Neuer Bahnhof zwischen Gänserndorf und Silberwald – Fluch oder Segen?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Bürgermeister Lobner will also eine weitere Bahnüberquerung, mit einer durch den Bahnausbau ohnehin nötigen, Straßen-und Bahnhofsverlegung verbinden.

Neu ist die Idee mit der Bahnüberquerung  ja nicht, das Thema wurde schon von der vorhergehenden Stadtregierung angedacht. Dies gleich mit der durch die Geschwindigkeitserhöhung ohnehin nötigen Umbauarbeiten zu verbinden ist vernünftig. Die Kosten können auf mehrere Kostenträger aufgeteilt werden.

Dieses Projekt hat natürlich eine schöne und eine weniger schöne Seite.

Einerseits wollen wir, dass weniger Autos unterwegs sind, dazu braucht es öffentlichen Verkehr. Und da nicht jede einzelne Ortschaft über Schnellbahn oder optimal verkehrende Buslinien verfügt, müssen die zufahrenden Bahnfahrer ihre Autos irgendwo abstellen. Dazu brauchts aber auch Parkplätze.

Andererseits sind wir in Österreich Weltmeister im zubetonieren.

Wie also einen Ausgleich schaffen? Ich denke hierauf sollten alle ihr Augenmerk legen.

Wie kann man also dieses Projekt so umweltschonend wie möglich umsetzen?

Grünstreifen mit Bäumen als Reihentrenner zwischen den Autoreihen wäre eine Möglichkeit. Wäre auch für den Gänserndorfer Bahnhof  nicht schlecht.
Die Stellfläche leicht schräg ausführen, dass das Regenwasser zu den Bäumen fließt. Auch eine Idee für Gänserndorf.
Auf der Fläche des bisherigen Bahnhofes und der bisherigen Stellflächen Bäume und Sträucher setzen.

Bleibt noch der zusätzliche Verkehr!
Denn eines muss uns allen klar sein, zusätzliche Parkplätze locken zusätzliche Autos an.

Woher kommen diese?
Auf welchem Weg erreichen diese den neuen Bahnhof?
Durch das Ortsgebiet von Gänserndorf?

Gibts dazu eine Studie? Wenn ja, was besagt diese?

Ohne den bereits angedachten nördlichen Ring um Gänserndorf ist das Projekt, nach meiner Meinung, nur eine Alibihandlung oder ein Werbe Thema für die nächste Landtagswahl.

Mit einem Ring von der L11 (Gänserndorf – Prottes) zur B220 (Gänserndorf – Schönkirchen) weiter bis zur B8 (Gänserndorf – Strasshof) könnte es ein Segen für die Bevölkerung sein.
Schwerverkehr fährt außen rum, und mit einer klugen Straßenführung auch der Verkehr Richtung zukünftigen Autobahnzubringer, wenn dieses Projekt irgendwann doch umgesetzt wird.

.Bildschirmfoto 2018-09-13 um 10.38.47
Dass auch dafür Boden versiegelt werden muss, ist natürlich eine Schattenseite des Projektes. Diese Schattenseite könnte man jedoch mit je einer Baumreihe links und rechts entlang der Strasse etwas ausgleichen. Eng setzen, damit es zur Allee wird. Damit können die Tempobolzer keinen einzeln stehenden Baum anvisieren.

.

Da ich von dieser Idee, diesem Projekt, aus der Presse erfahren habe, gibts auch meine Ideen und Vorbehalte dazu – via Aussendung.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Streitthema – Abriss zweier Gebäude in Gänserndorf, oder…

Abriss zweier Gebäude in Gänserndorf, oder wie kann eine total verfahrene Geschichte wieder halbwegs ins Lot gebracht werden!?!?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

 

Dieser Artikel soll ein Versuch sein, Tatsachen festzuhalten und Stimmungen und Vermutungen niederzuschreiben.

 

Tatsache ist:

Die Häuser wurden als Synagoge und als Rabbinerwohnung gebaut.
Beide Häuser wurden vom Hitlerregime enteignet.
Beide Häuser wurden rückerstattet.
Beide Häuser wurden an die Gemeinde verkauft.
Beide Häuser wurden mehrfach umgebaut und anderweitig verwendet.
Das Rabbinerwohnhaus war zuletzt Unterkunft für das “Kinderhaus”.
Das Rabbinerwohnhaus ist innen schimmelig und einsturzgefährdet.
Die ehemalige Synagoge war Kindergarten, Musikschule, Gewerbeschule, Lagerraum und zuletzt Unterkunft des Jugendtreffs.
Nun ist das Gebäude abgewohnt und baufällig.
Sehr wenige Gänserndorfer wussten über den Ursprung des Gebäudes, als Synagoge, Bescheid.
……….
Die Stimmungslage zwischen den Parteien ÖVP und den Grünen ist offensichtlich am Tiefpunkt.
Die unausgesprochene Koalition zwischen ÖVP und den Grünen dürfte endgültig zu Ende sein.
Vizebürgermeisterin Linke (Grüne) sollte seit einiger Zeit eine neue Bleibe für die Jugend finden.
Vize. Linke hat dies nicht gemacht/nicht gewollt/nicht zusammengebracht.
In der Gemeinderatssitzung im Juni gab es zu diesem Thema heftige Debatten.
Vize Linke müsste als geborene Gänserndorferin eigentlich über den Ursprung des Gebäudes Bescheid wissen.
Vize. Linke hat jedoch als die von ihr betreute Jugend in das Gebäude einzog, niemals das Wort Synagoge verloren.
Die Gänserndorfer Grünen haben erst, als sowohl die Umzugs- als auch die Abrisspläne konkret wurden, Kontakt mit vielen Personen auch, und vor Allem, außerhalb der Stadt gesucht und gefunden.
……….
Zu diesem Thema wurden sehr viele, teilweise angriffige Artikel verfasst.
Zu diesem Thema gab es sehr viele, teils sehr angriffige Postings, von verschiedenen Personen, in verschiedenen öffentlich einsehbaren Medien.
Die zu diesem Thema veröffentlichten Postings werden von Tag zu Tag angriffiger formuliert, vermutlich sind zum Teil die Grenzen des Strafrechts bereits erreicht, bzw. bereits überschritten.
Viele dieser Artikel und Postings enthielten und enthalten Teil- und Halbwahrheiten.
Wegen dieses Themas gab es auch viele telefonische Belästigungen.
Auch wegen dieses Themas ist die Gänserndorfer Politik, diplomatisch formuliert, verärgert.
Auch wegen dieses Themas wird die Arbeit im Gänserndorfer Gemeinderat nicht einfacher.
Wegen dieses Themas haben sich auch die Mehrheitsverhältnisse etwas geändert.
Wegen dieses Themas sind viele Gänserndorfer Bürgerinnen und Bürger verärgert.

 

Vermutungen:

Kann es sein, dass dieses Thema nur hochgespielt wurde, um in die Presse zu kommen?
Kann es sein, dass dadurch nur die Unzulänglichkeiten Einzelner überspielt werden sollte?
Warum haben die Grünen nicht bereits vor Längerem auf die Synagoge hingewiesen?
Warum haben die Grünen nicht bereits vor vielen Jahren als das Thema zum ersten Mal angesprochen wurde, ein Wort verloren?
Warum haben die Grünen 2014 als dieses Thema kurzfristig thematisiert wurde, nicht darauf hingewiesen?
Warum gerade jetzt, da das, von Vize Linke betreute Jugendheim ausziehen sollte?
Warum gerade jetzt, als publik wurde, dass Vize Linke, aus welchen Gründen auch immer, kein neues Quartier zustande gebracht hat?
Kann es vielleicht sein, dass gar nicht das Gedenken an die zu Tode gekommenen im Vordergrund steht, sondern etwas ganz Anderes?

 

Stimmungen:

Die Stimmung in der Stadt ist mehr als geteilt.
Viele Menschen sind böse, dass die Stadt ins rechte Eck gerückt wurde.
Viele Menschen sind böse, weil Ihnen alles Mögliche unterstellt wurde.

Einige halten die Grünen für verantwortlich, weil diese das Gedenkjahr ausgenutzt haben.
Einige halten den Bürgermeister für verantwortlich weil er das Gedenkjahr nicht beachtet hat.
Viele haben das Ganze noch gar nicht voll mitbekommen.
Einig möchten möglicherweise von All dem gar nichts hören.
Innerhalb der politisch Agierenden, ist die Stimmung, diplomatisch formuliert, abwartend.
Zwischen den politischen Parteien beginnen sich Gräben aufzutun.
Vermutlich werden, aus dieser Stimmung heraus, auch alte Rechnungen beglichen.

 

 

 

Und jetzt:

Nun ist einmal das Denkmalamt am Zug.
Diese Entscheidung muss ohnehin abgewartet werden.

Wird vom Denkmalamt der Abriss verboten, beginnt sicher ein längerer Rechtsstreit.
Wird vom Denkmalamt der Abriss erlaubt, beginnen sicherlich interne und externe Streitereien.
Beide Varianten von Streitereien sind für Gänserndorf nicht gut.
Die Grabenbildung zwischen den Parteien ist nicht gut.

Egal was auf diesem Grundstück entsteht, es wird vermutlich von einem Teil der Bevölkerung nicht akzeptiert werden.
Egal was, wer auch immer, für die Zukunft der beiden Häuser, und des Grundstücks plant, der Schatten der Hetze, vor Allem in den Internet Foren wird für sehr lange Zeit auf dieses Werk fallen.

.

Ob all diese oben beschriebenen Geschehnisse dem Gedanken an das Gänserndorfer Judentum, sowie dem Gedenken der Opfern der Verfolgung, dienlich sind, möchte ich mehr als bezweifeln.

Hier wurde, dieser Gedanke drängt sich auf, nur um politisch Kleingeld zu sammeln, oder um sich wichtig zu machen und in Szene zu setzen, absolut jedes vernünftige Ziel verfehlt.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

Unselbstständige wertlos?? Einzelfall, oder doch nicht??

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen!

 

 

Ein bisher als unglaublich zu bezeichnender Sager ist nun doch passiert:

.
“Das ewige Jammern im Jammertal der unselbständig Erwerbstätigen hält keiner mehr aus. Es ist das Wehklagen der Wertlosen.”

 

Erwerbstätige Menschen werden als wertlos bezeichnet.

 

Das ist kein Sager protestierender oder betrunkener Randalierer bei einer linken oder rechten Demonstration, nein das sagt ein Mitglied des Wiener Wirtschaftsbundes.

Wenn sich alte Menschen zurückerinnern, oder Jüngere in den Geschichtsbüchern lesen, kam es auch in der Vergangenheit öfters vor, das Menschen herabgewürdigt wurden.

Wenn sich die Wortwahl, vor Allem in der Politik, so weiterentwickelt werden größere Demonstrationen nicht zu verhindern sein.

An der Reaktion der ÖVP wird nun abzulesen sein, wie diese zu solchen Äußerungen steht.

Es wird daraus auch zu entnehmen sein, wie die ÖVP wirklich vorhat mit Arbeitern und Angestellten in Zukunft umzugehen.

Dass massive Verschlechterungen auf die arbeitenden Menschen zukommen, wissen wir aus verschiedenen Wortmeldungen und Zeitungsberichten.

Dass es Firmenchefs gibt, die Ihre Angestellten jetzt erst recht auslaugen werden, kann angenommen werden.

 

Ich hoffe, dass unser Herr Bundespräsident, und auch unser Herr Bundeskanzler, sich die Mühe machen, hier die richtigen Worte zu finden!

 

Einige Fragen brennen mir jetzt auf der Zunge:

Ist das die Vorstufe, oder bereits der eingeschlagene Weg  zur Niederhaltung der Bevölkerung und auch gleich zur Sanierung des Pensionszuschusses???

Laugt man zuerst die Arbeiter und Angestellten total aus, um diese danach zu kündigen, diese müssen dank Abschaffung der Notstandshilfe um ihre Familie ernähren zu können,  jeden miesen Job annehmen, gehen dann krank in Pension, welche sie bedingt durch schlechten gesundheitlichen Zustand nur kurz genießen können?? 

 

Hart formuliert? Ich denke nicht! Und fragen wird man ja noch dürfen!

 

http://wien.orf.at/news/stories/2919729/

 

https://kurier.at/chronik/wien/wirtschaftsbund-mitglied-sorgt-mit-wertlosen-sager-fuer-aufsehen/400052684

 

Vor einiger Zeit habe ich in einem etwas anderen Zusammenhang bereits über die “Ressource Mensch” zwei Artikel geschrieben.

Offensichtlich ist die momentane Situation und die zu erwartende Zukunft noch viel schlimmer.

 

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2016/02/ressource-mensch-teil-2/

 

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2015/12/diskussion-zum-thema-kur-resource-mensch/

 

Irgendwie wäre es jetzt an der Zeit, dass sich die Gewerkschaften – aber auch die noch immer mit sich selber beschäftigten Teile der SPÖ besinnen, und langsam tätig werden. Wenn nicht, werden sich die Wählerinnen und Wähler bei der nächsten Wahl gar nicht mehr daran erinnern, dass es einmal so etwas wie eine Arbeiterbewegung gegeben hat.

 

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Umwelt Zerstörung für Arbeitsplätze, oder…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

…oder, ist doch alles nicht so arg???

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Eine Eisenbahnlinie von China bis Wien soll verwirklicht werden.

Hört sich gut an.

Dies soll bis zu 3000 Arbeitsplätze bringen.

Hört sich auch gut an.

Allein der Bahnhofsbereich soll 5000 Meter lang und 300 Meter breit werden.

Hört sich schon nicht mehr so gut an.

Rundherum sollen Speditionen Standorte errichten.

Hört sich überhaupt nicht gut an.

 

Ein fünf Kilometer langer und 300 Meter breiter Bahnhof, mit etlichen Speditionen rund herum, mitten im Marchfeld, der Korn- und Gemüsekammer von Österreich.

Das hört sich wie ein Streich aus Schilda an. Wenn Manager der ÖBB darüber nachdenken, ist dies zu beobachten, löst aber noch keinen Alarmruf aus.

Wenn unser Landtagsabgeordneter und Bürgermeister darüber nachdenkt, ist Gefahr im Verzug. Denn dieses Projekt könnte sowohl für den nächsten Gemeinderats- als auch für den nächsten Landtagswahlkampf wahltaktisch herhalten können.

Denn beim Selbstmarketing, und Ausnutzen jedes möglichen Presse- Fototermines kann man unserem Rene nix vormachen, das beherrscht er. Und zwar perfekt.

 

Die Frage ist jetzt, was Alles müsste diesem Projekt geopfert werden!!

Wie viel landwirtschaftlich genutzte Fläche wird dem Projekt geopfert?

Wie viele Dieselloks werden im Verschub eingesetzt? (Hat schon jemand eine E Lok im Verschub gesehen?).

Wie viele LKW´s werden die Waren abtransportieren? (Sonst bräuchte es ja keine Speditionen).

Welche zusätzlichen Strassen sind da wieder nötig? Für die zusätzlichen Emissionen, wird die Schuld dann vermutlich sowieso die privaten Dieselfahrer treffen……

Von einer Nutzung der Donau ist ebenfalls die Rede!

Baut man auch gleich einen Hafen in die Donauauen? (Anders kommt man ja nicht an die Donau heran).

 

Der momentane Endbahnhof der Breitspur ist im Slowakischen Kosice, warum, wenn man nur von Breit- auf Normalspur umladen will, macht man das nicht gleich dort?

Oder ist vielleicht die Slowakei gescheit genug, und will die Umweltverschmutzung von Verschubdieselloks und 100er LKW´s pro Tag nicht haben?

Und auch nicht die Versiegelung tausender m2 Grund und Boden?

Wenn wir jetzt von ca. 3000 Arbeitsplätzen hören, schrillen ebenfalls die Alarmglocken, wie viele LKW Fahrer werden aus dem nahen oder fernem Ausland kommen?

Wie viele ausländische Speditionen werden hier filialmäßig tätig werden?

Wie viele Lagerhilfsarbeiter aus aller Herren Länder, ebenfalls?

Vermutlich werden dann eine handvoll Arbeitsplätze für Österreicher übrig bleiben, aber die ganze Luftverschmutzung, das dann unverkäufliche Gemüse aus der dann ehemaligen Korn und Gemüsekammer Österreichs, werden wir uns ebenfalls behalten können.

 

Das Burgenland hat bereits abgewunken, der Raum südlich der Donau ebenfalls.

Ich hoffe dass auch das Marchfeld von dieser Segnung verschont bleibt.

 

Atlas NÖ Landesseite:

http://atlas.noe.gv.at/webgisatlas/(S(5ej1q0crcxzb55izmzetqvcu))/init.aspx?karte=atlas_gst&t=636196606513030796 

 

Auszüge:

Rechts unten sehen sie auf den nachfolgenden Bildern die Maßstabstabelle, Sie können also die gigantischen Ausmaße dieses Projektes erahnen.

 

 

 

bild 1

 

 

 

bi 2

 

 

 

 

 

 

bild_3

 

 

Einige Presseberichte:

http://www.noen.at/gaenserndorf/von-china-ins-marchfeld-umschlagterminal-im-suedlichen-weinviertel-moeglich-umschlagterminal-breitspurbahn-logistikzentrum-rene-lobner-94311449

http://noe.orf.at/news/stories/2913463/

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wie denken SIE über dieses Projekt???
 .
.
Fragen stellen muss ja in einer Demokratie immer erlaubt sein, fragen wir doch alle gemeinsam einmal nach…….
 .
 .
Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Wowww…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Liebe Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

 

Ich habe heute in einer Gratiszeitung, mitten in einem Interviewtext einer aus dem Landtag scheidenden Politikerin, einen bezeichnenden Satz gelesen:

“Ich werde Deine Meinung immer bekämpfen, aber ich würde dafür sterben, dass Du sie sagen darfst”

In diesem einfachen Satz liegst so viel drinnen.

Wenn jetzt alle Menschen, wenn auch nur kurz, über diesen einfachen Satz nachdenken würden, wäre vermutlich Vieles einfacher.

Vor Allem in der Politik. Übrigens, auch in Gänserndorf!

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

 

 

Armut in Gänserndorf steigt rasant an. Teil 5

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Wenn wir von unseren Politikern die Ziffern der Inflation vorgesetzt bekommen, sind diese zwar nicht wirklich falsch, aber eben nur die halbe Wahrheit.

Wenn man sich die Daten etwas genauer ansieht, fällt der Blick auf den sogenannten “Mikrowarenkorb” sowie den “Miniwarenkorb” ersterer spiegelt die täglich gebrauchten und gekauften Dinge, zweiterer die wöchentlich gekauften Dinge des “täglichen Lebens” wieder.

Und wie alle Menschen bzw. Familien mit nur einem, oder einem niedrigeren, Einkommen bereits ahnen, ist hier die Teuerungsrate wesentlich höher.

Es klingt zwar sehr schön wenn unsere Politiker von den ach so guten Wirtschaftszahlen sprechen, nur große Teile der Bevölkerung haben nichts davon.

Was nützt es einer allein erziehenden Mutter, wenn die Flugreisen billiger werden, und diese das tägliche Leben nicht meistern kann.

Was nützt es einer / einem Mindestpensionisten wenn Elektronik billig ist, wenn gleichzeitig Medikamente, Gebühren, Mieten und Nahrung nicht mehr leistbar sind.

Nix, genau gar nix.

An alle Parteien die sich als die Vertreter der sogenannten kleinen Leute aufspielen, denkt doch einmal darüber nach den Mikrowarenkorb als Basis für die Pensionserhöhungen der kleineren Pensionen, sowie die Lohnerhöhungen der Mindesteinkommen heranzuziehen!

Das wäre mutig! Kompensieren könnte man dies sehr leicht durch Senkung der Parteiförderungen auf Bundesebene in gleicher Höhe.

Aber dazu wird es nicht kommen, dazu sind unsere Bundes und Landes Politiker zu feige.

 

Details finden Sie hier:

http://www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/preise/verbraucherpreisindex_vpi_hvpi/warenkorb_und_gewichtung/index.html

 

Siehe Krone Artikel: http://www.krone.at/1695078

Details aus oben genanntem Artikel: Bitte die Ziffern des Mikrowarenkorbes beachten!

 

 

Bildschirmfoto 2018-04-18 Quelle KRONE online

 

 

 

Bildschirmfoto 2 2018-04-18 Quelle Krone online

Ihr, Euer, Dein

Walter Krichbaumer

 

Armut in Gänserndorf steigt rasant an. Teil 3, Ein weiterer Notfall.

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Wie bereits mehrfach berichtet, gibt es immer mehr Menschen, die aus verschiedenen Gründen, die täglichen finanziellen Belastungen nicht mehr schaffen. Und hier geht es nicht um Luxusgüter und Urlaube, nein es geht um das normale tägliche Leben.

Es geht um Jobverlust, es geht um Krankheit, es geht um Kinder.

Die Politik will uns einreden, dass die Wirtschaft wächst, das mag schon so sein, bei den Menschen der unteren Lohn und Gehaltsstufen kommt dieses Wachstum jedenfalls nicht an. Diese bleiben auf der Strecke.

Wieder hat sich eine Frau an mich gewandt, wieder war der letzte Tupfen auf dem i das Laptop in der Schule.

Im Gespräch mit der Frau hat sich dann eine ganze Lawine an Problemen ergeben.

Laptop, Schikurs, Schulden und leider auch Krankheit in der Familie.

Nun sind wir, wie in den beiden ersten Fällen, wieder auf der Suche nach Sponsoren. Für einen Laptop, für einen Schikurs, für eine Sommersportwoche. Vielleicht schaffen wir auch einen neuen Job für den Vater.

 

Gedanken am Rande:
Irgendwie ist es auch sehr interessant, dass sich diese armen Menschen nicht an die etablierten Parteien wenden, sondern an die Bürgerliste, die nur einen Mandatar stellt.
Weil sich dort niemand für sie interessiert? Weil ohnehin von dort keine Hilfe kommt?

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Armut in Gänserndorf steigt rasant an! Teil 1

GR Walter Krichbaumer

 

Die Armut in Teilen der Gänserndorfer Bevölkerung steigt massiv an.

Dass viele Familien am Schulanfang mit der finanziellen Belastung überfordert sind, ist bereits allgemein bekannt.

Dass während des Schuljahres noch weitere Belastungen dazukommen, ist schon weniger bekannt.

Schulschikurse, Schullandwochen, Laptops, und viel anders Zubehör überfordert die Geldbörsen vieler Eltern.

Zurückstecken und die Kinder nicht mitfahren lassen, will den Kindern natürlich niemand antun.

Wer getraut sich zuzugeben dass die Familie arm ist. Wer will die Kinder brandmarken lassen.

Niemand, somit werden eben Eltern Großeltern, Onkel und Tanten um Hilfe gebeten.

Ich selber habe ein Gespräch, fast “nebenbei” mitgehört.

Dies hat eine Lawine ins Rollen gebracht.

Der erste Fall im NÖN und Bürgerlisten-Bericht

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2017/11/allein-erziehende-mutter-finanziell-ueberfordert-teil-1/

Hier haben die Gänserndorfer LEOs geholfen.

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2017/11/allein-erziehende-mutter-finanziell-ueberfordert-teil-2-manchmal-geschehen-auch-kleine-wunder/

http://www.noen.at/gaenserndorf/matzen-loewen-loesung-nach-laptop-leid/69.277.333

Kurz darauf meldete sich eine weitere Mutter bei mir, auch in diesem Fall konnte die Bürgerliste mit Hilfe der LEOs sehr schnell einen Sponsor finden.

Es war Herr Fürnkranz von der Firma blue2 - Telekommunikation- und Büroeinrichtungs GmbH

http://www.noen.at/gaenserndorf/bezirk-gaenserndorf-firmenchef-als-christkind/72.297.009

Inzwischen gibt es eine dritte Familie, die vom Schicksal massiv gebeutelt wird. Viele Kinder, hinten und vorne kein Geld. Krankheitsfälle lassen das Budget schwinden.

Das Einzige das massiv vorhanden ist sind unbezahlte Rechnungen.

Wie kann es sein, dass die Not immer größer wird?

Alles und Jedes wird immer nur teurer. “INDEXANGEPASST” dieses Wort soll vorgaukeln, dass dies eben so sein muss.

Ein kleines aber wichtiges Detail vergessen aber alle, die in gut bezahlten Jobs ihr Geld verdienen, die “indexgemäße” Erhöhung macht netto in €uro bei Weitem mehr aus als die €uromäßige Erhöhung der NETTO Gehälter und NETTO Pensionen.

Anders rum formuliert:
Die Verarmung des weniger gut verdienenden Teils der Bevölkerung schreitet voran. Dies blenden viele der Vertreter der etablierten Parteien dank fetter Gehälter sehr wohl aus.

Wenn dann noch ein Unfall oder Krankheit dazukommt stehen die Menschen vor dem finanziellen Ruin.

 

 

Einige Beispiele für Preiserhöhungen in Gänserndorf gefällig??

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2017/12/rauchfangkehrer-grundgebuehr-um-satte-25-erhoeht/

http://freie-buergerliste-gaenserndorf.at/2017/12/massive-gebuehrenerhoehungen-stehen-den-gaenserndorfern-2018-ins-haus/

Nur ich von der Bürgerliste habe nicht zugestimmt! Alle anderen Parteien haben dieser Volksverarmungsaktion der kleinen Leute brav zugestimmt.

Die Löhne und Gehälter steigen jedoch wie beschrieben nur minimal und die Realeinkommen sinken stetig.

http://orf.at/stories/2332011/

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Allein erziehende Mutter finanziell überfordert. Teil 1

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Allein erziehende Mutter mit den geforderten Mehrbelastungen durch die Schule Ihres Sohnes überfordert.

Worum geht es genau:

Der Sohn brachte vor einigen Tagen ein Schreiben der Schule nach Hause.

Es soll für alle Schülerinnen und Schüler der Schule ein Notebook mit Zubehör angekauft werden. Einmalige Kosten: € 585,– laufende Kosten € 4,– per Monat für vier Schuljahre lang.

Einfach so ohne große Vorwarnzeit. Von der Nachricht bis zur Bestellung nur ein paar Tage, bis zur Bezahlung weiters nur ein paar Tage. Ob dies für alle Eltern leistbar ist, vermutlich egal.

In diesem Fall kann die Mutter das Geld beim besten Willen in der geforderten Zeit nicht aufbringen. Dass die Mutter Ihren Namen nicht im Internet bzw. in den Zeitungen lesen will, ist verständlich.

Sie will sich in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz, und auch Ihrem Sohn in der Schule die Blamage ersparen.

Ohne jetzt auf die Problematik, dass viel Schulabgänger weder richtig Schreiben oder Rechnen können hinzuweisen, sollte hinterfragt werden ob es wirklich nötig ist, dass ab der ersten Klasse Alles und Jedes am Notebook erledigt wird. Dass dieses dann noch zusätzlich zu den anderen Schulsachen jeden Tag herumgeschleppt werden muss sorgt für die Krankheitsfälle der Zukunft.

Zu hinterfragen ist:

Kann es wirklich den Eltern zugemutet werden, schier unbegrenzt für die Bezahlung der Schulutensilien herangezogen zu werden?

Kann es der Familie wirklich zugemutet werden, jetzt als ARM dazustehen, weil eben nicht Alles und Jedes möglich ist?

Kann es dem Kind wirklich zugemutet werden, jetzt dem Druck der Gemeinschaft standhalten zu müssen, als Armer Aussenseiter dazustehen?

Kann es wirklich sein, dass immer auf dem Rücken der ohnehin Schwachen herumgetanzt wird?

 

Wenn man die Berichterstattung in der Presse, so immer um den Schulbeginn herum beachtet, ist es so dass sich die Eltern die finanzielle Belastung des Schulbeginnes fast nicht mehr leisten können.  Es werden anstatt sich zu erholen, vom ohnehin kargem Urlaubsgeld Rücklagen für den Schulbeginn gebildet, das trotzdem überzogene Konto wird dann vom Weihnachtsgeld ausgeglichen. Nun soll noch ein Notebook angekauft werden, Weihnachten fällt somit einfach aus Geldmangel aus.

Vermutlich wird es so sein, dass irgendwann die Ausgaben für die Pflichtschule, pro Jahr pro Kind, reglementiert werden.

Oder es werden endlich die Mindestlöhne und Gehälter endlich so angepasst, dass sich auch die allein erziehenden Mütter die PFLICHTSCHULE für ihre Kinder leisten können.

Wenn es sich hier um eine Privatschule für die Reichen handeln würde, kein Problem, aber es geht hier um eine PFLICHTSCHULE!!!

 

Dies ist der erste Teil der Geschichte, am Wochenende trifft sich eine Mütterrunde um dieses finanzielle Desaster weiter zu besprechen.

Bericht folgt.

 

 

SMS Matzen Notebook

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

 

 

Rauchfangkehrer Höchstgebühren neu festgesetzt.

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser.

Wie jedes Jahr wird auch nun wieder die Höchstgebühr für Rauchfangkehrer neu festgesetzt.

Nun ja, alles wird teurer werden Sie vielleicht sagen. Stimmt leider.

Das Problem ist, dass die Nettoeinkünfte, vor Allem bei Niedrig-Verdienern Pensionistinnen und Pensionisten nicht im gleichen Umfang steigen.

Auch wenn im Verordnungstext darauf hingewiesen wird, dass diese Praxis der Erhöhung bereits seit mehreren Jahren so erfolgt, wird es doch für die Kleinstbezieher von Jahr zu Jahr finanziell immer enger.

http://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/Entwurf__Aenderung_der_Verordnung_ueber_die_Festsetzung_von_.pdf

http://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/Erlaeuterungen__Aenderung_der_Verordnung_ueber_die_Festsetzu.pdf

 

Auf den Aufschrei der sogenannten Vertreter der kleinen Leute werde ich vermutlich ewig warten!

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at