn wir jetzt von ca. 3000 Arbeitsplätzen hören, schrillen ebenfalls die Alarmglocken, wie viele LKW Fahrer werden aus dem nahen oder fernem Ausland kommen?

Wie viele ausländische Speditionen werden hier filialmäßig tätig werden?

Wie viele Lagerhilfsarbeiter aus aller Herren Länder, ebenfalls?

Vermutlich werden dann eine handvoll Arbeitsplätze für Österreicher übrig bleiben, aber die ganze Luftverschmutzung, das dann unverkäufliche Gemüse aus der dann ehemaligen Korn und Gemüsekammer Österreichs, werden wir uns ebenfalls behalten können.

 

Das Burgenland hat bereits abgewunken, der Raum südlich der Donau ebenfalls.

Ich hoffe dass auch das Marchfeld von dieser Segnung verschont bleibt.

 

Atlas NÖ Landesseite:

http://atlas.noe.gv.at/webgisatlas/(S(5ej1q0crcxzb55izmzetqvcu))/init.aspx?karte=atlas_gst&t=636196606513030796 

 

Auszüge:

Rechts unten sehen sie auf den nachfolgenden Bildern die Maßstabstabelle, Sie können also die gigantischen Ausmaße dieses Projektes erahnen.

 

 

 

bild 1

 

 

 

bi 2

 

 

 

 

 

 

bild_3

 

 

Einige Presseberichte:

http://www.noen.at/gaenserndorf/von-china-ins-marchfeld-umschlagterminal-im-suedlichen-weinviertel-moeglich-umschlagterminal-breitspurbahn-logistikzentrum-rene-lobner-94311449

http://noe.orf.at/news/stories/2913463/

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wie denken SIE über dieses Projekt???
 .
.
Fragen stellen muss ja in einer Demokratie immer erlaubt sein, fragen wir doch alle gemeinsam einmal nach…….
 .
 .
Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer