Daten, Datenschutz, und wie dies uns ALLE betrifft. Teil 1

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Daten, Datenschutz, Datenschutzgrundverordnung, Weitergabe unserer Daten…

Schlagworte die uns derzeit immer wieder begegnen.

Manche Personen werden meinen, ich habe ja nix zu verbergen.

Nun ja, ich frage diese Leute immer, würden Sie Ihre Parteizugehörigkeit, Ihr Kaufverhalten, Ihre Gehaltsklasse, welche Bekleidung auch Unterwäsche die Sie tragen, welche Speisen Sie essen, ob Sie gesund oder ungesund leben, ob Sie bei einer Onlineapotheke einkaufen, ob und wann Sie sich einen Urlaub leisten wollen oder können jedermann erzählen?

Da beginnt dann das große Staunen.

Nun, alle diese Daten werden erhoben. Glauben Sie nicht?

Nun wozu ist die Kundenkarte da? Die Rabatte sind nur eine kleine Erstattung für die Zustimmungserklärung zur Nutzung Ihrer Daten.

Die Post weiß genau wann Sie von wem welches Paket bekommen haben.

Bericht Krone, als Beispiel. Es haben auch andere Medien berichtet.

https://www.krone.at/1836883

https://www.krone.at/1839465

Haben Sie die Zustimmungserklärung bei allen Kundenkarten immer sorgfältig gelesen?

Vermutlich nicht!

Haben Sie bei einem Onlinespiel mitgemacht?

Ein Gratisabo, von was auch immer, bezogen?

Sie haben dabei, wissentlich oder eben auch nicht, sicher der Nutzung Ihrer Daten zugestimmt.

 

Im nächsten Artikel folgen die Möglichkeiten wie Sie Auskunft über Ihre gespeicherten Daten erhalten können!

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Neujahr

Liebe Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Ich möchte Ihnen mit dem nachfolgenden Gedicht, ein schönes und in Gesundheit verbrachtes Jahr 2019 wünschen.

Da dieses “Jahr 2019” für uns Gänserndorfer ein Wahljahr werden wird, passt dieses Gedicht vermutlich ganz gut.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

 

Vom Wasser und vom Wein

Mündlich.

Ich weiß mir ein Liedlein, hübsch und fein,

Wohl von dem Wasser, wohl von dem Wein,

Der Wein kanns Wasser nit leiden,

Sie wollen wohl alleweg streiten.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man führt mich in alle die Länder hinein,

Man führt mich vor’s Wirth sein Keller,

Und trinkt mich für Muskateller.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Ich laufe in alle die Länder hinein,

Ich laufe dem Müller ums Hauße,

Und treibe das Rädlein mit Brauße.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man schenkt mich in Gläser und Becherlein,

Und trinkt mich für süß und für sauer,

Der Herr als gleich, wie der Bauer.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Man trägt mich in die Küche hinein,

Man braucht mich die ganze Wochen,

Zum Waschen, zum Backen, zum Kochen.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man trägt mich in die Schlacht hinein,

Zu Königen und auch Fürsten,

Daß sie nicht mögen verdürsten.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Man braucht mich in den Badstüblein,

Darin manch schöne Jungfraue

Sich badet kühl und auch laue.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Bürgermeister und Rath insgemein

Den Hut vor mir abnehmen,

Im Rathskeller zu Bremen.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Man gießt mich in die Flamm hinein,

Mit Spritz und Eimer man rennet,

Daß Schloß und Haus nicht verbrennet.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man schenkt mich den Doktoren ein,

Wenns Lichtlein nit will leuchten,

Gehn sie bei mir zur Beichte.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Zu Nürnberg auf dem Kunstbrünnlein,

Spring ich mit feinen Listen

Den Meerweiblein aus den Brüsten.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Ich spring aus Marmorbrünnelein,

Wenn sie den Kaiser krönen,

Zu Frankfurt wohl auf dem Römer.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Es gehn die Schiffe groß und klein

Sonn, Mond auf meiner Straßen,

Die Erd thu ich umfassen.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man trägt mich in die Kirch hinein,

Braucht mich zum heiligen Sakramente,

Dem Menschen vor seinem Ende.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Man trägt mich in die Kirch hinein,

Braucht mich zur heiligen Taufen,

Darf mich ums Geld nicht kaufen.

Da sprach der Wein: Bin ich so fein,

Man pflanzt mich in die Gärten hinein,

Da laß ich mich hacken und hauen,

Von Männern und schönen Jungfrauen.

Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,

Ich laufe dir über die Wurzel hinein,

Wär ich nicht an dich geronnen,

Du hättst nicht können kommen.

Da sprach der Wein: Und du hast Recht,

Du bist der Meister, ich bin der Knecht,

Das Recht will ich dir lassen,

Geh du nur deiner Straßen.

Das Wasser sprach noch: Hättst du mich nicht erkannt,

Du wärst sogleich an der Sonn verbrannt!

Sie wollten noch länger da streiten, –

Da mischte der Gastwirth die beiden.

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Quelle:
Achim von Arnim und Clemens Brentano: Des Knaben Wunderhorn. Band 2, Stuttgart u.a. 1979, S. 38-41.
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KEINE Zustimmung zum Gänserndorfer Budget 2019!

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Keine Zustimmung der Gänserndorfer Bürgerliste zum Budget 2019.

Warum?

Wie schon öfters geschrieben, und auch von der Volksanwaltschaft kritisiert, wurde von der Bürgermeisterpartei ÖVP – unterstützt von der FPÖ und den Grünen, die Fraktionsförderung in eine Klubförderung umbenannt.

Somit wurde die ein Mann Fraktion Bürgerliste von der Förderung beinhart ausgeschlossen.

Vermutlich war dies die Retourkutsche für unsere Weigerung Lobner bereits fünf Jahre früher an die Macht zu lassen. Damals hätten wir eine Aufstockung der Stadträte zustimmen sollen, und einer Postenaufteilung zwischen Schwarz und Grün. Diese Vorgangsweise, und den damals angeschlagenen Gesprächston, haben wir 2010 nicht goutiert. Die damals übergebenen Unterlagen liegen noch immer bei mir.
Oder ist es vielleicht auch ein bisschen Furcht vor der Bürgerliste, wir könnten ja zu stark werden?

Die Bürgerliste wird auch diesmal dem Budget NICHT zustimmen.
Dagegen stimmen jedoch auch nicht, alles ist ja nicht schlecht.
Die Bürgerliste wird sich somit der Stimme enthalten.

Dieser Protest wird dem Bürgermeister vermutlich egal sein, hat er doch mit Blau und Rot genügend Stimmen um das Budget zu beschließen.

Bahnt sich da mit der SPÖ möglicherweise sogar eine neue Koalitionsvariante an??

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Ehemalige Synagoge unter Schutz gestellt.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Nun ist es also geschehen, die ehemalige Synagoge und das ehemalige Rabbinerhaus sind unter Schutz gestellt.

 

Ein Teil der Bevölkerung sowie einige weitere Personen werden jubeln,

ein Teil wird dem Thema neutral begegnen,

ein weiterer Teil der Bevölkerung wird diese Entscheidung nicht verstehen.

Nicht verstehen können, oder auch nicht verstehen wollen.

 

 

synagoge 2018

 

Wie wird die nähere Zukunft der beiden Gebäude aussehen?
Nun dies ist recht einfach vorherzusehen, der Bürgermeister wird gegen den Bescheid berufen. Warum er in einem Kommentar das Wort WIR! verwendet, verstehe ich jetzt nicht. Aber, die ganze Geschichte wird in die nächste Runde gehen, möglicherweise in eine Weitere.

Der Zahn der Zeit wird an den beiden Gebäuden nagen, Wind und Wetter ebenfalls. Es werden die beiden Gebäude vor sich hin altern. Der bereits vor einigen Jahren bemerkte Schimmelbefall im ehemaligen Rabbinerhaus wird das ganze Gebäude in Besitz nehmen, die Deckenbalken werden weiter abmorschen. In der ehemaligen Synagoge wird es nicht viel besser aussehen.

Denn, für eine vernünftige Lösung, ist schon zu viel passiert.

Dafür sind die Gräben bereits viel zu tief.

Viele Gänserndorferinnen und Gänserndorfer haben die Schlammschlacht, vor Allem im Internet, aber auch in der Presse verfolgt.

Die Angriffe im Internet, gegen die Bevölkerung, gegen deren gewählte Vertreter sowohl in der Jetzigen als auch in der vorherigen Gemeinderatsperiode, als auch gegen Privatpersonen waren, auch wenn danach zurückgerudert wurde, doch sehr heftig.

Ich habe zu diesem Thema bereits einmal, im Juli 2018 einen Artikel verfasst:
http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2018/07/streitthema-abriss-zweier-gebaeude-in-gaenserndorf-oder/

ich habe in diesem Artikel viele Tatsachen aufgelistet.

Nun kommt eine weitere Tatsache hinzu, die Ablehnung in Gänserndorf ist größer geworden.

Nicht gegen das Judentum, nicht gegen die Synagoge, nicht gegen das Gedenkjahr sondern gegen die Art und Weise wie das ganze Thema als Waffe missbraucht wurde um ein Vorhaben umzusetzen.

 

Auf ein Detail, ein wichtiges Detail, möchte ich jedoch sehr wohl noch eingehen:
Es war nicht sehr gescheit, den Abriss der beiden Gebäude ausgerechnet im Gedenkjahr 2018 zu planen.

Wobei, wie mir erzählt wurde, auch bereits vor einigen Jahren versucht wurde, dieses Thema zu verteufeln, und medial auszuschlachten. Damals wäre jedoch mangels Gedenkjahr die Presse vermutlich nicht voll aufgesprungen.

Ohne jetzt auf Personen näher eingehen zu wollen, wer immer jetzt – was auch immer – erreichen wollte.

Dieses Vorhaben ist gründlich daneben gegangen, sehr gründlich sogar.

Zum Schaden für die Bevölkerung,

zum Schaden für den Ruf der Stadt,

zum Schaden auch für das Andenken an die gequälte ehemalige jüdische Bevölkerung der Stadt.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Gemeinderatssitzung vom 30. Oktober, oder andersrum, Grüne wie einst und je.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Die gestrige Sitzung des Gemeinderates war an sich eine sehr lockere Sitzung. Jedenfalls gab es keine Streitereien.

Die wenigen, aber manchmal nervigen Einwendungen kamen von der rechten Seite. Wie schon einmal erwähnt, sitzen rechts von mir auch die Grünen.

Eines der Diskussionsthemen war, dass die neu zu pflanzenden Sträucher in der Volksschule/Hort Stadt nicht essbar sind.

Aahhh Ja.

Wir wussten als Kinder sehr wohl dass Sträucher nicht unbedingt zum Verzehr für Menschen geeignet sind, mein Sohn wusste das auch, das größere meiner Enkelkinder ebenfalls, das Kleinere wirds erlernen.

Auch alle weiteren Einwendungen der Grünen wurden vom Rest der anwesenden Gemeinderäte nicht goutiert. Warum wohl??

Mich erinnert das Ganze an die vorige Gemeinderatsperiode, die Grünen meldeten sich zu jedem Thema, wussten alles eh und sowieso besser, verlängerten dadurch jede Sitzung, waren eh fast überall zumindest ein bisschen dagegen, und wenn nicht wollten sie sich wenigstens ausgiebig reden hören.
Da waren die Grünen aber noch Opposition, stellten keinen Stadtrat und auch keine, inzwischen entmachtete, Vizebürgermeisterin.

 

Fast alle Punkte, sowohl im öffentlichen als auch im nicht öffentlichen Teil wurden einstimmig beschlossen.

Meiner als Zusatzantrag formulierten Wortmeldung, dass die Mehrkosten bezüglich Schallschutz in der neuen Volksschule hinterfragt/geprüft werden müssen wurde stattgegeben. Ich bin der Meinung dass eine Vorprüfung ja auch intern ( wir haben einen Baumeister im Team!)  erfolgen kann, denn es darf nicht sein dass eine Überprüfung mehr kostet als die Mehrkosten ausmachen.

 

Lichtblick des Abends war ein kleiner Zuhörer, der sich des öfteren kurz zu Wort, richtig zu Ton meldete.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Wir suchen Verstärkung!

Wollten Sie schon immer in der Gemeinde aktiv werden?
Jedoch nicht innerhalb der Zwänge einer politischen Partei?

Die Bürgerliste ist eine Möglichkeit dazu.

Fauststoss Kollegen

Wir sind von keiner politischen Partei abhängig, die Bürgerliste ist frei in Ihren Entscheidungen –
einzig und Alleine der Wählerin, dem Wähler verpflichtet.

  • Wir können bis zu einem gewissen Grad an allen Entscheidungen mitarbeiten und mitgestalten.
  • Wir haben, und wir werden, innerhalb der gesetzlichen Möglichkeiten, alle Dinge an die Öffentlichkeit bringen, die möglicherweise sonst im Verborgenem bleiben.
  • Wir haben, und wir werden, zum Wohle der Bevölkerung mitarbeiten.
  • Wir haben, und wir werden, alle Dinge die nicht zum Wohle der Bevölkerung sind, offen kritisieren.

Der Entzug der finanziellen Mittel durch anlassbezogene Änderung der Gänserndorfer Förderrichtlinien, von Fraktions- auf Klubförderung zeigt uns, dass doch etwas Respekt vor uns in den Köpfen des politischen Mitbewerbs herumgeistert.

 

Bei den letzten Wahlen konnten wir mit sehr kurzer Wahlwerbung, also faktisch aus dem Stand ein Mandat erreichen.
Bei der nächsten Wahl werden wir sicher wieder antreten.
Wollen SIE dabei sein? Wollen SIE IHRE Ideen mit einbringen?

Wenn Sie interessiert sind, an der Zukunft von Gänserndorf mitzuwirken sind Sie herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht an:
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Hilferuf einer Gänserndorfer Mutter.

Eine verzweifelte zweifache Mutter schickte eine sehr lange, und sehr ergreifende, SMS.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Nach einigen Hilferufen von Müttern im Vorjahr, hat mich nun ein viel dramatischer Hilferuf erreicht.
Ging es im Vorjahr “nur” um finanzielle Engpässe, geht es im neuesten Fall zusätzlich um ein sehr krankes Kind.

Ich werde jetzt sicher keine Namen nennen, und die Situation nur umschreiben.
Ich habe die Erlaubnis der Mutter über diesen Notfall zu berichten, muss aber die Anonymität wahren.

Eine Familie hat zwei kleine Kinder, baut in Gänserndorf ein Haus. Eines der Kinder hat immer gesundheitliche Probleme.
Dann schlägt das Schicksal doppelt zu, der Vater verliert für einige Zeit die Arbeit,
und bei einem der Kinder wird eine lebensbedrohende Krankheit festgestellt.
Die Mutter ist mit einem Kind im Krankenhaus, der Vater versucht Haushalt und Beruf zu meistern.
Das zweite Kind braucht natürlich auch seine Eltern. Würde diese brauchen, denn so ganz wirds vermutlich nicht funktionieren.
Die Mutter hat mir, um die Schilderungen zu untermauern, Arztbriefe und Befunde übermittelt.
Diese nur zu lesen, war für mich emotional nicht einfach. Was muss erst in den Köpfen der Eltern vorgehen, die mit Ihren Kindern diese schlimme Zeit irgendwie durchleben müssen, die nicht wissen ob, und wie ihr Kind dies durch und überstehen wird…

 

Nun tauchen natürlich viele Fragen auf:

Wie hilft man in so einem Fall? Was ist richtig?

Was braucht diese Familie? Was ist nötig?

Medizinisch wird das Kind im AKH versorgt. Das ist aber nicht alles.

Kann man die Zinsenlast des für den Hausbau aufgenommenen Kredites stoppen, einen Ratenstopp vereinbaren?

Welche Institutionen können welche Hilfe anbieten?

befund

 

Ich werde nun versuchen alle mir bekannten Kanäle zu nutzen. Denn irgendwie muss es möglich sein, dieser Familie zu helfen.

Jetzt ist vor Allem zu hoffen, dass die Ärzte auch diese, als “Raumanforderung” oder “Astrozytom” umschriebene  Krankheit heilen können, und dass auch dieses Kind irgendwann Kindergarten und Schule, wie jedes andere Kind auch, besuchen darf. Und vielleicht doch im Garten mit anderen Kindern spielen darf.

 

………………..

 

Irgendwie interessant ist natürlich auch die Frage, warum melden sich viele verzweifelte Mütter immer bei der Gänserndorfer Bürgerliste?
Offensichtlich ist fallweise das Vertrauen in eine parteilose Bürgerliste größer, als in  parteiabhängige Institutionen!?!?
Oder hat sich herumgesprochen, dass durch den Einsatz der Bürgerliste doch so manches möglich wird??

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

 

Integrationsbericht und / oder die gefühlte Überfremdung.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Laut Krone:

Deutsch nur bei Hälfte der Schüler Umgangssprache.

https://www.krone.at/1770642

Nun, die Bundespolitik hat, wie auch die EU,  voll versagt. Man wollte uns allen einreden, wie gut und wie nötig die Zuwanderung ist.

Viele Zeitungen berichten jedoch etwas Anderes. Andere Medien berichten jedoch nicht, oder nur sehr verhalten, über die Probleme die bereits überall auftreten. Warum wohl?

Die gut ausgebildeten Fachkräfte, die einwanderungsbereit sind, haben sich bereits andere Länder geholt. Mit besseren Löhnen und ohne 12 Stunden Tag. Auf diese brauchen wir nicht mehr zu warten. Wir bekommen ohnehin nur die nicht so begehrten Zuwanderer.

Viele Deutsche Headhunter fischen ebenfalls bereits in Österreich nach Fachkräften. Dies gelingt auch sehr oft, kein 12 Stunden Tag, bessere Bruttolöhne, weniger Abzüge. Einzige Hemmschwelle ist der Umzug in ein anderes Land.
Zurück zum Thema.

Tatsache ist, dass die Menschen unzufrieden sind.

Tatsache ist ebenfalls, dass die Menschen begonnen haben rechtslastige Parteien zu wählen.

Die Menschen wollen z.B. einerseits die Errungenschaften der Sozialdemokratie, aber eben eine härtere Vorgangsweise beim Thema Zuzug und Überfremdung.

Die Grünen haben bundesweit fast bei allen Wahlen die Abrechnung der Wählerinnen und Wähler bereits voll vorgelegt bekommen.

Die SPÖ zum Teil ebenfalls. Die hat es nur noch nicht so ganz begriffen.

Die Grünen wussten und wissen eh immer alles besser. Na ja, nicht so wirklich. Den eigenen Abstieg haben sie nicht vorhergesehen.

Die Mächtigen in der EU werden es vor lauter Überheblichkeit sowieso nicht begreifen. Und wenn, erst dann wenn in den meisten Mitgliedsstaaten rechtslastige Regierungen das Sagen haben. Ordnungsgemäß vom Wähler legitimiert. Da nützt dann kein Wehklagen und Ausgrenzen mehr.

Das Problem ist nur, dass eben diese eher rechtslastigen Regierungen nur vorgeben etwas Positives für die arbeitende Bevölkerung zu tun.

Es sei denn, man sieht 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche irgendwie positiv.

Aber wie oben angemerkt, der deutsche Arbeitsmarkt wirbt bereits Fachkräfte ab. Ohne die Segnungen der türkis/blauen 60 Stunden Woche. Interessanterweise läuft der deutsche Wirtschaftsmotor ohne 12 Stunden Tag besser als der Österreichische. Arbeiten vielleicht die deutschen Manager besser als ihre Kollegen in Österreich???

 

Anders rum gesehen, läuft einiges falsch,

die Regierung vertreibt die Spitzenkräfte mehr oder weniger ins Ausland, und die linkslastigen Politiker vertreiben die Wähler mehr oder weniger ins rechte Lager.

Super macht ihr das, wirklich.

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Neuer Bahnhof zwischen Gänserndorf und Silberwald – Fluch oder Segen?

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Bürgermeister Lobner will also eine weitere Bahnüberquerung, mit einer durch den Bahnausbau ohnehin nötigen, Straßen-und Bahnhofsverlegung verbinden.

Neu ist die Idee mit der Bahnüberquerung  ja nicht, das Thema wurde schon von der vorhergehenden Stadtregierung angedacht. Dies gleich mit der durch die Geschwindigkeitserhöhung ohnehin nötigen Umbauarbeiten zu verbinden ist vernünftig. Die Kosten können auf mehrere Kostenträger aufgeteilt werden.

Dieses Projekt hat natürlich eine schöne und eine weniger schöne Seite.

Einerseits wollen wir, dass weniger Autos unterwegs sind, dazu braucht es öffentlichen Verkehr. Und da nicht jede einzelne Ortschaft über Schnellbahn oder optimal verkehrende Buslinien verfügt, müssen die zufahrenden Bahnfahrer ihre Autos irgendwo abstellen. Dazu brauchts aber auch Parkplätze.

Andererseits sind wir in Österreich Weltmeister im zubetonieren.

Wie also einen Ausgleich schaffen? Ich denke hierauf sollten alle ihr Augenmerk legen.

Wie kann man also dieses Projekt so umweltschonend wie möglich umsetzen?

Grünstreifen mit Bäumen als Reihentrenner zwischen den Autoreihen wäre eine Möglichkeit. Wäre auch für den Gänserndorfer Bahnhof  nicht schlecht.
Die Stellfläche leicht schräg ausführen, dass das Regenwasser zu den Bäumen fließt. Auch eine Idee für Gänserndorf.
Auf der Fläche des bisherigen Bahnhofes und der bisherigen Stellflächen Bäume und Sträucher setzen.

Bleibt noch der zusätzliche Verkehr!
Denn eines muss uns allen klar sein, zusätzliche Parkplätze locken zusätzliche Autos an.

Woher kommen diese?
Auf welchem Weg erreichen diese den neuen Bahnhof?
Durch das Ortsgebiet von Gänserndorf?

Gibts dazu eine Studie? Wenn ja, was besagt diese?

Ohne den bereits angedachten nördlichen Ring um Gänserndorf ist das Projekt, nach meiner Meinung, nur eine Alibihandlung oder ein Werbe Thema für die nächste Landtagswahl.

Mit einem Ring von der L11 (Gänserndorf – Prottes) zur B220 (Gänserndorf – Schönkirchen) weiter bis zur B8 (Gänserndorf – Strasshof) könnte es ein Segen für die Bevölkerung sein.
Schwerverkehr fährt außen rum, und mit einer klugen Straßenführung auch der Verkehr Richtung zukünftigen Autobahnzubringer, wenn dieses Projekt irgendwann doch umgesetzt wird.

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Dass auch dafür Boden versiegelt werden muss, ist natürlich eine Schattenseite des Projektes. Diese Schattenseite könnte man jedoch mit je einer Baumreihe links und rechts entlang der Strasse etwas ausgleichen. Eng setzen, damit es zur Allee wird. Damit können die Tempobolzer keinen einzeln stehenden Baum anvisieren.

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Da ich von dieser Idee, diesem Projekt, aus der Presse erfahren habe, gibts auch meine Ideen und Vorbehalte dazu – via Aussendung.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer