Die unendliche Geschichte des Gänserndorfer Bades ist um eine Nuance reicher.

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Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer.

Wie so zwischen den Worten, ein bisschen verhalten, aber doch zu hören ist, ist das Projekt Bad Gänserndorf vorläufig auf Eis gelegt.

Da ich als Vertreter der Bürgerliste ja von jeder Vorinformation ausgeschlossen bin, kann ich nur versuchen die Zeichen zu deuten, bzw. die wenigen Worte zu interpretieren.

Zuerst machte das Gerücht, dass Bürgermeister Lobner, das zur Chefsache erklärte Projekt Bad, an den zuständigen Stadtrat Worlicek abgeben möchte die Runde.

Ob was Wahres dran ist, kann ich jetzt nicht sagen.

Nun geht ein weiteres Gerücht die Runde, dieses besagt, dass:
“Alle Kraft in den Volksschulneubau gelegt werden muss”.

Aha, na bumm.

Wieso diese beiden Projekte nicht gleichzeitig ablaufen können ist mir zwar ein Rätsel, aber vermutlich blockieren etliche Sommertermine die handelnden Personen.

Ich denke, es ist eher so, dass es sich mit den benötigten Förderungen rundherum spießt, und dass nun auch unser Herr Bürgermeister bemerkt hat, dass die finanzielle Belastung der Stadtgemeinde langsam aber sicher jeden Rahmen sprengt.

Es kann natürlich aber auch sein, dass von Seiten des Landes jemand zu rechnen begonnen hat.

Tatsache ist, dass die Bewohner der Bezirksstadt Gänserndorf mangels eines eigenen Bades in die Nachbargemeinden ausweichen müssen.

Tatsache ist ebenfalls, dass dadurch die Familien finanziell belastet werden, denn nicht jeder kann mit Kind und Kegel das nächste Freibad mit dem Rad erreichen.

Tatsache ist weiters, dass die Situation des Schwimmunterrichts für die Kinder der Volksschule raschest geklärt werden muss. Wieso wird hier eigentlich die zuständige Stadträtin Vize. Linke nicht tätig?!?!

Tatsache ist weiters, dass wenn nicht Teile der Technik vorschnell verkauft worden wären, der Betrieb heuer im Sommer noch weitergehen hätte können. Vielleicht sogar noch viel länger…

Tatsache ist ebenfalls, dass dieser Verkauf nachträglich durch den Stadtrat beschlossen werden musste.

Es macht auch ein weiteres Gerücht die Runde, angeblich kennen die Professorinnen und Professoren des Gänserndorfer Gymnasiums bereits Detailpläne des neuen Bades.

Ich werde berichten, wenn ich als gewählter Gemeinderat diese Pläne gesehen habe.

Auch von der Abtretung von Teilen des Badgrundes an das Gymnasium wurde gesprochen, ich hoffe nur, dass man den angrenzenden Hausbesitzern nicht eine Mauer vor die Nase hinstellt.

Es drängt sich der Verdacht auf,  dass da einiges nicht so wirklich rund läuft.

Sollte sich in dieser Sache Förderungsmäßig doch etwas ändern, werde ich dies berichten.

 

Siehe auch Artikel von:
6. Juni, 7. April, 24. März, 15. März, 25. Feber und 18. Feber.

 

Vermutlich ist das ganze Finanzdesaster, viele Projekte, viele Millionen – Ausgaben, wenig bis keine Förderung von Bund und Land, auch ein Grund dafür dass, um wenigstens etwas einzusparen, der Bürgerliste die Fraktionsförderung ( knapp € 2000.- per JAHR!) verwehrt wird.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Gänserndorfs Fraktions- jetzt Klubförderung interessiert nun auch “Profil”

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Sehr geehrte Leserinnen und sehr geehrte Leser!

Dass in Gänserndorf die über lange Zeit bestehende Fraktionsförderung in eine Klubförderung umgewandelt wurde, darüber habe ich bereits mehrfach berichtet.

Dass dies eine reine Anlass – Beschlussfassung von ÖVP GRÜNE & FPÖ war, ebenfalls.

Dass die von mir in dieser Sache befasste Volksanwaltschaft bei der Überprüfung des Sachverhalts einen “Mangel in der Verwaltung” feststellte, kam auch ans Tageslicht.

Ich habe mich vor wenigen Tagen doch etwas gewundert, dass ich von der Zeitung “Profil” einen Anruf bekam. Während des Interviews wurde sehr schnell klar, dass ich mit meinen Problemen nicht alleine bin. Selbstverständlich habe ich “Profil” auch meine Unterlagen zur Verfügung gestellt.

Redakteur Jakob Winter deckte in seinem Bericht sehr viele Ungereimtheiten Niederösterreichweit auf.

In der Ausgabe Nr. 22 vom 29. 5. 17 widmet “Profil” dem Thema eine ganze Seite.

Wie es scheint, ist die NÖ weite Verteilung von Schulungs- und Förderungsgeldern, im ÖVP dominiertem Niederösterreich, diplomatisch formuliert, mehr als hinterfragungswürdig.

 

Lesen Sie bitte hier den “Profil” -Artikel von Jakob Winter.

profil 29. mai 17

 

Machen Sie, sehr geehrte Leserinnen und Leser, sich selber ihren Reim darauf.

Und denken Sie vor Allem, beim Ausfüllen des Stimmzettels, daran.

Können oder wollen Sie eine Partei wählen, die für eine – wieder diplomatisch formuliert – hinterfragungswürdige Verteilung von Schulungs- und Fördergeldern steht?

 

Ich werde Sie auch zeitgerecht vor den NÖ Landtagswahlen, und kurz darauf vor den Gemeinderatswahlen, an diese Sache erinnern!!

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

 

Neuer Versuch das Bargeld abzuschaffen! Ob es noch ein Versuch ist???

Wie man das Bargeld friktionsfrei abschafft!!

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Dieser Artikel erschien in der Printausgabe der Tageszeitung “Die Presse”am Freitag den 21. April.

Wenn man sich die bereits angelaufenen Vorbereitungen zu diesem diktatorischen Schritt ansieht, ist dieses Vorhaben bereits sehr weit gediehen.

Wo sind unsere sogenannten Volksvertreter, wo ist der Protest unserer Parteien?

Wo ist der Protest der Kammern? Der Gewerkschaft?

Diese wollen zwar gewählt werden, bzw. einen hohen Mitgliederstand haben, machen aber genau nichts um die Bevölkerung vor diesem Mißstand zu schützen.

Die Abschaffung des Bargeldes, somit die volle Kontrolle über das ganze Volk samt dessen ganzes Vermögen nimmt seinen Lauf.

Wir weden vermutlich bald sehr hohe Gebühren zahlen müssen, um unser eigenes Geld abheben “zu dürfen”.

Dafür kann man dann unkontrolliert auf EU Ebene Geld unsinnig verpulvern.

Den Diktatoren in der Vergangenheit, hätten diese Möglichkeiten vermutlich sehr geholfen. Hat man die Kontrolle über das Vermögen der Bevölkerung, hat man auch die Bevölkerung in der Hand. Und dazu braucht´s dann nicht einmal Mauern oder bewachte Grenzen.

 

Zwei andere Zeitungen schrieben, die Bevölkerung will “einen starken Mann”. Teile von Presse und Politik waren bestürzt.

Der so genannte “Normalbürger” war das sicher nicht.

Es läuft ja nichts mehr rund, bzw. nach dem Wunsch der Bevölkerung.

Wie oben erwähnt, Abschaffung des Bargeldes, wollen nur die Eliten aus Bank und Politik.
Arbeitnehmer werden ausgequetscht und ausgelaugt, dann freigesetzt.
Die Geschwindigkeit des Zuzuges hat die Bevölkerung bei Weitem überfordert.
Die subjektive aber auch objektive Steigerung der Kriminalität ärgert das Volk.
Alle Gebühren steigen viel schneller als die Nettoeinkommen.
Arbeiter und Angestellte sollen zu ihrem Schaden flexibler werden.
Nettoeinkommen sinken kontinuierlich.
Der Wohlfühlfaktor ging schon lange verloren.
Das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik ist weg.
Viele Menschen können sich das normale Leben fast nicht mehr leisten.
Die Gesundheitsversorgung wird immer teurer und dabei schlechter.
Die Regulierungswut hemmt Wirtschaft und Bevölkerung.
Die ausufernde Kontrollwut ärgert die Menschen.
Die ausufernde Bevormundung der Menschen ist kaum noch zu ertragen.

Ist es da noch ein Wunder wenn die Menschen reagieren??
Rechte oder rechtsgerichtete Politiker haben dies längst erkannt, und richten sich danach.

Linke oder linksausgerichtete Politiker halten weiterhin an ihren, von der Bevölkerung mehrfach abgelehnten, Thesen fest.

In immer mehr Ländern werden rechts gerichtete oder rechte Regierungen durch demokratische Wahlen an die Macht kommen, oder sind dies bereits.

Ja warum wohl? Ist es nicht so, dass das Volk genug hat vom Herumgerede mancher Politiker?

Ein kleines Beispiel: Als die Geschichte mit den Doppelstaatsbürgerschaften ans Tageslicht kam, waren große Teile der Bevölkerung echt sauer. Ein roter Politiker wollte das kleinreden. Dies verschiebt eben wieder einige Mandate Richtung rechts.

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Viele der Damen und Herren von Politik, Journalismus, Bankenwesen, usw. werden wohl zur Kenntnis nehmen müssen:

Das Volk ist der Souverän, das Volk gibt bei den Wahlen nicht nur die Stimme ab, es entscheidet durch eben diese Stimme auch über die weitere Gesetzgebung.

Und wenn das Volk einen starken Mann will, wird es diesen über kurz oder lang auch bekommen.

Ob es dann den bisherigen Entscheidungsträgern passt oder nicht.

 

Und dann kann es sein, dass alle jene, die jetzt meinen, zur allwissenden Elite zu gehören, sehr schnell hinweggefegt werden.

Eine geldverschwendende EU wird es dann sicher nicht mehr geben, aber dafür sehr wohl Bargeld, und wenn es nur darum ist, die Menschen zu beruhigen.

 

Eine alte Frau sagte vor wenigen Tagen zu mir, wenn sie sich an Erzählungen erinnert, hat es vor hundert Jahren auch so ähnlich angefangen.

Über diesen Satz sollten jetzt einige Entscheidungsträger einmal nachdenken, bevor sie das Volk mit ihren Entscheidungen überfordern und quälen.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Informationsfluss für einzelne Gänserndorfer Gemeinderäte.

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Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Leider ist es so, dass die Bürgerliste nicht immer über alle Informationen verfügt.

Sei es dass, was ja vorkommen kann – aber nicht soll, die Bürgerliste im Verteiler vergessen wird. Dies habe ich beim Studium der Akten herausgefunden.

Aber es gibt auch Informationen die ich nicht bekomme, weil ich in einem Gremium nicht vertreten bin.

Zuletzt am 05.04.17 so vorgekommen. Ich erfuhr in der nicht öffentlichen Sitzung, dass eine Mitteilung, kurz vor der Sitzung, nur an ausgewählte Personen gegangen ist. Dies währe auch durch Aktenstudium nicht herauszufinden gewesen.

In dieser Sitzung habe ich den Ärger über die Nichtinformation hinuntergeschluckt, und im Sinne der Bevölkerung abgestimmt.

In Zukunft werde ich dies nicht mehr machen, sondern mich jeweils der Stimme enthalten. Und jeden einzelnen Fall prüfen lassen. Mögliche sich daraus ergebende Prüfergebnisse werden dann veröffentlicht.
Denn diese unterliegen keinem Amtsgeheimnis und keiner Schweigepflicht.
Dies wird nur unserem Herrn Bürgermeister vermutlich so nicht gefallen.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

 

Hallenbad neu in Gänserndorf mit vielen Fragezeichen.

Viele offene Fragen rund um´s neue Bad!

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Rund um das neue Bad in Gänserndorf tauchen immer wieder viele Fragen auf.

Für die Bürgerliste sowieso, ich bekomme ja nur die Informationen die ich bekommen muss!!

Zuletzt meldete sich der Bürgermeister aus der Nachbargemeinde Strasshof via Presse zu Wort.
http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/politik/Sechs-Millionen-Bad-Zu-wenig-Platz-fuer-5-000-Schueler;art88127,1399809

Ja stimmt, wie soll das wirklich gehen?

Wie sollen diese Schülerzahlen durch das Bad geschleust werden?

Denn eines muss klar sein, wenn die Gemeinden rund um Gänserndorf mitzahlen sollen, wollen diese das Bad auch für ihre Kinder nutzen können. Nicht nur theoretisch, sondern praktisch und dies des Öfteren!

Kann es sein, dass hier in der Neubaueuphorie auf diese Berechnung vergessen wurde?

Lesen sie auch:

http://www.noen.at/gaenserndorf/noen-lokalaugenschein-letzter-tag-im-alten-gaenserndorfer-hallenbad/36.968.948

http://www.die-rundschau.at/?cat=news_02022017.php

http://www.die-rundschau.at/?cat=news_30012017.php

http://www.noen.at/gaenserndorf/gaenserndorf-gastronom-fuerhacker-sucht-neue-bleibe/36.969.056

http://www.meinbezirk.at/gaenserndorf/lokales/neues-hallenbad-gaenserndorfs-zeichen-stehen-auf-sport-d2010867.html

 

Wie sollen also wirklich die ganzen Schüler durch das Bad geschleust werden?

Wann soll dann noch Zeit für eventuelle Wettbewerbe bleiben?

Wann sollen dann die voll zahlenden Kunden – die Familien – das Bad besuchen?

Wurden die Schülerzahlen unterschätzt?

Wurden vielleicht bedingt durch die Dauerbesetzung durch viele Schüler, die Besucherzahlen der voll zahlenden Besucher überschätzt?

Wurde der daraus resultierend der Abgang unterschätzt?

Denn eines muss klar sein, wenn für die Familien keine Badezeit bleibt, werden diese das nicht so einfach hinnehmen. Dass die jetzt ausgesperrten Saunabesucher auf gut Deutsch “angefressen” sind brauche ich jetzt nicht zu betonen. Dass diese, wie auch die Familien die jetzt kein zu Fuß erreichbares Freibad mehr haben, als Wähler für die Bürgermeisterpartei ausfallen, muss klar sein.
Wenn man mit den Leuten spricht, wird dies immer wieder angesprochen. Sinngemäß: “wie kommen wir dazu jetzt mit dem Auto wegfahren zu müssen, wer zahlt uns den Sprit…” usw. Das wird sicher noch interessant werden im Frühsommer, wenn die aufgebrachten Eltern aufs Gemeindeamt kommen um sich beim Bürgermeister persönlich zu beschweren.

Sind also noch jede Menge Fragen offen.
Zusätzlich zu den Obigen:

Mit welchen Gemeinden wurde was genau besprochen? Wenn man die nicht unbedingt erbaulichen Pressenachrichten ließt, ist diese Frage mehr als berechtigt.

Wurde bei der Planerstellung darauf bedacht genommen dass, wie von der Bevölkerung angesprochen, einige Keller der unteren Kellergasse unter Denkmalschutz stehen?

Warum wird über alle Studien und Ergebnisse überhaupt so ein dichter Mantel des Schweigens gebreitet? Warum wird so ein großes Geheimnis darum gemacht?

Man könnte fast meinen, da gibts was zu verstecken.

Interessanterweise wurde das Ergebnis einer Studie an alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen in Papierform verteilt, ich als Vertreter der Bürgerliste hätte dieses erst Tage später im Akt einsehen dürfen…. Inwieweit dies korrekt ist, wird an anderer Stelle zu klären sein.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

 

 

 

Anfrage nach §2 NÖ Auskunftsgesetz an Bürgermeister Lobner bisher unbeantwortet.

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

Ja es stimmt leider, eine Anfrage an Bürgermeister Lobner ist bis heute, zwei Monate nach der Übersendung unbeantwortet geblieben.

Die Übersendung erfolgte am 16. Oktober 2016 digital signiert per Mail an Bürgermeister Lobner sowie an Stadtamtsdirektor Wildmann.

 

Es stellen sich jetzt natürlich, wie von Selbst, einige Fragen:

Warum macht er das?

Weiß er keine Antwort?

Drückt er sich um die Beantwortung?

Sind ihm Gesetze und Vorschriften egal?

Genügt es nicht, dass die Volksanwaltschaft bereits einmal einen Mangel in der Gänserndorfer Verwaltung festgestellt hat?

Ist er sich so sicher dass die Bürgerliste das so einfach still und leise einfach hinnimmt?

 

siehe auch:

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/11/erneute-anfrage-nach-§-2-an-buergermeister-lobner/

 

Es wird also wieder eine Beschwerde bei der Gemeindeaufsicht folgen, sowie ein Ersuchen an die Volksanwaltschaft die Sachlage zu prüfen.

Natürlich garniert mit einer Presseaussendung.

Zusätzlich werde ich ab sofort auch unseren Herrn Landeshauptmann, bzw. unsere Landeshauptfrau über diese Dinge unterrichten, mal sehen ob diese bzw. dieser dies durchgehen lässt.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

 

Budget 2017

Am 14. Dezember 2016 SOLL im Gemeinderat das
Budget für 2017 beschlossen werden!

 

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.
Sehr geehrte Gänserndorferinnen und Gänserndorfer.

Die Betonung sollte eigentlich auf dem Wort “soll” liegen. Denn gleichzeitig soll ja auch der mittelfristige Finanzplan beschlossen werden.

Und dieser Finanzplan hat es an einigen Stellen in sich.

Der “alten”Stadtregierung wurde öfters vorgeworfen Projekte nur sehr zaghaft umzusetzen. Das mag ja stimmen, dafür waren die Stadtfinanzen in Ordnung.
Es gab keine Überschuldung, es gab hohe Rücklagen.

 

Nun ist alles neu, der Turboaktionismus greift um sich.

Nachdem mit schwarzem Mäntelchen fast alle bereits unter der vorigen Stadtregierung begonnenen Projekte fertiggestellt wurden und werden, beginnt nun der Aktionismus.

Zum vielfachen Unmut in der Bevölkerung ob der Geldausgaben, wurden bisherige Blumen und Erde aus den Kreisverkehren entfernt und gegen Neues Material ersetzt.

Dass Fahrtrichtung und Parkordnung rund um das Rathaus umgedreht wurden – ( wofür eigentlich? welche Kosten?) habe ich bereits berichtet.

Ich erinnere an den Bund, der seinerzeitige Finanzminister von der SPÖ hat gemeint lieber läßt er seinen Hund auf eine Wurst aufpassen als die ÖVP auf die Staatsfinanzen.

Nun, Österreich hatte Betragsmäßig damals auf alle Fälle einen niedrigeren Schuldenstand als heute. Rest fällt unter: “Gedanken sind (noch?) frei”.

Umgelegt auf Gänserndorf möchte ich anmerken, unter der “alten” Stadtregierung waren die Finanzen in Ordnung. Dies wurde ja beim Bürgermeisterwechsel genauestens überprüft.

Der neue Turboaktionismus samt mittelfristigem Finanzplan macht mir jedoch Angst.

Eine neue Volksschule für den Stadtteil Süd muss her, die in Wirklichkeit gar nicht gebraucht wird. Aber natürlich durch die Abgaben der Bürgerinnen und Bürger bezahlt werden muss.  Diese Erhöhung wird dann sicherlich als sozial verträglich bezeichnet. Arbeiter, Angestellte und vor Allem Pensionisten, mögen bitte nachrechnen ob ihre Nettoeinkünfte im heurigen Jahr um genau so viel gestiegen sind. Wenn nicht, denken sie bitte einfach bei den nächsten Wahlen daran.

Dafür läßt der SPAR Markt auf sich warten, klar ein von den Roten geplantes Projekt. Ebenso günstige Wohnungen für junge Menschen.

Das Projekt Badeanlage oder Hallenbad wird ebenfalls noch eine Zitterpartie. Finanzierung ungesichert, keine Parkplätze die für eine gute Auslastung nötig wären.
Also werden die Abgänge weiterhin hoch bleiben.
Dafür werden die Gänserndorferinnen und Gänserndorfer im Sommer 2017 relativ böse sein wenn sie kein Freibad haben.
Da darf sich der Bürgermeister noch auf einigen Unmut aus der Bevölkerung einstellen.

 

Lesen Sie liebe Gänserndorferinnen und Gänserndorfer, die öffentlich zugänglichen Unterlagen doch einfach selber, und machen Sie Sich einen persönlichen Eindruck.

Sie werden sehr verwundert sein.

 

Es muss an dieser Stelle die Frage erlaubt sein – wann ist Gänserndorf Pleite??

 

Ich, als Vertreter der Bürgerliste werde diesem Budget daher sicher nicht zustimmen.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

 

Volksschule Neu- oder Zubau – Teil 2

Volksschule Neubau im Stadtteil Süd,
oder doch Zubau in der Stadt,

oder vielleicht doch eine andere Lösung für den Hort,
die ebenfalls Platz schaffen könnte.

 

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen, liebe Eltern.

Obige Überschrift habe ich bereits im November veröffentlicht.

 

Dass die Eltern noch immer auf eine Auskunft bezüglich des längst anstehenden Themas Hort warten ist ebenfalls Tatsache.

Klar, ist ja kein Thema um von vielen Bildern zu lachen, sondern Knochenarbeit.

Ich verweise hier auf den Artikel vom November.

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/11/volksschule-neu-oder-zubau-teil-1/

 

Da ich als Vertreter der Bürgerliste zur letzten Ausschußsitzung nicht eingeladen war (zumindest ist auch bei bester Nachschau keine Einladung im Mailordner zu finden) kann ich auf Basis der Einladung zu GR Sitzung > Tagesordnungspunkt 16 Grundsatzbeschluss Volksschule < (Aktenstudium wegen des heutigen Feiertages nicht möglich) nur herumraten was besprochen hätte werden können.

Oder wollte man die Bürgerliste bewusst von der Ausschußsitzung fernhalten?

Oder aber, es stimmen einige der im ersten Artikel geäußerten Befürchtungen?!?!

Tatsache ist, wir brauchen diese immer wieder angedachte neue Schule gar nicht!

Dies geht aus einem Schreiben der Direktors der Volksschule wunderbar hervor.

Lesen Sie bitte hier das Schreiben:

ueberlegungen-schule

Geht es also bei diesem Projekt darum in Gänserndorf Süd Stimmen für die nächste Wahl einzufangen?
Wird schwer da der Spar Markt noch immer nicht da ist.

Oder stimmt das Gerücht dass es eine möglichst Ausländerkinderfreie Schule werden soll?
Schlechtes Beispiel aus Wr. Neustadt – ist ja allseits bekannt. (eine VS 80% Ausländerkinder, die zweite nur 10% Ausländerkinder)

Oder stimmt gar die Befürchtung, dass es eine Art Kaderschmiede für die ÖVP Kinder werden soll?
Auch eher nicht, denn da würden sich die Eltern deklarieren müssen.

Oder ist es ganz einfach, das Thema Hort überfordert einige Leute, und man will gleich einige Themen auf einmal erledigen??
Das könnte natürlich sein??

Dies wirft einige Fragen auf:

Warum wird das Thema Hort nicht endlich begonnen??
>> Von “Schnellschüssen welche man nicht machen möchte”, kann nach dieser langen Zeit wirklich nicht mehr gesprochen werden!

Warum wird das angrenzende Grundstück für den Hortzubau nicht einfach angekauft?
>> Gerüchteweise wäre der Besitzer sehr wohl bereit zu verkaufen!

Tatsache ist auf jeden Fall:
Es muss bald etwas geschehen!

Zum Ersten weil wir für unsere Kinder Platz in der Schule brauchen.
Zum Zweiten, auch wenn es Teilen der Verwaltung und dem Bürgermeister nicht gelegen kommt, die Eltern brauchen für ihre Kinder den Hort, und dieser Bedarf wird zunehmen. Die Politik, vornehmlich die ÖVP verlangt von den Dienstnehmern Flexibilität, blockiert diese jedoch anscheinend wenn es um die Unterbringung der Kinder geht.

Viele Eltern in Gänserndorf werden langsam ungehalten, wenn die Themen Kinder Schule oder Hort angesprochen werden.

Andererseits kommen auch immer wieder Aussagen wie
“Jetzt sind dann bald alle von Roten begonnenen Projekte schwarz eingefärbt fertiggestellt, was kommt dann…”
” War es wirklich nötig um viel Geld die Kreisverkehre neu zu bepflanzen…”
” Warum muss das Bürgermeisterdenkmal Bad mitten in der Stadt stehen…”

Wann wird also die Volksschule durch Lösung der Hortfrage entlastet??

Wann werden die Eltern durch Lösung für Hort und Volksschule entlastet??

Aber alle diese Ideen sind sicher schlecht, kommt ja von der Bürgerliste.

Auch diesen Satz habe ich bereits im November erstmals geschrieben.

Wir können also sicher davon ausgehen, dass keine Idee der Bürgerliste verwirklicht wird.

Andererseits kommen diese Ideen vielfach aus der Bevölkerung. Und diese Bevölkerung wird in gar nicht mehr so langer Zeit einen neuen Gemeinderat wählen.
Da wird es dann auch nichts nützen, gegenüber der Bürgerliste, die Populismuskeule auszupacken, oder Standsätze wie “…. kennen sich nicht aus….” oder “….wir machen keine Schnellschüsse….” hervorzuzaubern.

Die Bürgerinnen und Bürger werden jene Partei wählen die Ihre Probleme löst.

Eines steht fest: an der Wahlurne spricht nur die Wählerin und der Wähler, und diese haben immer recht!

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Einkommen und Konsum in Österreich im Sinken.

GR Walter Krichbaumer

Einkommen und Konsum in Österreich im Sinken.

Dies war als Schlagzeile in den Salzburger Nachrichten zu lesen.

Nun die meisten Österreicherinnen und Österreicher wissen das schon längst, es ist am Ende des Geldes  meist noch ein Stück Monat übrig.

Leider ist es so, dass rundherum alles teurer wird, nur die kleinen Einkommen ( und diese sind die Mehrheit) und die Pensionen steigen eben nicht in diesem Ausmaß.

Wenn das Thema angesprochen wird, verweisen viele auf irgendwelche Statistiken.

Nun ja, die Gesamt – Inflation steigt laut Statistik nicht wirklich sehr hoch.

ABER:

Die finanzschwachen Haushalte haben nichts davon wenn der Statistikwert von Fernreisen, teuren Elektronikartikeln usw. niedrig ausfällt.

Ein Teuerungswert für Nahrung, Wohnen, Strom und Gas muss her! Und alle Lohn und Pensionserhöhungen kleiner Einkommen MÜSSEN über diesem Wert liegen.

Aber dazu müsste es starke Interessenvertretungen für eben diese Gruppe geben. Diese haben wir leider nicht. Daher brauchen sich unsere ehemaligen Großparteien nicht zu wundern, dass sie einfach nicht mehr gewählt werden. Und die Gewerkschaften nicht, dass die Mitglieder fehlen.

Doch nun zum Konsum:

Schön langsam werden auch alle jene Politiker und/oder Industrielle, die alle Löhne, Gehälter und vor Allem Pensionen schön niedrig gehalten haben, draufkommen, dass wenn das Volk kein Geld hat auch der Konsum massiv einbricht.
Firmen können dann einfach ihre Erzeugnisse nicht mehr verkaufen, der Handel bricht ein.

Das einbehaltene Geld liegt dann aber bereits auf den Konten ausländischer Konzerne.

http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/wirtschaft/sn/artikel/einkommen-und-konsum-in-oesterreich-im-sinken-221167/

Liebe Leserinnen und Leser dieser Zeilen, denken Sie einfach bei den nächsten Wahlen daran, welche Partei bzw. Institution hat Ihnen wirklich geholfen hat und welche nicht.

Denn bei den Wahlen und genau dann, können Sie Parteien, die bei Löhnen, Gehältern und Pensionen auf der Bremse stehen, und somit gegen Ihre Interessen agieren, einfach ins Nichts schicken.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at