Hickhack in – und – nach – der Gemeinderatssitzung, oder – was ist sozial – was nicht.

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Liebe Eltern!

Es gab bei der letzten Sitzung des Gänserndorfer Gemeinderates beim
Tagesordnungspunkt 9. Ferientarife sehr emotionale Wortmeldungen.
Diese gab es auch schon im von Vize Linke geführten Ausschuss.

Ich möchte jetzt die, ohnehin bereits von ROT und SCHWARZ kritisierte, Sitzungsführung im Ausschuss nicht weiter ansprechen, obwohl es viel zu schreiben gäbe.

Ich möchte lediglich das permanente Thema Gebühren und Gebührenerhöhungen ins Visier nehmen.

Wir haben immer wieder, angeblich sozial verträgliche, Gebührenerhöhungen.
Man beruft sich auf alle möglichen Begründungen.
Auch das Schlagwort Inflation und Inflationssteigerung  wird immer wieder bemüht.

Es währe vermutlich einmal wichtig alle Gebührenerhöhungen in Gänserndorf, aber auch in Bund und Land zusammenzurechnen.

Und dieses Ergebnis dann den NETTO Lohnzuwächsen gegenüberzustellen.

An diesem Punkt wird es dann erst interessant.

Denn nur dann, wenn alle aufsummierten Gebührenerhöhungen betragsmäßig niedriger sind als der Netto Lohnzuwachs der Bevölkerung,  ist die Erhöhung zumindest zum Teil, sozial verträglich.

Wenn jedoch die übers Jahr zusammengerechneten Erhöhungen in € höher sind als die NETTO Lohnzuwächse in € der “einfachen Leute”, dann sind die Gebührenerhöhungen a-sozial.

 

So, nun wird sicher wieder von Einigen die Populismuskeule ausgepackt.

Denn diese Wahrheit, dass das Geld im Geldbörsel der einfachen Leute immer weniger wird, darf man ja nicht sagen.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, die NETTO Lohn- und Einkommenssteigerung muss immer um 1%, nur ein einziges Prozent, über dem jeweiligen Index liegen.
Lebensmittel, Wohnen, Energie, Bekleidung, Medikamente für Pensionisten.
Lebensmittel, Wohnen, Energie, Bekleidung, Kinderbekleidung, Kinderbetreuung, Schulsachen, Treibstoffe für Familien.
Teure Elektro- und Elektronikgeräte sowie Urlaubsreisen kann man getrost vernachlässigen, diese sind für viele Menschen ohnehin nicht mehr leistbar!
Aber dies verstehen sehr viele der gut situierten Politiker heute ja nicht mehr.

Sollte jetzt irgend jemand aufstöhnen, das ist ja alles nicht möglich, dieser Jemand möge sich vor Augen führen, unsere Familien müssen das Tag für Tag und Monat für Monat schaffen.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Volksschule Neu- oder Zubau – Teil 2

Volksschule Neubau im Stadtteil Süd,
oder doch Zubau in der Stadt,

oder vielleicht doch eine andere Lösung für den Hort,
die ebenfalls Platz schaffen könnte.

 

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen, liebe Eltern.

Obige Überschrift habe ich bereits im November veröffentlicht.

 

Dass die Eltern noch immer auf eine Auskunft bezüglich des längst anstehenden Themas Hort warten ist ebenfalls Tatsache.

Klar, ist ja kein Thema um von vielen Bildern zu lachen, sondern Knochenarbeit.

Ich verweise hier auf den Artikel vom November.

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/11/volksschule-neu-oder-zubau-teil-1/

 

Da ich als Vertreter der Bürgerliste zur letzten Ausschußsitzung nicht eingeladen war (zumindest ist auch bei bester Nachschau keine Einladung im Mailordner zu finden) kann ich auf Basis der Einladung zu GR Sitzung > Tagesordnungspunkt 16 Grundsatzbeschluss Volksschule < (Aktenstudium wegen des heutigen Feiertages nicht möglich) nur herumraten was besprochen hätte werden können.

Oder wollte man die Bürgerliste bewusst von der Ausschußsitzung fernhalten?

Oder aber, es stimmen einige der im ersten Artikel geäußerten Befürchtungen?!?!

Tatsache ist, wir brauchen diese immer wieder angedachte neue Schule gar nicht!

Dies geht aus einem Schreiben der Direktors der Volksschule wunderbar hervor.

Lesen Sie bitte hier das Schreiben:

ueberlegungen-schule

Geht es also bei diesem Projekt darum in Gänserndorf Süd Stimmen für die nächste Wahl einzufangen?
Wird schwer da der Spar Markt noch immer nicht da ist.

Oder stimmt das Gerücht dass es eine möglichst Ausländerkinderfreie Schule werden soll?
Schlechtes Beispiel aus Wr. Neustadt – ist ja allseits bekannt. (eine VS 80% Ausländerkinder, die zweite nur 10% Ausländerkinder)

Oder stimmt gar die Befürchtung, dass es eine Art Kaderschmiede für die ÖVP Kinder werden soll?
Auch eher nicht, denn da würden sich die Eltern deklarieren müssen.

Oder ist es ganz einfach, das Thema Hort überfordert einige Leute, und man will gleich einige Themen auf einmal erledigen??
Das könnte natürlich sein??

Dies wirft einige Fragen auf:

Warum wird das Thema Hort nicht endlich begonnen??
>> Von “Schnellschüssen welche man nicht machen möchte”, kann nach dieser langen Zeit wirklich nicht mehr gesprochen werden!

Warum wird das angrenzende Grundstück für den Hortzubau nicht einfach angekauft?
>> Gerüchteweise wäre der Besitzer sehr wohl bereit zu verkaufen!

Tatsache ist auf jeden Fall:
Es muss bald etwas geschehen!

Zum Ersten weil wir für unsere Kinder Platz in der Schule brauchen.
Zum Zweiten, auch wenn es Teilen der Verwaltung und dem Bürgermeister nicht gelegen kommt, die Eltern brauchen für ihre Kinder den Hort, und dieser Bedarf wird zunehmen. Die Politik, vornehmlich die ÖVP verlangt von den Dienstnehmern Flexibilität, blockiert diese jedoch anscheinend wenn es um die Unterbringung der Kinder geht.

Viele Eltern in Gänserndorf werden langsam ungehalten, wenn die Themen Kinder Schule oder Hort angesprochen werden.

Andererseits kommen auch immer wieder Aussagen wie
“Jetzt sind dann bald alle von Roten begonnenen Projekte schwarz eingefärbt fertiggestellt, was kommt dann…”
” War es wirklich nötig um viel Geld die Kreisverkehre neu zu bepflanzen…”
” Warum muss das Bürgermeisterdenkmal Bad mitten in der Stadt stehen…”

Wann wird also die Volksschule durch Lösung der Hortfrage entlastet??

Wann werden die Eltern durch Lösung für Hort und Volksschule entlastet??

Aber alle diese Ideen sind sicher schlecht, kommt ja von der Bürgerliste.

Auch diesen Satz habe ich bereits im November erstmals geschrieben.

Wir können also sicher davon ausgehen, dass keine Idee der Bürgerliste verwirklicht wird.

Andererseits kommen diese Ideen vielfach aus der Bevölkerung. Und diese Bevölkerung wird in gar nicht mehr so langer Zeit einen neuen Gemeinderat wählen.
Da wird es dann auch nichts nützen, gegenüber der Bürgerliste, die Populismuskeule auszupacken, oder Standsätze wie “…. kennen sich nicht aus….” oder “….wir machen keine Schnellschüsse….” hervorzuzaubern.

Die Bürgerinnen und Bürger werden jene Partei wählen die Ihre Probleme löst.

Eines steht fest: an der Wahlurne spricht nur die Wählerin und der Wähler, und diese haben immer recht!

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Volksschule Neu oder Zubau! Teil 1

Volksschule Neubau im Stadtteil Süd,
oder doch Zubau in der Stadt,

oder vielleicht doch eine andere Lösung für den Hort,
die ebenfalls Platz schaffen könnte.

 

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Diese wichtigen Fragen schwirren (unter Anderem) derzeit durch Gänserndorf.

Zusätzlich warten die Gänserndorfer Eltern natürlich noch immer auf die Klärung der (ewigen) Hortgeschichte.

Auch wenn unser Herr Bürgermeister auf die wiederholten Anfragen und Kommentare der Bürgerliste eher genervt reagiert, der Zeitpunkt an dem es den betroffenen Eltern reicht ist demnächst gekommen. Da nützen dann keine bekannten Stehsätze wie …wir machen keine Schnellschüsse… oder Ähnliches mehr. Dann wollen die Menschen Fakten hören.

Die Eltern der Hortkinder wurden, als die Diskussionen begannen, vom Elternverein befragt, haben Ihre Wünsche geäußert, und wurden von der Gemeinde im Regen stehen gelassen. Den betroffenen Eltern dauert die Geschichte einfach bereits zu lange.

Der Start erfolgte, wie bereits mehrfach berichtet, in der vorigen Gemeinderatsperiode.  Seit der letzten Gemeinderatswahl ist eigentlich “nix” passiert. Von einigen Schuldzuweisungen der jetzigen Stadtregierung einmal abgesehen.

Aber nun geht es um den benötigten Platz in der Volksschule:
Neubau in Süd oder Zubau in der Stadt.
Neubau in Süd ist um ein Vielfaches teurer, da ja neben den Klassenräumen auch die gesamte Infrastruktur gebaut werden muss.
Bei einem Zubau in der Stadt wäre diese Infrastruktur bereits vorhanden.
Wenn man den Hort absiedelt wäre mehr als genug Platz für den Schulzubau, bzw. könnte man diese Räumlichkeiten umbauen und nutzen.

Für den neuen Hort wiederum wäre neben Flexihort und Kinderhaus Platz genug, dieses Grundstück gehört der Gemeinde.

 

Aber diese Idee ist sicher schlecht, kommt ja von der Bürgerliste.

 

Auf eine weitere Problematik wurde ich von einigen Müttern hingewiesen:

Sollte eine neue Schule in Süd kommen –

Wer teilt die Kinder ein?
Welche Lehrer müssen tagsüber pendeln? Wer bezahlt diese Kosten?

Wie ist die Durchmischung mit Kindern aus der Stadt und aus dem Stadtteil Süd? Wer bezahlt die zusätzlichen Busse?
Wie ist es mit der Durchmischung mit Kindern mit nicht Deutscher Muttersprache?
Wird es in Süd eine Eliteschule für Gymnasiumskinder? (Es fiel auch schon der sehr harte Begriff Kaderschmiede für ÖVP Kinder)
Dies rührt vermutlich daher, dass es Bürgermeister Lobner ist, der sich massiv für eine zweite Schule einsetzt. Zumindest herrscht in der Öffentlichkeit diese Meinung vor.

Man sieht also, hier ist noch gewaltiges Potential für Diskussionen und für politische Querelen.

Zu Alledem kommt dann noch die in Zeitungen angekündigte Sperre des Hallenbades, sowie der Plan das neue Bad bevorzugt als Schulbad am bisherigen Standort neu zu bauen.
Ein Vorhaben, das in der Gänserndorfer Bevölkerung auf sehr wenig Gegenliebe stößt.
Ein Beweis dafür sind die kursierenden Unterschriftenlisten gegen dieses Projekt.

Optimal für das Gymnasium, schlecht für Gänserndorfer Familien, schlecht für Kinder aus der Volksschule.

Für die Familien gibts auch in der Zukunft keine ausreichenden Parkplätze, für die Volksschulkinder ist der Weg zu weit.

Bezahlen, ja bezahlen dürfen das Ganze natürlich zum größten Teil die Gänserndorfer Familien.

Aber vielleicht meint unser Herr Bürgermeister, er kann bei der nächsten Wahl locker auf die Stimmen der Gänserndorfer Familien, bzw. Eltern verzichten.

 

Einige weiteren Fragen sind auf jeden Fall angebracht:

Wie lange soll der momentane Turboaktionismus anhalten?

Wie lange halten die Gänserndorfer Finanzen das noch aus?

Wann sind die bisher angesparten Gänserndorfer Reserven aufgebraucht?

Wann wird Gänserndorf zur Sanierungsgemeinde?

Welche Geldausgaben kommen noch auf uns zu?

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Anfrage nach §2 Auskunftsgesetz an LR Bgmst Lobner. Teil 2

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Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Am 20 Juli 2016 habe ich an unseren Hr. Bürgermeister per Mail, digital signiert einige Fragen übersendet.

Ich würde die Antworten an die Eltern gerne weitergeben. Dies geht jedoch nicht.

Unser Hr. Bürgermeister hat es bis heute nicht der Mühe wert gefunden, die Fragen zu beantworten.

Es bleibt mir also nichts anderes übrig, als wieder die Presse um Hilfe zu bitten.

Immerhin geht es ja um unsere Kinder.

Dass ich auch die Gemeindeaufsicht um Hilfe ersuchen werde behalte ich mir vor.

Ebenso die Einschaltung der Volksanwaltschaft.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Anfrage nach “§ 2 Recht auf Auskunft” an Bgmst. LA Lobner!

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Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Man könnte diesen Artikel auch HORT Ausgabe Nr. 9 nennen, es geht um die schier endlose Geschichte des Hort´s in Gänserndorf.

Um in der Geschichte etwas Dampf zu machen, und auch um die Eltern zu informieren, habe ich mich entschlossen, unseren Herrn Bürgermeister ganz offiziell einige Fragen zu stellen.

Diese Möglichkeit, sehr geehrte Eltern können auch Sie nutzen. Das NÖ Auskunftsgesetz steht natürlich auch ihnen für Anfragen offen.

Ich möchte Ihnen nun meine Fragen an Bgmst. LA Lobner vorstellen:

Auskunft 2_Hort

Sie können mir auch gerne Ihre Meinung zu diesem, viel Eltern betreffendem Thema stellen.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

…und wieder einmal Hort! Ausgabe Nr. VIII

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

Liebe Eltern.

 

Wie an der Anzahl der veröffentlichten Artikel zu sehen ist, handelt es sich um ein (Bewusst??) ungelöstes Thema in Gänserndorf.

Das müsste nicht so sein, vieles war vorbereitet, es gab Pläne für einen Ausbau, Budgetmittel für die Feinplanung waren vorgesehen, usw!
Aber dann kamen die Wahlen zum Gemeinderat und ein neuer Bürgermeister……..

Tja,  und wenn die momentane Stadtregierung so gar nicht will, ist es eben schwer.

Der Verdacht liegt nahe, dass es der Frau Vizebürgermeisterin kein wirkliches Anliegen ist, dieses Thema nachhaltig zu lösen. Mein vor einiger Zeit vorgeschlagener Besuch in Mistelbach ist bis heute nicht erfolgt. Anzumerken ist, dass die ebenfalls von einem ÖVP Bürgermeister geführte Stadt Mistelbach, keine Probleme hat, genügend Hortplätze anzubieten, und trotz schulischer Nachmittagsbetreuung auch noch billiger ist.

In Gänserndorf ist es eben so, dass Gemeinde und Stadtregierung sich über das Thema nicht drübertraut. Man hat Angst dass zu viele Kinder das Angebot nutzen könnten. Dass es Geld kosten könnte usw.

 

Der Elternverein hat, wie vielen Eltern bekannt, im Hort eine Umfrage gestartet, diese wurde überraschenderweise von sehr vielen Eltern beantwortet.

Die Auswertung wurde der Frau Vizebürgermeisterin übergeben, diese hat sie einmal im Ausschuss präsentiert, und das wars dann.

Nun, auch ich habe diese Auswertung bekommen, ebenso die Fragestellung ich werde beides im Anhang veröffentlichen.
Es kann nicht sein, dass ein für die Eltern wichtiges Thema, nur weil es der Gemeindeführung nicht ins Konzept passt, einfach unter den Tisch gekehrt wird.

 

Ich werde an dem Thema dran bleiben, versprochen.

  

Hier finden Sie den Fragebogen:

Fragebogen

 

Hier finden Sie die Auswertung des Fragebogens:

Auswertung Fragebogen HORT

 

Als Bürgermeisterdenkmal taugt das Thema auch nicht, Denkmal soll vermutlich das vielleicht gebaute Schulbad werden.

 

Das nenne ich Engagement für Kinder. Man schließt sie von bestmöglicher Aufsicht, Förderung und Bildung aus.
Und dies in Gänserndorf, wo der Anteil an Kindern mit nicht deutscher Muttersprache ohnehin sehr hoch ist.
Die Eltern sollten den Kindern, wenn diese älter sind mitteilen wer sie nicht unterstützt und gefördert hat, so als Vorbereitung später beim Wählen, damit sie wissen wen sie NICHT wählen sollen.
Die Bürgerliste wird die Eltern bei den nächsten Wahlen daran erinnern.

 

 

 

Warum sollte es beim Hort anders sein als beim Thema unversorgte Kinder…

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/11/unterstuetzung-fuer-unversorgte-kinder-abgelehnt-ii/

 

Oder auch beim (EHEMALIGEN!!) Rodelhügel, dieser wurde so umgestaltet dass Beschneien und Rodeln eher unmöglich ist….

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/01/gaenserndorfer-rodelberg-ohne-schnee/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/01/rodelberg-2/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/01/rodelberg-3/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/01/rodelberg-4/

 

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Gänserndorfer Rodelberg 2

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Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!

Es geschehen ja doch noch Wunder!

Der Rodelberg wird beschneit.

Zwar erst fast am Ende der Kälteperiode, aber immerhin.

ES WIRD BESCHNEIT!!!

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

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Gänserndorfer Rodelberg ohne Schnee

Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!

Liebe Eltern der Gänserndorfer Kinder.

Überall in Gänserndorf liegt Schnee, ausser am Rodelberg……..

Das bisschen Schnee das vom Himmel fiel haben die Kinder weggerutscht und weggerodelt. Dass wir eine Schneekanone haben wurde vermutlich vergessen.

Oder auch nicht, Bürgermeister Lobner hielt ja noch nie sehr viel von dieser Anschaffung seines Vorgängers. Klar, der war ja von der SPÖ.

Zeit den Einsatzbefehl zu geben wäre genug gewesen, dass es kalt wird stand nicht nur im Wetterbericht das war auch fühlbar. Dass etwas Schnee kommt war ebenfalls seit Tagen dem Wetterbericht zu entnehmen…..

Die Kinder sind enttäuscht, die Eltern verärgert.

Dass die ÖVP nicht sehr viel für Kinder übrig hat, hat sich auch bereits herumgesprochen, die Ablehnung des Dringlichkeitsantrages für Mütter unversorgter Kinder ist wie am Rodelberg vernommen allseits bekannt.

Und die Frau Vizebürgermeisterin, tja, die hätte das auch in die Wege leiten können………..

 

Wie man an den Spuren sieht, würden die Kinder ja da sein und fahren wollen…….. geht aber nicht…..

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Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Diskussion zum Thema KUR – Resource Mensch.

 

 

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OFFENE WORTE ZUR
DISKUSSION – KURAUFENTHALT.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Das Thema Kur und/oder medizinische Betreuung ist, durch das momentan alle Schlagzeilen beherrschende Thema Flüchtlinge und bis vor kurzer Zeit Wahlen, in der Öffentlichkeit etwas in den Hintergrund gerückt. Der Initiator der Debatte hat den Job gewechselt, neue Chefs haben vermutlich neue Ideen. Trotz Alledem möchte ich nach mehreren Presseberichten, TV Sendungen, mehreren mehr oder weniger intelligenten und hilfreichen Kommentaren, aber auch – und dies ist besonders wichtig – einigen Gesprächen mit besorgten Bürgerinnen und Bürgern, nun auch meine bescheidene Meinung zu diesem Thema kundtun.

Als selber mehrfach Betroffener, ebenso wie als Gemeinderat und somit Vertreter der betroffenen Bevölkerung.
Einer Bevölkerung die mich, nach der machmal, aus Sicht der kranken Menschen, sehr negativen Berichterstattung, immer wider auf dieses Thema anspricht.

Viele Punkte streife ich, aus meiner Sicht, nur Schlagwortmäßig sonst wird der Text viel zu lange.

Kur als Gratis Urlaubsersatz:

Diese Behauptung kann nur von Personen aufgestellt werden, die keine oder wenig Ahnung von den Krankheitsbildern und körperlichen Beschwerden kranker  Menschen haben, bzw. die keine oder wenig Ahnung haben, wie ein Kuraufenthalt zu Stande kommt oder auch wie dieser abläuft.

Diese Personen denken vermutlich nur an die einzusparenden Geldbeträge und Erhöhung Ihrer Boni.

Komplett gratis, so wie vielfach behauptet, ist die Kur übrigens auch nicht, es wird noch vor Antritt der Kur ein Selbstbehalt eingehoben, dieser kann, je nach Einkommen, bis zu € 18,46 pro Tag betragen. (ab Brutto € 2035,08)

Zum Ersten muss der Antrag zum Kuraufenthalt unter Beiziehung eines Arztes gestellt werden, es müssen ausreichend Befunde mitgeliefert werden.

Dann erst wird entschieden ob ein Kuraufenthalt überhaupt bewilligt wird.

Jetzt sowohl die Patienten, die miteinbezogenen Ärzte als auch jene Personen die mit der Bewilligung der Kur beschäftigt sind, in einen Topf zu werfen und sinngemäß als Schmarotzer, bzw Helfer dazu darzustellen, zeigt die Gedankengänge mancher Menschen auf. (Einsparung auf Kosten kranker Menschen ???)

Der Kuraufenthalt ist, 

wenn einmal bewilligt, den ganzen Tag durchorganisiert, vom Frühstück um 07:00 (fallweise früher) bis zum Abendessen um 18:00.

Da, in meinem Fall, viele Türen im Hotel mit Chipkarte funktionieren ist auch sichergestellt wer zwischen den Behandlungen wann wo ist.

Also sooo viel Urlaubs Freizeit ist da schon nicht möglich. Die Einhaltung der Nachtruhe ist somit ebenfalls gewährleistet.

Was wird angeboten:

Neben den reparaturmedizinischen Therapien, wie Massagen, Elektrotherapie, Moor, Radonwannenbädern, Bewegungstherapie trocken- und unter Wasser usw., welche die Mehrheit der Behandlungen beinhalten, und in meinem Fall wunderbar durchgeführt wurden, werden auch sehr wichtige Vorträge wie Rückengerechtes Verhalten, Ernährungsberatung, Bluthochdruckberatung, Beratung gesunder Rücken, bei Bedarf Vorträge für Raucher usw. angeboten.

Also genau jene Teile die, wenn die Kur früher einsetzen würde, manches Leid und manche Kosten verhindern könnten.

Bewilligung der ersten Kur:

Erfolgt meist viel zu spät. Das genaue „Warum“ ist zu hinterfragen. Wenn z. B.: mein erster Kuraufenthalt 15 Jahre früher gewesen wäre, hätte ich mir viele Schmerzen und Probleme mit dem Bewegungsapparat, sowie einige Krankenhaus Aufenthalte erspart. Der Krankenkasse viele Krankenstände sowie Arztkosten und Medikamente.
Es wird also vermutlich gespart, koste es, was es wolle!

Siehe auch: was wird angeboten.

Allgemeines zur Kur und zum Umgang der Dienstgeber mit den Beschäftigten:

Als ich vor vielen Jahren meinen damaligen Dienstgeber von meiner ERSTEN bewilligten Kur verständigt habe, war Eiszeit, dies obwohl ich den Aufenthalt mit viel Mühe in die umsatzschwache Zeit verlegt habe. Die Kündigung erfolgte sehr rasch….

Viele Gespräche mit anderen Betroffenen während meiner Kuraufenthalte haben bestätigt, dass ich absolut nicht der Einzige bin, der von dieser Vorgangsweise betroffen ist.

Viele Dienstgeber melden die Leute während der Zeit der Kur ab, schicken diese in die Arbeitslosigkeit, oder zwingen diese Urlaub zu nehmen. Einige Zeitungen haben dies ja ebenfalls berichtet.

Dies ist eigentlich eine S…..ei, die nur möglich ist, weil unsere heutigen Gewerkschaften und Kammern nicht sehr aktiv sind. Ich hätte jetzt fast ein anderes Wort geschrieben. Ich denke da an Zeiten eines wortgewaltigen Anton Benya…. Bei den öff. Bediensteten würde sich auch heute noch niemand trauen etwas einzuschränken.

Ich persönlich durfte mir in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung eine süffisante Bemerkung unseres ÖVP Bürgermeisters anhören, dass ich ja einige Wochen auf Kur war.
Ich habs nicht einmal kommentiert, vermutlich war er mir nur neidig.

Resource Mensch:

Sehen wir doch einmal alle diese Diskussionen, sehr nüchtern, von Aussen.

In der gesamten Industrie- und Arbeitswelt sind die vorhandenen Resourcen ein allgegenwärtiges Thema. Und es wird knallhart kalkuliert!!

Erdöl wird angeblich irgendwann knapp, seltene Erden sind bereits knapp, Gold ist knapp, verschiedene Erze sind knapp, usw.

Alle diese Resourcen haben somit ihren Preis.

Jeder Arbeitsvorbereiter in der Industrie weiß sehr genau wie viel Leistung er einem Bohrer, einem Drehmeissel usw. abverlangen kann und wann der beste Zeitpunkt ist, dieses Teil zu tauschen.

Während der letzten Jahre wird die Resource Mensch immer mehr belastet, immer mehr ausgelaugt.

Nach außen hin wird immer noch von der angeblichen längeren Lebenserwartung gesprochen, wir alle sollen also länger arbeiten, andererseits ist aber die Resource Mensch immer früher ausgelaugt, verschlissen und kaputt.

Die Firmenchefs wissen es seit Jahren sehr genau, die Ressource Mensch ist aller spätestens mit dem Erreichen des Lebensalters von 50 Jahren verbraucht und wird somit ausgetauscht.

Da von der Resource Mensch genügend am Markt vorhanden ist, kann diese Resource leicht und billig getauscht werden.

Die jederzeit einsehbaren Ziffern z. B. vom AMS belegen dies ja wunderbar.

Das dies von den Firmen natürlich heruntergespielt wird ist klar, wer will schon zugeben die Resource MENSCH bewusst zu verschleißen, beziehungsweise den Verschleiß der Resource Mensch in Kauf zu nehmen…

Macht doch keiner, natürlich nicht…..

Andererseits gibt es, bei all den Diskussionen, sicher einige brav mitredende und brav zustimmende Personen, an vielen Stellen, die es mangels Fachwissens wirklich nicht besser können. Sie nicken brav zustimmend….. oder müssen dies auch tun, denn sonst, na ja lassen wir das…..

Allgemeines:

Meine Subjektive Beobachtung – die Menschen aus dem Westen kommen zumeist früher, also zumeist gesünder zur Kur wie die Menschen aus dem Osten. Warum????

Da ich jedoch nicht zu der Gruppe von Menschen gehöre, bei welchen immer Alles beim Alten bleiben muss, „weils ja immer so war…“

Ein diskussionswürdiger Punkt ist auf alle Fälle:

Eine Kur dauert fast immer drei Wochen, diese Dauer könnte doch vermehrt auf die Bedürfnisse der Menschen angepasst werden.

Es gibt sicher Personen die mit zwei Wochen das Auslangen finden, vor Allem wenn früher begonnen wird und dies die erste Kur ist, dies wäre auch für die Dienstgeber interessant, die Resource Mensch steht früher zur Verfügung.

Im Gegenzug sollte, wie erwähnt, dafür früher begonnen werden.
Bereits bei den ersten Beschwerden, damit könnten teure Nachfolgeerkrankungen abgefangen werden.

Es wird aber auch Menschen geben, die benötigen nicht nur drei Wochen sondern vier Wochen, möglicherweise sogar bereits fünf Wochen.

Hier sollte die Menge der bewilligten Behandlungen deutlich erhöht werden. Natürlich auch die Höhe der finanziellen Mittel.

Aber so weit sollte es ja gar nicht kommen. Sollte!

Von präventiven Maßnahmen war, in all den Wortmeldungen, nicht viel zu hören, nur von Einsparungen auf dem Rücken kranker Menschen…..

Ich bin gerne bereit, bei jeder ernsthaften Diskussion meinen Beitrag zu leisten, auch meine Erfahrungen kundzutun.

Wenn gewünscht unter Einbeziehung von all meinen Befunden und weiteren Unterlagen.

Diese Diskussion würde dann jedoch vermutlich auch den Umgang des Bundessozialamtes, mit den dort vorstellig werdenden kranken Personen zu einem weiteren wichtigen Thema machen.

Da es in all diesen Fällen jedoch NUR um den kranken Teil der Bevölkerung geht, wird dieses Thema sicher auch weiterhin nur aus der Sicht der Industrie und der Dienstgeber beleuchtet werden.

Denn diese haben die finanziellen Mittel um Ihre Sicht der Dinge lautstark zu kommunizieren.

Und dort gehts um Gewinne, Boni für die leitenden Mitarbeiter der Unternehmen, Prestige und weniger um die Sorgen und Nöte der Bevölkerung.

Leider!

Als Gemeinderat vor Ort, werde ich immer wieder auf diese Themen angesprochen, die Menschen sind durch die verschiedenen Aussagen verunsichert, wissen nicht wie es weitergeht.

Ob sie bei Schmerzen noch eine Behandlung bekommen. Oder gar, welch Geschenk, zur Kur fahren dürfen.

Ob weitere Selbstbehalte bei Arztbesuchen oder Medikamenten drohen, usw.

Alle Kosten werden laufend dem Index angepasst, nur nicht die kleinen Einkommen der Menschen.

Mein Tipp ist dann immer, wählt niemals jene Partei,
aus deren Ecke solche Meldungen kommen. 

Denn dies ist die einzige und wirkliche Stärke der einfachen Wählerin,
des einfachen Wählers.

Und diesem Votum an der Wahlurne müssen sich auch
alle Entscheidungsträger letztendlich beugen.

Auch jene die über Sozialleistungen sowie über
die Bewilligung einer Behandlung bzw. einer Kur usw.
nachdenken bzw. entscheiden.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerlistegf.at

 

Heizkostenzuschuss – Ansuchen nicht vergessen!!

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Heizkostenzuschuss – Ansuchen nicht vergessen!

Auch dieses Jahr gibt es in NÖ den Heizkostenzuschuss für einkommensschwache Personen und Familien.

Das Einzige das zu tun ist, Antrag ausfüllen und am Gemeindeamt abgeben.

Das Antragsformular bekommen Sie am Gemeindeamt oder
hier:  http://www.noe.gv.at/bilder/d30/Antragsformular_HKZ.pdf

Die Richtlinien bekommen Sie ebenfalls auf der Gemeinde oder
hier:   http://www.noe.gv.at/bilder/d31/Richtlinien_HKZ.pdf

Die Höhe der Einkommensgrenzen erfahren Sie am Gemeindeamt oder ebenfalls
hier:   http://www.jusline.at/293_Richts%C3%A4tze_ASVG.html

Weitere Publikationen des Landes können sie
hier  http://www.noe.gv.at/Gesellschaft-Soziales/Familien/Publikationen/Publikationen.html   bestellen oder herunterladen.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at