Gemeinderatsprotokoll beeinsprucht!

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Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!

Am 11.07.17 wurde das Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung vom 28. Juni 2017 versendet. Da dieses Protokoll noch nicht beschlossen wurde, muss von einem Entwurf gesprochen werden.

Ist eigentlich ja alles ganz normal und alltäglich, werden manche meinen.

Nun ja, fast.

Dieses nun vorliegende Protokoll wurde von mir als Gemeinderat und Vertreter der Bürgerliste in einem Punkt beeinsprucht.

Und zwar beim TO Punkt 3a, vorher TO 20, es geht um die neue Volksschule im Stadtteil Süd.

Wie Sie sicher bereits den Ausgaben verschiedener Zeitungen und Aussendungen entnommen haben, wurde über diese Auftragsvergabe sehr lange, heftig und kontrovers diskutiert, man kann ruhig auch gestritten sagen bzw. schreiben.

Nun zur Beanstandung:

Im Protokoll steht der Satz:

“Der Gemeinderat kommt einstimmig überein, dass die Gesamterrichtungskosten mit einer Obergrenze von € 7,700.000,– exklusive Ust. vor Abzug der Förderungen festgesetzt wer-den.”

 

Mein Zusatzantrag lautete:

Die Obergrenze ist € 7 700 000 .- excl. Steuer MINUS aller bauseitigen Einsparungen, aller Förderungen sowie aller Zuschüsse.

Bürgermeister Lobner stellte den ursprünglichen Antrag von StR Trost samt meinem Zusatzantrag zur Abstimmung.

Diese Formulierung wurde, dies habe ich bereits telefonisch nachgefragt, auch in der letzten Reihe und beim Publikum so gehört.

 

Wenn Sie nun meinen die beiden Formulierungen wären ja fast gleich, muss ich sagen, aber nur fast.

Denn alle Förderungen  und Zuschüsse machen sehr viel Geld aus.

Hier geht es um MIO Beträge, wenn man alles zusammenrechnet.

Und da die Stadtgemeinde zu wenig Geld hat um der Bürgerliste knapp € 2000.- per Jahr an Förderungen auszubezahlen, werden wir hier bei den viel höheren Beträgen aber sehr genau auf alle Ausgaben achten.

Und dies beginnt bereits bei den Formulierungen im Protokoll. Denn was geschrieben steht, das gilt.

Denn die ohnehin sehr hohen Ausgaben von € 7 700 000.- sollen ja um alle Zuschüsse Förderungen und bauseitigen Einsparungen sinken, diese Beträge sollen nicht anderweitig verbaut werden können. Auch nicht in mehr Schulausstattung.

Wie bereits bei der Auslegung anderer Beschlüsse gesehen, ist es neuerdings nötig,  Alles und Jedes schriftlich zu protokollieren und genauestens festzuhalten.
Ich denke hier an die verschiedenen Ansichten bei den Schlägerungen und Bauarbeiten im Bereich der Hauptstrasse.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Will LA Bgmst Lobner die Bürgerliste mundtot machen?? – Teil V – Volksanwaltschaft eingeschaltet!

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Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!
Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

Wir haben nun, als nächsten Schritt, die Volksanwaltschaft eingeschaltet.

Am 31. 03. 2016 wurde der Brief, ergänzt mit allen relevanten Daten und Unterlagen sowie einigen Worten unseres Anwalts, eingeschrieben an die Volksanwaltschaft abgesendet.

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Brief Volksanwaltschaft 001Wir werden nun sehen wie die ganze Sache dort gesehen wird.

Auf jeden Fall, werden wir laufend über den Stand der Dinge weiter berichten.

In vielen Teilen der Bevölkerung löst die Vorgangsweise unseres Bürgermeisters sowieso nur mehr Kopfschütteln aus. Manche Aussagen sind da dann schon deftiger. Ich möchte diese hier nicht niederschreiben…..

 

Ich denke, die ganze Geschichte wird uns noch einige Zeit beschäftigen, möglicherweise wird das ja in einiger Zeit ein gut ausschlachtbares Wahlkampfthema.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Will LA Bgmst. Lobner die Bürgerliste mundtot machen?? – Teil III – Gemeindeaufsicht eingeschaltet.

GR Walter Krichbaumer

Will LA Bgmst. Lobner die Bürgerliste mundtot machen?? –  Teil III

Sehr geehrte Gänserndorferinnen und Gänserndorfer,
sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Ich möchte Sie vom nächsten Schritt der Geschichte von der, der Bürgerliste vorenthaltenen Fraktionsförderung, informieren.

Nachdem wir einem, mit der Materie sehr gut vertrauten, Rechtsanwalt alle Unterlagen zur Verfügung gestellt haben, hat uns dieser seine Sicht der Dinge übermittelt.
Dies wurde der NÖ Landesregierung, Abteilung Gemeindeaufsicht, übermittelt.
Kurz danach hat die NÖ Landesregierung reagiert, und die Stadtgemeinde Gänserndorf unter “Hinweis auf § 87 NÖ Gemeindeordnung 1973, LGBl. 1000 idF LGBl. 96/2015″ zur Stellungnahme aufgefordert.

Schreiben der NÖ Landesregierung zum Nachlesen:
Anschreiben

Nun bis zum heutigen Tag gibt es keine weitere Stellungnahme.
Nicht von der Stadtgemeinde Gänserndorf, und vermutlich daher, auch nicht von der NÖ Landesregierung.

Möglicherweise bewirkt ja das laufende Erscheinen der Berichte in der Öffentlichkeit doch etwas.

Ich werde Sie, sehr geehrte Leserinnen und Leser  per Aussendung, ebenso auch die Vertreterinnen und Vertreter der Presse weiterhin am Laufenden halten.

Lesen Sie auch:
http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/02/will-la-lobner-die-buergerliste-mundtot-machen-teil-i/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/03/will-la-lobner-die-buergerliste-mundtot-machen-teil-ii/

Bisher war es jedenfalls so, dass die Gänserndorferinnen und Gänserndorfer, die über die Ungleichbehandlung der Mandatare im Gemeinderat informiert wurden, Personen welche die Aussendungen gelesen haben, Personen mit denen wir gesprochen haben, sehr betroffen reagiert haben.
Manche hielten die Vorgangsweise einfach nur für unanständig.
Manche Kommentare von Bürgerinnen und Bürgern waren, diplomatisch formuliert, sehr deftig!
Verstanden haben, bzw. gleichgültig gelassen, hat diese Sache niemanden.

Ich habe in einer meiner Aussendung geschrieben:
Manche Menschen bekommen Prügel zwischen die Füße geworfen,
manche stolpern durch Ungeschicklichkeit über die eigenen Füße,
manche Menschen stehen sich nur einfach selber im Weg herum.

Diese Formulierung ist, wie auch die Geschichte mit der Fraktionsförderung, vielen Menschen im Gedächtnis geblieben……….

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

 

 

Schulbad – Denkmal für Bürgermeister Lobner???

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Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

 

Das Gänserndorfer Bad ist nun wieder Thema, es geistert durch die Presse, im Hintergrund wird mit anderen Gemeinden verhandelt.

Diesmal wird von LA Bgmst Lobner, wie aus einer Zeitung zu erfahren war, der Name Schulbad gewählt.

Wir hatten schon: Hallen- Frei- Bürgerbad auch der Name Badeanlage war schon gefallen.

Nun soll es ein Schulbad werden.

AHA. MHMMM.

Ein Schulbad also…..

Kommt da doch vielleicht irgendwie der Gedanke auf, dass sich der Herr Abgeordnete um das Geld der Gänserndorfer Bürgerinnen und Bürger ein Denkmal bauen will!?!?

Ein Schulbad, für die Bundes- und Landesschulen, um das Geld der Gänserndorfer Bürgerinnen und Bürger????

Die Volksschule der Gänserndorfer ist ohnehin zu weit weg, also keine Gefahr dass deren Kinder zu oft dort sind.

Wenn man sich den Verteilerschlüssel der Kosten ansieht, so trägt Gänserndorf die Hauptlast aller Kosten.

Bei der Errichtung, beim Betrieb beim Abgang. Und natürlich das volle Risiko.
Das ist zwar bisher auch so, und kostet eine Lawine, jetzt kommen eben die Abriss und Neuerrichtungskosten dazu. Dafür soll das Freibad wegfallen!!!

Ned schlecht, für die anderen Gemeinden……… ned schlecht für die Schulgemeinden……..

Nur benutzen, ja benutzen dürfen die Gänserndorferinnen und Gänserndorfer das Bad nur – wenn die Schülerinnen und Schüler grade mal nicht da sind.

Aber bezahlen dürfen die Gänserndorferinnen und Gänserndorfer natürlich immer …….. mit jeder Gebührenvorschreibung der Stadt ein bisschen……. ein Leben lang…..

Dies spürt natürlich LA Lobner mit seinem Doppeleinkommen nicht wirklich, verdient er doch monatlich brutto mehr als so manche Mindestpensionistin im Jahr. (Bezug Abgeordneter & Bürgermeister brutto über € 12 000.- monatlich, Mindestpension € 821,31 monatlich, x 14 multipliziert somit € 11 499 jährlich!! )

Diese Damen und Herren dürfen jedoch mit ihren minimalen Einkünften am Schulbad mitbezahlen. Ist doch was?? Oder??

Die Familien dürfen dann am Wochenende das Bad besuchen, ein bissl Eintrittsgelder müssen ja auch her, sonst schauts ja gar dumm aus……

Im Sommer dürfen die Eltern mit Ihren Kindern dann in die umliegenden Freibäder und Schotterteiche fahren, am besten mit dem Auto, damit der Finanzminister mit dem Spritverbrauch auch was verdient. Aufschrei der Grünen??? Sicher nicht.

Aber es wird vermutlich wie bei FAST!!! allen Themen in diesem Jahr so kommen wie erwartet,

LA Bgmst. Lobner schlägt etwas vor und die SCHWARZ GRÜN BLAUE  -NICHT!- Koalition winkt das brav durch.

 

Wenn LA Lobner ein Bundes- oder Landes- Schulbad will, dann soll er das gefälligst aus Mitteln des Bundes oder Landes bezahlen – und zwar komplett inkl. der Abgänge.

Wenn Gänserndorfer für ein Bad bezahlen sollen, muss diese ein Familienbad sein, das von den Schulen “mitbenutzt” werden darf!

Nicht mehr, aber auch nicht weniger!!

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Gemeinderatssitzung vom 27. 01. 2016 – – – Ablauf & offene Fragen zu den Massenbaumschlägerungen!!

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer.

Die Gemeinderatssitzung vom 27. Jänner lief eigentlich recht ruhig über die Bühne, es wurde kaum laut.

Manchmal sind es jedoch auch die ruhig gesprochenen Worte welche Menschen treffen können.

 

Ich denke da an die Worte des Hr. ÖVP Bürgermeisters an den NICHT! Koalitionspartner, die Grünen. War schon ein bissl hart, diese Zurechtweisung in der Öffentlichkeit.

 

Dass gleich beim Punkt 2 die Freie Bürgerliste mit Mehrheitsbeschluss aller vier Parteien von der Gemeindeförderung ausgeschlossen wurde, wird in einer eigenen Artikelserie behandelt.

 

Ebenso Punkt 4 das Thema Regionsbad……

 

Ich möchte jedoch zwei Punkte der Tagesordnung näher betrachten, denn da geht es – zum Teil – um die Gesundheit der Gänserndorfer Bevölkerung!!

TO Punkt 9 Strassenbauprogramm und den

TO Punkt 18 Umfahrungsstrasse, Baumschlägerungen.

Ich habe mich beim TO Punkt 9 der Stimme enthalten, da dieser ja Thematisch mit dem TO Punkt 18 Umfahrungsstrasse samt Baumschlägerungen verknüpft ist.

Ungeklärt blieb, warum müssen die Bäume jetzt geschlägert werden,

ist rein rechtlich alles geklärt,

wo wird wann wie aufgeforstet usw.

Unsere Luft ist nicht so gut dass wir einfach so auf Bäume im Stadtgebiet verzichten können.

Ich habe an den Hr. Bürgermeister in der Sitzung sechs Fragen gerichtet:

  • 1) Wie sicher ist, dass nächstes Jahr die Strasse überhaupt gebaut wird??
  • 2) Wie schaut es mit den erforderlichen Grundablösen aus??
  • 3) Wenn Geschlägert wird, wird Aufgeforstet oder werden waldverbessernde Massnahmen getroffen?
  • 4) In welchem Ausmaß erfolgen diese Tätigkeiten??
  • 5) Wie groß sind diese neuen Bäume? Oder sind das nur Setzlinge ohne Sauerstoffproduktion in den ersten Jahren??
  • 6) An welchen Orten oder Plätzen genau erfolgen diese Maßnahmen?

Alle diese Fragen wurden vom Hr. Bürgermeister in der Sitzung NICHT beantwortet. Er hielt lediglich einen allgemeinen Monolog.

Ich hoffe, dass unser Hr. Bürgermeister den § 22 der Gemeindeordnung kennt, und spätestens in der nächsten Gemeinderatssitzung, die am 08.02.16 um 19 Uhr stattfindet, die Fragen beantwortet, oder eine ausreichende Begründung liefert, warum er dies nicht macht oder machen kann.

Denn eines ist klar, so lange nicht alle offenen Fragen geklärt sind, wird es vermutlich keine Zustimmung im Gemeinderat geben!!!

Ich, als Mandatar der Bürgerliste, habe eher die Sauerstoffversorgung der Gänserndorfer Bevölkerung im Sinn als den schnellen Strassenbau. Obwohl wir zugegebenermaßen auch die Strassen dringenst brauchen. Aber eben nicht um jeden Preis. Schon gar nicht um den Preis der möglichen gesundheitlichen Schäden!!

Und wenn schon in Gänserndorf Bäume geschlägert werden, dann MÜSSEN diese auch auf Gänserndorfer Gebiet neu nachgepflanzt werden!!!!!

Nicht um viel Geld irgendwo in der Umgebung.

Ich rufe daher die Gänserndorfer Bevölkerung vor allem Eltern und Großeltern unserer Kinder und Enkelkinder auf, hier massiv Druck zu machen.

Auch unsere Kinder brauchen gerade im Umfeld der Stadt Wien jedes bisschen Sauerstoff unserer Bäume!!!!

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Gänserndorfer Rodelberg 2

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Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!

Es geschehen ja doch noch Wunder!

Der Rodelberg wird beschneit.

Zwar erst fast am Ende der Kälteperiode, aber immerhin.

ES WIRD BESCHNEIT!!!

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

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Gänserndorfer Rodelberg ohne Schnee

Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!

Liebe Eltern der Gänserndorfer Kinder.

Überall in Gänserndorf liegt Schnee, ausser am Rodelberg……..

Das bisschen Schnee das vom Himmel fiel haben die Kinder weggerutscht und weggerodelt. Dass wir eine Schneekanone haben wurde vermutlich vergessen.

Oder auch nicht, Bürgermeister Lobner hielt ja noch nie sehr viel von dieser Anschaffung seines Vorgängers. Klar, der war ja von der SPÖ.

Zeit den Einsatzbefehl zu geben wäre genug gewesen, dass es kalt wird stand nicht nur im Wetterbericht das war auch fühlbar. Dass etwas Schnee kommt war ebenfalls seit Tagen dem Wetterbericht zu entnehmen…..

Die Kinder sind enttäuscht, die Eltern verärgert.

Dass die ÖVP nicht sehr viel für Kinder übrig hat, hat sich auch bereits herumgesprochen, die Ablehnung des Dringlichkeitsantrages für Mütter unversorgter Kinder ist wie am Rodelberg vernommen allseits bekannt.

Und die Frau Vizebürgermeisterin, tja, die hätte das auch in die Wege leiten können………..

 

Wie man an den Spuren sieht, würden die Kinder ja da sein und fahren wollen…….. geht aber nicht…..

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Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Diskussion zum Thema KUR – Resource Mensch.

 

 

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OFFENE WORTE ZUR
DISKUSSION – KURAUFENTHALT.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Das Thema Kur und/oder medizinische Betreuung ist, durch das momentan alle Schlagzeilen beherrschende Thema Flüchtlinge und bis vor kurzer Zeit Wahlen, in der Öffentlichkeit etwas in den Hintergrund gerückt. Der Initiator der Debatte hat den Job gewechselt, neue Chefs haben vermutlich neue Ideen. Trotz Alledem möchte ich nach mehreren Presseberichten, TV Sendungen, mehreren mehr oder weniger intelligenten und hilfreichen Kommentaren, aber auch – und dies ist besonders wichtig – einigen Gesprächen mit besorgten Bürgerinnen und Bürgern, nun auch meine bescheidene Meinung zu diesem Thema kundtun.

Als selber mehrfach Betroffener, ebenso wie als Gemeinderat und somit Vertreter der betroffenen Bevölkerung.
Einer Bevölkerung die mich, nach der machmal, aus Sicht der kranken Menschen, sehr negativen Berichterstattung, immer wider auf dieses Thema anspricht.

Viele Punkte streife ich, aus meiner Sicht, nur Schlagwortmäßig sonst wird der Text viel zu lange.

Kur als Gratis Urlaubsersatz:

Diese Behauptung kann nur von Personen aufgestellt werden, die keine oder wenig Ahnung von den Krankheitsbildern und körperlichen Beschwerden kranker  Menschen haben, bzw. die keine oder wenig Ahnung haben, wie ein Kuraufenthalt zu Stande kommt oder auch wie dieser abläuft.

Diese Personen denken vermutlich nur an die einzusparenden Geldbeträge und Erhöhung Ihrer Boni.

Komplett gratis, so wie vielfach behauptet, ist die Kur übrigens auch nicht, es wird noch vor Antritt der Kur ein Selbstbehalt eingehoben, dieser kann, je nach Einkommen, bis zu € 18,46 pro Tag betragen. (ab Brutto € 2035,08)

Zum Ersten muss der Antrag zum Kuraufenthalt unter Beiziehung eines Arztes gestellt werden, es müssen ausreichend Befunde mitgeliefert werden.

Dann erst wird entschieden ob ein Kuraufenthalt überhaupt bewilligt wird.

Jetzt sowohl die Patienten, die miteinbezogenen Ärzte als auch jene Personen die mit der Bewilligung der Kur beschäftigt sind, in einen Topf zu werfen und sinngemäß als Schmarotzer, bzw Helfer dazu darzustellen, zeigt die Gedankengänge mancher Menschen auf. (Einsparung auf Kosten kranker Menschen ???)

Der Kuraufenthalt ist, 

wenn einmal bewilligt, den ganzen Tag durchorganisiert, vom Frühstück um 07:00 (fallweise früher) bis zum Abendessen um 18:00.

Da, in meinem Fall, viele Türen im Hotel mit Chipkarte funktionieren ist auch sichergestellt wer zwischen den Behandlungen wann wo ist.

Also sooo viel Urlaubs Freizeit ist da schon nicht möglich. Die Einhaltung der Nachtruhe ist somit ebenfalls gewährleistet.

Was wird angeboten:

Neben den reparaturmedizinischen Therapien, wie Massagen, Elektrotherapie, Moor, Radonwannenbädern, Bewegungstherapie trocken- und unter Wasser usw., welche die Mehrheit der Behandlungen beinhalten, und in meinem Fall wunderbar durchgeführt wurden, werden auch sehr wichtige Vorträge wie Rückengerechtes Verhalten, Ernährungsberatung, Bluthochdruckberatung, Beratung gesunder Rücken, bei Bedarf Vorträge für Raucher usw. angeboten.

Also genau jene Teile die, wenn die Kur früher einsetzen würde, manches Leid und manche Kosten verhindern könnten.

Bewilligung der ersten Kur:

Erfolgt meist viel zu spät. Das genaue „Warum“ ist zu hinterfragen. Wenn z. B.: mein erster Kuraufenthalt 15 Jahre früher gewesen wäre, hätte ich mir viele Schmerzen und Probleme mit dem Bewegungsapparat, sowie einige Krankenhaus Aufenthalte erspart. Der Krankenkasse viele Krankenstände sowie Arztkosten und Medikamente.
Es wird also vermutlich gespart, koste es, was es wolle!

Siehe auch: was wird angeboten.

Allgemeines zur Kur und zum Umgang der Dienstgeber mit den Beschäftigten:

Als ich vor vielen Jahren meinen damaligen Dienstgeber von meiner ERSTEN bewilligten Kur verständigt habe, war Eiszeit, dies obwohl ich den Aufenthalt mit viel Mühe in die umsatzschwache Zeit verlegt habe. Die Kündigung erfolgte sehr rasch….

Viele Gespräche mit anderen Betroffenen während meiner Kuraufenthalte haben bestätigt, dass ich absolut nicht der Einzige bin, der von dieser Vorgangsweise betroffen ist.

Viele Dienstgeber melden die Leute während der Zeit der Kur ab, schicken diese in die Arbeitslosigkeit, oder zwingen diese Urlaub zu nehmen. Einige Zeitungen haben dies ja ebenfalls berichtet.

Dies ist eigentlich eine S…..ei, die nur möglich ist, weil unsere heutigen Gewerkschaften und Kammern nicht sehr aktiv sind. Ich hätte jetzt fast ein anderes Wort geschrieben. Ich denke da an Zeiten eines wortgewaltigen Anton Benya…. Bei den öff. Bediensteten würde sich auch heute noch niemand trauen etwas einzuschränken.

Ich persönlich durfte mir in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung eine süffisante Bemerkung unseres ÖVP Bürgermeisters anhören, dass ich ja einige Wochen auf Kur war.
Ich habs nicht einmal kommentiert, vermutlich war er mir nur neidig.

Resource Mensch:

Sehen wir doch einmal alle diese Diskussionen, sehr nüchtern, von Aussen.

In der gesamten Industrie- und Arbeitswelt sind die vorhandenen Resourcen ein allgegenwärtiges Thema. Und es wird knallhart kalkuliert!!

Erdöl wird angeblich irgendwann knapp, seltene Erden sind bereits knapp, Gold ist knapp, verschiedene Erze sind knapp, usw.

Alle diese Resourcen haben somit ihren Preis.

Jeder Arbeitsvorbereiter in der Industrie weiß sehr genau wie viel Leistung er einem Bohrer, einem Drehmeissel usw. abverlangen kann und wann der beste Zeitpunkt ist, dieses Teil zu tauschen.

Während der letzten Jahre wird die Resource Mensch immer mehr belastet, immer mehr ausgelaugt.

Nach außen hin wird immer noch von der angeblichen längeren Lebenserwartung gesprochen, wir alle sollen also länger arbeiten, andererseits ist aber die Resource Mensch immer früher ausgelaugt, verschlissen und kaputt.

Die Firmenchefs wissen es seit Jahren sehr genau, die Ressource Mensch ist aller spätestens mit dem Erreichen des Lebensalters von 50 Jahren verbraucht und wird somit ausgetauscht.

Da von der Resource Mensch genügend am Markt vorhanden ist, kann diese Resource leicht und billig getauscht werden.

Die jederzeit einsehbaren Ziffern z. B. vom AMS belegen dies ja wunderbar.

Das dies von den Firmen natürlich heruntergespielt wird ist klar, wer will schon zugeben die Resource MENSCH bewusst zu verschleißen, beziehungsweise den Verschleiß der Resource Mensch in Kauf zu nehmen…

Macht doch keiner, natürlich nicht…..

Andererseits gibt es, bei all den Diskussionen, sicher einige brav mitredende und brav zustimmende Personen, an vielen Stellen, die es mangels Fachwissens wirklich nicht besser können. Sie nicken brav zustimmend….. oder müssen dies auch tun, denn sonst, na ja lassen wir das…..

Allgemeines:

Meine Subjektive Beobachtung – die Menschen aus dem Westen kommen zumeist früher, also zumeist gesünder zur Kur wie die Menschen aus dem Osten. Warum????

Da ich jedoch nicht zu der Gruppe von Menschen gehöre, bei welchen immer Alles beim Alten bleiben muss, „weils ja immer so war…“

Ein diskussionswürdiger Punkt ist auf alle Fälle:

Eine Kur dauert fast immer drei Wochen, diese Dauer könnte doch vermehrt auf die Bedürfnisse der Menschen angepasst werden.

Es gibt sicher Personen die mit zwei Wochen das Auslangen finden, vor Allem wenn früher begonnen wird und dies die erste Kur ist, dies wäre auch für die Dienstgeber interessant, die Resource Mensch steht früher zur Verfügung.

Im Gegenzug sollte, wie erwähnt, dafür früher begonnen werden.
Bereits bei den ersten Beschwerden, damit könnten teure Nachfolgeerkrankungen abgefangen werden.

Es wird aber auch Menschen geben, die benötigen nicht nur drei Wochen sondern vier Wochen, möglicherweise sogar bereits fünf Wochen.

Hier sollte die Menge der bewilligten Behandlungen deutlich erhöht werden. Natürlich auch die Höhe der finanziellen Mittel.

Aber so weit sollte es ja gar nicht kommen. Sollte!

Von präventiven Maßnahmen war, in all den Wortmeldungen, nicht viel zu hören, nur von Einsparungen auf dem Rücken kranker Menschen…..

Ich bin gerne bereit, bei jeder ernsthaften Diskussion meinen Beitrag zu leisten, auch meine Erfahrungen kundzutun.

Wenn gewünscht unter Einbeziehung von all meinen Befunden und weiteren Unterlagen.

Diese Diskussion würde dann jedoch vermutlich auch den Umgang des Bundessozialamtes, mit den dort vorstellig werdenden kranken Personen zu einem weiteren wichtigen Thema machen.

Da es in all diesen Fällen jedoch NUR um den kranken Teil der Bevölkerung geht, wird dieses Thema sicher auch weiterhin nur aus der Sicht der Industrie und der Dienstgeber beleuchtet werden.

Denn diese haben die finanziellen Mittel um Ihre Sicht der Dinge lautstark zu kommunizieren.

Und dort gehts um Gewinne, Boni für die leitenden Mitarbeiter der Unternehmen, Prestige und weniger um die Sorgen und Nöte der Bevölkerung.

Leider!

Als Gemeinderat vor Ort, werde ich immer wieder auf diese Themen angesprochen, die Menschen sind durch die verschiedenen Aussagen verunsichert, wissen nicht wie es weitergeht.

Ob sie bei Schmerzen noch eine Behandlung bekommen. Oder gar, welch Geschenk, zur Kur fahren dürfen.

Ob weitere Selbstbehalte bei Arztbesuchen oder Medikamenten drohen, usw.

Alle Kosten werden laufend dem Index angepasst, nur nicht die kleinen Einkommen der Menschen.

Mein Tipp ist dann immer, wählt niemals jene Partei,
aus deren Ecke solche Meldungen kommen. 

Denn dies ist die einzige und wirkliche Stärke der einfachen Wählerin,
des einfachen Wählers.

Und diesem Votum an der Wahlurne müssen sich auch
alle Entscheidungsträger letztendlich beugen.

Auch jene die über Sozialleistungen sowie über
die Bewilligung einer Behandlung bzw. einer Kur usw.
nachdenken bzw. entscheiden.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerlistegf.at

 

Heizkostenzuschuss – Ansuchen nicht vergessen!!

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Heizkostenzuschuss – Ansuchen nicht vergessen!

Auch dieses Jahr gibt es in NÖ den Heizkostenzuschuss für einkommensschwache Personen und Familien.

Das Einzige das zu tun ist, Antrag ausfüllen und am Gemeindeamt abgeben.

Das Antragsformular bekommen Sie am Gemeindeamt oder
hier:  http://www.noe.gv.at/bilder/d30/Antragsformular_HKZ.pdf

Die Richtlinien bekommen Sie ebenfalls auf der Gemeinde oder
hier:   http://www.noe.gv.at/bilder/d31/Richtlinien_HKZ.pdf

Die Höhe der Einkommensgrenzen erfahren Sie am Gemeindeamt oder ebenfalls
hier:   http://www.jusline.at/293_Richts%C3%A4tze_ASVG.html

Weitere Publikationen des Landes können sie
hier  http://www.noe.gv.at/Gesellschaft-Soziales/Familien/Publikationen/Publikationen.html   bestellen oder herunterladen.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Schuttberge aus Tunnelbau in/um/neben/durch Gänserndorf????

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Schuttberge aus Tunnelbau in/um/neben/durch Gänserndorf???

Mit massenhaft LKWs????

Laut einem Artikel aus ORF online soll das Tunnelaushubmaterial vom Semmering in Schönkirchen gelagert werden.

Da es bekannterweise in Schönkirchen keine Bahnstrecke uns somit auch keinen Bahnhof gibt, wird das gesamte Aushubmaterial irgendwo auf LKW umgeladen und zum Endpunkt transportiert.

Wie genau die Fahrtstrecke verläuft, geheim.

Ob das der Bevölkerung passt, egal.

Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung, wurscht.

Aufschrei der Grünen, nix gehört.
(in Gänserndorf vermutlich wegen der nichtexistierenden Koalition mit Schwarz und Blau…..).

Laut ORF Bericht geht es um ca. eine Million Kubikmeter, also sehr sehr viele LKW Fahrten. Denn dass jetzt schnell eine Bahnstrecke zum Schotterwerk nach Schönkirchen gebaut wird kann ich mir nicht vorstellen……. Ebenso dass die Um- und Abladearbeiten staubfrei über die Bühne gehen werden.

Vermutlich wird es nötig sein, dass sich die Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Anrainergemeinden selber zur Wehr setzen, denn sonst werden wir alle in Staub und LKW Abgasen ersticken.

 

http://noe.orf.at/news/stories/2738699/

http://noe.orf.at/news/stories/2743652/

 

Ein bisschen Theorie:

Spezifisches Gewicht lt. Internet in T/m3

Granit      2,8
Kalkstein 2,7 – 2,9
Sandstein 2,6

Eine Mio Kubikmeter wiegt also ca. 2,8 Mio Tonnen.

Nutzlast LKW mit 5 Achsen 24 Tonnen (lt. Internet)

2,8 Mio Tonnen durch 24 Tonnen per LKW macht:

117 000 Fahrten mal zwei. (hin und zurück).

 

Was kommt also auf uns zu:
Die Staubbelastung von Be- und Entladung!!
Die Abgasbelastung der vielen LKW Fahrten!!
Viele Krankheitsfälle der Bevölkerung??

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at