Neue Regierung, und…

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Neue Regierung, und die möglichen, und bereits bestehenden Folgen.

Wir haben eine neue Regierung, und damit leider viele, für den “Kleinen Arbeiter bzw. Angestellten”, negative Auswirkungen.

Ob die sinkende Arbeitslosigkeit, nicht auch ohne Türkis/Blau zustande gekommen wäre, ist zumindest einmal ein Thema über das man sprechen könnte.
Wie lange dieser Zustand anhält, beschäftigt die Fachleute.

Dass die neue Regierung für die unselbstständig tätige Bevölkerung eher ein Nachteil wird, war abzusehen.

Dass die für den Wahlkampf zahlenden Industriellen, nun Leistungen von der neuen Türkis/Blauen Regierung einfordern, haben denkende Österreicher ebenfalls erwartet. Inzwischen wird dies auch bereits in verschiedenen Zeitungen thematisiert.

Dass jedoch die beinharten Auswirkungen so schnell, und so brutal umgesetzt werden, und noch werden sollen, haben sicher viele Wählerinnen und Wählern nicht erwartet.

 

Kanzler Kurz meinte einmal sinngemäß, die Menschen in Österreich sollen sich doch mehr Eigentum schaffen!
Klingt ja recht gut, der hart arbeitende Teil der Bevölkerung weiß jedoch sehr genau, dass dies mit den Löhnen die in Österreich bezahlt werden, fast nicht möglich ist.
Früher konnten Eltern und Großeltern aushelfen, das geht aber mangels geringerer Lohneinkünfte dieser Generationen in den letzten Jahren auch nicht mehr.
Vielleicht hätte der Herr Bundeskanzler doch einige Jahre in einer Firma als Arbeiter oder Angestellter zubringen sollen!
Man könnte diese Aussage aber auch gleich für die Gehaltsverhandlungen nützen,  Wenn der Kanzler das so will, gerne. Nettolohnerhöhung ab 2019 von mindestens 10% , im unteren und mittleren Lohn- und Gehaltsbereich und die verlangte Eigentumsschaffung wird gehen. Manager haben diese Steigerungen ja sowieso. Die Wirtschaft soll dann eben beim Kanzler nachfragen.
Dannwurde die nächste Pensionserhöhung massiv beworben, na sooo groß ist die nun auch wieder nicht. Wenn man die Preissteigerungen des für Pensionisten typischen Warenkorbes heranzieht, ist diese Steigerung sogar recht mickrig. Warum es immer noch Menschen gibt, die diese Marketing Tricks glauben, möchte ich jetzt nicht kommentieren.

Tja, und dann ist ja auch noch die Sache mit der Notstandshilfe. Diese ist ja nun zur Mindestsicherung degradiert worden.
Man könnte ja meinen, dies hängt irgendwie zusammen.
Zuerst viel arbeiten, Eigentum schaffen, damit die Wirtschaft verdient, und deren Gewinne steigen.
Sollte der Job aus welchen Gründen auch immer flöten gehen, meist sind ja ohnedies schlecht geführte Betriebe schuld, heißt es kuschen und jeden noch so miesen Job annehmen.
ODER!
Oder, das mühsam erworbene Eigentum ist eben weg.
Wenn sich der schwer arbeitende Teil der Bevölkerung dann möglicherweise krank geschuftet hat, und die Lebenserwartung sinkt, auch gut, dann saniert man dadurch das Pensionssystem.
Der 12 Stunden Tag passt ja wunderbar in dieses System.
Die Schwächung der Arbeiterkammer ebenfalls.
Warum sich nur mehr Teile der Presse ansatzweise negativ zu diesen Themen äußern, sollte ebenfalls zum Nachdenken anregen. Angst vor Jobverlust?

Ein weiterer Beweis der Kurzsichtigkeit ist die Einsparung bei den Kindern. Die Eltern sollen rund um die Uhr arbeiten oder zumindest zur Verfügung stehen. Für deren Kinder stand jedoch kein Geld zur Verfügung. Wie das funktionieren soll, war der Regierung vermutlich vollkommen egal. Als nun der Unmut in der Bevölkerung wuchs, und sich auch die Länder heftig wehrten, wurde zurückgerudert.
Und das Nachgeben, man könnte es auch Einknicken der Regierung nennen, wurde als großer Wurf verkündet. Das Interview der zuständigen Ministerin in der ZIB 2 sprach Bände. Am Aussagekräftigsten waren die nicht gegebenen Antworten.
Dass dadurch die Geburtenrate ist, wie sie eben ist, scheint der Regierung auch egal zu sein. Vielleicht hofft man noch immer auf die, ach so gut, ausgebildeten Flüchtlinge. Das spielt es aber nicht, die gut ausgebildeten Fachkräfte werden schon lange von anderen Staaten angeworben, uns bleiben nur die schlecht Ausgebildeten zum Durchfüttern.

Dass der 12 Stunden Tag noch nicht alles ist, wird befürchtet! Wenn man sich diverse Wunschlisten der den Wahlkampf der ÖVP bezahlenden Wirtschaft ansieht, scheint es sich zu bewahrheiten, dass die schlimmsten Befürchtungen wahr werden.

 

Für Polizeipferde und weitere Luftthemen ist natürlich Geld in Hülle und Fülle da.

Ah ja, jetzt werden sogar Sturmgewehre für die Polizei gekauft!
Dies regt jetzt aber sehr wohl zum Nachdenken an.

Berittene Polizei, und dann wird auch gleich massiv mit Sturmgewehren aufgerüstet.
Auf der einen Seite will man den arbeitenden Teil der Bevölkerung unter Druck setzen und riskiert Demonstrationen,
auf der anderen Seite wird gerade und ausgerechnet jetzt, die Polizei hochgerüstet.

Manche alte Menschen, oder auch jene die im Geschichtsunterricht aufgepasst haben,  werden an das Jahr 1927 erinnert, oder auch an das Jahr 1934.

Und da “Nachdenken” noch erlaubt ist, sollte dieses “Nachdenken” doch einige mündige Bürgerinnen und Bürger zum Grübeln bringen.

Und zum Nachlesen!

 

Denn eines sollte sich unsere Regierung ins Stammbuch schreiben, und sich täglich vor Augen führen, wenn die Menschen zu sehr verarmen, wenn sich die Menschen zu sehr in die Enge getrieben fühlen, kann das Fass sehr schnell überlaufen.

Alles schon einmal da gewesen.

 

Hier finden Sie einige Möglichkeiten zum Nachlesen.

 

https://kurier.at/politik/inland/ak-schlaegt-alarm-firma-will-ueberstunden-erst-ab-13-stunde-zahlen/400079483

 

https://kontrast.at/ams-kuerzung-schlecht-fuer-die-jobsuchenden-gut-fuer-den-billiglohn-sektor/

 

https://kontrast.at/kinderbetreuung-kritik-aus-den-laendern/

 

https://kontrast.at/liste-der-regierungsausgaben/

 

https://kontrast.at/liste-der-regierungsausgaben/

 

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/98755_Das-Spiel-mit-dem-Feuer.html

 

https://www.oeh.univie.ac.at/zeitgenossin/der-juliaufstand-1927

 

http://stadtfilm-wien.at/film/136/

 

http://www.vienna.at/brand-des-wiener-justizpalastes-jaehrt-sich-am-15-juli-zum-90-mal/5367366

 

http://www.dasrotewien.at/seite/justizpalastbrand

 

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Julidemonstration

 

http://12februar1934.at/de/informationen

 

http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.f/f132496.htm

 

https://www.wien.gv.at/kultur/chronik/buergerkrieg.html

 

http://ooe.kpoe.at/article.php/20070130112841478

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Februark%C3%A4mpfe_1934

 

https://www.vice.com/de_at/article/nnmzy7/fotos-vom-brand-des-justizpalastes-in-wien

 

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/98755_Das-Spiel-mit-dem-Feuer.html

 

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/top_news/606250_Zerschossene-Fassaden-und-tiefe-Wunden.html

 

https://www.google.com/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fl450v.alamy.com%2F450vde%2Fdb3t61%2Fosterreichischen-burgerkrieg-12-1521934-granattrichter-im-caf-goethehof-schuettaustrasse-donaustadt-wien-februar-kampft-regelenergie-db3t61.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.alamy.de%2Fstockfoto-osterreichischen-burgerkrieg-februar-aufstand-osterreich-1934-zimmer-nach-beschuss-durch-osterreichische-truppen-in-der-karl-marx-zerstort-131472736.html&docid=iUebZW–vZHBDM&tbnid=04uv4wkLBghyaM%3A&vet=12ahUKEwjhr-qH_NDcAhWJ3SwKHUwEADE4ZBAzKEIwQnoECAEQQw..i&w=423&h=320&client=firefox-b-ab&bih=918&biw=1813&q=bild%20beschuss%20gemeindebau&ved=2ahUKEwjhr-qH_NDcAhWJ3SwKHUwEADE4ZBAzKEIwQnoECAEQQw&iact=mrc&uact=8

https://www.google.com/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.evang-spittal.at%2Fsit%2520staendestaat%2520karl%2520marx%2520hof.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.evang-spittal.at%2Fsit_d_evang_k_staendest_1.htm&docid=LSOVAoTHWWtkjM&tbnid=VaHvFdwzzD2ruM%3A&vet=12ahUKEwjs3t6f_NDcAhWHWiwKHR6kD-w4yAEQMygfMB96BAgBECA..i&w=189&h=132&client=firefox-b-ab&bih=918&biw=1813&q=bild%20beschuss%20gemeindebau&ved=2ahUKEwjs3t6f_NDcAhWHWiwKHR6kD-w4yAEQMygfMB96BAgBECA&iact=mrc&uact=8

 

Jetzt, und genau jetzt, ist die Zeit zum Nachdenken gekommen.

Und DENKEN ist noch immer frei…………………..

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Heftiger Streit in der Gemeinderatssitzung vom 27. Juni.2018

Darum hat die Bürgerliste dem Dringlichkeitsantrag der Grünen die Dringlichkeit NICHT zuerkannt!

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Dass diese Gemeinderats-Sitzung so kontroversiell werden würde, war beim Lesen der Tagesordnung nur zum Teil absehbar. Als der Dringlichkeitsantrag der Grünen per Mail eintraf, änderte dies jedoch die Erwartungen massiv.

Den ersten Höhepunkt gab es, gleich nach dem Verlesen des Dringlichkeitsantrages der Grünen.

Es ging um das Streitthema der letzten Tage.
Das momentan als Unterkunft für die Jugend genutzte Haus sollte abgerissen werden.
Dieses Gebäude war bereits Musikschule, Kindergarten, Gewerbeschule, Lagerraum und vieles mehr. Zu all diesen Nutzungen wurde das Haus jeweils umgebaut und angepasst. Derzeit ist es alt, teilweise feucht, baufällig, eben verbraucht. Im “Urzustand” sind bestenfalls noch Grundplatte Decke und Außenmauern. Auch der Verputz ist bereits verändert.

Am Anfang war dieses Haus jedoch eine Synagoge. Später wurde das Haus “arisiert”.

Und darauf berufen sich nun die Gänserndorfer Grünen und versuchen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, dieses inzwischen mehr als baufällige Haus, justament, zu erhalten.

Mehrere in verschiedenen Medien lancierte Artikel haben sich nun zu einem Shitstorm gegen die Gemeinde, und leider auch gegen Privatpersonen ausgewachsen.

Dass hier, wissentlich oder unwissentlich, mit Teil- und Halbwahrheiten gearbeitet wurde und wird, scheint leider Tatsache zu sein.

 

Auch ich habe den eingebrachten Dringlichkeitsantrag der Grünen abgelehnt,
da zum Ersten der Denkmalschutz eingeschaltet wurde,
ist schlicht und einfach keine Dringlichkeit mehr gegeben,
zum Zweiten lasse ich mich nicht auf diese taktischen Spiele ein,
und zum Dritten nicht vor den Karren Anderer spannen.

 

Es steht den Grünen, die ja die Vizebürgermeisterin stellen, und somit im Stadtrat vertreten sind jederzeit frei, gemäß der Gemeindeordnung Anträge zu stellen.

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Worte “Synagoge und Gänserndorf” in einer Suchmaschine eingeben, sehen Sie an der Zahl der erschienenen Artikel die Tragweite dieser, vollkommen ausufernden Aktion.

Es haben fast alle österreichischen Tageszeitungen mehr oder weniger umfangreich über diese Sache berichtet, es gibt auch Artikel von:
Jüdische Allgemeine Deutschland, IKG Wien, Erzdiözese Wien, und viele mehr. Nachzulesen im Internet.

Tatsache ist, dass es sich weder die Stadt Gänserndorf mit all ihren Bürgern und Bürgerinnen, und schon gar nicht Privatpersonen verdient haben, irgendwie ins rechte Eck gerückt zu werden. Und dieser Anschein wird hier, gewollt oder ungewollt, wissentlich oder unwissentlich, fallweise, augenscheinlich erweckt.

 

Zwei weitere, ebenso eher unschöne, Höhepunkte waren:
der Tagesordnungspunkt 17, Fest der Vereine, sowie
der Tagesordnungspunkt 18, Jugendzentrum Gänserndorf.

Auch hier wollte Vize Linke Geld ausgegeben, ohne dass ein schlüssiges Konzept, ein nachvollziehbarer Plan, oder irgend etwas Griffiges vorlag.

 

Ich habe jetzt sehr vorsichtig und diplomatisch formuliert, die einzelnen Wortmeldungen in der öffentlichen Sitzung, im Beisein der anwesenden Presse, waren weitaus deutlicher und deftiger.

 

Liebe Margot, Du hast in den vergangenen fünf Jahren der letzten Gemeinderatsperiode,  als Teil der Opposition, sehr angriffig Alles und Jedes kritisiert und hinterfragt. Du hast zu Allem und Jedem, Deine Stimme erhoben. Du, und deine Parteikollegen,  habt Alles und Jedes sowieso besser gewusst.
Jetzt bist Du selber in der Verantwortung, und siehe da, Dir passieren mehr Fehler, als wir alle angenommen, bzw. befürchtet haben.

Liebe Margot, in der freien Wirtschaft kursiert ein geflügeltes Wort:
“Wenn man eine Person irgendwo nicht verhindern kann, dann befördert man Diese, bis zur -(menschlichen, intellektuellen, fachlichen, persönlichen, usw.)- Inkompetenz”.
Denke darüber in einer stillen Stunde, auch zum Selbstschutz, einmal nach.

Siehe auch:

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/schulische-nachmittagsbetreuung-im-hort-fuer-das-schuljahr-20152016-gescheitert/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/margot-linke-naechster-fauxpas-oder-hort-die-dritte/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/einfach-hort-die-iv/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/09/und-wieder-einmal-hort-ausgabe-v/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/10/und-wider-einmal-hort-ausgabe-vi-zahlen-die-gaenserndorfer-viel-zu-viel/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/10/und-wider-einmal-hort-ausgabe-vii-verschlechterung-fuer-kinder-mit-migrationshintergrund/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/07/und-wieder-einmal-hort-ausgabe-nr-viii/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/margot-linke-nur-nervoes-oder-auch-ueberfordert/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/06/naechster-fauxpas-der-gruenen-vize-linke-die-ferienbetreuung-beinahe-vergeigt/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/nachtrag-zu-naechster-fauxpas/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/gruene-vize-linke-laesst-in-der-stadt-baeume-schlaegern/

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Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Unselbstständige wertlos?? Einzelfall, oder doch nicht??

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

 

 

Ein bisher als unglaublich zu bezeichnender Sager ist nun doch passiert:

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“Das ewige Jammern im Jammertal der unselbständig Erwerbstätigen hält keiner mehr aus. Es ist das Wehklagen der Wertlosen.”

 

Erwerbstätige Menschen werden als wertlos bezeichnet.

 

Das ist kein Sager protestierender oder betrunkener Randalierer bei einer linken oder rechten Demonstration, nein das sagt ein Mitglied des Wiener Wirtschaftsbundes.

Wenn sich alte Menschen zurückerinnern, oder Jüngere in den Geschichtsbüchern lesen, kam es auch in der Vergangenheit öfters vor, das Menschen herabgewürdigt wurden.

Wenn sich die Wortwahl, vor Allem in der Politik, so weiterentwickelt werden größere Demonstrationen nicht zu verhindern sein.

An der Reaktion der ÖVP wird nun abzulesen sein, wie diese zu solchen Äußerungen steht.

Es wird daraus auch zu entnehmen sein, wie die ÖVP wirklich vorhat mit Arbeitern und Angestellten in Zukunft umzugehen.

Dass massive Verschlechterungen auf die arbeitenden Menschen zukommen, wissen wir aus verschiedenen Wortmeldungen und Zeitungsberichten.

Dass es Firmenchefs gibt, die Ihre Angestellten jetzt erst recht auslaugen werden, kann angenommen werden.

 

Ich hoffe, dass unser Herr Bundespräsident, und auch unser Herr Bundeskanzler, sich die Mühe machen, hier die richtigen Worte zu finden!

 

Einige Fragen brennen mir jetzt auf der Zunge:

Ist das die Vorstufe, oder bereits der eingeschlagene Weg  zur Niederhaltung der Bevölkerung und auch gleich zur Sanierung des Pensionszuschusses???

Laugt man zuerst die Arbeiter und Angestellten total aus, um diese danach zu kündigen, diese müssen dank Abschaffung der Notstandshilfe um ihre Familie ernähren zu können,  jeden miesen Job annehmen, gehen dann krank in Pension, welche sie bedingt durch schlechten gesundheitlichen Zustand nur kurz genießen können?? 

 

Hart formuliert? Ich denke nicht! Und fragen wird man ja noch dürfen!

 

http://wien.orf.at/news/stories/2919729/

 

https://kurier.at/chronik/wien/wirtschaftsbund-mitglied-sorgt-mit-wertlosen-sager-fuer-aufsehen/400052684

 

Vor einiger Zeit habe ich in einem etwas anderen Zusammenhang bereits über die “Ressource Mensch” zwei Artikel geschrieben.

Offensichtlich ist die momentane Situation und die zu erwartende Zukunft noch viel schlimmer.

 

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/02/ressource-mensch-teil-2/

 

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/12/diskussion-zum-thema-kur-resource-mensch/

 

Irgendwie wäre es jetzt an der Zeit, dass sich die Gewerkschaften – aber auch die noch immer mit sich selber beschäftigten Teile der SPÖ besinnen, und langsam tätig werden. Wenn nicht, werden sich die Wählerinnen und Wähler bei der nächsten Wahl gar nicht mehr daran erinnern, dass es einmal so etwas wie eine Arbeiterbewegung gegeben hat.

 

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Armut in Gänserndorf steigt rasant an. Teil 4.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Als ich vor einiger Zeit, damals noch Stadtrat für Soziales, die Gänserndorfer Sozialkarte ins Leben gerufen habe, war es im ersten Schritt ein Anliegen die Menschen großteils gratis ins Bad und zum Lesen zu bringen. Einige Gänserndorfer Firmen haben ebenfalls Leistungen angeboten.

Wie die letzten Monate gezeigt haben, sitzt die Armut viel tiefer und versteckt.

Ich erinnere an meine Artikel zum Thema Armut und an einige Berichte in der NÖN.

Viele Anrufe besorgter Eltern, vor Allem von Müttern zeigen, dass der Schulbeginn für viele Eltern ein riesiges Belastungspaket darstellt.

Wenn zu den ohnehin bekannten Schulsachen dann noch ein Laptop oder ein Schikurs oder eine Landschulwoche dazukommt, sind die Geldmittel rasch erschöpft.

Zu verstehen ist ebenso, dass nicht immer Firmenspenden, soziale Einrichtungen usw. für diese Notfälle aufkommen können.

Da von Seiten der Bundes- und Landespolitik nicht übermäßig viel Hilfe zu erwarten ist, könnte nach bestimmten Kriterien auch die Gänserndorfer Sozialkarte einspringen, und verschiedene Leistungen übernehmen. Dass hierfür natürlich ein sehr strengen Kriterienkatalog zu erarbeiten ist, versteht sich von selbst.

Ebenso sollte angedacht werden, ob bei manchen Ratenvereinbarungen mit der Gemeinde, wenn es um Kinder UND um nachweisbare Notfälle geht, die Zinsen subventioniert werden können. Näher möchte ich auf das Thema nicht eingehen, das dies wie auch anfangs die Sozialkarte zerredet werden könnte.

Wie denken Sie über dieses Thema?

Schreiben Sie uns eine Nachricht per Mail, oder einfach – auch anonym – via Infobox.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Armut in Gänserndorf steigt rasant an. Teil 2

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser.

In meinem vorigen Artikel bin ich auf die finanzielle Belastung der Familien mit schulpflichtigen Kindern eingegangen.

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2018/01/armut-in-gaenserndorf-steigt-rasant-an-teil-1/

 

Die Pläne der neuen Regierung betreffen jedoch alle finanzschwächeren Schichten der Bevölkerung.

 

Die nächste Keule wird, je nach Interpretation und Sichtweise, von der neuen Regierung geschwungen. Nun will man die Menschen, die das Pech haben durch Krankheit oder Firmenpleite Ihren Job zu verlieren, zuerst massiv verarmen um sie dann gefügig gemacht in jeden Job hetzen zu können.

Menschen die ihr Leben lang gearbeitet und gespart haben, werden wenn die Firma pleite macht in die Mindestsicherung gehetzt. Und müssen, auch wenn sie an der Arbeitslosigkeit unschuldig sind, ihr mühsam zusammen Gespartes hergeben.

https://kurier.at/politik/inland/abschaffung-der-notstandshilfe-spoe-warnt-vor-enteignungen/305.551.430

https://kurier.at/politik/inland/was-kommt-auf-oesterreichs-arbeitslose-zu/305.541.203

http://orf.at/#/stories/2421733/

Böse Zungen könnten jetzt auch behaupten, auch so kann man das Pensionssystem sanieren. Zuerst Ausbeuten im 12 Stunden Tag, dann Armut im Alter, ergibt kurze Pensionszeit.

Mangels einer funktionierenden kampfstarken Arbeiter und Angestelltenvertretung werden diese Pläne vermutlich auch aufgehen.

Vielleicht wird Studienabbrecher Bundeskanzler Kurz auch noch draufkommen, dass Menschen die Angst haben müssen im Alter enteignet zu werden weder in ein Eigenheim investieren, noch Geld in Österreich ansparen werden. Leben in einer Mietwohnung und Geld im Ausland wird die Devise sein.

Vielleicht hätte Bundeskanzler Kurz sein Studium doch beenden sollen, vielleicht hätte er dann einen besseren Überblick. Oder in einer größeren Firma arbeiten sollen, denn auch dort lernt man, wie die Wirklichkeit der “kleineren” Arbeiter und Angestellten aussieht.

 

Und so lange eine Entwarnung nicht schriftlich in gültiger und veröffentlichter Gesetzesform vorliegt, glaube ich eher dass die schlimmsten Befürchtungen wahr werden.

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Bitte jetzt kein Beifall von der linken Reichshälfte, hättet ihr die Sorgen und Nöte der Bevölkerung, vor Allem eurer Kernwählerschaft in der Vergangenheit ernst genommen wäret ihr gestärkt aus den vergangenen Wahlen hervorgegangen. Mitgliederschwund und Verlust von Mandaten haben sicher Gründe. Fragt doch einfach einmal den einkommensschwächeren Teil der Bevölkerung.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Wahl 2017, und die schmerzlichen Nachwehen der nicht in der Regierung Vertretenen.

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Ich habe in meinem Artikel vom 17. Oktober geschrieben:

Die Wahlen 2017 sind “geschlagen”. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Das Ergebnis ist, wie es eben ist. Die Bürgerinnen und die Bürger sind der Souverän, diese haben ein Urteil abgegeben, welches zu akzeptieren ist. https://wahl17.bmi.gv.at/ Ob uns dies nun gefällt, oder eben auch nicht.

Wenn man nun einige Aussendungen, vor Allem auf Facebook ließt, wird man sehen, dass viele Funktionäre das Wahlergebnis noch nicht verdaut haben. Anders gesagt, dass manche Funktionäre das Prinzip und die Auswirkungen von Wahlen vermutlich nicht verstanden haben. Manchmal kann man auch annehmen, das manche Funktionäre alles was mit Demokratie zusammenhängt, nicht voll verstanden haben.

Man kann somit nur den Kopf schütteln.

Fakt ist:

Die Wählerin, der Wähler haben gesprochen. Punkt.
Das ist zu akzeptieren. Punkt.
Nachweinen ist möglich. Punkt.
Nachdenken wäre angebracht. Punkt.
Nachtreten und Hetzen ist undemokratisch! Rufzeichen!

Wir bekommen nun voraussichtlich eine ÖVP – FPÖ Regierung. Ist so. Siehe oben.

Ob jetzt alle darüber erfreut sind, oder nicht! Egal, es gibt ein amtliches Wahlergebnis.

Ich habe in meinem vorigen Artikel einige Gründe für den Stimmenverlust bei den Grünen genannt. Nun, Teile der SPÖ haben sich seit der Wahl auf den Selben Weg begeben.
Alles besser wissen, gegen die möglicherweise kommende Regierung hetzen, den Teufel an die Wand malen, usw. und so fort. Das, ja genau das wollen die der SPÖ verloren gegangenen Wähler genau NICHT Hören und Lesen. Diese Vorgangsweise bringt keine einzige verloren gegangene Stimme zurück.

Warum hat die SPÖ die Menschen nicht dort abgeholt wo diese gewartet haben? Wieso ist dies nicht gelungen? Wieso hat die SPÖ einen Wahlkampf geführt, der eher ein Wahlkrampf war???

Darüber Nachdenken wäre angebracht, den eigenen Standpunkt überdenken wäre angebracht, über das wirklich – für die Menschen Erreichte – nachdenken wäre angebracht.

Denn Eines ist gewiss, die wirklich großen Dinge haben die lange verstorbenen Sozialisten erreicht, die Sozialdemokratie hat nur versucht dies zu bewahren und auszubauen. Die erreichten Erfolge sind Ansichtssache.
Und auf die seinerzeit erreichten Erfolge können sich, ausser SPÖ Funktionären die es immer wieder in den Schulungen hören, nur mehr ältere Menschen erinnern. Die jungen Leute die heute im Arbeitsleben stehen, kennen nur mehr die große Koalition mit all ihren Streitereien. Diese auf die seinerzeitigen Errungenschaften der SPÖ hinzuweisen ist vergebliche Mühe. Die Mitgliederzahlen der SPÖ sprechen hier eine überdeutliche Sprache.

Jetzt wo Schwarz/Türkis – Blau vor der Tür steht, vor dem Niedergang aller Werte zu warnen ist ein bisschen zu spät, und auch eine Themenverfehlung.
Denn nicht die Wählerinnen und Wähler haben Wahl und vermutlich Bundeskanzleramt vergeigt, dies liebe Funktionärinnen und Funktionäre habt ihr als Partei schon selber getan.

Diese Vorgangsweise und deren Folgen haben die Grünen bereits sehr genau vorgezeigt – Nachmachen, aus eurer Sicht, eher nicht Erfolgversprechend.

Macht doch bitte einfach das, was eure Väter und Großväter gemacht haben, kümmert euch um die Menschen. Dort, wo diese sind. Holt sie dort ab wo diese ihre Probleme haben. Dann werdet ihr gute Wahlergebnisse erzielen die euch Freude machen.
Noch ein Teil aus einem Gespräch, mit einer mir, und vermutlich vielen Gänserndorfern, gut bekannten Bürgerin aus meiner Wohngegend die ich vor einer Ordination getroffen habe, sinngemäß wiedergegeben zum Nachdenken:
 .
“Die Roten wissen ja gar nicht mehr wie es uns Alten und einfachen Leuten geht, die sitzen alle in sehr gut bezahlten Positionen, die sie von der Partei bekommen haben, haben mehr als genug von Allem, fahren zweimal im Jahr in den Urlaub. Und ich muss beim Heizen oder beim Essen sparen. Das ist nicht mehr meine SPÖ. Die wähle ich nicht mehr.”
 .
Dem ist jetzt, glaube ich, nichts mehr hinzuzufügen.
 .
Den Sozialminister hat, wenn ich nicht voll daneben liege, in den letzten Jahren die SPÖ gestellt.
 .
Ich könnte jetzt noch eine Seite über Sonderverträge bei einem großen österreichischen Unternehmen, ehemals SPÖ dominiert, schreiben und Beispiele mitliefern. Mache ich jetzt aber nicht.
 .
Liebe SPÖ, nicht hussen hetzen nörgeln nachtreten alles verteufeln und besser wissen, sondern die Menschen bei ihren Problemen und Sorgen unterstützen, das wäre jetzt gefragt. Vielleicht auch einmal darüber nachdenken, dass das Eine oder andere Großprojekt in den Augen der kleinen Leute nicht die große Errungenschaft darstellt. Vor Allem solange diese massiv sparen müssen. Siehe oben.
.
Das wäre auch einer SPÖ würdig. Mal sehen ob ihr das schafft.
 .
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Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

 

Wahl 2017! Welche Lehren können wir daraus ableiten?

GR Walter Krichbaumer

 

 

Die Wahlen 2017 sind “geschlagen”.

Und dies im wahrsten Sinne des Wortes.

Das Ergebnis ist, wie es eben ist. Die Bürgerinnen und die Bürger sind der Souverän, diese haben ein Urteil abgegeben, welches zu akzeptieren ist.

https://wahl17.bmi.gv.at/

Ob uns dies nun gefällt, oder eben auch nicht.

Die Spitzen aller politischen Parteien sollten nun sehr genau nachdenken wie sie mit diesem Urteil der Wählerinnen und Wähler umgehen.

Dies gilt vor Allem für die Gewinner der Wahlen. Hier sollte jetzt nicht all zuviel Turboaktionismus um sich greifen.

Die Verlierer werden gezwungenermassen nachdenken müssen. Weg von der Macht, weg von den Geldtöpfen.

Noch eine Kleinigkeit sollten alle politischen Parteien beachten, der Gewinn aber auch der Verlust bei einer Bundeswahl muss sich überhaupt nicht bei einer Landes oder Gemeindewahl fortsetzen.

Nehmen wir als Beispiel unsere Heimatstadt Gänserndorf, nach der Gemeindratswahl, bei der die ÖVP als Sieger hervorging, setzte ein geldverschlingender Turboaktionismus ein. Nicht dass die Projekte schlecht oder unnötig sind, nein keinesfalls. Es ist nur die Geschwindigkeit mir der Geld ausgegeben wird zu hoch. Und wir wissen von der Finanzlage des Bundes, dass – seit es ÖVP Finanz Minister gibt, explodiert das Bundesdefizit. Dieses Schicksal könnte auch Gänserndorf treffen.
Wenn wir uns im Vergleich dazu das Wahlergebnis der NR Wahl in Gänserndorf ansehen, ist die ÖVP nur Dritter. Also auf diese Wahl haben die ganzen Großprojekte in Gänserndorf keine größeren Auswirkungen. Dies wird möglicherweise auch bei den Landtagswahlen so sein. Und bis zu den nächsten Gemeinderatswahlen ist es noch länger hin. Da sind diese Errungenschaften bereits Normalität.
Fazit: Das schnelle Leeren der Geldtöpfe bringt nicht unbedingt mehr Stimmen bei Wahlen. Die vielen Bilder in den Zeitungen werden zur Gewohnheit und übersehen.
Gefahr: Man gewöhnt sich an diesen Aktionismus, wenn dann die Mittel erschöpft sind, ist die Enttäuschung groß. Und die Stimmen wandern – zu anderen Parteien.

 

Viele Menschen fragen sich, warum sind wirklich viele Stimmen von “Links” nach “Rechts” gewandert?
Auf diese an sich leichte Frage gibt es aber nur sehr schwer Antworten.
Ich möchte es trotzdem versuchen, wie immer einfach durch Zuhören bei den Menschen.

Nehmen wir die Grünen, hier ist der Verlust am Höchsten:

Die “Sprachpolizei” der Grünen ist für viele Teile der Bevölkerung kaum mehr zu ertragen. Das will ausser den Grünen niemand. Worte Namen und Bezeichnungen die viele Jahre ohne irgendwelche Nebengedanken in Gebrauch waren, durften ohne Rüge nicht mehr verwendet werden.
Der Lobautunnel, auch für dessen bisherige Verhinderung gabs einen Denkzettel.
Linke Demonstrationen, andere gibs ja kaum, bringen den Großteil der Bevölkerung auf die sprichwörtliche Palme.
Radwege in Wien, auch diese teilweise sehr teuren Umbauten wurden mit Stimmen für andere Parteien honoriert.
Verteufeln der Dieselfahrer, 15 Kreuzfahrtschiffe machen, wenn man Berichten vertrauen darf, mehr Dreck als 750  000 Uraltdiesel PKW. Dies wird den Grünen ebenfalls übel genommen. Mit den Herstellern haben sich die Grünen ja nicht wirklich angelegt.
Vielfaches Beharren auf die eigene Meinung als allseligmachend, will auch niemand.
Liebe Grüne, ihr macht Politik für eine Minderheit, nun bekommt ihr auch nur mehr die Stimmen einer Minderheit. Damit müsst ihr gezwungener Maßen leben.

Möglicherweise stimmt einiges nicht, das ich hier beschrieben habe, zum “drüber Nachdenken” reicht es aber allemal.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

 

 

Datenlecks und Datenklau aber Österreich will Daten sammeln….

Sehr geehrte Leserinnen und Leser.

Datenlecks und Datenklau soweit das Auge reicht, aber Österreich will Daten über Alles und Jedes Sammeln.

Die Sicherheit soll ja angeblich gewährleistet sein, ich glaube es allerdings nicht.

 

https://www.golem.de/news/nahverkehr-18-jaehriger-e-ticket-hacker-in-ungarn-verhaftet-1707-129091.html

Somit keine Stimme bei der nächsten Nationalratswahl für eine Partei die sich davon nicht distanziert.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at