Armut in Gänserndorf steigt rasant an. Teil 4.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Als ich vor einiger Zeit, damals noch Stadtrat für Soziales, die Gänserndorfer Sozialkarte ins Leben gerufen habe, war es im ersten Schritt ein Anliegen die Menschen großteils gratis ins Bad und zum Lesen zu bringen. Einige Gänserndorfer Firmen haben ebenfalls Leistungen angeboten.

Wie die letzten Monate gezeigt haben, sitzt die Armut viel tiefer und versteckt.

Ich erinnere an meine Artikel zum Thema Armut und an einige Berichte in der NÖN.

Viele Anrufe besorgter Eltern, vor Allem von Müttern zeigen, dass der Schulbeginn für viele Eltern ein riesiges Belastungspaket darstellt.

Wenn zu den ohnehin bekannten Schulsachen dann noch ein Laptop oder ein Schikurs oder eine Landschulwoche dazukommt, sind die Geldmittel rasch erschöpft.

Zu verstehen ist ebenso, dass nicht immer Firmenspenden, soziale Einrichtungen usw. für diese Notfälle aufkommen können.

Da von Seiten der Bundes- und Landespolitik nicht übermäßig viel Hilfe zu erwarten ist, könnte nach bestimmten Kriterien auch die Gänserndorfer Sozialkarte einspringen, und verschiedene Leistungen übernehmen. Dass hierfür natürlich ein sehr strengen Kriterienkatalog zu erarbeiten ist, versteht sich von selbst.

Ebenso sollte angedacht werden, ob bei manchen Ratenvereinbarungen mit der Gemeinde, wenn es um Kinder UND um nachweisbare Notfälle geht, die Zinsen subventioniert werden können. Näher möchte ich auf das Thema nicht eingehen, das dies wie auch anfangs die Sozialkarte zerredet werden könnte.

Wie denken Sie über dieses Thema?

Schreiben Sie uns eine Nachricht per Mail, oder einfach – auch anonym – via Infobox.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Rechnungsabschluss für das Jahr 2017 liegt öffentlich auf!

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser.

 

Der Rechnungsabschluss für das Jahr 2017 liegt zur öffentlichen Einsicht auf.

https://www.gaenserndorf.at/wp-content/uploads/2018/02/Kundmachung-Rechnungsabschluss-2017.pdf

 

https://www.gaenserndorf.at/wp-content/uploads/2018/02/Rechnungsabschluss-2017-Entwurf.pdf

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Armut in Gänserndorf steigt rasant an. Teil 3, Ein weiterer Notfall.

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Wie bereits mehrfach berichtet, gibt es immer mehr Menschen, die aus verschiedenen Gründen, die täglichen finanziellen Belastungen nicht mehr schaffen. Und hier geht es nicht um Luxusgüter und Urlaube, nein es geht um das normale tägliche Leben.

Es geht um Jobverlust, es geht um Krankheit, es geht um Kinder.

Die Politik will uns einreden, dass die Wirtschaft wächst, das mag schon so sein, bei den Menschen der unteren Lohn und Gehaltsstufen kommt dieses Wachstum jedenfalls nicht an. Diese bleiben auf der Strecke.

Wieder hat sich eine Frau an mich gewandt, wieder war der letzte Tupfen auf dem i das Laptop in der Schule.

Im Gespräch mit der Frau hat sich dann eine ganze Lawine an Problemen ergeben.

Laptop, Schikurs, Schulden und leider auch Krankheit in der Familie.

Nun sind wir, wie in den beiden ersten Fällen, wieder auf der Suche nach Sponsoren. Für einen Laptop, für einen Schikurs, für eine Sommersportwoche. Vielleicht schaffen wir auch einen neuen Job für den Vater.

 

Gedanken am Rande:
Irgendwie ist es auch sehr interessant, dass sich diese armen Menschen nicht an die etablierten Parteien wenden, sondern an die Bürgerliste, die nur einen Mandatar stellt.
Weil sich dort niemand für sie interessiert? Weil ohnehin von dort keine Hilfe kommt?

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Finanznot in Gänserndorf? Gemeindewohnhäuser sollen (müssen??) verkauft werden.

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Nun liegt die Tagesordnung zur nächsten Gemeinderatssitzung vor, darin sind, natürlich in der nicht öffentlichen Sitzung einige Hämmer versteckt:

 

Verkauf der Wertpapiere. Wenn dieser Verkauf zur Schuldentilgung alter hochverzinster Schulden benutzt wird, könnte man dies ja noch akzeptieren. Zu befürchten ist jedoch, dass dieses angesparte Gemeindevermögen für ein weiteres Bürgermeisterdenkmal verwendet wird.

Verkauf der Gemeindewohnungen.

Dies muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Lobner will die Gemeindewohnhäuser versilbern. Das letzte Mittel der Stadt Wohnungslosen Gänserndorfern zu helfen!

Hat er die Finanzen der Stadt Doch schon an den Rand des Ruins gebracht??? Oder was hat Lobner vor???

Und vor Allem: warum wird dieser Punkt nicht in der öffentlichen Sitzung abgehandelt?? Wovor fürchtet sich unser Herr Bürgermeister?

Interessant wird natürlich das Abstimmungsverhalten der SPÖ, lassen die Mandatare zu dass Ihre ehemaligen Hochburgen versilbert werden?

Die Bürgerliste wird diesem Vorhaben nicht zustimmen.

Hier kommen Sie zur Tagesordnung:

https://www.gaenserndorf.at/wp-content/uploads/2018/01/TO-2018.1.pdf

Wir werden jedenfalls die Gänserndorfer Bevölkerung vor der nächsten Gemeinderatswahl an diese Tatsache erinnern!

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Armut in Gänserndorf steigt rasant an. Teil 2

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser.

In meinem vorigen Artikel bin ich auf die finanzielle Belastung der Familien mit schulpflichtigen Kindern eingegangen.

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2018/01/armut-in-gaenserndorf-steigt-rasant-an-teil-1/

 

Die Pläne der neuen Regierung betreffen jedoch alle finanzschwächeren Schichten der Bevölkerung.

 

Die nächste Keule wird, je nach Interpretation und Sichtweise, von der neuen Regierung geschwungen. Nun will man die Menschen, die das Pech haben durch Krankheit oder Firmenpleite Ihren Job zu verlieren, zuerst massiv verarmen um sie dann gefügig gemacht in jeden Job hetzen zu können.

Menschen die ihr Leben lang gearbeitet und gespart haben, werden wenn die Firma pleite macht in die Mindestsicherung gehetzt. Und müssen, auch wenn sie an der Arbeitslosigkeit unschuldig sind, ihr mühsam zusammen Gespartes hergeben.

https://kurier.at/politik/inland/abschaffung-der-notstandshilfe-spoe-warnt-vor-enteignungen/305.551.430

https://kurier.at/politik/inland/was-kommt-auf-oesterreichs-arbeitslose-zu/305.541.203

http://orf.at/#/stories/2421733/

Böse Zungen könnten jetzt auch behaupten, auch so kann man das Pensionssystem sanieren. Zuerst Ausbeuten im 12 Stunden Tag, dann Armut im Alter, ergibt kurze Pensionszeit.

Mangels einer funktionierenden kampfstarken Arbeiter und Angestelltenvertretung werden diese Pläne vermutlich auch aufgehen.

Vielleicht wird Studienabbrecher Bundeskanzler Kurz auch noch draufkommen, dass Menschen die Angst haben müssen im Alter enteignet zu werden weder in ein Eigenheim investieren, noch Geld in Österreich ansparen werden. Leben in einer Mietwohnung und Geld im Ausland wird die Devise sein.

Vielleicht hätte Bundeskanzler Kurz sein Studium doch beenden sollen, vielleicht hätte er dann einen besseren Überblick. Oder in einer größeren Firma arbeiten sollen, denn auch dort lernt man, wie die Wirklichkeit der “kleineren” Arbeiter und Angestellten aussieht.

 

Und so lange eine Entwarnung nicht schriftlich in gültiger und veröffentlichter Gesetzesform vorliegt, glaube ich eher dass die schlimmsten Befürchtungen wahr werden.

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Bitte jetzt kein Beifall von der linken Reichshälfte, hättet ihr die Sorgen und Nöte der Bevölkerung, vor Allem eurer Kernwählerschaft in der Vergangenheit ernst genommen wäret ihr gestärkt aus den vergangenen Wahlen hervorgegangen. Mitgliederschwund und Verlust von Mandaten haben sicher Gründe. Fragt doch einfach einmal den einkommensschwächeren Teil der Bevölkerung.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Finanzprüfung der Stadt Gänserndorf durch die NÖ-Landesregierung!

GR Walter Krichbaumer

 

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Unser Bürgermeister lies – oder musste – eine Finanzprüfung der Stadt durch die NÖ Landesregierung zulassen.

In der Gemeinderatssitzung am 13. Dezember wurde unter Tagesordnungspunkt 2, in der öffentlichen Sitzung der Punkt:

“Kassaprüfung durch das Amt der NÖ. Landesregierung – Bericht vom 18. Oktober 2017 ” behandelt.

Vizebürgermeisterin Linke, die ja wegen der unfallbedingten Abwesenheit des Bürgermeisters die Sitzung leitete, “berichtete” darüber.

 

Auszug aus dem als Entwurf vorliegendem Protokoll der öffentlichen Sitzung:

Punkt 2: Die Vizebürgermeisterin Margot Linke berichtet, dass der Bericht vom 18. Oktober 2017 über die finanzielle Erhebung und Bestandaufnahme durch das Amt der NÖ. Landesregierung bei der Stadtgemeinde Gänserndorf am 23. Oktober 2017 eingelangt ist. Dieser Bericht ist dem Gemeinderat in einer Sitzung unter einem eigenen Tagesordnungspunkt vollinhaltlich zur Kenntnis zu bringen. Der Bürgermeister hat allen Mandataren diesen Bericht mittels e-mail übermitteln lassen und ist daher allen Mandataren vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht worden. Der Bericht des Amtes der NÖ. Landesregierung liegt diesem Protokoll als Beilage 1 bei. 

Wird zur Kenntnis genommen. 

 

Wie zu ersehen ist, erfolgte lediglich ein Bericht, somit keine Diskussion darüber, keine Abstimmung, kein nix…

So weit, so schlecht.

Unser Bürgermeister wird diese Prüfung vermutlich als Freibrief für weiteren Turboaktionismus und weitere Geldausgaben verwenden.

Dabei liest sich der Prüfbericht wie eine Serie von Zurechtweisungen.

Seite 4
1.4 Barkassenüberprüfung durch die Barkassenverwaltung. Rüffel.
1.5 Übergabe der Barkasse. Rüffel.

Seite 5
1.6 Gehaltsüberweisung an die gewählten Mandatare. Rüffel.

Seite 6
1.7. Kassenabschluss. Rüffel.
1.8. Versicherungsschutz. Rüffel.

Seite 10
2.5 Wertpapiere, Berichtspflicht. Rüffel.

Seite 11
2.6 Mittelfristiger Finanzplan. Rüffel.

Seite 13
2.7 Finanzlage Resümee,

Bei diesem Punkt wird es besonders spannend. Hier ist die, aus meiner Sicht negative, Stellungnahme ganze zwei Seiten lang!

Und für die Bevölkerung sehr teuer.
Hier wird, um die Kosten einigermassen in den Griff zu bekommen eine laufende Gebührenanpassung aller Bereiche gefordert. Am schlimmsten trifft es wie immer die Familien mit Kindern. Wird doch gleich einmal auf die Erhöhung von Schulgeldern, Essensbeiträgen, Kinderbetreuungsentgelten usw. hingewiesen.

Wenn sie also als Eltern darauf gehofft haben dass für ihre Kinder etwas getan wird, nun dies ist eingetroffen, sie werden durch die Mehrverschuldung gestraft. Und dies sehr ordentlich.

Ein Satz auf der Seite 14 sticht besonders ins Auge:

Sollte eine Verknappung der Mittel im ordentlichen Haushalt eintreten, so ist die Aufrechterhaltung der Gemeindeeinrichtungen im bisherigen Umfang zu überdenken!!!

Was muss dann zugesperrt werden? Das neu gebaute Hallenbad? Die neu gebaute Volksschule? Die Kindergärten? Die Bücherei? Oder müssen gar die Gemeindewohnungen verkauft werden?

Dieser Bericht wurde auf Basis des zweiten Nachtagsvoranschlages erstellt.

Auf Basis des neuen Voranschlages für 2018 würde dieser Bericht vermutlich weitaus schlechter ausfallen.

Wenn man zusätzlich bedenkt, dass eine schwarz/türkis/blaugelbe Landesregierung diesen absolut nicht positiven Befund einem Bürgermeister der eigenen Partei ausstellt, kann man sich mit wenig Phantasie ausmalen wie dieser Bericht bei einem Bürgermeister der einer anderen Partei angehört ausfallen würde.

Ein Filialleiter oder Marktleiter in der Privatwirtschaft würde nach so einem Bericht einer Revision jedenfalls auf der Stelle die fristlose Entlassung ausgesprochen bekommen.
Dies kann unser Herr Bürgermeister allerdings nicht wissen.

 

Dokument zum selbst lesen!

P0009A___2m290

Demnächst kommen Wahlen, denken Sie bitte daran.

 

Ihr Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Armut in Gänserndorf steigt rasant an! Teil 1

GR Walter Krichbaumer

 

Die Armut in Teilen der Gänserndorfer Bevölkerung steigt massiv an.

Dass viele Familien am Schulanfang mit der finanziellen Belastung überfordert sind, ist bereits allgemein bekannt.

Dass während des Schuljahres noch weitere Belastungen dazukommen, ist schon weniger bekannt.

Schulschikurse, Schullandwochen, Laptops, und viel anders Zubehör überfordert die Geldbörsen vieler Eltern.

Zurückstecken und die Kinder nicht mitfahren lassen, will den Kindern natürlich niemand antun.

Wer getraut sich zuzugeben dass die Familie arm ist. Wer will die Kinder brandmarken lassen.

Niemand, somit werden eben Eltern Großeltern, Onkel und Tanten um Hilfe gebeten.

Ich selber habe ein Gespräch, fast “nebenbei” mitgehört.

Dies hat eine Lawine ins Rollen gebracht.

Der erste Fall im NÖN und Bürgerlisten-Bericht

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2017/11/allein-erziehende-mutter-finanziell-ueberfordert-teil-1/

Hier haben die Gänserndorfer LEOs geholfen.

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2017/11/allein-erziehende-mutter-finanziell-ueberfordert-teil-2-manchmal-geschehen-auch-kleine-wunder/

http://www.noen.at/gaenserndorf/matzen-loewen-loesung-nach-laptop-leid/69.277.333

Kurz darauf meldete sich eine weitere Mutter bei mir, auch in diesem Fall konnte die Bürgerliste mit Hilfe der LEOs sehr schnell einen Sponsor finden.

Es war Herr Fürnkranz von der Firma blue2 - Telekommunikation- und Büroeinrichtungs GmbH

http://www.noen.at/gaenserndorf/bezirk-gaenserndorf-firmenchef-als-christkind/72.297.009

Inzwischen gibt es eine dritte Familie, die vom Schicksal massiv gebeutelt wird. Viele Kinder, hinten und vorne kein Geld. Krankheitsfälle lassen das Budget schwinden.

Das Einzige das massiv vorhanden ist sind unbezahlte Rechnungen.

Wie kann es sein, dass die Not immer größer wird?

Alles und Jedes wird immer nur teurer. “INDEXANGEPASST” dieses Wort soll vorgaukeln, dass dies eben so sein muss.

Ein kleines aber wichtiges Detail vergessen aber alle, die in gut bezahlten Jobs ihr Geld verdienen, die “indexgemäße” Erhöhung macht netto in €uro bei Weitem mehr aus als die €uromäßige Erhöhung der NETTO Gehälter und NETTO Pensionen.

Anders rum formuliert:
Die Verarmung des weniger gut verdienenden Teils der Bevölkerung schreitet voran. Dies blenden viele der Vertreter der etablierten Parteien dank fetter Gehälter sehr wohl aus.

Wenn dann noch ein Unfall oder Krankheit dazukommt stehen die Menschen vor dem finanziellen Ruin.

 

 

Einige Beispiele für Preiserhöhungen in Gänserndorf gefällig??

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2017/12/rauchfangkehrer-grundgebuehr-um-satte-25-erhoeht/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2017/12/massive-gebuehrenerhoehungen-stehen-den-gaenserndorfern-2018-ins-haus/

Nur ich von der Bürgerliste habe nicht zugestimmt! Alle anderen Parteien haben dieser Volksverarmungsaktion der kleinen Leute brav zugestimmt.

Die Löhne und Gehälter steigen jedoch wie beschrieben nur minimal und die Realeinkommen sinken stetig.

http://orf.at/stories/2332011/

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Massive Gebührenerhöhungen stehen den Gänserndorfern 2018 ins Haus.

GR Walter Krichbaumer

 

 Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Wenn man die Einladung zur Gemeinderatssitzung am 13. Dezember gelesen hat, ahnte man:

 Eine Gebührenlawine ist in Gänserndorf im Anrollen.

Die nächste Gebührenerhöhung bei den Kanalgebühren steht ins Haus.

Und auch gleich bei den Anschlußgebühren.

Und auch gleich bei der Hundesteuer.

Auch bei den Friedhofsgebühren.

Und auch bei den Beerdigungen.

 

Warum dies?

Nun, im Jahr 2013 wurde z. B.:bei der Kanalgebühr eine Erhöhung und eine Indexklausel beschlossen. Dieser damalige Beschluss wurde nun als Grundlage für Teile einer neuerliche Erhöhung herangezogen.

Franz Weindl, zu diesem Zeitpunkt Stadtrat hat am 4. November 2013 folgende Wortmeldung abgegeben:

Die Freiheitliche Gemeinderatsfraktion stimmt der Valorisierung der Kanalabgabenordnung in Gänserndorf Stadt und Gänserndorf Süd nur zu, weil bei Ablehnung der beiden Anträge die Gefahr besteht, dass die niederösterreichische Landesregierung sämtliche Förderungen für kommunale Projekte in Gänserndorf, wie beispielsweise Kläranlagenerweiterung oder Kindergartenneubau, nicht zur Auszahlung bringen wird. Die Zustimmung zur Anpassung der Kanalabgabenordnung geschieht nur unter dem Zwang der niederösterreichischen Landesregierung unter dem Schlagwort der „maximalen Ausschöpfung des Gebührenhaushalts“.

DieseWortmeldung habe ich dem Protokoll der öffentlichen Sitzung vom 4. Nov. 2013 entnommen.

 

Nun, dieser Wortmeldung ist auch heute noch nichts hinzuzufügen. Franz Weindl hat den berühmten Nagel punktgenau genau auf den Kopf getroffen.

 

Was ist nun während der Sitzung geschehen?

Alle Parteien in Gänserndorf haben brav zugestimmt. Das Lebens-Verteuerungs-Paket wurde mit Schwarz/Türkis-Rot-Grün-Blau er Mehrheit beschlossen.

AUSSER:

DIE BÜRGERLISTE, ich habe bei keiner dieser Volks-Verarmungs-Aktionen zugestimmt.

Warum:

Dies ist leicht erklärt.

Alles und Jedes wird immer nur teurer. “INDEXANGEPASST” dieses Wort soll vorgaukeln, dass dies eben so sein muss.

Ein kleines aber wichtiges Detail vergessen aber alle die in gut bezahlten Jobs ihr Geld verdienen, die “indexgemäße” Erhöhung macht netto in €uro bei Weitem mehr aus als die €uromäßige Erhöhung der NETTO Gehälter und NETTO Pensionen.

Anders rum formuliert:
Die Verarmung des weniger gut verdienenden Teils der Bevölkerung schreitet voran. Dies blenden viele der Vertreter der etablierten Parteien dank fetter Gehälter sehr wohl aus.

 

Will man die Verarmung stoppen muss entweder die Gebührenbelastung massiv sinken, oder sich die Pensionen Löhne und Gehälter der weniger gut verdienenden massiv erhöht werden.

Jetzt ist unsere sogenannte “Wirtschaftspartei gefordert, dieses Problem zu lösen. Vermutlich wird genau nichts passieren, den armen Menschen wird genau niemand helfen.

Nicht die Heimatpartei, nicht die Partei der Arbeiter, schon gar nicht die kleinere und größere Wirtschaftspartei….

Liebe weniger verdienende Gänserndorferinnen und Gänserndorfer, Sie können im Jänner auch über diese Gebühren – Lawine abstimmen. Geben sie einfach allen hier mitstimmenden Parteien keine Stimme.

 

Ihr , Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

 

Gänserndorfer Volksschulkinder teilweise im Nirgendwo gestrandet.

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Gänserndorfer Volksschulkinder nach Fahrplan Umstellung im Nirgendwo gestrandet.

Wie kann das passieren werden Sie fragen.

Nun ganz einfach, unser Bürgermeister wollte die, für die Volksschul-Kinder gewohnte, Haltestelle von der Bahnstrasse verbannen.

Da auch dieses Projekt, wie ja so Viele, zur Chefsache erklärt wurde, war natürlich auch niemand informiert.

Am Allerwenigsten die Eltern.

Da unser Herr Bürgermeister natürlich niemals die Schuld für Etwas trägt, muss ein allfälliger Schuldiger noch gesucht werden.

Tatsache ist, niemand wusste dass die kleinen Kinder nicht mehr an ihrer gewohnten und von den Eltern eingelernten Haltestelle aussteigen dürfen.

Bei der Bürgerliste gingen gestern vereinzelt und heute mehrfach Anrufe ein. Die Eltern sind sehr erbost, eine Mutter meinte, sie macht eine Anzeige. Die Aussage eines Vaters würde, wenn umgesetzt, eine strafbare Handlung ergeben.

Es ergibt sich jetzt natürlich auch eine Haftungsfrage, wer haftet, wenn der Bürgermeister eine Haltestelle verlegen lässt, die Eltern nicht informiert, im Falle eines Unfalles??
Wer haftet in Zukunft, wenn manche Kinder jetzt einen anderen, als den gewohnten Schulweg zu bewältigen haben??
Wer haftet, wenn Kinder jetzt möglicherweise mehrere Strassen überqueren müssen?

Denn nicht vergessen, es handelt sich um VOLKSSCHULKINDER!!!

 

Liebe Eltern, demnächst sind Wahlen, dies ist die einfachste Gelegenheit ihren Unmut auszudrücken.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer