Volksschule Neu oder Zubau! Teil 1

Volksschule Neubau im Stadtteil Süd,
oder doch Zubau in der Stadt,

oder vielleicht doch eine andere Lösung für den Hort,
die ebenfalls Platz schaffen könnte.

 

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen.

Diese wichtigen Fragen schwirren (unter Anderem) derzeit durch Gänserndorf.

Zusätzlich warten die Gänserndorfer Eltern natürlich noch immer auf die Klärung der (ewigen) Hortgeschichte.

Auch wenn unser Herr Bürgermeister auf die wiederholten Anfragen und Kommentare der Bürgerliste eher genervt reagiert, der Zeitpunkt an dem es den betroffenen Eltern reicht ist demnächst gekommen. Da nützen dann keine bekannten Stehsätze wie …wir machen keine Schnellschüsse… oder Ähnliches mehr. Dann wollen die Menschen Fakten hören.

Die Eltern der Hortkinder wurden, als die Diskussionen begannen, vom Elternverein befragt, haben Ihre Wünsche geäußert, und wurden von der Gemeinde im Regen stehen gelassen. Den betroffenen Eltern dauert die Geschichte einfach bereits zu lange.

Der Start erfolgte, wie bereits mehrfach berichtet, in der vorigen Gemeinderatsperiode.  Seit der letzten Gemeinderatswahl ist eigentlich “nix” passiert. Von einigen Schuldzuweisungen der jetzigen Stadtregierung einmal abgesehen.

Aber nun geht es um den benötigten Platz in der Volksschule:
Neubau in Süd oder Zubau in der Stadt.
Neubau in Süd ist um ein Vielfaches teurer, da ja neben den Klassenräumen auch die gesamte Infrastruktur gebaut werden muss.
Bei einem Zubau in der Stadt wäre diese Infrastruktur bereits vorhanden.
Wenn man den Hort absiedelt wäre mehr als genug Platz für den Schulzubau, bzw. könnte man diese Räumlichkeiten umbauen und nutzen.

Für den neuen Hort wiederum wäre neben Flexihort und Kinderhaus Platz genug, dieses Grundstück gehört der Gemeinde.

 

Aber diese Idee ist sicher schlecht, kommt ja von der Bürgerliste.

 

Auf eine weitere Problematik wurde ich von einigen Müttern hingewiesen:

Sollte eine neue Schule in Süd kommen –

Wer teilt die Kinder ein?
Welche Lehrer müssen tagsüber pendeln? Wer bezahlt diese Kosten?

Wie ist die Durchmischung mit Kindern aus der Stadt und aus dem Stadtteil Süd? Wer bezahlt die zusätzlichen Busse?
Wie ist es mit der Durchmischung mit Kindern mit nicht Deutscher Muttersprache?
Wird es in Süd eine Eliteschule für Gymnasiumskinder? (Es fiel auch schon der sehr harte Begriff Kaderschmiede für ÖVP Kinder)
Dies rührt vermutlich daher, dass es Bürgermeister Lobner ist, der sich massiv für eine zweite Schule einsetzt. Zumindest herrscht in der Öffentlichkeit diese Meinung vor.

Man sieht also, hier ist noch gewaltiges Potential für Diskussionen und für politische Querelen.

Zu Alledem kommt dann noch die in Zeitungen angekündigte Sperre des Hallenbades, sowie der Plan das neue Bad bevorzugt als Schulbad am bisherigen Standort neu zu bauen.
Ein Vorhaben, das in der Gänserndorfer Bevölkerung auf sehr wenig Gegenliebe stößt.
Ein Beweis dafür sind die kursierenden Unterschriftenlisten gegen dieses Projekt.

Optimal für das Gymnasium, schlecht für Gänserndorfer Familien, schlecht für Kinder aus der Volksschule.

Für die Familien gibts auch in der Zukunft keine ausreichenden Parkplätze, für die Volksschulkinder ist der Weg zu weit.

Bezahlen, ja bezahlen dürfen das Ganze natürlich zum größten Teil die Gänserndorfer Familien.

Aber vielleicht meint unser Herr Bürgermeister, er kann bei der nächsten Wahl locker auf die Stimmen der Gänserndorfer Familien, bzw. Eltern verzichten.

 

Einige weiteren Fragen sind auf jeden Fall angebracht:

Wie lange soll der momentane Turboaktionismus anhalten?

Wie lange halten die Gänserndorfer Finanzen das noch aus?

Wann sind die bisher angesparten Gänserndorfer Reserven aufgebraucht?

Wann wird Gänserndorf zur Sanierungsgemeinde?

Welche Geldausgaben kommen noch auf uns zu?

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Gänserndorfer Rodelberg 4

GR Walter Krichbaumer

 

Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!

Ich habe in diesem Winter bereits mehrmals über unsere Schneelanze und die Beschneiung berichtet.

Auch darüber wie verschiedene Personen heute darüber denken. Es waren Worte wie Schnapsidee, absolute Energie und Ressoucenverschwendung zu lesen.

Nun, wer hatte also diese “absolute Energie und Ressourcenverschwendung” beschlossen???

Soweit so gut, nun habe ich mir das Protokoll der damaligen Sitzung nochmals genau angesehen.

Interessant ist:

Wie dem Protokoll zu entnehmen ist, auch der damalige StR Lobner machte sich Gedanken darüber und hätte eine Kontaktadresse gehabt. Schau, schau…

Und die ÖVP hat dem Antrag zum Ankauf zugestimmt. Na da schau ich jetzt aber……

Um alle Diskussionspunkte zu bereinigen, der Punkt 5 vom Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 16.12.2013.

Das ganze Protokoll der öffentlichen Sitzung kann ich gerne auf Wunsch zusenden.

——-

Punkt 5: Der Bürgermeister Kurt Burghardt stellt den Antrag, der Gemeinderat wolle beschließen,

dass bei der Fa. Schubert Elektroanlagen aus Obergrafendorf aufgrund des Angebotes

vom 4.12.2013 eine Beschneiungsanlage bestehend aus Schneilanze, Hochdruckreiniger

und Kompressor zum Preis von € 3.000,– + 20 % Ust. angekauft werden soll.

Es wurden keine weiteren Angebote eingeholt, weil es in dieser Größenklasse kaum Anbieter

gibt.

Protokoll der öffentlichen GR-Sitzung vom 16. Dezember 2013 Seite 5

Diese Ausgabe soll über Einsparungen bei der HH-Stelle 1/852-7289 (aufgrund einer Neuausschreibung

fallen beim Sondermüll geringere Entsorgungskosten an) finanziert werden.

Frau GR. Margot Linke teilt mit, dass sie überrascht war, dass der Ankauf einer Beschneiungsanlage

auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung genommen wurde. Es stellt sich

die Frage, ob dieser Ankauf sinnvoll ist bzw. dafürsteht. Kriterien für eine Entscheidung sind

sicher, wie lange diese Anlage im Jahr genutzt werden kann und wie lange der Schnee liegen

bleibt. Ist der Ansicht, dass die Stadtgemeinde Gänserndorf andere Probleme hat.

Herr Stadtrat Rene Lobner ist der Meinung, dass es sich hier um eine „Schnellschussaktion“

handelt. Der Installierung ist sicher ein Spaßfaktor für die Schüler. Es stellt sich aber vor allem

die Frage, wer sich um diese Beschneiungsanlage kümmern wird. Es sind sicher Vorarbeiten

notwendig und die Beschneiung ist sicher von den Temperaturen abhängig. Ist weiters

der Ansicht, dass er kontaktiert werden hätte sollen, weil die Bedeckung dieser Ausgaben

über sein Ressort erfolgen soll. Der zuständige Bearbeiter hat ihm mitgeteilt, dass mit

ihm über die Bedeckung gesprochen wird. Stellt außerdem die Frage, wer die Idee des Ankaufes

gehabt hat.

Herr Bürgermeister Kurt Burghardt gibt bekannt, dass er die Idee des Ankaufes einer Beschneiungsanlage gehabt hat. Weiters wurde mit dem zuständigen Bearbeiter eine Haushaltsstelle

gefunden, von wo eine Bedeckung für den Ankauf gegeben war. Es soll eine kostengünstige

Anlage angekauft werden. Herr Stadtrat Rene Lobner hat in der Stadtratssitzung

mitgeteilt, dass er eine Kontaktadresse betreffend einer Firma, welche Beschneiungsanlagen

zur Verfügung stellt, bekannt geben wird. Bis heute ist dies nicht erfolgt. Gibt weiters bekannt,

dass sich die Mitarbeiter des Bauhofes um die Beschneiungsanlage kümmern werden.

Herr Stadtrat Franz Weindl ist der Ansicht, dass die Beschneiungsanlage im Interesse der

Kinder angekauft werden soll. Herr Stadtrat Rene Lobner stellt fest, dass das Geld sicher

sinnvoller eingesetzt werden hätte können. Herr Vizebürgermeister Josef Daubeck teilt mit,

dass er mit den Volksschuldirektor, Hrn. Gangl, diesbezüglich gesprochen hat. Dieser war voll

begeistert und hat die Idee für gut befunden.

Herr Stadtrat Rene Lobner teilt mit, dass er die Idee nicht für schlecht findet. Ist aber sicher

nicht bis ins letzte ausgedacht und ist auch nicht ausgereift. Die ÖVP wird trotzdem dem Ankauf

der Beschneiungsanlage zustimmen.

Herr GR. Volker Weiss ist der Meinung, dass hier sicher nicht auf die Energiekosten bzw. den

Wasserverbrauch Rücksicht genommen wurde. Hier war eindeutig der „Fun-Faktor“ ausschlaggebend.

Es sollte auf jeden Fall abgeklärt werden, wie es versicherungstechnisch aussieht.

Der Antrag wird mit 30 Stimmen gegen 3 Stimmen (GRÜNE, Stimmenthaltung – GR. Margot

Linke, GR. Gerhard Krammer, GR. Volker Weiss) angenommen.

Bearbeiter: Lang

 

——–

 

 

Ich bin trotz aller Wortmeldungen der Auffassung, dass der Stadtgemeinde das Kinderwohl auch etwas wert sein muss!!!

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Gänserndorfer Rodelberg 2

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Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!

Es geschehen ja doch noch Wunder!

Der Rodelberg wird beschneit.

Zwar erst fast am Ende der Kälteperiode, aber immerhin.

ES WIRD BESCHNEIT!!!

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

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Gänserndorfer Rodelberg ohne Schnee

Sehr geehrte Gänserndorferinnen, sehr geehrte Gänserndorfer!

Liebe Eltern der Gänserndorfer Kinder.

Überall in Gänserndorf liegt Schnee, ausser am Rodelberg……..

Das bisschen Schnee das vom Himmel fiel haben die Kinder weggerutscht und weggerodelt. Dass wir eine Schneekanone haben wurde vermutlich vergessen.

Oder auch nicht, Bürgermeister Lobner hielt ja noch nie sehr viel von dieser Anschaffung seines Vorgängers. Klar, der war ja von der SPÖ.

Zeit den Einsatzbefehl zu geben wäre genug gewesen, dass es kalt wird stand nicht nur im Wetterbericht das war auch fühlbar. Dass etwas Schnee kommt war ebenfalls seit Tagen dem Wetterbericht zu entnehmen…..

Die Kinder sind enttäuscht, die Eltern verärgert.

Dass die ÖVP nicht sehr viel für Kinder übrig hat, hat sich auch bereits herumgesprochen, die Ablehnung des Dringlichkeitsantrages für Mütter unversorgter Kinder ist wie am Rodelberg vernommen allseits bekannt.

Und die Frau Vizebürgermeisterin, tja, die hätte das auch in die Wege leiten können………..

 

Wie man an den Spuren sieht, würden die Kinder ja da sein und fahren wollen…….. geht aber nicht…..

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Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer

Diskussion zum Thema KUR – Resource Mensch.

 

 

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OFFENE WORTE ZUR
DISKUSSION – KURAUFENTHALT.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Das Thema Kur und/oder medizinische Betreuung ist, durch das momentan alle Schlagzeilen beherrschende Thema Flüchtlinge und bis vor kurzer Zeit Wahlen, in der Öffentlichkeit etwas in den Hintergrund gerückt. Der Initiator der Debatte hat den Job gewechselt, neue Chefs haben vermutlich neue Ideen. Trotz Alledem möchte ich nach mehreren Presseberichten, TV Sendungen, mehreren mehr oder weniger intelligenten und hilfreichen Kommentaren, aber auch – und dies ist besonders wichtig – einigen Gesprächen mit besorgten Bürgerinnen und Bürgern, nun auch meine bescheidene Meinung zu diesem Thema kundtun.

Als selber mehrfach Betroffener, ebenso wie als Gemeinderat und somit Vertreter der betroffenen Bevölkerung.
Einer Bevölkerung die mich, nach der machmal, aus Sicht der kranken Menschen, sehr negativen Berichterstattung, immer wider auf dieses Thema anspricht.

Viele Punkte streife ich, aus meiner Sicht, nur Schlagwortmäßig sonst wird der Text viel zu lange.

Kur als Gratis Urlaubsersatz:

Diese Behauptung kann nur von Personen aufgestellt werden, die keine oder wenig Ahnung von den Krankheitsbildern und körperlichen Beschwerden kranker  Menschen haben, bzw. die keine oder wenig Ahnung haben, wie ein Kuraufenthalt zu Stande kommt oder auch wie dieser abläuft.

Diese Personen denken vermutlich nur an die einzusparenden Geldbeträge und Erhöhung Ihrer Boni.

Komplett gratis, so wie vielfach behauptet, ist die Kur übrigens auch nicht, es wird noch vor Antritt der Kur ein Selbstbehalt eingehoben, dieser kann, je nach Einkommen, bis zu € 18,46 pro Tag betragen. (ab Brutto € 2035,08)

Zum Ersten muss der Antrag zum Kuraufenthalt unter Beiziehung eines Arztes gestellt werden, es müssen ausreichend Befunde mitgeliefert werden.

Dann erst wird entschieden ob ein Kuraufenthalt überhaupt bewilligt wird.

Jetzt sowohl die Patienten, die miteinbezogenen Ärzte als auch jene Personen die mit der Bewilligung der Kur beschäftigt sind, in einen Topf zu werfen und sinngemäß als Schmarotzer, bzw Helfer dazu darzustellen, zeigt die Gedankengänge mancher Menschen auf. (Einsparung auf Kosten kranker Menschen ???)

Der Kuraufenthalt ist, 

wenn einmal bewilligt, den ganzen Tag durchorganisiert, vom Frühstück um 07:00 (fallweise früher) bis zum Abendessen um 18:00.

Da, in meinem Fall, viele Türen im Hotel mit Chipkarte funktionieren ist auch sichergestellt wer zwischen den Behandlungen wann wo ist.

Also sooo viel Urlaubs Freizeit ist da schon nicht möglich. Die Einhaltung der Nachtruhe ist somit ebenfalls gewährleistet.

Was wird angeboten:

Neben den reparaturmedizinischen Therapien, wie Massagen, Elektrotherapie, Moor, Radonwannenbädern, Bewegungstherapie trocken- und unter Wasser usw., welche die Mehrheit der Behandlungen beinhalten, und in meinem Fall wunderbar durchgeführt wurden, werden auch sehr wichtige Vorträge wie Rückengerechtes Verhalten, Ernährungsberatung, Bluthochdruckberatung, Beratung gesunder Rücken, bei Bedarf Vorträge für Raucher usw. angeboten.

Also genau jene Teile die, wenn die Kur früher einsetzen würde, manches Leid und manche Kosten verhindern könnten.

Bewilligung der ersten Kur:

Erfolgt meist viel zu spät. Das genaue „Warum“ ist zu hinterfragen. Wenn z. B.: mein erster Kuraufenthalt 15 Jahre früher gewesen wäre, hätte ich mir viele Schmerzen und Probleme mit dem Bewegungsapparat, sowie einige Krankenhaus Aufenthalte erspart. Der Krankenkasse viele Krankenstände sowie Arztkosten und Medikamente.
Es wird also vermutlich gespart, koste es, was es wolle!

Siehe auch: was wird angeboten.

Allgemeines zur Kur und zum Umgang der Dienstgeber mit den Beschäftigten:

Als ich vor vielen Jahren meinen damaligen Dienstgeber von meiner ERSTEN bewilligten Kur verständigt habe, war Eiszeit, dies obwohl ich den Aufenthalt mit viel Mühe in die umsatzschwache Zeit verlegt habe. Die Kündigung erfolgte sehr rasch….

Viele Gespräche mit anderen Betroffenen während meiner Kuraufenthalte haben bestätigt, dass ich absolut nicht der Einzige bin, der von dieser Vorgangsweise betroffen ist.

Viele Dienstgeber melden die Leute während der Zeit der Kur ab, schicken diese in die Arbeitslosigkeit, oder zwingen diese Urlaub zu nehmen. Einige Zeitungen haben dies ja ebenfalls berichtet.

Dies ist eigentlich eine S…..ei, die nur möglich ist, weil unsere heutigen Gewerkschaften und Kammern nicht sehr aktiv sind. Ich hätte jetzt fast ein anderes Wort geschrieben. Ich denke da an Zeiten eines wortgewaltigen Anton Benya…. Bei den öff. Bediensteten würde sich auch heute noch niemand trauen etwas einzuschränken.

Ich persönlich durfte mir in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung eine süffisante Bemerkung unseres ÖVP Bürgermeisters anhören, dass ich ja einige Wochen auf Kur war.
Ich habs nicht einmal kommentiert, vermutlich war er mir nur neidig.

Resource Mensch:

Sehen wir doch einmal alle diese Diskussionen, sehr nüchtern, von Aussen.

In der gesamten Industrie- und Arbeitswelt sind die vorhandenen Resourcen ein allgegenwärtiges Thema. Und es wird knallhart kalkuliert!!

Erdöl wird angeblich irgendwann knapp, seltene Erden sind bereits knapp, Gold ist knapp, verschiedene Erze sind knapp, usw.

Alle diese Resourcen haben somit ihren Preis.

Jeder Arbeitsvorbereiter in der Industrie weiß sehr genau wie viel Leistung er einem Bohrer, einem Drehmeissel usw. abverlangen kann und wann der beste Zeitpunkt ist, dieses Teil zu tauschen.

Während der letzten Jahre wird die Resource Mensch immer mehr belastet, immer mehr ausgelaugt.

Nach außen hin wird immer noch von der angeblichen längeren Lebenserwartung gesprochen, wir alle sollen also länger arbeiten, andererseits ist aber die Resource Mensch immer früher ausgelaugt, verschlissen und kaputt.

Die Firmenchefs wissen es seit Jahren sehr genau, die Ressource Mensch ist aller spätestens mit dem Erreichen des Lebensalters von 50 Jahren verbraucht und wird somit ausgetauscht.

Da von der Resource Mensch genügend am Markt vorhanden ist, kann diese Resource leicht und billig getauscht werden.

Die jederzeit einsehbaren Ziffern z. B. vom AMS belegen dies ja wunderbar.

Das dies von den Firmen natürlich heruntergespielt wird ist klar, wer will schon zugeben die Resource MENSCH bewusst zu verschleißen, beziehungsweise den Verschleiß der Resource Mensch in Kauf zu nehmen…

Macht doch keiner, natürlich nicht…..

Andererseits gibt es, bei all den Diskussionen, sicher einige brav mitredende und brav zustimmende Personen, an vielen Stellen, die es mangels Fachwissens wirklich nicht besser können. Sie nicken brav zustimmend….. oder müssen dies auch tun, denn sonst, na ja lassen wir das…..

Allgemeines:

Meine Subjektive Beobachtung – die Menschen aus dem Westen kommen zumeist früher, also zumeist gesünder zur Kur wie die Menschen aus dem Osten. Warum????

Da ich jedoch nicht zu der Gruppe von Menschen gehöre, bei welchen immer Alles beim Alten bleiben muss, „weils ja immer so war…“

Ein diskussionswürdiger Punkt ist auf alle Fälle:

Eine Kur dauert fast immer drei Wochen, diese Dauer könnte doch vermehrt auf die Bedürfnisse der Menschen angepasst werden.

Es gibt sicher Personen die mit zwei Wochen das Auslangen finden, vor Allem wenn früher begonnen wird und dies die erste Kur ist, dies wäre auch für die Dienstgeber interessant, die Resource Mensch steht früher zur Verfügung.

Im Gegenzug sollte, wie erwähnt, dafür früher begonnen werden.
Bereits bei den ersten Beschwerden, damit könnten teure Nachfolgeerkrankungen abgefangen werden.

Es wird aber auch Menschen geben, die benötigen nicht nur drei Wochen sondern vier Wochen, möglicherweise sogar bereits fünf Wochen.

Hier sollte die Menge der bewilligten Behandlungen deutlich erhöht werden. Natürlich auch die Höhe der finanziellen Mittel.

Aber so weit sollte es ja gar nicht kommen. Sollte!

Von präventiven Maßnahmen war, in all den Wortmeldungen, nicht viel zu hören, nur von Einsparungen auf dem Rücken kranker Menschen…..

Ich bin gerne bereit, bei jeder ernsthaften Diskussion meinen Beitrag zu leisten, auch meine Erfahrungen kundzutun.

Wenn gewünscht unter Einbeziehung von all meinen Befunden und weiteren Unterlagen.

Diese Diskussion würde dann jedoch vermutlich auch den Umgang des Bundessozialamtes, mit den dort vorstellig werdenden kranken Personen zu einem weiteren wichtigen Thema machen.

Da es in all diesen Fällen jedoch NUR um den kranken Teil der Bevölkerung geht, wird dieses Thema sicher auch weiterhin nur aus der Sicht der Industrie und der Dienstgeber beleuchtet werden.

Denn diese haben die finanziellen Mittel um Ihre Sicht der Dinge lautstark zu kommunizieren.

Und dort gehts um Gewinne, Boni für die leitenden Mitarbeiter der Unternehmen, Prestige und weniger um die Sorgen und Nöte der Bevölkerung.

Leider!

Als Gemeinderat vor Ort, werde ich immer wieder auf diese Themen angesprochen, die Menschen sind durch die verschiedenen Aussagen verunsichert, wissen nicht wie es weitergeht.

Ob sie bei Schmerzen noch eine Behandlung bekommen. Oder gar, welch Geschenk, zur Kur fahren dürfen.

Ob weitere Selbstbehalte bei Arztbesuchen oder Medikamenten drohen, usw.

Alle Kosten werden laufend dem Index angepasst, nur nicht die kleinen Einkommen der Menschen.

Mein Tipp ist dann immer, wählt niemals jene Partei,
aus deren Ecke solche Meldungen kommen. 

Denn dies ist die einzige und wirkliche Stärke der einfachen Wählerin,
des einfachen Wählers.

Und diesem Votum an der Wahlurne müssen sich auch
alle Entscheidungsträger letztendlich beugen.

Auch jene die über Sozialleistungen sowie über
die Bewilligung einer Behandlung bzw. einer Kur usw.
nachdenken bzw. entscheiden.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerlistegf.at

 

Heizkostenzuschuss – Ansuchen nicht vergessen!!

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Heizkostenzuschuss – Ansuchen nicht vergessen!

Auch dieses Jahr gibt es in NÖ den Heizkostenzuschuss für einkommensschwache Personen und Familien.

Das Einzige das zu tun ist, Antrag ausfüllen und am Gemeindeamt abgeben.

Das Antragsformular bekommen Sie am Gemeindeamt oder
hier:  http://www.noe.gv.at/bilder/d30/Antragsformular_HKZ.pdf

Die Richtlinien bekommen Sie ebenfalls auf der Gemeinde oder
hier:   http://www.noe.gv.at/bilder/d31/Richtlinien_HKZ.pdf

Die Höhe der Einkommensgrenzen erfahren Sie am Gemeindeamt oder ebenfalls
hier:   http://www.jusline.at/293_Richts%C3%A4tze_ASVG.html

Weitere Publikationen des Landes können sie
hier  http://www.noe.gv.at/Gesellschaft-Soziales/Familien/Publikationen/Publikationen.html   bestellen oder herunterladen.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Schuttberge aus Tunnelbau in/um/neben/durch Gänserndorf????

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Schuttberge aus Tunnelbau in/um/neben/durch Gänserndorf???

Mit massenhaft LKWs????

Laut einem Artikel aus ORF online soll das Tunnelaushubmaterial vom Semmering in Schönkirchen gelagert werden.

Da es bekannterweise in Schönkirchen keine Bahnstrecke uns somit auch keinen Bahnhof gibt, wird das gesamte Aushubmaterial irgendwo auf LKW umgeladen und zum Endpunkt transportiert.

Wie genau die Fahrtstrecke verläuft, geheim.

Ob das der Bevölkerung passt, egal.

Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung, wurscht.

Aufschrei der Grünen, nix gehört.
(in Gänserndorf vermutlich wegen der nichtexistierenden Koalition mit Schwarz und Blau…..).

Laut ORF Bericht geht es um ca. eine Million Kubikmeter, also sehr sehr viele LKW Fahrten. Denn dass jetzt schnell eine Bahnstrecke zum Schotterwerk nach Schönkirchen gebaut wird kann ich mir nicht vorstellen……. Ebenso dass die Um- und Abladearbeiten staubfrei über die Bühne gehen werden.

Vermutlich wird es nötig sein, dass sich die Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Anrainergemeinden selber zur Wehr setzen, denn sonst werden wir alle in Staub und LKW Abgasen ersticken.

 

http://noe.orf.at/news/stories/2738699/

http://noe.orf.at/news/stories/2743652/

 

Ein bisschen Theorie:

Spezifisches Gewicht lt. Internet in T/m3

Granit      2,8
Kalkstein 2,7 – 2,9
Sandstein 2,6

Eine Mio Kubikmeter wiegt also ca. 2,8 Mio Tonnen.

Nutzlast LKW mit 5 Achsen 24 Tonnen (lt. Internet)

2,8 Mio Tonnen durch 24 Tonnen per LKW macht:

117 000 Fahrten mal zwei. (hin und zurück).

 

Was kommt also auf uns zu:
Die Staubbelastung von Be- und Entladung!!
Die Abgasbelastung der vielen LKW Fahrten!!
Viele Krankheitsfälle der Bevölkerung??

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Unterstützung für UNVERSORGTE Kinder abgelehnt II

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Unterstützung für Mütter mit UNVERSORGTEN Kindern abgelehnt!

Dieser Antrag wurde ja, zum Schaden für Mütter von unversorgten Kindern, von der Schwarz, Grün, Blauen Koalition beinhart abgeschmettert.

http://www.gaenserndorf.at/wp-content/uploads/2015/11/Gr2015.11.pdf?15566e

Noch einige Worte von meiner Seite zu diesem Thema:

Tatsache ist, dass ich bereits einige Male von Frauen angesprochen wurde, diese hätten eine Hilfe für Mütter unversorgter Kinder sehr wohl gerne gesehen. Interessanterweise wussten diese, zum Unterschied von in einer Zeitung genannten Politikern, sehr wohl dass es lediglich um unversorgte Kinder geht…..

Daraus ergibt sich natürlich, dass die genannten € 200.000.—nicht stimmen können, wir uns das sehr wohl werden leisten können.

€uro 75.—einmal im Jahr für jedes unversorgte Kind – soll ein Problem für die Stadt Gänserndorf sein. Eigentlich zum Weinen.

Wenn die Schwarz, Grün Blaue Koalition nun meint, ich hätte diesen Antrag im Sozialausschuss stellen sollen, möchte ich die Damen und Herren bitten doch einfach in der NÖ Gemeindeordnung nachzulesen.

http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/LgblNO/LRNI_2012128/LRNI_2012128.pdf

Ich habe nun einmal in den Ausschüssen keinen Sitz, lediglich das Zuhörrecht. Anträge zu stellen steht mir somit nicht zu. Steht so im Gesetz, ist daher einzuhalten.

 

Interessant ist auf alle Fälle, dass Hr. GR Halwachs, der bekannterweise ein fundierter Kenner der Gesetzeslage ist, und meinen Antrag ganz sicher richtig gelesen hat, sich im Interview auf die Nennung der Summe von € 200 000.—einlässt.

Während eines Gespräches am Parkplatz eines großen Kaufhauses in Gänserndorf meinte eine Frau zu mir: „……können die alle nicht rechnen, so viele unversorgte Kinder kann es ja im ganzen Bezirk nicht geben……“

Laut Taschenrechner:

200 000 dividiert durch 75 gibt gerundet 2667 Kinder.

Nun ich kenne die Zahlen im Bezirk nicht, aber die gute Frau wird schon recht haben.

Die Frage ist jetzt, warum macht die Schwarz, Grün, Blaue Koalition das??

Weil der Krichbaumer von der Bürgerliste eine gute Idee hat??

Dann wäre es klar – das darf doch wirklich nicht sein!! Da muss man dagegen sein, selbst wenn man durch Weglassen des Wortes „UNVERSORGTE“ den Sinn manipuliert.

 

Eine Frage stellt sich jedoch noch: wie kommt GR Halwachs auf die Zahl von ca. 2667 Kinder? Da er ja sicher rechnen kann, und einerseits die Zahl 75 gegeben ist, er andererseits die Zahl von 200 000 ins Spiel gebracht hat muss gefragt werden woher er auf 2667 Kinder kommt.

Offiziellen Zugang zum Melderegister, sowie zu heiklen Daten über Familieneinkommen sollte er ja als Gemeinderat nicht haben…. HMMM…. DENK….. GRÜBEL…….

Weiß er was??? Hat er nur geraten???

 

Andersrum gesehen:
Wenn wir wirklich so viele unversorgte Kinder hätten:
Währen es diese armen Kinder dann nicht wert unterstützt zu werden?
Einfach nur weil es so viele sind??
Oder weil es was kostet??
Sollte bei der Budgeterstellung dann nicht an die armen Kinder gedacht werden???
An alle Mütter und Väter, wie denken Sie dass diese Diskussion bei den Müttern ankommt, die eben nicht wissen wie sie Monat für Monat über die Runden kommen sollen………….

Einen Vorteil hat die ganze Geschichte jedoch,

Eltern und Großeltern wissen jetzt, dass die Schwarz Grün Blaue Koalition nichts für Mütter unversorgter Kinder übrig hat. Die Bürgerliste jedoch sehr wohl!!

Klar für ein paar Bilder würden genannte Politiker zur Verfügung stehen, damits gut ausschaut, kosten darfs aber nix!

Für die Bürgerliste und für mich steht das Thema noch sehr sehr lange auf der Arbeitsliste.

 

Zum Abschluß noch einige Worte:

Wenn ich darauf angesprochen werde, warum tust du dir das eigentlich an, erzähle ich immer eine kleine Geschichte die gar nicht so lange her ist:

Eine Mutter mit zwei kleinen Kindern saß bei mir in der Sprechstunde, dass hinten und vorne das Geld nicht reicht war auf den ersten Blick zu sehen, sie wollte sich bei mir für eine – aus meiner Sicht Kleinigkeit – bedanken, und brachte einige selbst gebackene Kekse mit.

„Sie haben uns Weihnachten gerettet“ waren die Worte, begleitet von drei dankbaren Augenpaaren.
Das ist die Antriebskraft, die mich bewegt immer weiter für Familien, Mütter, Kinder zu kämpfen.

 

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

Kein Herz für unversorgte Kinder…….

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Kein Herz für unversorgte Kinder……

Die Schwarz Grün Blaue Koalition im Gänserndorfer Gemeinderat hat einen Dringlichkeitsantrag der Bürgerliste zur Unterstützung von Müttern unversorgter Kinder beinhart abgelehnt.

 

Worum ging es:

Seit dem Jahr 2007 gibt es in Gänserndorf ein Muttertagsgeld für Mütter mit mindestens fünf unversorgten Kindern. Ich habe nun, wie bereits in meinen vorherigen Aussendungen angekündigt, eine Erweiterung gefordert. Da die Bürgerliste nur einen Mandatar stellt, bleibt gemäß der NÖ Gemeindeordnung nur das Instrument des Dringlichkeitsantrages. Dieses Instrument habe ich genutzt.

Dieser von mir eingebrachte Antrag wurde einzig von der SPÖ unterstützt.

Die SCHWARZ GRÜN BLAUE Koalition hat diesen Dringlichkeitsantrag mit gemeinsamer Mehrheit beinhart abgeschmettert.

Ist man den Müttern die paar €uro neidig, oder gar den Kindern???

Oder darf es nur nicht sein weil die Bürgerliste dies wollte???

Unversorgte Kinder als Pfand, um der Bürgerliste eins auszuwischen???

Ich weiß als ehemaliger Stadtrat für Soziales, dass es sehr viele Familien gibt, denen es sehr schwer fällt das tägliche Auskommen sicherzustellen.

Anstatt zu helfen, werden sowohl Mütter als auch Kinder von der SCHWARZ GRÜN BLAUEN Koalition vor den Kopf gestoßen.

 

Ich habe in meinen Aussendungen geschrieben, dass ich vermutlich die Presse und die Öffentlichkeit brauchen werde, um den Müttern und Kindern zu helfen.

Nun, die beinharte Ablehnung hat dies bewiesen, die ÖVP GRÜNE FPÖ Koalition in Gänserndorf hat kein Herz für unversorgte Kinder.

Ich werde also nur mit Hilfe der Presse und den Wählerinnen und Wählern den Familien helfen können.

Ich kann diese Nachricht nur via Internet verbreiten, denn die Fraktionsförderung wird der Bürgerliste, da nur ein Mandatar, ebenfalls vorenthalten…….

 

Originalwortlaut des Antrages:

Dringlichkeitsantrag Muttertagsgeld

Wenn das offizielle Protokoll der öffentlichen Sitzung erscheint, werde ich dieses natürlich auf der Homepage der Bürgerliste veröffentlichen.

 

Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at

 

Muttertagsgeld für Mütter unversorgter Kinder. Dringlichkeitsantrag an den Gemeinderat.

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Zeilen, liebe Mütter.

Muttertagsgeld für Mütter unversorgter Kinder, diese finanzielle Leistung gibt es in Gänserndorf, jedoch erst ab dem fünften Kind.

Ich habe bereits im September darüber berichtet.

Ich werde daher bei der nächsten Gemeinderatssitzung einen Dringlichkeitsantrag auf Erhöhung der Summen einbringen.

 

Diese wenigen €uro einmal im Jahr für unversorgte Kinder müssen wir uns daher einfach leisten können!!!!

Ich hoffe mit dieser Aktion einigen Müttern helfen zu können,

noch mehr hoffe ich jedoch, dass nicht, wie schon bei der Sozialkarte, alle Jene die nicht diese Idee hatten, das Projekt schlechtreden.

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Man wird mir jetzt sicher vorwerfen, Öffentlichkeit und Presse vor, bzw gleichzeitig mit den zuständigen Gremien informiert zu haben.

Stimmt, habe ich bewusst gemacht.

Ich brauche den Druck von Presse und Öffentlichkeit um dieses Vorhaben durchsetzen zu können!

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Ihr, Euer, Dein
Walter Krichbaumer
walter.krichbaumer@buergerliste-gf.at