Integrationsbericht und / oder die gefühlte Überfremdung.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Laut Krone:

Deutsch nur bei Hälfte der Schüler Umgangssprache.

https://www.krone.at/1770642

Nun, die Bundespolitik hat, wie auch die EU,  voll versagt. Man wollte uns allen einreden, wie gut und wie nötig die Zuwanderung ist.

Viele Zeitungen berichten jedoch etwas Anderes. Andere Medien berichten jedoch nicht, oder nur sehr verhalten, über die Probleme die bereits überall auftreten. Warum wohl?

Die gut ausgebildeten Fachkräfte, die einwanderungsbereit sind, haben sich bereits andere Länder geholt. Mit besseren Löhnen und ohne 12 Stunden Tag. Auf diese brauchen wir nicht mehr zu warten. Wir bekommen ohnehin nur die nicht so begehrten Zuwanderer.

Viele Deutsche Headhunter fischen ebenfalls bereits in Österreich nach Fachkräften. Dies gelingt auch sehr oft, kein 12 Stunden Tag, bessere Bruttolöhne, weniger Abzüge. Einzige Hemmschwelle ist der Umzug in ein anderes Land.
Zurück zum Thema.

Tatsache ist, dass die Menschen unzufrieden sind.

Tatsache ist ebenfalls, dass die Menschen begonnen haben rechtslastige Parteien zu wählen.

Die Menschen wollen z.B. einerseits die Errungenschaften der Sozialdemokratie, aber eben eine härtere Vorgangsweise beim Thema Zuzug und Überfremdung.

Die Grünen haben bundesweit fast bei allen Wahlen die Abrechnung der Wählerinnen und Wähler bereits voll vorgelegt bekommen.

Die SPÖ zum Teil ebenfalls. Die hat es nur noch nicht so ganz begriffen.

Die Grünen wussten und wissen eh immer alles besser. Na ja, nicht so wirklich. Den eigenen Abstieg haben sie nicht vorhergesehen.

Die Mächtigen in der EU werden es vor lauter Überheblichkeit sowieso nicht begreifen. Und wenn, erst dann wenn in den meisten Mitgliedsstaaten rechtslastige Regierungen das Sagen haben. Ordnungsgemäß vom Wähler legitimiert. Da nützt dann kein Wehklagen und Ausgrenzen mehr.

Das Problem ist nur, dass eben diese eher rechtslastigen Regierungen nur vorgeben etwas Positives für die arbeitende Bevölkerung zu tun.

Es sei denn, man sieht 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche irgendwie positiv.

Aber wie oben angemerkt, der deutsche Arbeitsmarkt wirbt bereits Fachkräfte ab. Ohne die Segnungen der türkis/blauen 60 Stunden Woche. Interessanterweise läuft der deutsche Wirtschaftsmotor ohne 12 Stunden Tag besser als der Österreichische. Arbeiten vielleicht die deutschen Manager besser als ihre Kollegen in Österreich???

 

Anders rum gesehen, läuft einiges falsch,

die Regierung vertreibt die Spitzenkräfte mehr oder weniger ins Ausland, und die linkslastigen Politiker vertreiben die Wähler mehr oder weniger ins rechte Lager.

Super macht ihr das, wirklich.

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Neue Regierung, und…

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Neue Regierung, und die möglichen, und bereits bestehenden Folgen.

Wir haben eine neue Regierung, und damit leider viele, für den “Kleinen Arbeiter bzw. Angestellten”, negative Auswirkungen.

Ob die sinkende Arbeitslosigkeit, nicht auch ohne Türkis/Blau zustande gekommen wäre, ist zumindest einmal ein Thema über das man sprechen könnte.
Wie lange dieser Zustand anhält, beschäftigt die Fachleute.

Dass die neue Regierung für die unselbstständig tätige Bevölkerung eher ein Nachteil wird, war abzusehen.

Dass die für den Wahlkampf zahlenden Industriellen, nun Leistungen von der neuen Türkis/Blauen Regierung einfordern, haben denkende Österreicher ebenfalls erwartet. Inzwischen wird dies auch bereits in verschiedenen Zeitungen thematisiert.

Dass jedoch die beinharten Auswirkungen so schnell, und so brutal umgesetzt werden, und noch werden sollen, haben sicher viele Wählerinnen und Wählern nicht erwartet.

 

Kanzler Kurz meinte einmal sinngemäß, die Menschen in Österreich sollen sich doch mehr Eigentum schaffen!
Klingt ja recht gut, der hart arbeitende Teil der Bevölkerung weiß jedoch sehr genau, dass dies mit den Löhnen die in Österreich bezahlt werden, fast nicht möglich ist.
Früher konnten Eltern und Großeltern aushelfen, das geht aber mangels geringerer Lohneinkünfte dieser Generationen in den letzten Jahren auch nicht mehr.
Vielleicht hätte der Herr Bundeskanzler doch einige Jahre in einer Firma als Arbeiter oder Angestellter zubringen sollen!
Man könnte diese Aussage aber auch gleich für die Gehaltsverhandlungen nützen,  Wenn der Kanzler das so will, gerne. Nettolohnerhöhung ab 2019 von mindestens 10% , im unteren und mittleren Lohn- und Gehaltsbereich und die verlangte Eigentumsschaffung wird gehen. Manager haben diese Steigerungen ja sowieso. Die Wirtschaft soll dann eben beim Kanzler nachfragen.
Dannwurde die nächste Pensionserhöhung massiv beworben, na sooo groß ist die nun auch wieder nicht. Wenn man die Preissteigerungen des für Pensionisten typischen Warenkorbes heranzieht, ist diese Steigerung sogar recht mickrig. Warum es immer noch Menschen gibt, die diese Marketing Tricks glauben, möchte ich jetzt nicht kommentieren.

Tja, und dann ist ja auch noch die Sache mit der Notstandshilfe. Diese ist ja nun zur Mindestsicherung degradiert worden.
Man könnte ja meinen, dies hängt irgendwie zusammen.
Zuerst viel arbeiten, Eigentum schaffen, damit die Wirtschaft verdient, und deren Gewinne steigen.
Sollte der Job aus welchen Gründen auch immer flöten gehen, meist sind ja ohnedies schlecht geführte Betriebe schuld, heißt es kuschen und jeden noch so miesen Job annehmen.
ODER!
Oder, das mühsam erworbene Eigentum ist eben weg.
Wenn sich der schwer arbeitende Teil der Bevölkerung dann möglicherweise krank geschuftet hat, und die Lebenserwartung sinkt, auch gut, dann saniert man dadurch das Pensionssystem.
Der 12 Stunden Tag passt ja wunderbar in dieses System.
Die Schwächung der Arbeiterkammer ebenfalls.
Warum sich nur mehr Teile der Presse ansatzweise negativ zu diesen Themen äußern, sollte ebenfalls zum Nachdenken anregen. Angst vor Jobverlust?

Ein weiterer Beweis der Kurzsichtigkeit ist die Einsparung bei den Kindern. Die Eltern sollen rund um die Uhr arbeiten oder zumindest zur Verfügung stehen. Für deren Kinder stand jedoch kein Geld zur Verfügung. Wie das funktionieren soll, war der Regierung vermutlich vollkommen egal. Als nun der Unmut in der Bevölkerung wuchs, und sich auch die Länder heftig wehrten, wurde zurückgerudert.
Und das Nachgeben, man könnte es auch Einknicken der Regierung nennen, wurde als großer Wurf verkündet. Das Interview der zuständigen Ministerin in der ZIB 2 sprach Bände. Am Aussagekräftigsten waren die nicht gegebenen Antworten.
Dass dadurch die Geburtenrate ist, wie sie eben ist, scheint der Regierung auch egal zu sein. Vielleicht hofft man noch immer auf die, ach so gut, ausgebildeten Flüchtlinge. Das spielt es aber nicht, die gut ausgebildeten Fachkräfte werden schon lange von anderen Staaten angeworben, uns bleiben nur die schlecht Ausgebildeten zum Durchfüttern.

Dass der 12 Stunden Tag noch nicht alles ist, wird befürchtet! Wenn man sich diverse Wunschlisten der den Wahlkampf der ÖVP bezahlenden Wirtschaft ansieht, scheint es sich zu bewahrheiten, dass die schlimmsten Befürchtungen wahr werden.

 

Für Polizeipferde und weitere Luftthemen ist natürlich Geld in Hülle und Fülle da.

Ah ja, jetzt werden sogar Sturmgewehre für die Polizei gekauft!
Dies regt jetzt aber sehr wohl zum Nachdenken an.

Berittene Polizei, und dann wird auch gleich massiv mit Sturmgewehren aufgerüstet.
Auf der einen Seite will man den arbeitenden Teil der Bevölkerung unter Druck setzen und riskiert Demonstrationen,
auf der anderen Seite wird gerade und ausgerechnet jetzt, die Polizei hochgerüstet.

Manche alte Menschen, oder auch jene die im Geschichtsunterricht aufgepasst haben,  werden an das Jahr 1927 erinnert, oder auch an das Jahr 1934.

Und da “Nachdenken” noch erlaubt ist, sollte dieses “Nachdenken” doch einige mündige Bürgerinnen und Bürger zum Grübeln bringen.

Und zum Nachlesen!

 

Denn eines sollte sich unsere Regierung ins Stammbuch schreiben, und sich täglich vor Augen führen, wenn die Menschen zu sehr verarmen, wenn sich die Menschen zu sehr in die Enge getrieben fühlen, kann das Fass sehr schnell überlaufen.

Alles schon einmal da gewesen.

 

Hier finden Sie einige Möglichkeiten zum Nachlesen.

 

https://kurier.at/politik/inland/ak-schlaegt-alarm-firma-will-ueberstunden-erst-ab-13-stunde-zahlen/400079483

 

https://kontrast.at/ams-kuerzung-schlecht-fuer-die-jobsuchenden-gut-fuer-den-billiglohn-sektor/

 

https://kontrast.at/kinderbetreuung-kritik-aus-den-laendern/

 

https://kontrast.at/liste-der-regierungsausgaben/

 

https://kontrast.at/liste-der-regierungsausgaben/

 

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/98755_Das-Spiel-mit-dem-Feuer.html

 

https://www.oeh.univie.ac.at/zeitgenossin/der-juliaufstand-1927

 

http://stadtfilm-wien.at/film/136/

 

http://www.vienna.at/brand-des-wiener-justizpalastes-jaehrt-sich-am-15-juli-zum-90-mal/5367366

 

http://www.dasrotewien.at/seite/justizpalastbrand

 

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Julidemonstration

 

http://12februar1934.at/de/informationen

 

http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.f/f132496.htm

 

https://www.wien.gv.at/kultur/chronik/buergerkrieg.html

 

http://ooe.kpoe.at/article.php/20070130112841478

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Februark%C3%A4mpfe_1934

 

https://www.vice.com/de_at/article/nnmzy7/fotos-vom-brand-des-justizpalastes-in-wien

 

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/98755_Das-Spiel-mit-dem-Feuer.html

 

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/top_news/606250_Zerschossene-Fassaden-und-tiefe-Wunden.html

 

https://www.google.com/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fl450v.alamy.com%2F450vde%2Fdb3t61%2Fosterreichischen-burgerkrieg-12-1521934-granattrichter-im-caf-goethehof-schuettaustrasse-donaustadt-wien-februar-kampft-regelenergie-db3t61.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.alamy.de%2Fstockfoto-osterreichischen-burgerkrieg-februar-aufstand-osterreich-1934-zimmer-nach-beschuss-durch-osterreichische-truppen-in-der-karl-marx-zerstort-131472736.html&docid=iUebZW–vZHBDM&tbnid=04uv4wkLBghyaM%3A&vet=12ahUKEwjhr-qH_NDcAhWJ3SwKHUwEADE4ZBAzKEIwQnoECAEQQw..i&w=423&h=320&client=firefox-b-ab&bih=918&biw=1813&q=bild%20beschuss%20gemeindebau&ved=2ahUKEwjhr-qH_NDcAhWJ3SwKHUwEADE4ZBAzKEIwQnoECAEQQw&iact=mrc&uact=8

https://www.google.com/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.evang-spittal.at%2Fsit%2520staendestaat%2520karl%2520marx%2520hof.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.evang-spittal.at%2Fsit_d_evang_k_staendest_1.htm&docid=LSOVAoTHWWtkjM&tbnid=VaHvFdwzzD2ruM%3A&vet=12ahUKEwjs3t6f_NDcAhWHWiwKHR6kD-w4yAEQMygfMB96BAgBECA..i&w=189&h=132&client=firefox-b-ab&bih=918&biw=1813&q=bild%20beschuss%20gemeindebau&ved=2ahUKEwjs3t6f_NDcAhWHWiwKHR6kD-w4yAEQMygfMB96BAgBECA&iact=mrc&uact=8

 

Jetzt, und genau jetzt, ist die Zeit zum Nachdenken gekommen.

Und DENKEN ist noch immer frei…………………..

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Streitthema – Abriss zweier Gebäude in Gänserndorf, oder…

Abriss zweier Gebäude in Gänserndorf, oder wie kann eine total verfahrene Geschichte wieder halbwegs ins Lot gebracht werden!?!?

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

 

Dieser Artikel soll ein Versuch sein, Tatsachen festzuhalten und Stimmungen und Vermutungen niederzuschreiben.

 

Tatsache ist:

Die Häuser wurden als Synagoge und als Rabbinerwohnung gebaut.
Beide Häuser wurden vom Hitlerregime enteignet.
Beide Häuser wurden rückerstattet.
Beide Häuser wurden an die Gemeinde verkauft.
Beide Häuser wurden mehrfach umgebaut und anderweitig verwendet.
Das Rabbinerwohnhaus war zuletzt Unterkunft für das “Kinderhaus”.
Das Rabbinerwohnhaus ist innen schimmelig und einsturzgefährdet.
Die ehemalige Synagoge war Kindergarten, Musikschule, Gewerbeschule, Lagerraum und zuletzt Unterkunft des Jugendtreffs.
Nun ist das Gebäude abgewohnt und baufällig.
Sehr wenige Gänserndorfer wussten über den Ursprung des Gebäudes, als Synagoge, Bescheid.
……….
Die Stimmungslage zwischen den Parteien ÖVP und den Grünen ist offensichtlich am Tiefpunkt.
Die unausgesprochene Koalition zwischen ÖVP und den Grünen dürfte endgültig zu Ende sein.
Vizebürgermeisterin Linke (Grüne) sollte seit einiger Zeit eine neue Bleibe für die Jugend finden.
Vize. Linke hat dies nicht gemacht/nicht gewollt/nicht zusammengebracht.
In der Gemeinderatssitzung im Juni gab es zu diesem Thema heftige Debatten.
Vize Linke müsste als geborene Gänserndorferin eigentlich über den Ursprung des Gebäudes Bescheid wissen.
Vize. Linke hat jedoch als die von ihr betreute Jugend in das Gebäude einzog, niemals das Wort Synagoge verloren.
Die Gänserndorfer Grünen haben erst, als sowohl die Umzugs- als auch die Abrisspläne konkret wurden, Kontakt mit vielen Personen auch, und vor Allem, außerhalb der Stadt gesucht und gefunden.
……….
Zu diesem Thema wurden sehr viele, teilweise angriffige Artikel verfasst.
Zu diesem Thema gab es sehr viele, teils sehr angriffige Postings, von verschiedenen Personen, in verschiedenen öffentlich einsehbaren Medien.
Die zu diesem Thema veröffentlichten Postings werden von Tag zu Tag angriffiger formuliert, vermutlich sind zum Teil die Grenzen des Strafrechts bereits erreicht, bzw. bereits überschritten.
Viele dieser Artikel und Postings enthielten und enthalten Teil- und Halbwahrheiten.
Wegen dieses Themas gab es auch viele telefonische Belästigungen.
Auch wegen dieses Themas ist die Gänserndorfer Politik, diplomatisch formuliert, verärgert.
Auch wegen dieses Themas wird die Arbeit im Gänserndorfer Gemeinderat nicht einfacher.
Wegen dieses Themas haben sich auch die Mehrheitsverhältnisse etwas geändert.
Wegen dieses Themas sind viele Gänserndorfer Bürgerinnen und Bürger verärgert.

 

Vermutungen:

Kann es sein, dass dieses Thema nur hochgespielt wurde, um in die Presse zu kommen?
Kann es sein, dass dadurch nur die Unzulänglichkeiten Einzelner überspielt werden sollte?
Warum haben die Grünen nicht bereits vor Längerem auf die Synagoge hingewiesen?
Warum haben die Grünen nicht bereits vor vielen Jahren als das Thema zum ersten Mal angesprochen wurde, ein Wort verloren?
Warum haben die Grünen 2014 als dieses Thema kurzfristig thematisiert wurde, nicht darauf hingewiesen?
Warum gerade jetzt, da das, von Vize Linke betreute Jugendheim ausziehen sollte?
Warum gerade jetzt, als publik wurde, dass Vize Linke, aus welchen Gründen auch immer, kein neues Quartier zustande gebracht hat?
Kann es vielleicht sein, dass gar nicht das Gedenken an die zu Tode gekommenen im Vordergrund steht, sondern etwas ganz Anderes?

 

Stimmungen:

Die Stimmung in der Stadt ist mehr als geteilt.
Viele Menschen sind böse, dass die Stadt ins rechte Eck gerückt wurde.
Viele Menschen sind böse, weil Ihnen alles Mögliche unterstellt wurde.

Einige halten die Grünen für verantwortlich, weil diese das Gedenkjahr ausgenutzt haben.
Einige halten den Bürgermeister für verantwortlich weil er das Gedenkjahr nicht beachtet hat.
Viele haben das Ganze noch gar nicht voll mitbekommen.
Einig möchten möglicherweise von All dem gar nichts hören.
Innerhalb der politisch Agierenden, ist die Stimmung, diplomatisch formuliert, abwartend.
Zwischen den politischen Parteien beginnen sich Gräben aufzutun.
Vermutlich werden, aus dieser Stimmung heraus, auch alte Rechnungen beglichen.

 

 

 

Und jetzt:

Nun ist einmal das Denkmalamt am Zug.
Diese Entscheidung muss ohnehin abgewartet werden.

Wird vom Denkmalamt der Abriss verboten, beginnt sicher ein längerer Rechtsstreit.
Wird vom Denkmalamt der Abriss erlaubt, beginnen sicherlich interne und externe Streitereien.
Beide Varianten von Streitereien sind für Gänserndorf nicht gut.
Die Grabenbildung zwischen den Parteien ist nicht gut.

Egal was auf diesem Grundstück entsteht, es wird vermutlich von einem Teil der Bevölkerung nicht akzeptiert werden.
Egal was, wer auch immer, für die Zukunft der beiden Häuser, und des Grundstücks plant, der Schatten der Hetze, vor Allem in den Internet Foren wird für sehr lange Zeit auf dieses Werk fallen.

.

Ob all diese oben beschriebenen Geschehnisse dem Gedanken an das Gänserndorfer Judentum, sowie dem Gedenken der Opfern der Verfolgung, dienlich sind, möchte ich mehr als bezweifeln.

Hier wurde, dieser Gedanke drängt sich auf, nur um politisch Kleingeld zu sammeln, oder um sich wichtig zu machen und in Szene zu setzen, absolut jedes vernünftige Ziel verfehlt.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Heftiger Streit in der Gemeinderatssitzung vom 27. Juni.2018

Darum hat die Bürgerliste dem Dringlichkeitsantrag der Grünen die Dringlichkeit NICHT zuerkannt!

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Dass diese Gemeinderats-Sitzung so kontroversiell werden würde, war beim Lesen der Tagesordnung nur zum Teil absehbar. Als der Dringlichkeitsantrag der Grünen per Mail eintraf, änderte dies jedoch die Erwartungen massiv.

Den ersten Höhepunkt gab es, gleich nach dem Verlesen des Dringlichkeitsantrages der Grünen.

Es ging um das Streitthema der letzten Tage.
Das momentan als Unterkunft für die Jugend genutzte Haus sollte abgerissen werden.
Dieses Gebäude war bereits Musikschule, Kindergarten, Gewerbeschule, Lagerraum und vieles mehr. Zu all diesen Nutzungen wurde das Haus jeweils umgebaut und angepasst. Derzeit ist es alt, teilweise feucht, baufällig, eben verbraucht. Im “Urzustand” sind bestenfalls noch Grundplatte Decke und Außenmauern. Auch der Verputz ist bereits verändert.

Am Anfang war dieses Haus jedoch eine Synagoge. Später wurde das Haus “arisiert”.

Und darauf berufen sich nun die Gänserndorfer Grünen und versuchen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, dieses inzwischen mehr als baufällige Haus, justament, zu erhalten.

Mehrere in verschiedenen Medien lancierte Artikel haben sich nun zu einem Shitstorm gegen die Gemeinde, und leider auch gegen Privatpersonen ausgewachsen.

Dass hier, wissentlich oder unwissentlich, mit Teil- und Halbwahrheiten gearbeitet wurde und wird, scheint leider Tatsache zu sein.

 

Auch ich habe den eingebrachten Dringlichkeitsantrag der Grünen abgelehnt,
da zum Ersten der Denkmalschutz eingeschaltet wurde,
ist schlicht und einfach keine Dringlichkeit mehr gegeben,
zum Zweiten lasse ich mich nicht auf diese taktischen Spiele ein,
und zum Dritten nicht vor den Karren Anderer spannen.

 

Es steht den Grünen, die ja die Vizebürgermeisterin stellen, und somit im Stadtrat vertreten sind jederzeit frei, gemäß der Gemeindeordnung Anträge zu stellen.

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Worte “Synagoge und Gänserndorf” in einer Suchmaschine eingeben, sehen Sie an der Zahl der erschienenen Artikel die Tragweite dieser, vollkommen ausufernden Aktion.

Es haben fast alle österreichischen Tageszeitungen mehr oder weniger umfangreich über diese Sache berichtet, es gibt auch Artikel von:
Jüdische Allgemeine Deutschland, IKG Wien, Erzdiözese Wien, und viele mehr. Nachzulesen im Internet.

Tatsache ist, dass es sich weder die Stadt Gänserndorf mit all ihren Bürgern und Bürgerinnen, und schon gar nicht Privatpersonen verdient haben, irgendwie ins rechte Eck gerückt zu werden. Und dieser Anschein wird hier, gewollt oder ungewollt, wissentlich oder unwissentlich, fallweise, augenscheinlich erweckt.

 

Zwei weitere, ebenso eher unschöne, Höhepunkte waren:
der Tagesordnungspunkt 17, Fest der Vereine, sowie
der Tagesordnungspunkt 18, Jugendzentrum Gänserndorf.

Auch hier wollte Vize Linke Geld ausgegeben, ohne dass ein schlüssiges Konzept, ein nachvollziehbarer Plan, oder irgend etwas Griffiges vorlag.

 

Ich habe jetzt sehr vorsichtig und diplomatisch formuliert, die einzelnen Wortmeldungen in der öffentlichen Sitzung, im Beisein der anwesenden Presse, waren weitaus deutlicher und deftiger.

 

Liebe Margot, Du hast in den vergangenen fünf Jahren der letzten Gemeinderatsperiode,  als Teil der Opposition, sehr angriffig Alles und Jedes kritisiert und hinterfragt. Du hast zu Allem und Jedem, Deine Stimme erhoben. Du, und deine Parteikollegen,  habt Alles und Jedes sowieso besser gewusst.
Jetzt bist Du selber in der Verantwortung, und siehe da, Dir passieren mehr Fehler, als wir alle angenommen, bzw. befürchtet haben.

Liebe Margot, in der freien Wirtschaft kursiert ein geflügeltes Wort:
“Wenn man eine Person irgendwo nicht verhindern kann, dann befördert man Diese, bis zur -(menschlichen, intellektuellen, fachlichen, persönlichen, usw.)- Inkompetenz”.
Denke darüber in einer stillen Stunde, auch zum Selbstschutz, einmal nach.

Siehe auch:

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/schulische-nachmittagsbetreuung-im-hort-fuer-das-schuljahr-20152016-gescheitert/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/margot-linke-naechster-fauxpas-oder-hort-die-dritte/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/einfach-hort-die-iv/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/09/und-wieder-einmal-hort-ausgabe-v/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/10/und-wider-einmal-hort-ausgabe-vi-zahlen-die-gaenserndorfer-viel-zu-viel/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/10/und-wider-einmal-hort-ausgabe-vii-verschlechterung-fuer-kinder-mit-migrationshintergrund/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/07/und-wieder-einmal-hort-ausgabe-nr-viii/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/05/margot-linke-nur-nervoes-oder-auch-ueberfordert/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/06/naechster-fauxpas-der-gruenen-vize-linke-die-ferienbetreuung-beinahe-vergeigt/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/nachtrag-zu-naechster-fauxpas/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/07/gruene-vize-linke-laesst-in-der-stadt-baeume-schlaegern/

.

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Unselbstständige wertlos?? Einzelfall, oder doch nicht??

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

 

 

Ein bisher als unglaublich zu bezeichnender Sager ist nun doch passiert:

.
“Das ewige Jammern im Jammertal der unselbständig Erwerbstätigen hält keiner mehr aus. Es ist das Wehklagen der Wertlosen.”

 

Erwerbstätige Menschen werden als wertlos bezeichnet.

 

Das ist kein Sager protestierender oder betrunkener Randalierer bei einer linken oder rechten Demonstration, nein das sagt ein Mitglied des Wiener Wirtschaftsbundes.

Wenn sich alte Menschen zurückerinnern, oder Jüngere in den Geschichtsbüchern lesen, kam es auch in der Vergangenheit öfters vor, das Menschen herabgewürdigt wurden.

Wenn sich die Wortwahl, vor Allem in der Politik, so weiterentwickelt werden größere Demonstrationen nicht zu verhindern sein.

An der Reaktion der ÖVP wird nun abzulesen sein, wie diese zu solchen Äußerungen steht.

Es wird daraus auch zu entnehmen sein, wie die ÖVP wirklich vorhat mit Arbeitern und Angestellten in Zukunft umzugehen.

Dass massive Verschlechterungen auf die arbeitenden Menschen zukommen, wissen wir aus verschiedenen Wortmeldungen und Zeitungsberichten.

Dass es Firmenchefs gibt, die Ihre Angestellten jetzt erst recht auslaugen werden, kann angenommen werden.

 

Ich hoffe, dass unser Herr Bundespräsident, und auch unser Herr Bundeskanzler, sich die Mühe machen, hier die richtigen Worte zu finden!

 

Einige Fragen brennen mir jetzt auf der Zunge:

Ist das die Vorstufe, oder bereits der eingeschlagene Weg  zur Niederhaltung der Bevölkerung und auch gleich zur Sanierung des Pensionszuschusses???

Laugt man zuerst die Arbeiter und Angestellten total aus, um diese danach zu kündigen, diese müssen dank Abschaffung der Notstandshilfe um ihre Familie ernähren zu können,  jeden miesen Job annehmen, gehen dann krank in Pension, welche sie bedingt durch schlechten gesundheitlichen Zustand nur kurz genießen können?? 

 

Hart formuliert? Ich denke nicht! Und fragen wird man ja noch dürfen!

 

http://wien.orf.at/news/stories/2919729/

 

https://kurier.at/chronik/wien/wirtschaftsbund-mitglied-sorgt-mit-wertlosen-sager-fuer-aufsehen/400052684

 

Vor einiger Zeit habe ich in einem etwas anderen Zusammenhang bereits über die “Ressource Mensch” zwei Artikel geschrieben.

Offensichtlich ist die momentane Situation und die zu erwartende Zukunft noch viel schlimmer.

 

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/02/ressource-mensch-teil-2/

 

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/12/diskussion-zum-thema-kur-resource-mensch/

 

Irgendwie wäre es jetzt an der Zeit, dass sich die Gewerkschaften – aber auch die noch immer mit sich selber beschäftigten Teile der SPÖ besinnen, und langsam tätig werden. Wenn nicht, werden sich die Wählerinnen und Wähler bei der nächsten Wahl gar nicht mehr daran erinnern, dass es einmal so etwas wie eine Arbeiterbewegung gegeben hat.

 

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Umwelt Zerstörung für Arbeitsplätze, oder…

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…oder, ist doch alles nicht so arg???

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Eine Eisenbahnlinie von China bis Wien soll verwirklicht werden.

Hört sich gut an.

Dies soll bis zu 3000 Arbeitsplätze bringen.

Hört sich auch gut an.

Allein der Bahnhofsbereich soll 5000 Meter lang und 300 Meter breit werden.

Hört sich schon nicht mehr so gut an.

Rundherum sollen Speditionen Standorte errichten.

Hört sich überhaupt nicht gut an.

 

Ein fünf Kilometer langer und 300 Meter breiter Bahnhof, mit etlichen Speditionen rund herum, mitten im Marchfeld, der Korn- und Gemüsekammer von Österreich.

Das hört sich wie ein Streich aus Schilda an. Wenn Manager der ÖBB darüber nachdenken, ist dies zu beobachten, löst aber noch keinen Alarmruf aus.

Wenn unser Landtagsabgeordneter und Bürgermeister darüber nachdenkt, ist Gefahr im Verzug. Denn dieses Projekt könnte sowohl für den nächsten Gemeinderats- als auch für den nächsten Landtagswahlkampf wahltaktisch herhalten können.

Denn beim Selbstmarketing, und Ausnutzen jedes möglichen Presse- Fototermines kann man unserem Rene nix vormachen, das beherrscht er. Und zwar perfekt.

 

Die Frage ist jetzt, was Alles müsste diesem Projekt geopfert werden!!

Wie viel landwirtschaftlich genutzte Fläche wird dem Projekt geopfert?

Wie viele Dieselloks werden im Verschub eingesetzt? (Hat schon jemand eine E Lok im Verschub gesehen?).

Wie viele LKW´s werden die Waren abtransportieren? (Sonst bräuchte es ja keine Speditionen).

Welche zusätzlichen Strassen sind da wieder nötig? Für die zusätzlichen Emissionen, wird die Schuld dann vermutlich sowieso die privaten Dieselfahrer treffen……

Von einer Nutzung der Donau ist ebenfalls die Rede!

Baut man auch gleich einen Hafen in die Donauauen? (Anders kommt man ja nicht an die Donau heran).

 

Der momentane Endbahnhof der Breitspur ist im Slowakischen Kosice, warum, wenn man nur von Breit- auf Normalspur umladen will, macht man das nicht gleich dort?

Oder ist vielleicht die Slowakei gescheit genug, und will die Umweltverschmutzung von Verschubdieselloks und 100er LKW´s pro Tag nicht haben?

Und auch nicht die Versiegelung tausender m2 Grund und Boden?

Wenn wir jetzt von ca. 3000 Arbeitsplätzen hören, schrillen ebenfalls die Alarmglocken, wie viele LKW Fahrer werden aus dem nahen oder fernem Ausland kommen?

Wie viele ausländische Speditionen werden hier filialmäßig tätig werden?

Wie viele Lagerhilfsarbeiter aus aller Herren Länder, ebenfalls?

Vermutlich werden dann eine handvoll Arbeitsplätze für Österreicher übrig bleiben, aber die ganze Luftverschmutzung, das dann unverkäufliche Gemüse aus der dann ehemaligen Korn und Gemüsekammer Österreichs, werden wir uns ebenfalls behalten können.

 

Das Burgenland hat bereits abgewunken, der Raum südlich der Donau ebenfalls.

Ich hoffe dass auch das Marchfeld von dieser Segnung verschont bleibt.

 

Atlas NÖ Landesseite:

http://atlas.noe.gv.at/webgisatlas/(S(5ej1q0crcxzb55izmzetqvcu))/init.aspx?karte=atlas_gst&t=636196606513030796 

 

Auszüge:

Rechts unten sehen sie auf den nachfolgenden Bildern die Maßstabstabelle, Sie können also die gigantischen Ausmaße dieses Projektes erahnen.

 

 

 

bild 1

 

 

 

bi 2

 

 

 

 

 

 

bild_3

 

 

Einige Presseberichte:

http://www.noen.at/gaenserndorf/von-china-ins-marchfeld-umschlagterminal-im-suedlichen-weinviertel-moeglich-umschlagterminal-breitspurbahn-logistikzentrum-rene-lobner-94311449

http://noe.orf.at/news/stories/2913463/

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wie denken SIE über dieses Projekt???
 .
.
Fragen stellen muss ja in einer Demokratie immer erlaubt sein, fragen wir doch alle gemeinsam einmal nach…….
 .
 .
Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Muttertagsgeld in Gänserndorf – aber nicht für Alle!

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Wie sowohl auf der Anschlagstafel der Gemeinde, als auch online auf der Webseite der Gemeinde zu lesen ist, gibt es für Mütter mit unversorgten Kindern ein Muttertagsgeld.

Leider gelten in Gänserndorf nicht alle unversorgten Kinder gleich, daher erst ab fünf Kindern. Als ob die unversorgten Kinder eins bis vier, keine Unterstützung brauchen würden.

https://www.gaenserndorf.at/wp-content/uploads/2018/04/Öffentliche-Bekanntmachung-Muttertag-2018.pdf

Ich habe bereits im Jahr 2015 einen Dringlichkeitsantrag eingebracht um ALLE UNVERSORGTEN KINDER gleichzustellen.

Dieser wurde jedoch im Gemeinderat beinhart abgelehnt.

Siehe:

Artikel vom 21. September 2015

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/09/muttertagsgeld-fuer-muetter-unversorgter-kinder/

Artikel vom 27. Oktober 2015

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/10/muttertagsgeld-fuer-muetter-unversorgter-kinder-dringlichkeitsantrag-an-den-gemeinderat/

 

Der Antrag wurde von SCHWARZ, BLAU, GRÜN beinhart abgelehnt

Artikel vom 10. November 2015

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/11/kein-herz-fuer-unversorgte-kinder/

 

Artikel vom 19. November 2015

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/11/unterstuetzung-fuer-unversorgte-kinder-abgelehnt-ii/

 

Machen Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich selber ihren Reim darauf, wie viel unversorgte Kinder manchen Parteien wert sind.

Möglicherweise weil eben Muttertag ist, ein bissl Werbung!

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Armut in Gänserndorf steigt rasant an. Teil 4.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Als ich vor einiger Zeit, damals noch Stadtrat für Soziales, die Gänserndorfer Sozialkarte ins Leben gerufen habe, war es im ersten Schritt ein Anliegen die Menschen großteils gratis ins Bad und zum Lesen zu bringen. Einige Gänserndorfer Firmen haben ebenfalls Leistungen angeboten.

Wie die letzten Monate gezeigt haben, sitzt die Armut viel tiefer und versteckt.

Ich erinnere an meine Artikel zum Thema Armut und an einige Berichte in der NÖN.

Viele Anrufe besorgter Eltern, vor Allem von Müttern zeigen, dass der Schulbeginn für viele Eltern ein riesiges Belastungspaket darstellt.

Wenn zu den ohnehin bekannten Schulsachen dann noch ein Laptop oder ein Schikurs oder eine Landschulwoche dazukommt, sind die Geldmittel rasch erschöpft.

Zu verstehen ist ebenso, dass nicht immer Firmenspenden, soziale Einrichtungen usw. für diese Notfälle aufkommen können.

Da von Seiten der Bundes- und Landespolitik nicht übermäßig viel Hilfe zu erwarten ist, könnte nach bestimmten Kriterien auch die Gänserndorfer Sozialkarte einspringen, und verschiedene Leistungen übernehmen. Dass hierfür natürlich ein sehr strengen Kriterienkatalog zu erarbeiten ist, versteht sich von selbst.

Ebenso sollte angedacht werden, ob bei manchen Ratenvereinbarungen mit der Gemeinde, wenn es um Kinder UND um nachweisbare Notfälle geht, die Zinsen subventioniert werden können. Näher möchte ich auf das Thema nicht eingehen, das dies wie auch anfangs die Sozialkarte zerredet werden könnte.

Wie denken Sie über dieses Thema?

Schreiben Sie uns eine Nachricht per Mail, oder einfach – auch anonym – via Infobox.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Finanzprüfung der Stadt Gänserndorf durch die NÖ-Landesregierung!

GR Walter Krichbaumer

 

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Unser Bürgermeister lies – oder musste – eine Finanzprüfung der Stadt durch die NÖ Landesregierung zulassen.

In der Gemeinderatssitzung am 13. Dezember wurde unter Tagesordnungspunkt 2, in der öffentlichen Sitzung der Punkt:

“Kassaprüfung durch das Amt der NÖ. Landesregierung – Bericht vom 18. Oktober 2017 ” behandelt.

Vizebürgermeisterin Linke, die ja wegen der unfallbedingten Abwesenheit des Bürgermeisters die Sitzung leitete, “berichtete” darüber.

 

Auszug aus dem als Entwurf vorliegendem Protokoll der öffentlichen Sitzung:

Punkt 2: Die Vizebürgermeisterin Margot Linke berichtet, dass der Bericht vom 18. Oktober 2017 über die finanzielle Erhebung und Bestandaufnahme durch das Amt der NÖ. Landesregierung bei der Stadtgemeinde Gänserndorf am 23. Oktober 2017 eingelangt ist. Dieser Bericht ist dem Gemeinderat in einer Sitzung unter einem eigenen Tagesordnungspunkt vollinhaltlich zur Kenntnis zu bringen. Der Bürgermeister hat allen Mandataren diesen Bericht mittels e-mail übermitteln lassen und ist daher allen Mandataren vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht worden. Der Bericht des Amtes der NÖ. Landesregierung liegt diesem Protokoll als Beilage 1 bei. 

Wird zur Kenntnis genommen. 

 

Wie zu ersehen ist, erfolgte lediglich ein Bericht, somit keine Diskussion darüber, keine Abstimmung, kein nix…

So weit, so schlecht.

Unser Bürgermeister wird diese Prüfung vermutlich als Freibrief für weiteren Turboaktionismus und weitere Geldausgaben verwenden.

Dabei liest sich der Prüfbericht wie eine Serie von Zurechtweisungen.

Seite 4
1.4 Barkassenüberprüfung durch die Barkassenverwaltung. Rüffel.
1.5 Übergabe der Barkasse. Rüffel.

Seite 5
1.6 Gehaltsüberweisung an die gewählten Mandatare. Rüffel.

Seite 6
1.7. Kassenabschluss. Rüffel.
1.8. Versicherungsschutz. Rüffel.

Seite 10
2.5 Wertpapiere, Berichtspflicht. Rüffel.

Seite 11
2.6 Mittelfristiger Finanzplan. Rüffel.

Seite 13
2.7 Finanzlage Resümee,

Bei diesem Punkt wird es besonders spannend. Hier ist die, aus meiner Sicht negative, Stellungnahme ganze zwei Seiten lang!

Und für die Bevölkerung sehr teuer.
Hier wird, um die Kosten einigermassen in den Griff zu bekommen eine laufende Gebührenanpassung aller Bereiche gefordert. Am schlimmsten trifft es wie immer die Familien mit Kindern. Wird doch gleich einmal auf die Erhöhung von Schulgeldern, Essensbeiträgen, Kinderbetreuungsentgelten usw. hingewiesen.

Wenn sie also als Eltern darauf gehofft haben dass für ihre Kinder etwas getan wird, nun dies ist eingetroffen, sie werden durch die Mehrverschuldung gestraft. Und dies sehr ordentlich.

Ein Satz auf der Seite 14 sticht besonders ins Auge:

Sollte eine Verknappung der Mittel im ordentlichen Haushalt eintreten, so ist die Aufrechterhaltung der Gemeindeeinrichtungen im bisherigen Umfang zu überdenken!!!

Was muss dann zugesperrt werden? Das neu gebaute Hallenbad? Die neu gebaute Volksschule? Die Kindergärten? Die Bücherei? Oder müssen gar die Gemeindewohnungen verkauft werden?

Dieser Bericht wurde auf Basis des zweiten Nachtagsvoranschlages erstellt.

Auf Basis des neuen Voranschlages für 2018 würde dieser Bericht vermutlich weitaus schlechter ausfallen.

Wenn man zusätzlich bedenkt, dass eine schwarz/türkis/blaugelbe Landesregierung diesen absolut nicht positiven Befund einem Bürgermeister der eigenen Partei ausstellt, kann man sich mit wenig Phantasie ausmalen wie dieser Bericht bei einem Bürgermeister der einer anderen Partei angehört ausfallen würde.

Ein Filialleiter oder Marktleiter in der Privatwirtschaft würde nach so einem Bericht einer Revision jedenfalls auf der Stelle die fristlose Entlassung ausgesprochen bekommen.
Dies kann unser Herr Bürgermeister allerdings nicht wissen.

 

Dokument zum selbst lesen!

P0009A___2m290

Demnächst kommen Wahlen, denken Sie bitte daran.

 

Ihr Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Gänserndorfer Volksschulkinder teilweise im Nirgendwo gestrandet.

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Gänserndorfer Volksschulkinder nach Fahrplan Umstellung im Nirgendwo gestrandet.

Wie kann das passieren werden Sie fragen.

Nun ganz einfach, unser Bürgermeister wollte die, für die Volksschul-Kinder gewohnte, Haltestelle von der Bahnstrasse verbannen.

Da auch dieses Projekt, wie ja so Viele, zur Chefsache erklärt wurde, war natürlich auch niemand informiert.

Am Allerwenigsten die Eltern.

Da unser Herr Bürgermeister natürlich niemals die Schuld für Etwas trägt, muss ein allfälliger Schuldiger noch gesucht werden.

Tatsache ist, niemand wusste dass die kleinen Kinder nicht mehr an ihrer gewohnten und von den Eltern eingelernten Haltestelle aussteigen dürfen.

Bei der Bürgerliste gingen gestern vereinzelt und heute mehrfach Anrufe ein. Die Eltern sind sehr erbost, eine Mutter meinte, sie macht eine Anzeige. Die Aussage eines Vaters würde, wenn umgesetzt, eine strafbare Handlung ergeben.

Es ergibt sich jetzt natürlich auch eine Haftungsfrage, wer haftet, wenn der Bürgermeister eine Haltestelle verlegen lässt, die Eltern nicht informiert, im Falle eines Unfalles??
Wer haftet in Zukunft, wenn manche Kinder jetzt einen anderen, als den gewohnten Schulweg zu bewältigen haben??
Wer haftet, wenn Kinder jetzt möglicherweise mehrere Strassen überqueren müssen?

Denn nicht vergessen, es handelt sich um VOLKSSCHULKINDER!!!

 

Liebe Eltern, demnächst sind Wahlen, dies ist die einfachste Gelegenheit ihren Unmut auszudrücken.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer